Von bretonischen Bauern und Balenciaga-Schuhen: Vorbericht Stade Rennes

Wie immer vor internationalen Spielen haben wir sehr intensiv über den kommenden Gegner des SK Sturm recherchiert.

Ein Ausflug in die Kunstgeschichte

Ferme En Bretagne. (c) Wikimedia Commons

Wer schon einmal das berühmte Van Gogh Museum in Amsterdam besucht hat, der hat vielleicht ein unter den berühmten „Kartoffelessern“ oder dem „Schlafzimmer in Arles“ etwas untergehendes kleineres, überschaubares Gemälde namens „Ferme en Bretagne“ bestaunen können. Es zeigt schemenhaft und farbintensiv einen – wie der Name schon sagt – Bauernhof in der Bretagne, des nordwestlichsten Departements der französischen Republik. Das „Original“ dieses Bauernhofes ist nicht überliefert, allerdings deutet sehr viel darauf hin, dass er sich nordwestlich der Kleinstadt Le Pouldu befand, etwa 20 Kilometer westlich von Lorient an der französischen Atlantikküste, wo sich der Künstler zur Zeit der Schaffung des Gemäldes wohl aufhielt.

Besagter Künstler ist in der bretonischen Kunstgeschichte kein Unbekannter. Zwar wurde Paul Sérusier 1864 in der französischen Hauptstadt geboren und hätte es als junger Stadtbursche wohl nie für möglich gehalten, in einer derart ländlichen Gegend sesshaft zu werden, doch dauerte es nicht lange, bis er  1888 seinen Wohnsitz tatsächlich an die Atlantikküste verlegte. Grund dafür war eine wahre Größe des französischen Post-Impressionismus, nämlich der Pariser Künstler Paul Gauguin, der als echter Weltenbummler etwa Peru oder die Karibik bereiste und sich 1886 tatsächlich für einige Monate in Pont-Aven aufhielt, unweit des eingangs erwähnten Bauernhofes, den Paul Sérusier zu Papier brachte, und nicht nur die einflussreiche Schule von Pont-Aven gründete, sondern auch auf Paul Sérusier traf, der den langen Weg aus Paris auf sich nahm, um dem Primus seiner Zunft seine Werke zeigen zu können. 

Gauguin, zu dieser Zeit bitterarm, soll wohl von dem gezeigten Material nicht unbedingt hin und weg gewesen sein. Werke wie „Intérieur á Pont-Aven„, das Sérusier nur wenige Wochen vor dem Treffen mit Gauguin gefertigt hatte und ihm höchstwahrscheinlich zeigte, zeigten detailreiche, akademische und naturalistische Formen, biedere Durchschnittskunst in den Augen Gauguins. Und wie Gauguin so war, ließ er das seinen Kollegen wohl auch ähnlich direkt wissen. Trotzdem erkannte er in Sérusier ein gewisses Talent, weshalb er ihn kurzerhand in die Schule von Pont-Aven aufnahm und – wie später leicht erkennbar – stark beeinflusste.

Im Gegensatz zu seiner Zeit vor Gauguin legte Sérusier in seiner weiteren Karriere den Fokus weniger auf die Darstellung von Natur oder alltäglichen Szenen, sondern versuchte, seine Motive vor allem mit Farben und Formen auszudrücken. Besagter schemenhafter Bauernhof wäre drei Jahre zuvor also vielleicht noch klarer und fantasieloser dargestellt worden. Des einen Glück, des anderen Leid – während Gauguin, der in ein reiches Haus geboren wurde, während eines Börsencrashes allerdings sein gesamtes Vermögen verlor, als armer Mann zu Grabe getragen wurde, erfreute sich der „neue“ Künstler Sérusier nicht nur großer Beliebtheit, sondern auch guten kommerziellen Erfolges. 

Wer hier einkauft, braucht ein großes Börserl. Die Designermarke gehört wie Stade Rennais der Groupe Artemis. (c) Wikimedia Commons

Und beim kommerziellen Erfolg kommen wir hier nach unserem Ausflug zum eigentlichen Thema dieses Artikels, denn hunderte Jahre nach der Schaffung diverser Kunstgegenstände erfreuen sich diese in Milliardärskreisen äußerst hoher Beliebtheit, naturgemäß vielmehr als Vermögensanlage als als Wandzierde im Gästezimmer. So erwarb der bretonische Unternehmer Francois Pinault in den 90er Jahren das Werk „Tableau Losangique II“ vom Niederländer Piet Mondrian um etwa 8,8 Millionen Euro, während es heute – sollte es zu einer Auktion kommen – auf einen Wert von etwa 150 Millionen Euro geschätzt wird. Zum Vergleich – so teuer wäre laut der siebenundneuzigtsen Machbarkeitsstudie die wohl teuerste Variante einer Stadionlösung in Graz.

Für echte Milliardäre sind das natürlich vernachlässigbare Beträge, und geringer geschätzte Werke wie den bretonischen Bauernhof, die sich „nur“ im siebenstelligen Bereich bewegen, bezahlen vermögende Kunstsammler quasi aus der Portokassa. Wer genug Geld hat, braucht Prestigeobjekte, und was vor 20 Jahren mit einem Sportwagen und einer Yacht in Monaco noch des Prestiges genug war, reicht heute nicht mehr aus. Dieser Tage brauchen Milliardäre, die etwas auf sich halten, zumindest einen Fußballklub. So auch Francois Pinault, seines Zeichens Unternehmer und Investor, vor allem bekannt durch seine Holdinggesellschaft, die Groupe Artémis, die 2026 100% der Anteile am „Verein“ hält und vermutlich mit dem Klub ein ähnlich ertragreiches Geschäft wittert, wie mit seiner Kunst. Pinault war im Vergleich allerdings deutlich früher dran und erkannte bereits in den 90ern die steile Kurve, die der internationale Fußball nehmen könnte. Aber dazu kommen wir noch. Emmanuel Aiwu wird es allerdings ärgern, dieses Spiel zu verpassen, hätte er sich doch noch im Vorbeigehen beim Präsidenten ein neues Paar Balenciaga Schuhe klären können, immerhin gehört auch die französische Luxusmarke zum Portfolio Pinaults, wie übrigens auch Saint-Laurent, Gucci, Puma oder Ponant, ein Unternehmen, das sich auf Luxuskreuzfahrten spezialisiert hat. 

Über Stad Roazhons frühe Jahre

Stade Rennes 1926. (c) Wikimedia Commons

Wir widmen uns zuerst den frühen Jahren des Klubs, der in der bretonischen Zunge „Stad Roazhon“ gesprochen wird und seine bretonische Herkunft und Geschichte ebenso zelebriert wie etwa Vereine aus dem Baskenland. Gegründet wurde der Klub 1901, somit gratulieren wir an dieser Stelle zum 125-jährigen Bestehen. Der Stade Rennais Football Club, wie der Verein eigentlich in voller Länge heißt, erlebte in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens überraschend wenig. Zwar erlebte der Klub die Professionalisierung im französischen Fußball, etwa die Schaffung von Ligen und Verbänden und Austragungen offizieller Verbandsspiele, live mit, stand dabei aber nur in der zweiten Reihe und musste vor allem den Hauptstadtklubs – allen voran dem Standard Atheltic Club Paris, der im Übrigen wirklich selbst einen Artikel verdient hätte – den Vortritt lassen. Mittelmaß beschriebe den sportlichen Zustand des Vereins in seinen ersten Jahrzehnten wohl am besten, der erste und bisher einzige ganz große Clou folgte dann in den 1960er Jahren.

Zur Einordnung – die Beatles veröffentlichten gerade erst weltbekannte Hits wie Help! und Yesterday und befanden sich am Zenit ihrer Karriere – folgte für Rennes 1965 nach zwei Finalteilnahmen 1922 und 1935 der erste große nationale Erfolg mit dem Gewinn des Coupe de France. Unter dem legendären bretonischen Trainer Jean Prouff endete das Finale im Mai 1965 mit einem 2:2 Untentschieden gegen CS Sedan, und wie damals üblich bedeutete das ein Rückspiel, das ebenso im Pariser Prinzenpark stattfinden sollte. Vor knapp 40.000 Zusehern gewann man das Finale mit 3:1 und krönte sich somit zum Pokalsieger. Zehntausende Fans stürmten beim Empfang der Mannschaft in die Hauptstadt der Bretagne und feierten ihre Helden, die Begeisterung war so groß, dass der Verein den Pokal in die großen Städte der Bretagne brachte, damit auch die Fans dort den Pokal bewundern können. Fun fact – wer heute die Titelsammlung im Vereinsmuseum in Rennes besichtigt, dem könnte auffallen, dass bei einem großen, aus Gold gefertigten Pokal der Deckel fehlt – ja, alte Coupe-Trophäen kamen mit Deckel -, denn dieser Deckel kam auf der Reise durch die Bretagne abhanden und tauchte bisher trotz intensiver Bemühungen des Vereins nicht mehr auf. 

Sechs Jahre später gelang ein weiterer Triumph, allerdings verfiel man die Jahrzehnte danach wieder in alte Muster und fand sich in den späten 70ern als klassische Fahrstuhlmannschaft zwischen Ligue 1 und Ligue 2 wieder. Dazu kamen noch finanzielle Engpässe, sodass in den 80er- und 90er-Jahren die Stadt Rennes einspringen und dem Verein unter die Arme greifen musste. In weiterer Folge sollte sich die öffentliche Übernahme aber als finanzielles Fiasko für die Stadt erweisen: ein Mahnmal für ähnliche Projekte, insbesondere mit Blick auf unsere Bundeshauptstadt. Die Stadt Rennes jedenfalls konnte aufgrund ausufernder Kosten den Betrieb des Fußballklubs ab Mitte der 90er Jahre nicht mehr gewährleisten, händeringend wurde ein Gönner und Investor gesucht und bereits erwähnter Francois Pinault durfte sich 1998 endlich auch einen Fußballklub in sein Portfolio schreiben. Verkauft wurden die Anteile step by step über mehrere Jahre hinweg, allerdings wird spekuliert, dass Pinault nicht mehr als 20 Millionen Euro für den Klub bezahlte, was angesichts der (tragischen) Entwicklung des modernen Fußballs ein echter Schnapper ist. 

Die Investitionen in den Folgejahren waren hier wesentlich teurer. Man könnte meinen, dass Pinault ein Fußballvisionär ist, ein Vorbild für Didi Mateschitz und Konsorten, investierte er sein Geld eben nicht sofort in teure Legionäre und ausgediente Altstars, sondern zunächst in eine topmoderne hauseigene Akademie. Damit war Stade Rennes ein echtes Pilotprojekt, dem viele andere Vereine in Frankreich nach und nach folgten. Junge Spieler, die in die Akademie aufgenommen wurden, erfreuten sich bester medizinischer Versorgung, durften im hauseigenen Internat leben, bekamen bereits im jungen Alter zugeschnittene Ernährungspläne und durften überdies auch die hauseigene Schule besuchen, wobei ein Abschluss der Schule indiskutable Pflicht war. Das Investment von unfassbaren 100 Millionen Euro war es allerdings mehr als nur wert, zählt die Akademie der Rennais immerhin zu den renommiertesten Akademien der Welt, Ablösesummen für Superstars haben die investierten Summen längst wieder in die Vereinskassen gespült. Waren Sylvain Wiltord und Yoann Gourcuff bis in die 90er die namhaftesten Spieler, die bei den Rennais ausgebildet wurden, gab es speziell in den letzten 10 Jahren enorm viele Eigenbauspieler, die mittlerweile bei den ganz großen Namen im Weltfußball ihr Geld verdienen. Ballon d’Or Gewinner Ousmane Dembele und Desire Doue von Paris St.-Germain, Eduardo Camavinga von Real Madrid oder Mathys Tel von Tottenham Hotspur alleine spülten 140 Millionen Euro in die Vereinskasse, erst diesen Sommer wechselte Jeremy Jacquet für unfassbare 64 Millionen Euro nach Liverpool.

Beim Blick auf den Kader fällt sofort auf, dass Rennes wie so oft einen echten Umbruch hinter sich hat. Neben Jacquet verließ auch Breel Embolo die Bretonen und kostete seinen neuen Arbeitgeber Atlanta United ganze 17 Millionen Euro. Verhältnismäßig günstig konnte man einkaufen, der einzige relativ teure Neuzugang in diesem Sommer war ex-Sunderland Stürmer Eliezer Mayenda, der immerhin 22 Millionen Euro kostete. 

Im Tor wird gegen den SK Sturm mit Sicherheit der Kongolese Brice Samba auflaufen. Samba ist nun bereits seit sieben Jahren „Einser“ Tormann bei verschiedenen Klubs in Frankreichs Oberhaus und bringt die geballte Routine und Erfahrung mit. Kürzlich laborierte er noch an einer Fußverletzung, mittlerweile sollte er allerdings wieder gesundet und einsatzbereit sein. Charlie Cresswell und der Marokkaner Abdelhamid Ait Boudlal werden wohl im Zentrum verteidigen und bringen beide ein 190-cm-Gardemaß mit. Dazu ist vor allem Cresswell ein sehr moderner Innenverteidiger, äußerst zweikampfstark, aber trotzdem auch gut am Ball und im Spielaufbau. Przemyslaw Frankowski und Quentin Merlin werden die Seiten bespielen und sind eher klassische Außenverteidiger im Vergleich zu den modernen „Wingbacks“. Solides Abwehrspiel steht hier über Offensivdrang und Ausflüge nach vorne. Trainer Franck Haise setzt überdies in der Regel auf ein Dreiermittelfeld aus einem Sechser und zwei Achtern, üblicherweise kümmert sich Kapitän Valentin Rongier um defensive Belange, während sich Sebastian Szymanski und Adrien Thomasson um das Spiel nach vorne kümmern. Die drei harmonieren gut, vor allem Szymanski legt beeindruckende Laufleistungen hin und ist quasi überall am Platz zu finden. In der Offensive muss sich vor allem Luis Balbo auf Mousa Al-Tamari gefasst machen, den wir Österreicher noch von seinem starken Auftritt für Jordanien im WM-Spiel gegen die ÖFB-Elf kennen. Links rechnen wir mit Issa Soumaré. Ganz vorne hat Trainer Haise die Qual der Wahl – Esteban Lepaul erzielte im Vorjahr ganze 21 Tore für die Rennais, Eliezer Mayenda wird aber sicher alles für sein Debut im Europacup tun.

Die Lebensversicherung des SK Sturm ist wieder dabei © SturmTifo

Der SK Sturm muss in dem Spiel auf Leon Grgic verzichten, der nach seiner schweren Knieverletzung bereits wieder mit der Mannschaft trainiert. Emran Soglo zog sich eine Muskelverletzung zu und wird mehrere Wochen lang pausieren. Nicht für die Europa League nominiert wurde unter anderem Axel Kayombo. Abgesehen davon darf Fabio Ingolitsch aus dem Vollen schöpfen, auch Otar Kiteishvili und Filip Rozga sind wieder einsatzbereit, wenn auch ein Einsatz über 90 Minuten bei beiden unrealistisch ist. 

Außerdem wurde bekannt, dass aufgrund mehrerer Veranstaltungen in dieser Woche (in Spielberg findet das MotoGP-Wochenende statt, in Graz beginnt am 16. September das Eröffnungskonzert zum Aufsteirern etc) die Unterkunftssuche für die Bretonen so aufwändig war, dass man sich kurzerhand dazu entschloss, in Maribor zu nächtigen. Die Mannschaft wird am Dienstag direkt nach Maribor fliegen und nach dem Spiel auch bis Freitag in Maribor verweilen, um „dort für drei Tage zu trainieren„, wie Trainer Haise wissen ließ. Von dort aus geht die Reise direkt zum Ligue 1 Auswärtsspiel nach Lyon.

Den SK Sturm erwartet also ein äußerst gut besetzter Gegner, der es Jon Gorenc-Stankovic und Co definitiv sehr schwer machen wird. Ein volles Liebenauer Stadion, Flutlicht und ein wieder genesener Otar Kiteishvili sind aber Gründe genug für jede Menge Vorfreude auf dieses erste Europacup Spiel in dieser Saison. Angekickt wird am 16. September um 21 Uhr, wir berichten natürlich wie bei jedem Heimspiel wieder mit einer fundierten Nachberichterstattung. 

Weiters wird es in den kommenden Tagen noch eine Interviewreihe zu diesem Spiel geben – wir bemühen uns unter anderem um Interviews mit zwei Herren, die beide Vereine gut kennen. Sowohl Philipp Hosiner als auch Andres Fleurquin durften im Laufe ihrer Karrieren die Wappen beider Vereine auf ihrer Brust tragen. 

23 Kommentare

  1. Bozo Bazooka sagt:

    Schöner, sehr informativer Artikel! Danke!

  2. Wenn wir hier stehen sagt:

    Auf diese Vorberichte freue ich mich immer besonders! Vielen Dank <3

  3. AndyPI sagt:

    Toller Bericht und auf die Interviews freue ich mich schon.

  4. Fanatiker sagt:

    Zuerst wartet heute die „Mammutaufgabe gegen den LASK“ – könnte eine schlimme Woche für uns Schwoarze werden.

    • Jocole sagt:

      Könnte eine sehr gute Woche werden für uns!
      3 Punkte gegen den LASK. mindestens ein X gegen Rennes!
      2×ein ausverkauftes Haus!
      Bin überzeugt davon, dass es heute ein 3er wird!

    • Puntikiller sagt:

      @Jocole
      Schön, dass es noch solche Optimisten wie dich gibt!

    • Jocole sagt:

      Ich bin Optimist und Realist! Ich weiß und verstehr warum ein pasr Resultate in letzter Zeit nicht so gepssst haben!
      Es hier zu erklären bringt nichts, da die Schreiberlinge hier um Mikelangelo u Pichler..
      es eh nicht verstehen!
      Die warten ja sehnsüchtig darauf das uns Hartberg überholt und Sie wieder loslegen können!
      Eh blöd gelaufen jetzt für die beiden bzgl Hartberg! 🙂

    • Mikelangelo sagt:

      @Jocole: Du scheinst ja ein ganzer Wiffzack zu sein. Hättest wahrscheinlich schon den Konkurs damals mit dem kleinen Finger abgewendet. Das sind mir schon die richtigen. Möglicherweise eine 14-jährige Influencerin, die allen erklärt, wie die Welt läuft. Musst ja bei Sportwetten schon ordentlich abkassiert haben, wenn du bisher den Blick für alle Spiele und Ergebnisse hattest. Kannst ja dann auch ein Stadion finanzieren; das wirtschaftliche Know-How scheinst du sicher zu haben^^

      Ad „mangelnde Intelligenz“: Nicht dass es mich getroffen hätte, aber bezüglich mangelnder Intelligenz solltest du mal vor der eigenen Haustür kehren. Denn Intelligenz umfasst auch „soziale Intelligenz“. Und @AndiPi, Schwoaza, Dragoner und mich als unintelligent versuchen zu degradieren, nur weil wir ein paar Schwachstellen aufzeigen, die seit Ewigkeiten jeder sieht (Stürmer…), der mindestens 3 gesunde Hirnzellen hat, zeugt nicht gerade von sozialer Intelligenz. Weißt du außerdem, was wir für Ausbildungen haben, ob wir uns sozial/ehrenamtlich engagieren etc? Ich glaube nicht 😉

      Also pass mit deinen Urteilen über Fremde besser auf. Sonst bist du im Krone- oder Laola-Forum besser aufgehoben.

  5. Puntikiller sagt:

    Die derzeitige Situation spricht generell nicht für unseren SK Sturm. Spieler abgegeben, viele Neue geholt, Mannschaft nicht eingespielt, dazu EL, BuLi und Cup. Aktuell der Stadtrivale nur mehr 1 Pkt. hinter uns! Wir kommen immer mehr in Bedrängnis, uns fehlt es immer mehr an Zeit, welche wir nicht haben. Also ich persönlich erwarte mir von der Saison 26/27 nicht mehr viel! Ja, mag sein, dass erst 6 Runden gespielt sind und es eh noch „lange“ bis zum Ende der Saison dauert, aber realistisch betrachtet wird das heuer nicht mehr viel. Auch wenn ich die Verpflichtung von FI anfangs nicht schlecht fand, bin ich mir nun nicht mehr so sicher, ob er wirklich der richtige Trainer ist, welcher zu Sturm Graz passt? Alles in allem harte Kost für uns Schwoaze! Mittlerweile sind meine persönlichen Ansprüche soweit gesunken, dass ich am Ende nur mehr hoffe, über dem „Strich“ zu sein!
    PS: Mehr als ein Unentschieden heute, wäre nach den zuletzt gezeigten spielerischen Leistungen wohl ein Fußballwunder! Trotz allem: Die Hoffnung stirbt zuletzt und Ois für die Schwoazen!

    • Mikelangelo sagt:

      Na du traust dich was sagen^^ Pass auf, dass du nicht auch von @Joecole ein’s auf’s Dach kriegst^^

      Ja, nach 6 Runden gleich den Teufel an die Wan zu malen ist etwas übertrieben, aber die Mannschaft hat bis zum LASK-Spiel auch nicht wirklich Werbung für vielversprechendere Prognosen gemacht^^
      Ich war vor dem LASK-Spiel aus 2 Gründen spontan optimistisch:

      a) Die Linzer kamen mit einer Niederlage und bescheidenen Leistung gegen AEK Athen, welche ebenso eine durchschnittliche Leistung gezeugt haben.

      b) Dass unsere Doppel-6 nach dem leeren Auftritt in Wien und der ersteh HZ in Voitsberg aufgelöst wird, war absehbar. Martoshi und Mama können deutlich mehr Offensiv-Akzente setzen als Stanko und Weinhandl (ist jetzt auch nicht deren Aufgabe). Und bei Diakite hatte ich schon zum Zeitpunkt der Verpflichtung ein gutes Gefühl und war mir sogar sicher, dass er gegen den LASK netzen wird. Quarshie gefühlt schon jetzt auf Augenhöhe mit Mitchell. Schade, dass es laut TM keine KO gibt. Jedenfalls gibt er der gesamten Defense schon jetzt die verlorene Sicherheit wieder zurück. Allein durch seine Robustheit und Abgebrühtheit, die er definitiv seinem Engagement in England zu verdanken hat.

      Rennes hat zwar Marseilles geschlagen, aber ich bin trotzdem vorsichtig optimistisch, dass wir nach der Leistung gegen den LASK mit der selben Mannschaft vor vollem Haus auch gegen Rennes etwas holen können. Zudem gibt es auf der Bank mit Otar, Rozga Spieler, die jederzeit ein Tor schießen / vorbereiten können. Bin gespannt, ob wir mit 1 oder 2 Stürmern beginnen werden bzw. wer das dann sein wird. Mama hoffentlich fix

  6. AndyPI sagt:

    Ich erwarte mir seit unseren letzten Auftritten wenig bis nichts. Wunder passieren bekanntlich sehr selten. Obwohl unsere Kader meiner Meinung nach sicher mit den Top drei mithalten könnte. Vielleicht würde ein Trainerwechsel wie letztes Jahr beim lask helfen. Aber wer sollte das sein. Heute wird sich einmal entscheiden ob wir eine, sagen wir einmal so, Katastrophensaison haben werden oder nicht. Da rede ich nicht von um den Abstieg spielen oder so. Es reicht schon, wenn wir uns mit den derzeitigen noch in der Tabelle hinter uns liegenden Vereinen um die Plätze 4 bis 6 streiten müssen, oder dass wir in der EL abgeschlagen in der Tabelle ab Platz 30 sind. Übrigens Rennes hat auch einen kaderumbruch und bei denen merkt man aber herzlich wenig von einer Krise. Gegen den bournemouth und danach Marseille und davor gegen Salzburg wird auch nicht viel zu holen sein.

  7. AndyPI sagt:

    Wenigstens die 2er punktete in letzter Zeit brav. Weiter so und unserer Affi scheint auch im England durch zu starten. Taugt mir extrem und man sieht leider sehr, dass er uns seit seinem Abgang extrem fehlt.

  8. Mikelangelo sagt:

    Ingolitsch meinte in der PK, durch die Rückkehr der bisher angeschlagenen Otar und Rozga werden wir massiv an Qualität und Freude dazu gewinnen und es einfach noch ein bisschen Zeit braucht, bis alle bei 100% sind. Dann aber würde es wie gesagt rund gehen.

    Naja Rennes hat wsl Spieler, die nochmal 1-2 Klassen besser sind, sodass man durch den Umbruch keine Disharmonie merkt. Dafür ist die Liga deutlich stärker als unsere. Das gleicht es wieder aus…

  9. AndyPI sagt:

    Dann hoffe ich, dass es bald rund gehen wird, denn hartberg hat uns bereits überholt.

  10. blackfoxx sagt:

    also so ein Anzipf, beherzter Auftritt, toll gekämpft und dann auch noch gewonnen, das muss „euch“ ja ziemlich wurmen 🙂

    • AndyPI sagt:

      Ich nehme einmal an das es von Dir Sarkasmus war, denn sonst stimmt etwas nicht mit Dir. Glaubst Du wirklich,dass sich jemand hier freut wenn wir verlieren. Es ist extrem wichtig und cool, dass wir heute den Lask geschlagen haben.

    • Mikelangelo sagt:

      @AndiPI: Danke, du bist mir (wieder mal) zuvor gekommen^^ Kein Spiel für schwache Nerven. Das vielleicht bisher interessante aber definitiv unser bisher bester Buli-Auftritt in der neuen Saison. Natürlich auch einiges an Glück dabei, aber man hat schon sehr gut gesehen, was für Potential etwa Martoshi mitbringt. Gut, dass mit ihm und Mama heute 2 Kreative in der Startelf waren (vor allem für Mama freut’s mich, noch dazu auf der richtigen Position!).

      Diakite saustark (Speed, kopfballstark…). Mit dem werden wir noch viel Freude haben. Dazu die wieder genesenen Otar und Rozga. Egal wer jetzt auf er Bank sitzt: Wir können Offensiv-Power einwechseln. Jatta hoffentlich nicht schlimm verletzt. Ansonsten werden vorübergehend wsl. Mama und Weiper/Diakite beginnen.

      Wenn sich die Neuen und die Langzeitverletzten wieder einspielen, kann da wirklich wieder was entstehen. Ansätze sind jedenfalls schon sehr gute zu erkennen.

      Die LASK-Spieler haben sich erneut als unsympathischste Mannschaft Österreichs erwiesen.

    • Mikelangelo sagt:

      Einen hätte ich fast vergessen: Quarshie – DER (neue) Fels in der Brandung! Schade, dass er nur bis Sommer 2027 und ohne KO geliehen ist (Quelle: transfermarkt.at) Was der mit seinen 22 Jahren für eine Ruhe und Abgebrühtheit ausstrahlt, ist einzigartig. Dank seiner Statur gefühlt jeden Zweikampf gewonnen. Noch dazu wirft er glaube ich noch einmal weiter als Mitchell^^ Hätten wir den auch noch, könnte Mitchell werfen und Quarshie / Stanko / Vallci / Diakite einköpfen.

  11. django sagt:

    nur mehr 2 Stürmer morgen im Kader ,ob das gut geht

    • Mikelangelo sagt:

      Mama kann wie gesgat auch Stürmer 😉 und auf da Bank hast Oti, Weiper oder Dikatie sowie Beganovic und Rozga… Falls die alle nominiert sind. Können alle Tore schießen

  12. django sagt:

    das wir ein 5-4-1 System werden

  13. django sagt:

    Weiper ist angeblich in Frankfurt ,wegen seiner Verletzung

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