Die Leidenschaft, die Leiden schafft
Es ist diese Art von Nachricht, bei der man als Sturm-Fan zuerst den Impuls hat, laut zu werden, und erst später beginnt, nachzudenken. Mitschuld an allem war bestimmt auch die unwirsche Art der Mitteilung – ohne Vorwarnung oder Nachricht an die Betroffenen. Was unglückliche Kommunikation nach außen angeht, schenken sich die Stadt Graz und der SK Sturm oftmals recht wenig. Das soll aber nicht Thema dieses Beitrags sein. Die Holding Graz streicht dem Profibereich des SK Sturm, dem GAK und den 99ers das Sponsoring – Frauenfußball, Nachwuchs und Special-Needs-Teams bleiben zum Glück verschont, aber für die, die am Sonntag in Liebenau auf dem Rasen stehen, ist nach dieser Saison Schluss mit dem städtischen Geld. Rund eine halbe Million Euro, die künftig fehlen. Und ja, das tut weh, gerade weil man sich als Fan mit diesem Verein identifiziert, als wäre es die eigene Familie. Gleichzeitig muss man auch sagen: wieso sollte die Holding groß Werbung machen? Damit wir Sturm-Fans nicht mit einer anderen Bim zum Stadion fahren? In Wahrheit darf der Sponsoring-Beitrag eher als laufendes Geschenk betrachtet werden, das nun eingestellt wurde.
Zur Einordnung, damit hier niemand etwas Falsches unterstellt: Die KPÖ-Grüne Stadtregierung hat von der ÖVP einen Schuldenberg geerbt, der sich gewaschen hat. Wer in so einer Ausgangslage wiedergewählt wird und dann ernsthaft beginnt, den Sparstift anzusetzen, trifft nicht die bequemste, sondern die ehrlichste Entscheidung. Man kann der Stadtregierung vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie hier parteipolitisch gegen den Sport austeilt – die Förderung für jene Bereiche, die wirklich von öffentlichem Interesse im besten Sinn sind, Frauen, Jugend, Inklusion, bleibt ja ausdrücklich erhalten. Gestrichen wird dort, wo ohnehin die größten Beträge fließen (könnten) und wo private Wirtschaftlichkeit eigentlich greifen sollte. Das ist, so hart es klingt, verantwortungsvolle Budgetpolitik, die die Kleinen stützen möchte und die Großen in die Verantwortung nimmt. Punkt.

Keine guten Nachrichten für Sturm-Präsident Jauk. (c) Sturmtifo.com
Auftritt Christian Jauk. Der Präsident des größten Sportvereins der Steiermark. Und der Präsident, dem man – das darf man nie vergessen – zu verdanken hat, dass dieser Verein überhaupt noch existiert, dass aus der Prasserei um die 2000er-Jahre nach langem Sparmodus doch wieder ein zweifacher Meister und Cupsieger der letzten Saisons geworden ist. Ein Präsident, der Sturm liebt – das spürt man in jedem Satz, den er von sich gibt. Aber genau deshalb irritiert seine Reaktion auf die Kürzung so sehr: beleidigt, fast persönlich gekränkt, als hätte man ihm etwas weggenommen, das ihm vermeintlich zusteht. Jauk argumentiert, Sturm bringe der Stadt wirtschaftlich mehr, als der Verein von ihr erhält – mag sein, mag auch nicht sein, das lässt sich trefflich streiten. Was sich aber nicht wegdiskutieren lässt, ist die Grundhaltung dahinter: Ein Mann, der selbst in der Wirtschaft tätig ist, der genau weiß, wie öffentliche Budgets funktionieren (anders als jene von Unternehmen nämlich), schafft es in diesem Moment nicht, den eigenen Verein als das zu sehen, was Fußball im großen Ganzen einer Stadtgesellschaft eben ist – eine Nebensache. Wichtig, ja, keine Frage. Aber eben eine Nebensache, wenn gleichzeitig irgendwo Kinderbetreuung, Pflege, Wohnen oder der öffentliche Verkehr zur Debatte stehen. Wo ist der Solidaritätsgedanke? Und der zynische Satz „in Graz ist ein Kind scheinbar weniger wert als“ anderswo hätte auch aus der populistischen Feder eines Sebastian Kurz-Medienberaters kommen können. Wenn das Kind ein Fussballstadion ist, vielleicht.
Das Problematische an der Reaktion ist aber nicht nur der beleidigte, bittere Ton, sondern auch sein Timing. Denn beim eigentlich großen Brocken, dem Stadion, klärten sich die Fronten zuletzt immer mehr: Die Gespräche zur Modernisierung in Liebenau liefen zwar enorm (!) behäbig, aber man sprach von einer „konstruktiven Zusammenarbeit“ und es gibt bis heute von allen Seiten – Stadt, Land, Vereinen – eine grundsätzliche Bereitschaft, dieses Mammutprojekt gemeinsam zu stemmen (wenn auch in Zeitlupe). Das Stadion ist, genau wie das Sponsoring, ein Thema, das enorm emotionalisiert, bei dem es um viel Geld und noch mehr Identität geht. Mit einer derart gekränkten, dazu auch noch in der Sache eher falschen Reaktion auf die Sponsoring-Kürzung verspielt der Präsident aber genau jenen Kredit, den er für sein selbst-proklamiertes Lebensprojekt Sturmstadion dringend brauchen würde. Zudem lässt diese Reaktion auch vermuten, dass Präsident Jauk womöglich zu emotional involviert für derart mühselige Arbeit sein dürfte. Gut für den Fußballplatz, aber vielleicht weniger praktisch für den Verhandlungstisch. Mit einer beleidigten Leberwurst arbeitet nämlich niemand gerne zusammen – schon gar nicht, wenn bei der Besprechung Millionen an öffentlichem Geld verhandelt werden.

Das „bierige“ Bier und Sturm. (c) Sturmtifo.com
Die eigentlich spannende Frage, die sich ein Sturm-Fan jetzt stellen sollte, ist dennoch eine andere, denn Präsident Jauk steht nicht zur Debatte. Er ist durch und durch Sturm-Fan und selbst wenn manche Eigenschaft hinderlich ist, die Leidenschaft ab und an Leiden schafft, so schafft sie auch diese Verbindung zur Sturm-Familie, die der Präsident so gerne adressiert. So einen Präsidenten wünsche ich mir für meinen Verein. Die spannende Frage richtet sich für mich weniger an die Politik als an den eigenen Verein: Warum eigentlich hat der sportliche Erfolg der letzten Jahre – zwei Meistertitel, Cup-Erfolge, Champions-League-Nächte, internationale Aufmerksamkeit, die eigenen Ultras in den Instagram-Reels internationaler Influencer und Fußball-Kanäle – nicht dazu geführt, dass der private Sektor vom Verein forciert wurde?
Krisen hin oder her: der SK Sturm Graz hat mit langjährigen Partnern immer wieder verlängert, das ja. Aber einen wirklich neuen, dicken Sponsor an Land gezogen, der sich nicht ohnehin schon in der Sturm-Familie befand? Fehlanzeige. Die sportliche Abteilung hat seit 2020 immer wieder geliefert. Auch mit Transfererlösen. Die wirtschaftliche Abteilung ist aber einfach nur mitgeschwommen und hat nichts Neues erreicht. Vielleicht sollte man als Präsident daher erstmal in der wirtschaftlichen Abteilung am Sternäckerweg nachfragen, was dort geschieht, bevor man auf öffentliche Gelder besteht, die einer Stadt mit leeren Kassen und hoher Inflation schlicht fehlen.
Und da könnte man dann unweigerlich bei einem Thema landen, das polarisiert, weil es zu Recht emotional ist: der Hauptsponsor am Trikot. Puntigamer ist seit fast 30 Jahren untrennbar mit diesem Verein verwoben, ein steirisches Unternehmen noch dazu, regional, bodenständig. Niemand käme auf die Idee, daran grundsätzlich etwas auszusetzen zu haben. Aber genau diese jahrzehntelange, nahezu symbiotische Verbindung könnte mittlerweile eher eine Bürde als eine Hilfe bei der Suche sein. Welcher große, neue Sponsor – ein internationaler Konzern, ein Tech-Unternehmen, irgendjemand mit wirklich großem Werbebudget – würde sich noch die Mühe machen, sich bei einem Verein zu positionieren, bei dem in den Köpfen aller Fans seit drei Jahrzehnten ein „bieriges“ Bier fix mit dem Trikot verwachsen ist? So reich kann eine Brauerei doch gar nicht sein, dass man da nicht drüber nachdenken müsste, das anzugehen…
„Ich und du und alle hier.“ Für uns ist die Ambivalenz in diesem Thema schwer auszuhalten, weil man als Fan eben das Logo auf dem Trikot und diesen Verein mittlerweile in einem Atemzug denkt. Aber wirtschaftlich betrachtet ist genau das möglicherweise ein Teil des Problems, warum sich in den letzten Jahren des sportlichen Höhenflugs kein neuer großer Name eingekauft hat. Man weiß es nicht.
Aber: Bevor man der Stadtregierung vorwirft, sie lasse den Grazer Vorzeigeverein im Stich, wo sie sich doch versucht um seine Heimatstadt und die vielen Fans, die darin leben, zu kümmern, sollte man sich eher fragen, ob man wirklich alles getan und versucht hat, um sich im Hoch von öffentlichen Geldern unabhängiger zu machen – und ob man sich die politische Gesprächsbasis, die man beim viel größeren Stadionprojekt noch brauchen wird, mit solchen Reaktionen nicht unnötig selbst verbaut. Zäh war es ja ohnehin schon. Die Stadt Graz handelt derzeit in einer finanziell enorm angespannten Lage nachvollziehbar und richtig. Für Sturm hingegen heißt das: die eigenen Hausaufgaben machen, anstatt die beleidigte Leberwurst zu mimen.


Dem ist nichts hinzuzufügen
Brillante Zusammenfassung. Bei allen Verdiensten des Präsidenten, aber nach so langer Zeit wäre eine Frischzellenkur vielleicht einmal etwas, das dem Verein guttun könnte. Wie man in vielen Bereichen, wie Politik, Wirtschaft und auch Kleinstrukturen sieht, nützt sich die immer gleiche herangehensweise einmal ab. Oder noch schlimmer, es kommt zu einem kartnischen Cesarenwahn. Gerade deswegen befürworte ich zb. die Schweizer Bundespolitik, wo nach ein paar Jahren der Politiker gehen muss und ein neuer kommt, um genau diese Abgehobenheit zu verhindern. Links und rechts des Atlantiks gibt es solch Protagonisten, die umringt von dutzenden Mitarbeitern, die nichts anderes zu tun haben, als zu sagen wie toll die doch sind, die Menschen in ihrem Cesarenwahn spalten und die Welt an den Abgrund treiben. Jauk hat vielleicht den Fehler gemacht, in der ersten Emotion Sachen rausgehauen, die sehr bedenklich sind und auch falsch, wie die Aussage, dass ein Verein die Kinder zum Sport bringt. Selbstverständlich ist es das Elternhaus, das den Rahmen vorlebt und wenn kein Wert auf Sport gelegt wird, dann wird das Kind den Weg dorthin auch nur sehr schwer finden. Das sage ich mit jahrelanger Erfahrung als Jugendsporttrainer und Schneesportlehrer. Aber der Jerich ist ja noch mehr in die Mimimiopferrolle geschlüpft und liebäugelt sogar mit einem Umzug nach Kapfenberg. No words! Richtig gruselig war, wie auch schon ein anderer User geschrieben hat, bei der Meisterfeier nach einem Sturm(sic) auf das Rathaus auszurufen. Wen er da wohl mit seinem Rülpser als „Vorbild“ hatte? Was war da nochmal im Jänner 21? Aber heute ist in wenigen Stunden alles egal. Der geliebte Feind wartet! DERBYTIME! AUF DIE SCHWOAZEN!
Dem ist nichts hinzuzufügen!
Doch einen wichtigen Aspekt habe ich vergessen. Jauk ist ein Machtmensch, ein Machtmann. Vorstand der Grawe und Präsident unseres Vereins und hat wahrscheinlich in mehreren Bereichen seine Finger im Spiel. Das heißt, er ist es gewohnt an der Spitze zu stehen, on top und er gibt die Richtung vor, die keinen Gegenwind kennt. Leider gibt es viele Männer, die sich getriggert fühlen, wenn sie auf Widerstand stoßen. Und wenn dann auch noch eine Frau in einer Strickweste vor ihm steht und nicht nach seiner Pfeife tanzt, kann schon sein, dass die Triggerpunkte sich zur Beulenpest entwickeln und er sich in seiner Männlichkeit bobbitiert fühlt. Das alles habe ich bewußt im Konjunktiv geschrieben, bevor hier die Mistgabelfraktion ausreitet. So und jetzt gehe ich meine Stimmbänder aufwärmen, damit heute meine Stimmbandpolypen nicht vor Erregung platzen.
man kann hier natürlih Jauk kritisiern, wenn man sich aber anschaut das die Kollegen von den 2 anderen Klubs ähnlich reagiert haben, muss man schon auch in Betracht ziehen dass es hier unbekannte Umstände geben könnte die diese Reaktion schon erklären könnten.
Ich finde hier sollte es um das sportliche und nicht um Politik gehen. Die ganzen Schuldzuweisungen bringen gegenwärtig überhaupt nichts. Eines gehört aber schon erwähnt, dass die Politik in Graz und in der Steiermark die letzten Jahre und Jahrzehnte komplett versagt hat. Wir als sturm graz und die anderen Vereine sind die leidtragend und haben gegenüber den Konkurrenten in den restlichen Großstädten großen finanziellen Nachteile. Leider haben es unsere Verantwortlichen verabsäumt private Investoren oder auch lukrative Sponsoren an Land zu ziehen. Stattdessen hat man sich von der Politik immer und immer wieder vertrösten lassen. Die Stadionfrage wird sich sowieso aus sportlichen Gründen bald erübrigt haben. Für heute erhoffe und erwarte mir trotzdem einen Sieg. Alles Gute Jungs
noch eine Anmerkung aus sportlicher Sicht, die 2er ist gegen den letzten Katernberg mit 0:2 im Rückstand. Hier droht auch wieder einmal der Kampf gegen den Abstieg.
Zum heutigen Beitrag:
„Jauk argumentiert, Sturm bringe der Stadt wirtschaftlich mehr, als der Verein von ihr erhält – mag sein, mag auch nicht sein, das lässt sich trefflich streiten.“
Ernsthaft? In welcher Welt lässt sich darüber bitte streiten? Hier gibt’s einfach keine 2 Meinungen. Nicht einmal wenn die Millionen fürs Stadion fließen sollten, geht sich da ein anderer Ausgang aus.
„Die Gespräche zur Modernisierung in Liebenau liefen zwar enorm (!) behäbig, aber man sprach von einer „konstruktiven Zusammenarbeit“ und es gibt bis heute von allen Seiten – Stadt, Land, Vereinen – eine grundsätzliche Bereitschaft, dieses Mammutprojekt gemeinsam zu stemmen“
Geh bitte – „konstruktives Zusammenarbeiten“ kann der gemeine Sturm Fan bei dieser Thematik ehrlich nicht mehr hören. Es geht original gar nichts weiter weshalb der Zeitpunkt komplett irrelevant ist oder eben gerade dieser Stillstand die Heftigkeit der Kommunikation nochmal verstärkt hat.
Die Darstellung ist schon extrem einseitig und nicht wirklich SturmNetz typisch… wirkt fast wie aus dem KPÖ Stadtzentrum verfasst (ohne etwas unterstellen zu wollen)…
Ich kann dir versichern, ich bin nicht „aus dem KPÖ-Stadtzentrum“, wenngleich ich den Parteien in der Stadtregierung ideologisch sicher näher stehe als den anderen.
Cool, dass du widersprichst – wir sind ja bei SturmNetz auch verschiedene Leute mit verschiedenen Meinungen. Manche stimmen mir zu und andere nicht. Deswegen ist es ja ein Meinungsbeitrag mit Klarnamen.
Ich sehe es tatsächlich wirklich in beiden von dir angesprochenen Punkten anders als du. Sturm kostet die Stadt Geld und bringt ihr Geld – seit 1909. Manchmal mehr, manchmal weniger. Beim Stadion ist es halt bitter, dass nicht zur EM2008 modernisiert wurde… Seitdem ist es wirtschaftlich meist bergab gegangen, das macht alles komplizierter.
Danke Yannick für deine total sachliche und höfliche Antwort – nicht selbstverständlich heutzutage 😉
Bzgl der Einnahmen die die Stadt durch den Verein erhält, kann ich die Divergenz jedoch nicht wirklich nachvollziehen.
Es gibt öffentlich einsichtige Finanzberichte aus denen klar und unmissverständlich eine jährliche Steuerabgabe von rund 20 Mio zB im vergangen Bericht herauszulesen war.
Hier geht‘s schließlich um nackte Zahlen, nicht um Meinungen.
Die Steuern gehen aber nicht an die Stadt, sondern an Land und Bund.
Es tut gut, solch reflektierte und auf den Punkt gebrachte Artikel zum Thema zu lesen, die sich wohltuend von polemischen Kommentaren eines Herrn Pucher abheben, welche nur gegen die KPÖ Graz schießen und dazu führen, bei manchen Fans eine komplett unrealistische Erwartungshaltung zu schüren, die wirtschaftliche Voraussetzungen völlig ignoriert, als würden diese nicht existieren. (Auch Christen glaubten früher einmal, die Erde wäre das Zentrum des Universums, und alles würde sich um sie drehen.) Vielen Dank dafür!
Da sage noch einer, dass die jungen Stürmer keine Patrioten sind – schenken sie doch glatt den Kapfenberger Falken alle drei Punkte – und das bei fast 40minütiger Überzahl!
Nein die KPÖ ist nicht für die Schulden verantwortlich die der Nagl gemacht hat.
Ja sie ist dafür verantwortlich was sie seit KPÖ 1 und jetzt mit KPÖ 2 aufführt.
Alleine wenn man sich die Personalie Eber ansieht muss man ned mehr weiterdiskutieren, des sagt eh alles aus.
Ich reg mich ned auf das se kürzen…aber der Weg von Zwei Stadien Lösung zu „zahlen müsst ihr fürs Stadion, aber die Miete erhöh ma euch trotzdem (vgl. RH) “ ist ein seeeeehr weiter. Hättens ehrlich gesagt ka Geld da ok…aber KPÖ und SPÖ haben nachweislich das Gegenteil gesagt und die Grünen auch teilweise.
Dem Jauk kann ich nicht verdenken crashout zu gehen wenn er seit mehr als einem Jahrzehnt mit Leuten wie Nagl, Eber usw. reden muss…zudem richtet man sowas ned über Medien aus und außerdem glaube ich hatt man dem Jauk anderes versprochen gehabt (der alte Sparer würde ned über 20k usw. reden wenn die Stadt ned klar zusagt). Für die Stadt ist er halt einfach der Dodl vom Dienst.
Das Argument Sozial vs. Sport ergibt keinen Sinn. Bevor wir die Frauen fördern hab ich das Geld lieber im Sozialen da die ebenso rote Zahlen schreiben wie die Stadt. Gerade die Frauen könnten ohne die Männer nie überleben. Was wenn Sturm jetzt hergeht und die 500k bei den Frauen, Jugend und den Special Blackies einspart? Darf Sturm beim Budget dann auch ehrlich sein?
Am Ende ist hier schon sehr viel Verständnis für die KPÖ herauszulesen. Ob ein Kunasek der brutal reinkürzt und ein Marterbauer der z.B. die Unis kürzt ebenso viel Sympathie bekommen? Die haben auch beide schwarze Budgets mit roten Zahlen geerbt…
Insgesamt wirkt der Artikel wie die Robin Hood Methode. Von den Reichen nehmen und den Armen geben. Problem ist nur die Stadt gehört zu den Reichen. Sollte Sturm aus der Stadt raus schau ich mir an wie sehr man sich freut als Stadt wenn die ganzen Steuergelder dann irgendwo im Umland eingehen und man mit den Roten überbleibt die man ned schröpfen kann da sonst der nächste Konkurs daherkommt.
Es ist weder Ehrlichkeit noch ein guter Wille erkennbar. Das ärgert mich.
Schön, dass es SturmNetz wieder gibt und dass solche sachlichen Artikel – weitabseits dieser Pucher-Pomemik, wo sowieso jeder ein Trottel ist nur er selbst, das Wirtschaftsgenie, nicht – wieder möglich sind.
Danke dafür, genau auf den Punkt.
Volle Zustimmung!
Sturm führt schon 6:1, 2 Tore hat der VAR gecancelt – achtmal keine Quetschn gehört, ewig schod, dass SturmNetz nur Auswärtsspiele tickert!
schön, immer wieder das Märchen von den ach so großen Schulden der Vorgängerregierung zu hören. wie lange will man sich denn damit belügen? Wenn du so einen Aufsatz schreibst, solltest du schon auch Fakten bemühen. Fakt1: Die jetzige Regierung ist unter anderem damit angetreten, den Schuldenberg zu beseitigen und nachhaltig zu wirtschaften – wohlgemerkt schon vor 5 Jahren. in der ersten Periode wurde der Schuldenberg um 39% erhöht! (Quelle Rechnungshofbericht), somit nix mit Sparen sondern weiter große Schulden machen. Fakt2: Die ach so brave Holding ist mit einer Straßenbahnremise um 150 Mio € angetreten, die jetzt auch umgesetzt wird, aktuelle Prognose: 230 Millionen (Quelle: KLZ u.a.). schau mal mal wo das Budget dann landet, ich befürchte mal, die Million die jetzt eingespart ist, kannst mit einer Null hintendran zur Garage dazuzählen.
Ein wirklich sehr guter Artikel.
Was für ein Schwachsinn
PFUI Sturmnetz
Sturm ist und bleibt unpolitisch –
Mitgliederverein
Ich würde dem Verfasser dieser Zeilen dringend empfehlen einen sturmhistorischen Abend zu besuchen oder etwas in den Geschichtsbüchern zu blättern.
Die Vergleiche in diesem Artikel sind derart grauenhaft, dass sie fast black FM Niveau erreichen – die stoppen auch mit, ab wann und wie viele Sekunden eine Frau vorkommt in einem Video oder nicht.
Unser Präsident hat das Recht jederzeit Kritik zu üben – an Politik, Sponsoren oder an wen auch immer. Gleichermaßen wird er auch kritisiert, genauso wie andere Mitarbeiter und Spieler des Vereins.
Unser Präsident muss nicht mehr oder weniger links oder rechts sein, er muss nicht gendern und auch unser Sponsor muss nicht anti- alkoholisch sein.
Zum Vorwurf Sturm hätte in besseren Zeiten bessere Sponsoren suchen sollen (?!?!) kann ich nur sagen: Der Verfasser dieser Zeilen hätte auch Zeit aufwenden können um ein besseres Thema zu suchen
Noch zum Thema Zeitpunkt: So einen Artikel am Tag des Stadtderbys zu veröffentlichen ist…. ZENSUR