Sturm bleibt weiter im Meisterrennen
In der gemütlichen, kleinen Arena der Blau-Weißen Linzer und Linzerinnen, hatte Sturm einen klaren Auftrag. Drei Punkte für das enorm enge Meisterrennen waren Pflicht, auch wenn durch William Bøving und Leon Grgić (gesperrt) sowie Fally Mayulu und Seedy Jatta (verletzt) große Angriffs-Personalnot im Hofmann-Personal-Stadion herrschte. Erstmals seit November 2023 ging Sturm zudem mit zwei Niederlagen in Folge in ein nächstes Ligaspiel. Um das Toreschießen musste man sich bei Sturm trotz der Personalsituation eigentlich keine Sorgen machen, war das Team doch jenes mit den meisten unterschiedlichen Torschützen in der Liga. Die Fans des SK Sturm waren tonangebend und auch die Mannschaft trat von der ersten Sekunde an dementsprechend auf, denn die Schwoazen waren der Favorit.

Die Sturm-Fans gaben mit Augenzwinkern und großem Banner den Ton an.
Starker Beginn, standhafte Gegner
In der vierten Minute spielte Max Johnston im Strafraum Malick Yalcouyé frei, der nicht verwerten konnte. Tochi Chukwuanis Nachschuss ging drüber. Nur zwei Minuten später hatte Amady Camara nach einem super Pass vom Rückkehrer Yalcouyé eine weitere große Chance – der Linzer Torhüter fischte die Kugel aus der Kreuzecke. Sturm baute enormen Druck auf und nagelte die Underdogs der Meistergruppe mit Ecken und Pressing am eigenen Sechzehner fest. Einzig Otar Kiteishvili brauchte ein wenig, um sich in der Partie zurechtzufinden. Ein Fehlpass und ein selten gesehener technischer Fehler zeugten davon.
Das wahnsinnige Anfangstempo konnte Sturm nicht aufrechterhalten. Die Linzer kamen ab der 15. Minute besser ins Spiel und konnten den Ball weiter vom eigenen Tor fernhalten. Chancen blieben bis auf Schüsse von Horvat und Top-Torschützen Ronivaldo in dieser Phase Mangelware. Zweimal forderte Blau-Weiß Handelfmeter, beide Male war es von Aiwu und Wüthrich zu wenig für den VAR. Ansonsten war es vor allem der aufmerksame Diabaté, der immer wieder ein Bein dazwischen hatte und Sturm zu mehr Präzision aufforderte. Die fand Sturm noch in der 45. Minte, als Kiteishvili Horvat mit der Ferse einsetzte und dessen Schuss die Stange touchierte.

Camara brachte zu Beginn Schwung, dann fehlten die Zuspiele auf ihn.
Das Tor erzwingen
In der Halbzeit gab es nicht viel zu beanstanden. Keine Wechsel, nur dranbleiben war angesagt, um die Überlegenheit in drei Punkte umzumünzen. Das tat Sturm auch gleich in der 48. Minute. Johnstons Einwurf kam zurückgeköpfelt, also schlug er Volley einen hohen Ball in den Strafraum. Die Linzer schliefen, Kiteishvili nicht und drückte die Hereingabe hinter die Abwehr ins Tor – 1:0. Das Heimteam musste nun aktiver werden. Linz versuchte es mit hohen Bällen, mehr war spielerisch nicht drinnen. Sturm spielte sich immer wieder mit den drei ZOMs Malick-Kiti-Tomi in gute Positionen. Yalcouyés Versuche blieben aber jeweils erfolglos.
Riesenglück hatte Sturm dann in der 62. Minute bei einem Lupfer von Simon Seidl an die Querlatte. Unmittelbar davor hatten Kiteishvili und Yalcouyé einen Konter, den Camara wunderbar vorbereitet hatte, nicht gut zu Ende gespielt und damit diesen Gegenstoß überhaupt ermöglicht. Sturm machte sich mit schluderigen Pässen das Leben selbst schwer. Mit der Zweikampf-Lebensversicherung in Form von Stanković und Chukwuani konnte sich Sturm das aber erlauben. In der 66. Minute kam dann der Beinahe-Torschütze gegen die Austria, der junge Mann mit dem schönen Mittelscheitel: Belmin Beganović.
In der 73. Minute hätte Chukwuani das Spiel entscheiden können. Doch der 22-jährige Däne, der unter Bedrängnis den Ball im Fünfer behauptete, zu Boden ging, wieder aufstand und sich drehte, schob den Ball am Tor vorbei. Horvat machte nach guter Partie für Jacob Hödl Platz. Ein Beganović-Kopfball ging knapp über das Tor, Scherpen stoppte den Ball im Gegenzug gegen Conor Noß. Und dann passierte das dämlichste Déjà-vu seit der Austria-Partie: Belmin Beganović, der früh eine gelbe Karte sah, musste mit Gelb-rot vom Platz, nachdem er Moormann beim Wegschießen erwischt hatte. Unnötig. Bitter. Eine weitere Lektion für einen Sturm-Nachwuchsspieler. Jürgen Säumel regierte und brachte den 21-jährigen Peter Kiedl für den 19-jährigen Malick Yalcouyé. Sturm mauerte in weiterer Folge mit etwas Glück die Führung von Goldtorschütze Otar Kiteishvili über die Zeit.

Wichtiger Rückkehrer nach Sperre: Malick Yalcouyé.
Bereits aus dem letzten Jahr ist bekannt, dass man eine Meisterschaft nicht geschenkt bekommt. Der unnötige Platzverweis und ein paar spielerische Ungenauigkeiten sorgten für eine brenzlige Schlussphase, doch Sturm Graz blieb standhaft. Dieses Team zeigt die nötigen Tugenden in puncto Laufbereitschaft und Leidenschaft und möchte bis zum Schluss um diesen Titel kämpfen. Erstmals reichte gegen Blau-Weiß Linz ein Tor zum Sieg. Die drei Punkte reichen, um den Druck auf die Schultern der Konkurrenten im Titelkampf weiterzugeben. Nächster Stopp im Endspurt: Red Bull Salzburg.



bravo, bravo, bravo! hätte mir das aufgrund personalsituation echt nicht erwartet…wird eventuell dann doch ein showdown um den titel in der letzten runde. dass der WAC trotz Party am donnerstag bei Rapid gewinnt ist schon beeindruckend (oder Rapid ist dermaßen am Sand, und schont sich nur fürs Derby;-)). wieder mal eine Rote, das wird dann halt so weitergehen, hoffe aber, dass sich das noch ausgleicht (wenn überall gleich „korrekt“ gepfiffen wird…)
Die Lektion bei den Gelb-Roten scheint zu sein, dass man als junger Spieler den Schiris ausgeliefert ist und wegen nichts ausgeschlossen werden kann. Sowohl bei Grigć als auch bei Beganović waren die Entscheidungen lächerlich, insbesondere wann man heute Diabatés tritt gegen Lavalée ohne die zwingend Gelb-Rote Karte gesehen hat. Alle die da Schreiben Gelb-Rot gegen den Sturm Nachwuchs war richtig und klar, bitte ich um Erklärung.
Ja genau, dass hab ich mich auch gefragt von welcher Lektion da geschrieben wird…
Heute sollten wir uns über die Entscheidungen des Schiris wirklich nicht beschweren: 9 von 10 Schiedsrichter geben beim Handspiel von Aiwu Elfmeter – und der Platzverweis von Beganovic war völlig alternativlos…
1. Aiwu zieht die Hand eher, als dass er sich aktiv verbreitert. Wenn das 9 von 10 Schiedsrichter pfeifen sollen, dann wohl nur in Österreich.
2. Alternativlos? Weiss nicht. Die zweite Gelbe war sicher eher zu geben als die erste.
Es waren die Wochen der dummen roten Karten. Beganovic die nächste unnötige Karte. Einerseits, weil man nicht so in den Zweikampf gehen muss wenn man schon Gelb hat, andererseits find ich die 2. Gelbe ein bisschen übertrieben.
Sehr schön zu sehen ist, das Jürgen Säumel sich nach dem Frühjahrsstart wirklich adaptiert hat und die Mannschaft jetzt erreicht. Er lässt jetzt – wenn auch aus einer Not heraus – junge Spieler auflaufen. Also im Frühling waren da jetzt schon mehr junge Eigenbauspieler im Einsatz als die letzten Jahre. Gefällt mir sehr gut. Tja. Nachdem ich Parensen immer sehr scharf kritisiert habe – scheinbar hat er mit seiner… defensiven Strategie am Transfermarkt und mit dem Umstand, das sich der Leihstürmer gleich verletzt, genau ins Schwarze getroffen. Sonst wären die jungen Stürmer wohl nie zum Zug gekommen
Ich kann nicht mehr,Tabellen Führer, Sturm Graz du geile Sau.
Gekämpft wie die Löwen, unsere Sturm Jugend is a Traum, darauf können wir aufbaun.
Otar Kiteishvili on fire, schorf wie a Chilli. Messi von Georgien, heute feiern wir noch Orgien, an Ziaga auf Sturm Graz, auf unsere Helden in schwarz-weiss, geiler Scheiss, wir sind so stolz auf eich, wirst sehen Austria Wien geht der Reis.
I hau mi o, frech Grins gegen Blau-Weiss Linz, schmähone.
Wir werden Meister 2025, GAK ist ranzig, hassen uns wie die Pest, wir feiern heute noch ein Fußball Fest. Tutto Gas, holen wir uns den Schas, den Meisterteller nach Graz.
Wir sind Erster, sie in der Rü de la GAK, der letzte Fuck, aufgeigen statt absteigen, so soll es sein, wir sind die Besten und kein rotes Schwein.
Pudan geht vor sudan, don`t stop believing, wir werden Meister 2025, geile Gschicht, glaube es mir oder nicht.
Der Energieanfall von Hödl fehlt mir im Bericht!
Das war wirklich stark!
Da hast du recht, den hätte ich noch einbauen sollen… Asche auf mein Haupt. Auf meine Tastatur!!
Gratulation für diese Leistung. Die Mannschaft hat heute wieder gezeigt, was sie drauf hat und was vor allem auch mental in ihr steckt. Dieser Sieg war keine Selbstverständlichkeit und kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Weiter so!
Ein wichtiger Sieg, auch für die Moral. Hut ab vor der Mannschaft, die auch mit dem letzten Offensiv-Aufgebot überzeugt hat.
Gelb-Rot für Beganovic geht in Ordnung, als bereits verwarnter Spieler muss man vorsichtiger in den Zweikampf gehen – GsD war es am Ende nicht mehr entscheidend und es tat insgesamt gut, dass nicht jede einzelne Ermessens-Entscheidung gegen Sturm getroffen wurde.
Meine Nerven!! Spiel so was von klar dominiert, und dann immer wieder das Zittern am Ende, weil wir die Tore nicht machen und der Austausch von Yakhue ein Fehler ist. Heute war es die Pflicht, am Freitag folgt hoffentlich die Kür. In diesem Sinn bis Freitag!
Ich muss sagen bin sehr begeistert von unseren Debütanten vor allem Hödl wird glaube ich wenn er so weiterspielt ein guter Spieler den man sehr gut brauchen kann hat sehr gute Ansätze so wie er da alleine nach vorne gezogen ist lässt jeden Sturmfan erfreuen!
Danke an die Mannschaft ich glaube an euch und ich sage es wieder.
WIR WERDEN MEISTER!
oida, dieses Jahr ist tatsächlich für keinen Fan keiner Mannschaft leicht.
Unten san die letzten 4 innerhalb von einem Punkt. Oben können noch 4 Mannschaften Meister werden.
Dahinter Rapid und BW im Schneckenrennen um Platz 5. Richtig geile Meisterschaft, wo man jedes Spiel beachten muss. Mir daugts, auch wenn ich gerne schon Meister wäre.
Unser Meisterstück wird halt wie letztes Jahr da heilige Otar sein. Was der Spiel für Spiel leistet ist echt aller Ehren Wert. Nach 90 min nochmals 80 Meter mit Ball zu sprinten und das Foul rauszuholen ist einfach richtig Stark. Der ist zu 100 % Sturm. Hödl gefällt mir auch sehr gut – vl wird das mal wieder was, wobei man natürlich schauen muss – wenn alle Fit sind. Andererseits kann man ihm eh einen Fixen Kaderplatz geben weil gesperrt ist eh immer einer. Bin jetzt schon dezent geil auf Freitag. Könnte eine dieser Magischen Nächte werden.