Schopp wechselt nach Deutschland
Nach drei sehr frühen Neuerwerbungen mehren sich nun auch die Abgänge. Wie der SK Sturm am Samstag Vormittag verkündete, wechselt Eigenbauspieler Konstantin Schopp in die Deutsche Bundesliga zum FSV Mainz 05. Der Sohn von Markus Schopp feierte in der abgelaufenen Spielzeit sein Debüt in der Bundesliga und in der Champions League. Bei den Rot-Weißen unterschrieb Schopp einen Vertrag bis 2029.
Geschäftsführer Sport Michael Parensen: „Konstantin Schopp ist ein von Sturm Graz hervorragend ausgebildeter und sehr talentierter junger Spieler. Seine Entwicklung in den vergangenen Jahren war sehr gut, dementsprechend hätten wir ihn gerne weiter in Graz gesehen. Konstantin hat sich allerdings dazu entschlossen, eine Herausforderung anzunehmen, was wir akzeptieren müssen und ihm jedenfalls alles Gute für seinen weiteren Weg wünschen!“
Mainz-Sportdirektor Niko Bungert: „Konstantin Schopp ist ein hoch talentierter Innenverteidiger, der körperlich und fußballerisch alle Anlagen mitbringt, die ein Bundesliga-Verteidiger benötigt. Auf diesem Weg wollen wir ihn begleiten und fördern und dabei die nötige Zeit zur weiteren Entwicklung geben. Konstantin ist mit seinem Potenzial auf den Notizzetteln einiger Clubs gelandet. Wir freuen uns, dass wir ihn überzeugen konnten, seinen nächsten Karriereschritt mit Mainz 05 zu gehen.“
Konstantin Schopp: „Ich freue mich sehr über die Chance, die ich hier in Mainz bekomme. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, die mir einen klaren Plan aufgezeigt haben, wie meine weitere Entwicklung aussehen kann. Der Verein ist bekannt für die Entwicklung von jungen Spielern, zudem haben viele Österreicher hier erfolgreiche Schritte gesetzt – daher fiel mir die Entscheidung sehr leicht und ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl dabei. Ich freue mich sehr auf die neue Saison und darauf, den Verein, die Fans und die tolle Stimmung in der MEWA ARENA kennenzulernen.“


Reisende soll man nicht aufhalten…..
Ich finde diese immer gleichlautenden Statements bei den Transfers einfach zum ko…..
Ich finde es nahezu als Tragödie, das Sturm in den letzten Jahren/Jahrzehnten keinen Plan bzw. Interesse daran hatte, junge Spieler zu entwickeln. Da kann man wirklich nur hoffen, das es unter Säumel langfristig besser wird, weil so viele junge wie im Frühjahr spielten schon lange nicht mehr. Aber auch Grgić wollte weg, Schopp geht weil er sieht das in Mainz die Förderung eine andere ist usw! Und es kann ja echt nicht sein, das unsere Jungen in der Youth League unter den besten 8 in Europa sind, die in der 2. Liga kollektiv im oberen Drittel andocken, und da dann kaum wer eingebaut wird. Wir haben e gesehen was passieren musste, damit Grgić Einsatzzeit bekam.
Du wirst nie in den Spieler hineinschauen können. Falls er eine Spielgarantie in der 1. plus Unsumme an Vertragsgehalt fordert und gleichzeitig gar nicht bleiben will, egal welche Perspektive du bietest, dann muss man eben als Verein sagen : Viel Glück, da ist die Türe – e basta! Da bin ich emotionslos
Könnte man sagen, hätte Sturm in den letzten 20 Jahren zumindest 20 Eigengewächse hervorgebracht, die sich nachhaltig in der Kampfmannschaft etabliert hätten. Da liegt es nicht immer nur am bösen Spieler der beim ersten Geldwachler wechselt
Für Mainz 0 Risiko… kostet nix… Er wird natürlich nicht in der Bundesliga spielen… Ich denk da hat auch Papa Schopp seinen Teil dazu beigetragen… Bei dem Abgang!
Bei den jüngsten (umstrittenen) Abgängen unserer Nachwuchsspieler (Wels, Lang) kann man schon sagen, dass die beiden bei uns wohl kaum bis gar nicht gespielt hätten und so richtig eingeschlagen haben sie woanders auch nicht.
Insofern kann man schon sagen, dass Sturm die Spieler gut einschätzt bzw. vernünftige Angebote macht wenn man das Potential sieht.
Schopp wollte halt nicht bzw. verdient in Mainz vielleicht das 2-3fache. Sowas spielt sicherlich auch eine wichtige Rolle.
Grad jetzt wo Wüthrich weg und nur ein IV per Leihe geholt wurde, wärs seine mega Chance gewesen sich ordentlich aufzudrängen. Schade um ihn. Aber das liebe Geld.
Denke mal, dass vielleicht der Papa sein Trainerglück nach dem jähen Abgang von LASK in Deutschland versuchen wird, da macht es Sinn, dass auch der Filius dorthin wechselt.
14.01.26
Und wieder retour in die Steiermark – https://sport.orf.at/#/stories/3150055/