Sturm Graz und Yann Massombo – der Tragödie erster Teil
Die Freude im Liebenauer Sturmstadion war groß, als Florian Jäger nach 94 fordernden Minuten zum letzten Mal in diesem Spiel seine Pfeife benutzte und den Heimsieg des SK Sturm, der als Arbeitssieg zu bewerten war, besiegelte. Sportlich war der SCR Altach phasenweise überlegen, am Ende sorgte aber vor allem der Kopfball von Seedy Jatta für den knappen Heimsieg.
Kurz nach dem Abpfiff geriet das Sportliche jedoch wieder in den Hintergrund. Ausschlaggebend war der Vorwurf der Altacher, dass Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch am Vortag des Spiels seinen Ex-Schützling Yann Massombo kontaktiert und offenbar auch einen möglichen Wechsel zum SK Sturm thematisiert hatte. Die Reaktion des Spielers, der noch ein bis 2028 gültiges Arbeitspapier bei den Rheindorfern hat: Kurz nach dem Abschlusstraining verweigerte er die Reise in die Steiermark.

Lukas Jäger trug drei Jahre lang das Dress der Schwoazen © Martin Hirtenfellner Fotografie
Die Kritik der Verantwortlichen des SCR Altach ließ nicht lange auf sich warten. Trainer Ognien Zaric teile im Sky-Interview aus:
„Für mich ist Respekt sehr, sehr wichtig. Wenn ich dann aber von der Mannschaft höre, dass ein Trainer im Beisein auch von weiteren Spielern diesen Spieler kontaktiert, einen Tag vor dem Spiel, dann vertritt das nicht meine Wertvorstellung. Ich finde das ganz, ganz schlecht.“
Fabio Ingolitsch bestätigte indes sogar, tatsächlich vor dem Spiel gegen Sturm Graz mit dem Spieler gesprochen zu haben, sprach aber auch davon, dass dieses Vorgehen Usus ist:
„Ich finde, dass ein ganz normaler Prozess abgelaufen ist, wie es immer ist. Man kann sich natürlich ins Gesicht lügen, dass man sagt, dass Vereine nicht mit Spielern sprechen. Ich glaube, dass kein Transfer dieser Welt zustande kommen wird, wenn ein Spieler nicht mit einem Trainer spricht.“
Lukas Jäger, seines Zeichens Kapitän der Altacher und ehemaliger Sturm-Akteur, sprach davon, dass der Spieler das Abschlusstraining absolvierte, beim gemeinsamen Mittagessen teilnahm, und es im Anschluss am Campus der Altacher „ordentlich Betrieb“ gab, ehe Massombo die Reise nach Graz verweigerte.
Zusammenfassend halten wir also fest, dass Fabio Ingolitsch tatsächlich mit Yann Massombo telefonierte, und zwar mehr oder weniger unmittelbar vor der Abreise der Mannschaft nach Graz. Altachs Sportchef Philipp Netzer kündigte weitere Schritte gegen den SK Sturm an.
Die Rechtslage
Gibt es dafür eine Grundlage und was könnte dem SK Sturm blühen? In §21 Abs 2 des aktuell gültigen ÖFB-Regulativs wird eindeutig festgelegt, dass ein Verein einen anderen Verein vor Kontaktaufnahme mit einem Spieler schriftlich und nachweisbar informieren muss. Ob eine Zustimmung des abgebenden Vereines benötigt wird, wird nicht explizit erwähnt, es reicht also die reine Information an den abgebeneden Verein.
„Der aufnehmende Verein hat den bisherigen Verein vor der Aufnahme der Vertragsgespräche mit dem Spieler nachweislich zu informieren. Ein Nichtamateur darf einen Vertrag mit einem anderen Verein nur abschließen, wenn sein Vertrag mit dem bisherigen Verein abgelaufen ist oder in den folgenden sechs Monaten ablaufen wird. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen ist nach der ÖFB-Rechtspflegeordnung 17 vorzugehen“ Q: ÖFB Regulativ mit Gültigkeit ab 01.07.2026.
Diesem Regulativ zufolge wäre eine einfache Mail an die Verantwortlichen in Altach ausreichend gewesen, um den Kontakt zwischen Yann Massombo und Fabio Ingolitsch rechtens zu machen. Laut Philipp Netzer ist das jedoch nicht passiert.
Ein spannender, zu prüfender Punkt wäre überdies der Paragraf zum „Verleiten zum Vertragsbruch“. Immer wieder versuchen Spieler, bei lukrativen Angeboten einen Wechsel zu erzwingen und zu erstreiken. Der ÖFB widmete solchen Szenarien auch einen Rechtstext, und zwar §23 Abs 5 des ÖFB Regulativs für die dem ÖFB angehörenden Vereine und Spieler von 2025, in dem es heißt:
„Löst der Verein den Vertrag aus einem nicht in Abs. 1 genannten Grund vorzeitig auf oder verleitet ein Verein einen Spieler zu einem solchen Vertragsbruch, kann zusätzlich über den Verein eine sportliche Sanktion verhängt werden, die in einem zeitlich zu begrenzenden Verbot der Anmeldung neuer Spieler besteht.“ Q: ÖFB Regulativ mit Gültigkeit ab 01.07.2025.
Allerdings ist dieser Paragraf nicht mehr relevant, er wurde in der Fassung von 2026 aus dem Regulativ gestrichen. Glück für den SK Sturm, denn als Konsequenz hätte man sogar eine Transfersperre auferlegt bekommen können. In der neuen Fassung fehlt dieser Absatz, vermutlich um auch die Spieler in die Pflicht zu nehmen, ihre Verträge zu erfüllen. Für den Spieler selbst könnte §24 des ÖFB Regulativs von 2026 noch relevant werden, denn dieses verpflichtet den Spieler zur Teilnahme an Mannschaftsaktivitäten.
„Spieler haben alles zu unterlassen, was ihre sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Sie sind verpflichtet, den Anordnungen der Vereinsleitung oder den von der Vereinsleitung mit den sportlichen Obliegenheiten betrauten Angestellten nachzukommen. Zu diesen Pflichten zählen beispielsweise a) Pünktliches Erscheinen zum Training und zu den Wettspielen sportliche Lebensweise nach den Anordnungen des sportlichen Betreuers“ (Q: ÖFB Regulativ mit Gültigkeit ab 01.07.2026).
Nun ist aus Sicht des SK Sturm nur mehr die Kontaktaufnahme per se relevant, und wie in §21 ausdrücklich erwähnt, muss der SCR Altach ausschließlich bei Vertragsgesprächen vorab informiert werden. Der Inhalt des Gespräches zwischen Massombo und Ingolitsch ist selbstredend nicht öffentlich überprüfbar, aber es ist auszuschließen, dass der Cheftrainer mit einem Spieler über Vertragsdetails spricht, sind Vertragsgespräche doch definitiv außerhalb des Aufgabengebiets eines Trainers. Diese Gespräche sind die Zuständigkeit des Geschäftsführers Sport Michael Parensen, nicht von Fabio Ingolitsch.
Der Kontakt alleine ist jedenfalls im Rahmen des Erlaubten, zumindest nach der Auffassung des Autors. Wir haben uns auch um eine exklusive Einordnung seitens der Pressestelle des SCR Altach bemüht, leider möchten sich die Rheindorfer bis auf Weiteres nicht mehr zu den Geschehnissen äußern.

Vertragsgespräche obliegen Michael Parensen. Foto © SturmTifo
Die (Doppel-)Moral
Hier scheiden sich die Geister. Denn obwohl die reine Kontaktaufnahme ohne konkrete Vertragsgespräche zwar der Einschätzung des Autors nach rechtens ist, stellt sich die Frage, wie schlau und fair es ist, den Zeitpunkt dieses Gesprächs auf den Tag vor dem wichtigen Bundesligaspiel zwischen den beiden Vereinen zu legen. Was dagegen spräche, diesen Kontakt auf die Tage danach zu legen – immerhin ist das Transferfenster hierzulande noch über zwei Wochen lang geöffnet und es herrscht kein akuter Zeitdruck. Es entsteht der Eindruck, dass hinter diesem Anruf taktisches Kalkül steckte.
Die letztendliche Verantwortung, ob eine Reise angetreten wird, liegt aber beim Spieler selbst. Dass Fabio Ingolitsch dem Spieler geraten hat, auf das Spiel in Graz zu verzichten, um seine eigenen Chancen auf sportlichen Erfolg zu erhöhen, ist einerseits sehr unwahrscheinlich und zweitens schwer nachzuweisen. Selbst wenn es in diesem Gespräch konkret um einen Wechsel an die Mur ging, hätte der Spieler selbst die Pflicht gehabt, trotzdem im Sinne seines Vereins (und Dienstvertrags) zu handeln und die Reise nach Graz anzutreten.

Verfrühte Kontaktaufnahme von Fabio Ingolitsch? Foto © SturmTifo.com
Das Fazit
Fabio Ingolitsch hätte gut daran getan, den Spieler erst nach dem Bundesligaspiel in Graz zu kontaktieren. Weiters hätte Yann Massombo die Reise nach Graz antreten müssen. Die Kontaktaufnahme per se war der Einschätzung des Autors nach im Rahmen des Erlaubten, wenngleich das Timing schlecht gewählt war.
Die Außendarstellung des Klubs leidet jedenfalls unter den öffentlichen Berichten zur Causa, die sich nahtlos einreiht in eine Anhäufung an Berichten über „patschertes“ Vorgehen seitens der Funktionäre des SK Sturm Graz. Zur Erinnerung: Erst vor wenigen Wochen wurde der SK Sturm Graz mit der Gewerkschaft Younion konfrontiert, weil man Emanuel Aiwu ohne rechtliche Grundlage in der zweiten Mannschaft trainieren ließ. Wie Gewerkschaftsvertreter Gerald Baumgartner bei BlackFM feststellte, reagierte seitens des SK Sturm niemand wirklich auf die Forderungen der Gewerkschaft, sogar von ausgeräumten Spielerspinden und Mobbing war die Rede.
Dazu wurde einer Umfrage der Spielervereinigung VdF zufolge der SK Sturm von seinen eigenen Spielern ordentlich „abgewatscht“. Mit einem niedrigen Rating von 74 Punkten hatte man in der Bundesliga nur den Wolfsberger AC und den TSV Hartberg hinter sich. Sogar der SCR Altach, die WSG Tirol und der rote Stadtrivale landeten vor dem Vizemeister. Im Zentrum der Kritik standen neben dem Dauerbrenner Infrastruktur vor allem die Kommunikation mit der sportlichen Führung.
Es entsteht wiederholt der Eindruck, dass sich Vereinsverantwortliche auf verschiedenen Ebenen durch unbedachte Handlungen selbst medial in schlechtes Licht rücken.
Die Mannschaft performt sportlich gut, individuell machen viele Spieler wichtige Entwicklungsschritte. Überschattet wird das aber von nicht abreißenden negativen Headlines, die die Funktionärsebene verursacht. Es bleibt die Hoffnung, dass Kommunikation und Außendarstellung des Klubs wieder zurück auf meisterliches Niveau kommen, denn das ist derzeit eines Top-Klubs nicht würdig.

Ich frag mich halt was man sich da gedacht hat. So ein Anruf kann ja nur böse interpretiert werden weil übers Wetter und schöne Frauen wird man ned gelaudert haben.
Auch wenn er ihm ned per WhatsApp einen Top-Vertrag vorgelegt hat ist stark davo auszugehen dass dieser Anruf Teil des Grundes war warum der Spieler ned mitfahren wollte.
Da die Altacher voll aufgezuckert waren auch ohne die Causa (siehe Jäger Gelbe gegen Stanko) vermute ich war bei Altach die Vorgabe voll reinsteigen und der Spieler hat sich gedacht a) da kann ich mich leicht verletzen und b) wenn ich einen anderen Spieler von Sturm verletze steigen meine Chancen auf eine Verpflichtung nicht.
Da Massombo kein kompletter Trottl ist muss seine drastsiche Reaktion ja einen Grund haben. Weil einfach weicher spielen wäre ja auch möglich gewesen. Womöglich hat der Ingo ungewollt sowas wie „wir haben an mehreren Interesse“ oder so gedroppt und der Spieler sah die Wechselchancen schwinden.
Auch wenns rechtlich irgendwo okay sein sollte war es trotzdem eine kompette Scheiß-Aktion. So kurz vor dem Spiel und zudem noch bei einer so unscheinbaren Personalie…also ehrlich gesagt glaub ich da eher an böses Blut zwischen Ingo und Altach und der wollte denen eine reindruckn. Anders kannst mir das ned erklären warum er da anruft. Wir warten seit mehr als einem Jahr auf einen Stürmer aber die Personalie Massombo is so wichtig dasma sowas machen muss?
Am Ende eine peinliche bis unprofessionelle Causa.
Die Vereinsführung und die Funktionäre fallen in jüngster Zeit leider immer wieder durch unprofessionelles und unsympathisches Auftreten auf. Was man anfangs noch als Tollpatschigkeit abtun konnte, wirkt mittlerweile wie ein systematisches Problem. Die Fälle um Sarkaria, Aiwu, Geyerhofer und Malone zeigen deutlich, dass es vereinsseitig an Respekt im Umgang mit den Spielern mangelt. Die aktuelle Aktion rund um Massombo stellt jedoch den bisherigen Tiefpunkt dar. Warum ist es nicht möglich, sich einfach an die geltenden Regeln zu halten? Da wird so getan, als wäre Massombo jetzt der absolute Wunschspieler, den man unbedingt verpflichten muss. Fosso lässt man für ein Butterbrot ziehen, nur weil er weg wollte, und als „Ass im Ärmel“ präsentiert man uns dann einen Herrn Massombo.
Ist in dem Fall wohl eine Kultursache, wenns über die Personalien Schicke, Ilzer, Parensen, Säumel und Ingolitsch geht.
Komplett unsympathische Aktion von FI.
Man könnte natürlich sagen, der Zweck heiligt alle Mittel..
In Wahrheit ist der Spieler das größte Opfer: Kein Sturmfan will wohl so einen Kicker, in Altach darf er sich wohl auch nicht mehr zeigen…
Denke er wird wohl irgendwo im Ausland unterkommen…Ingolitsch war in Altach schon als deren Trainer total unbeliebt, bin schon aufs Spiel in Altach gespannt. Da wird er sich einiges anhören dürfen.
So, hallo, nach zwei Monaten Betrieb habe ich auch überrissen, das es hier wieder weiter geht! Grüß euch, schön hier gleich mal bekannte User zu sehen 🙂
Meine persönliche Meinung, wie immer subjektiv. Hätte es fairer und besser gefunden, hätte Ingolitsch den Spieler erst nach dem Spiel kontaktiert. Keine Ahnung was man sich da dabei denkt. Grundsätzlich bin ich kein Fan davon, wenn Spieler sich einen Wechsel „erpressen“ wollen und dann mehr oder minder Vertragsbrüchig wird, wenn es denn so ist. Kann man aus der Ferne nicht beurteilen, deshalb ist das ja auch ein subjektiver Kommentar!
Danke für diesen hervorragenden Kommentar. Den letzten Satz soltlen sich die Verantworlichen von Sturm Graz wahrlich zu Herzen nehmen!
Unabhängig davon, ob das Ingolitsch Verhalten nun rechtswidrig / unangebracht war oder nicht: Hätten sich die Altacher darüber auch beschwert, wenn sie in Graz 4-0 gewonnen hätten?
Sie hätten behauptet, es hätte sie zusätzlich motiviert. Ind fertig.
Und fertig sollte das heissen.
Im Laola-Forum forderns schon Punkteabzüge, Ausschluss aus Cup und Europa-Cup und Geldbußen in Millionenhöhe^^
Dann kannst Rapid für deren zahlreiche Fanvergehen aber auch gleich zum Zwangsabsteiger erklären. Die Verhältnissen müssen schließlich stimmen.
Und dann sollte man das Ganze auch mal wieder gut sein lassen.
Zwar Off-Topic, aber erfreuliches Off-Topic:
https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/news/mitchell-deal-vor-abschluss–so-viel-duerfte-sturm-kassieren/
Da kassieren wir ja ordentlich.
Zudem:
https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/news/sturm-ist-sich-wohl-mit-foda-schuetzling-ein/
Vorneweg: Toller Artikel.
Ich finde die Kontaktaufnahme patschert bis gschissn.
Das ganze mit der Causa Aiwu zu mischen finde ich aber falsch. Im Fall Auwu/Geyrhofer wollte Ingolitsch unmotivierte Störenfriede keinesfalls ins
trainingslager mitnehmen um die Teamchemie und Mannschaftshygiene möglichst Top zu halten. Und das kann ich durchaus verstehen. Wenn du den Aiwu eh loswerden willst und auch wirst, warum sollte man ihn im Trainingslager die Mannschaftsleistung runterzahn lassen? Da hat Ingolitsch einfach durchgezogen und klare Anforderungen durchgesetzt.
Im jetzigen Fall ist es einfach unnötig, wenn der Kontakt tatsächlich 1 Tag vor dem Match stattfindet.
Das kann und sollte man sich sparen.
Man sollt sich mit den Altachern aussprechen und ihnen für Massombo ein Schmerzensgeld zahlen.
Ob man wiedermal einen streikenden Kicker verpflichten will ist hinterfragenswert. Hat ja mit besagtem Aiwu schon nicht so toll geklappt.
Mir hat der Beitrag vom Kollegen auch gefallen. 🙂
Jein. Ich stimme dir auf der Ebene zu, dass ich auch verstehe, warum man als Trainer Spieler nicht ins Trainingslager mitnehmen möchte, die man nicht mehr braucht und dass das auf der Ebene schlüssig ist.
Es mischt sich aber sehr wohl in der Sachlage, da der Verein bei beiden Vorgängen nicht wirklich den Regeln entsprechend agiert hat. Aiwu hatte das Recht, bei der Ersten zu trainieren, Altach hatte das Recht, von der Kontaktaufnahme mit dem Spieler zu erfahren. Sturm bzw den Funktionären war das wurscht.
Das kann man abkoppeln davon, dass Massombos handeln danach ebenfalls falsch war und dass Aiwu einst durch einen Streik vertragsbrüchig wurde. Das geht sich nebeneinander aus.
war natürlich maximal potschert von Ingolitsch.
und bestätigt leider auch meine Meinung, das er – naja – einen schwierigen Charakter haben dürfte.
ich mein sportlich läufts ok, mit erreichen der EL ein wichtiges ziel geschafft.
aber fan von FI werd ich keiner mehr. wenn Leeds wieder einen Milanic reissen will, hätt ich nichts dagegen
Ich hab selten so gelacht ( im possitiven Sinn)
Man sollte das zum verb gestalten und jemanden Milanicen 😀
Das damals FF zum Teamchef wurde ist ja quasi auch gemilanict 😀
Grundsätzlich find ich die Kontaktaufnahme von einem Trainer mit einem Spieler ja ok. Ich gehe davon aus, dass der Trainer mit dem Spieler seine Ideen, Vorstellungen und zukünftige Rolle des Spielers, sollte es zu einem Wechsel kommen, besprechen will. Alles weitere, Vertrag etc., müssen dann Geschäftsführer Sport und Spielerberater abwickeln.
Was in diesem Fall aber passiert ist, ist halt das selbe unprofessionelles Verhalten was meine Schwiegermutter am E-Herd hat.
Der Zeitpunkt der Kontaktaufnahme von Ingolitsch ist halt zu hinterfragen und meiner Meinung nach bewusst gewählt um Unruhe zu stiften. Weil, sind wir uns ehrlich – so potschert kannst gar nicht sein. Was dann aber auch nicht passieren darf, ist, dass sich Massombo weigert mit der Mannschaft nach Graz zu reisen. Das ist eigentlich Arbeitsverweigerung. Hier hört man von der VdF aber nichts, aber wehe ein Verein handelt in den Augen eines Spielers falsch, dann schreien sie sofort medial auf.
Unterm Strich: Massombo Altach = Aiwu Admira. Sorry solche Spieler will ich einfach nicht bei Sturm.
Außerdem ist Massombo kein Otar, der uns zur Meisterschale trägt.
Ingolitsch: Vor dem Spiel einfach eine Scheissaktion.
Altach: übertreibt auch komplett. Irgendwann kann man es aber auch wieder gut sein lassen und sich aufs sportliche konzentrieren.
Sturm Geschäftsstelle: Wie wäre es mal mit einem Kommunikationscoach? Rhetorikkurse, Schulungen im Umgang mit Medien? Oder einer neuen Presseabteilung mit Personen, die das auch verstehen? Denn alles was in letzter Zeit Abseits des sportlichen in die Öffentlichkeit gedrungen ist, macht den Verein den wir lieben komplett unsympathisch. Die Außendarstellung ist zur Zeit eine Katastrophe! Und zwar von allen handelten Personen: Jauk, Tebbich, Parensen, Ingolitsch.
Potschert, charakterlos, unglücklich, unsymphatisch…
Willkommen im Meisterrennen, in dem wir uns auch in dieser Saison wieder sehen?
Ingolitsch ist ein Vollprof, der wusste ganz genau, dass Altach mit Massombo nach Fenerbahce und dann ohne Mitchel mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren geht!
Ist so, obwohl wir eine Hammer Truppe haben heuer!
Altach ist für mich heuer ein Top 3 bis 5 Team, beobachte die schon länger, bin oft im Ländle.
Da treffen sich im VIP bei jedem Heimspiel die Vorarlberger Wirtschaftstreibenden mit den Schwarzen,
da entsteht großes!
Da es heuer nach dem Grunddurchgang keine Punkteteilung mehr gibt, war das ein 6 Punkte Spiel, ähnlich wie gegen Rapid und Salzburg!
So sieht die Realität in der Bundesliga eben aus,
Symphatisch waren ein Foda, Kühbauer, Roger Schmid Baric, Happel und Ilzer auch nicht immer, aber Sie wurden Meister in Österreich!
Also Ball flach halten und weiter so Ingolitsch, ich hab da ein gutes Gefühl!