Schwoaze! – Alles zur Fan-App für Sturm-Anhänger

Ab sofort kostenlos für alle verfügbar!

Ab sofort gibt es für alle Sturm-Fans eine neue App: Schwoaze! ist nun in den App-Stores von Apple und Google verfügbar und kostenlos. Hinter dem Projekt steckt Bernd Schartner, der es unter dem Namen Mushbomb Labs umsetzt. Wichtig: Schwoaze! ist ein privates, inoffizielles Fanprojekt und steht in keiner Verbindung zum SK Sturm.

Die Idee dahinter ist schnell erklärt. Schartner wollte eine kompakte Sturm-App für sich selbst, in der Spieltag, News, Presseberichte, Videos und Fan-Funktionen an einem Ort zusammenlaufen, statt ständig zwischen verschiedenen Seiten zu wechseln. Daraus ist in den letzten Wochen deutlich mehr geworden: Neben den Informationen gibt es inzwischen ein Tippspiel, eine Spielerwahl und eine Mitfahrbörse, außerdem lassen sich Tickets importieren und in der App griffbereit halten. Auch die Frauen und Sturm II sind mit Spielplan, Tabelle und Kader dabei. An Übersichtlichkeit, Darstellung und Nutzerfreundlichkeit wird laufend gearbeitet.

Beim Datenschutz setzt die App auf niedrige Hürden: Für ein Profil braucht es keine E-Mail-Adresse und keinen Klarnamen. Wer kein Profil anlegen möchte, kann Nachrichten, Spieltermine und viele weitere Inhalte auch so nutzen.

Hier geht’s zum Download:

– Apple App Store

– Google Play Store

Kurzes Q&A mit dem Gründer

Warum tut man sich das an und programmiert eine Sturm-App?

Bernd Schartner: Weil man offenbar auch zwischen den Sturm-Spielen noch nicht genug mit Sturm beschäftigt ist. Im Ernst: Ich wollte eine App, weil mir als Fan etwas gefehlt hat. Sturm hat eine unglaublich lebendige Fanszene und viele gute Informationsangebote. Aber eine eigene Vereins-App, die das alles zusammenbringt, gibt es nicht. Nachrichten hier, Spieltermine dort, Podcasts wieder woanders. Schwoaze! ist aus dem Wunsch entstanden, diese Lücke zu schließen.

Mir war wichtig, nicht einfach eine Sammlung von Links zu bauen. Die App soll den Spieltag begleiten: Ergebnis tippen, Startelf erraten, den Spieler des Spiels wählen oder eine Mitfahrgelegenheit finden. Man kann sie auch als Ticketwallet nutzen und seine importierten Tickets direkt in der App griffbereit haben. Schwoaze! soll bestehende Vereinsmedien und Fanplattformen nicht ersetzen, sondern ihre Angebote zusammenbringen und um praktische Funktionen ergänzen.

Wie viel Arbeit aus dieser Idee wird, habe ich anfangs allerdings gewaltig unterschätzt. Mit der Veröffentlichung ist es ja nicht erledigt: Daten müssen stimmen, Fehler behoben und die App weiterentwickelt werden. Das kennt ihr bei Sturmnetz vermutlich auch: Von außen sieht man vor allem das fertige Ergebnis. Wenn dann Rückmeldungen kommen, dass jemand Schwoaze! regelmäßig nutzt oder die App tatsächlich hilft, freut mich das natürlich. Genau dafür steckt man die Zeit hinein.

SN: Bist du Mitglied, Stadiongeher, Teil eines Fanklubs oder Auswärtsfahrer?

BS: Unsere Familienmitgliedschaft ruht seit 2025. Ab 2027 wollen wir sie wieder aktivieren und ums letzte Kind erweitern. In einem Fanklub bin ich nicht. Ins Stadion gehe ich so oft, wie es sich zeitlich ausgeht. Zuletzt gegen Marseille. Auswärts bin ich hin und wieder gegen Salzburg dabei, weil das für mich geografisch günstiger liegt. Mit vier Kindern, von denen drei noch nicht im Stadionalter sind, ist die verfügbare Zeit allerdings begrenzt. Sturm hat trotzdem seinen festen Platz im Alltag, auch wenn sich nicht jedes Wochenende ein Stadionbesuch ausgeht. Am Endgerät geschaut wird so gut wie jedes Spiel, sofern möglich.

SN: Was bringt mir ein Profil, und was passiert mit meinen Daten?

BS: Die Nachrichten, Spieltermine und viele andere Inhalte kann man auch ohne Profil nutzen. Mit einem Profil werden die eigenen Tipps und Aktivitäten dauerhaft zugeordnet. Man sammelt Fanpunkte, kann sich in der Rangliste vergleichen und die Mitfahrbörse samt Nachrichtenfunktion nutzen. Außerdem lässt sich das eigene Profil auf verschiedenen Geräten verwenden.

Dafür braucht es keinen Klarnamen. Gespeichert werden unter anderem der Nickname, die abgegebenen Tipps und gegebenenfalls ein freiwilliges Profilbild. Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert. Nickname, Profilbild und Fanpunkte können beispielsweise in der Rangliste sichtbar sein.

Es gibt kein Werbe-Tracking für die eigene App-Statistik. Technische Nutzungsdaten helfen mir allerdings dabei, Fehler zu finden und die App zu verbessern. Für Push-Nachrichten und eingebundene Medien kommen außerdem externe Dienste zum Einsatz. Das ist in den Datenschutzhinweisen beschrieben. Das Profil kann man direkt in der App wieder löschen.

SN: Wann wird das monetarisiert? Gratis macht doch niemand mehr etwas.

BS: Auch ihr bei SturmNetz und BlackFM macht eure Arbeit gratis – scheinbar finden sich immer wieder ein paar Leute, die Fan-Angebote schaffen.

Schwoaze! soll jedenfalls kostenlos bleiben. Das ist kein Projekt, bei dem ich zuerst möglichst viele Leute hineinholen und anschließend die interessanten Funktionen hinter einer Bezahlschranke verstecken möchte.

Natürlich entstehen Kosten, etwa für Server und die Veröffentlichung in den Stores. Derzeit rechne ich mit ungefähr 500 Euro im Jahr, meine Arbeitszeit nicht eingerechnet. Geplant ist deshalb in einem der nächsten Updates eine freiwillige Unterstützung direkt in der App. Kein Abo und keine zusätzlichen Rechte für zahlende Nutzerinnen und Nutzer. Wer etwas beitragen möchte, hilft dabei, den Betrieb und die Weiterentwicklung zu finanzieren. Wer nichts bezahlt, soll die App genauso nutzen können.

Mein Ziel ist höchstens, die laufenden Kosten zu decken.

SN: Was wünschst du dir von den Nutzerinnen und Nutzern?

Dass sie Schwoaze! ausprobieren und mir sagen, was ihnen gefällt, was fehlt und was nicht funktioniert. Gerade konkrete Rückmeldungen helfen enorm. Ich kann viel testen, aber nicht jede Gerätekombination und jede Situation selbst abdecken.

Und natürlich freue ich mich, wenn die App weiterempfohlen wird oder eine Bewertung im Store bekommt. Das hilft einem kleinen Fanprojekt sehr. Am schönsten wäre für mich, wenn Schwoaze! für viele ganz selbstverständlich zum Spieltag dazugehört.

Danke für deine Zeit und deine Arbeit, lieber Bernd. Vielleicht lässt sich die Finanzierung von 500€ ja vom Verein selbst bezahlen, denn die App dürften auch einige Funktionäre in Zukunft selbst nutzen…

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