Sommertransfers 2026 – Ein Resümee

Das Sommertransferfenster schließt mit morgigem Mittwoch. Wir haben die Transfers des SK Sturm zusammengefasst.

Viele neue Gesichter geistern dieser Tage um das Trainingszentrum in Messendorf. Sportchef Michael Parensen und Assistent Florian Sittsam haben den Kader des SK Sturm ordentlich umgekrempelt. Zu einigen Spielern haben wir gesondert ausführlich berichtet, wir fassen nun die bisher getätigten Transfers zusammen:

Die Abgänge

Jeyland Mitchell – Racing Straßbourg

Der Abwehrchef des SK Sturm vollzog einen Wechsel in die Ligue 1 und wandelt auf den Spuren von Mario Haas und den mittlerweile beim FC Chelsea unter Vertrag stehenden Stürmer Emmanuel Emegha. Die Ablöse soll etwa acht Millionen Euro betragen, zudem soll es noch Boni geben. Mitchell – beim Hinspiel gegen die Hearts Of Midlothian noch Torschütze – debütierte bereits am vergangenen Wochenende in der Ligue 1 über 90 Minuten gegen RC Lens.

Albert Vallci muss es künftig ohne Jeyland Mitchell machen (c) Sturmtifo

Maurice Malone – Minnesota United FC

Außer Spesen nix gewesen: So könnte man das Engagement des deutschen Stürmers, der erst im Vorjahr von der Wiener Austria nach Graz wechselte, zusammenfassen. Zwei Millionen Euro wanderten einst zur damals finanziell schwer angeschlagenen Austria an den Verteilerkreis. Malone erzielte in der Bundesliga drei Treffer im Dress des SK Sturm. Etwa 1,5 Millionen Euro erhalten die Schwoazen für die Dienste des Deutschen mit US-Wurzeln. 

Ryan Fosso – Standard Lüttich

Auch Ryan Fossos Abenteuer in Graz währte nicht lange. Offenbar aufgrund mangelnder Perspektive im Konkurrenzkampf mit Jon-Gorenc Stankovic und Toptalent Luca Weinhandl ersuchte er um eine Luftveränderung, der der SK Sturm zustimmte. Unter eine Million Euro wechseln den Besitzer – angesichts seines langfristigen Vertrages eine eher ernüchternde Summe. 

Amady Camara – Randers FC

Der Senkrechtstarter, der seine Sternstunde beim 2:0-Erfolg gegen die Austria Klagenfurt hatte und sich somit in die Geschichtsbücher des Klubs schreiben durfte, wechselt in die dänische Liga und unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Zuletzt schnürte er seine Fußballschuhe in Diensten des FC Nantes in der Ligue 1, nach seiner Leihe fand er sich in Graz aber ob der großen Anzahl an Offensivkräften einer perspektivlosen Situation gegenüber. Ein guter Schritt für Amady Camara, 700.000 Euro fließen auf das Vereinskonto des SK Sturm. 

Emir Karic – Kansas City FC

Zwei Jahre nach seinem ablösefreien Wechsel vom Bundesliga-Absteiger Darmstadt endet auch Emir Karics Zeit in Graz. Der 29- Jährige Linzer, der bereits fürs bosnische Nationalteam auflief, geht den Weg in die MLS und schließt sich Kansas City an. 62 Spiele bestritt Karic im Dress des SK Sturm, nach einem schwierigen ersten Jahr unter Christian Ilzer avancierte er unter Jürgen Säumel und Fabio Ingolitsch zum Stammspieler. Knapp eine halbe Million Euro erhält im Gegenzug der SK Sturm. 

Dimitri Lavalee – Standard Lüttich

Ein weiterer Sturm-Akteur wechselt ablösefrei nach Lüttich, nachdem er seinen Vertrag beim SK Sturm nicht verlängerte. Dimitri Lavalee, der bereits 2023 zunächst per Leihe aus Mechelen zum SK Sturm kam, um Gregory Wüthrich zu ersetzen, dessen Wechsel zum FC Augsburg im letzten Moment allerdings noch am Med-Check scheiterte, geht also zu „seinem“ Verein, der ihn ausgebildet hat. Der Grund dafür ist nicht nur sportlicher Natur, sondern auch familiärer – der frisch gewordene Papa möchte näher bei seiner Familie sein. Zwei mehr als verständliche Gründe. Mit im Gepäck – zwei Meisterteller und ein Pokaltitel mit dem SK Sturm.

Einfach ein super Typ – Dimitri Lavalee beim Torjubel (C) Sturmtifo

Matteo Bignetti – 1. FC Saarbrücken

Der Zweittorwart des SK Sturm wechselt an die deutsch-französische Grenze zum 1. FC Saarbrücken, wo er bisher auch die klare Nummer eins ist. 13 Spiele vertrat er Kjell Scherpen und Co im Dress der Kampfmannschaft, 53 mal lief er für die Zweitvertretung auf. 

Emanuel Aiwu – Apollon Limassol

Ein weiteres transfertechnisches Missgeschick wurde korrigiert. 2024 von Serie A- Absteiger Cremona geholt, konnte Aiwu nie wirklich Fuß fassen in Graz. Sportlich geriet er immer mehr ins Abseits und auch disziplinär gab es sehr viel Verbesserungspotenzial, etwa bei der Einschätzung, ob das Gebot, bei Mannschaftsveranstaltungen nicht in Designerhosen, sondern in Kleidung mit dem Branding des SK Sturm teilzunehmen, auch für ihn gelte. Wir hatten ja Verständnis, dass das Puntigamer-Pickerl nicht immer „instakompatibel“ ist – aber Regeln sind nun Mal Regeln. Bei Apollon Limassol verpasste Aiwu den Einzug in die UEFA Conference League knapp im Elfmeterschießen gegen Brann Bergen. Über Ablösemodalitäten ist nichts bekannt. 

Peter Kiedl – Hansa Rostock

Nach seiner Leihe zur SV Ried, in der Kiedl teilweise zu überzeugen wusste, wurde relativ schnell klar, dass es beim SK Sturm nur geringe Chancen auf Spielzeit geben wird. Nach Gerüchten über einen weiteren Wechsel nach Ried bekam letzten Endes Hansa Rostock aus der 3. Liga in Deutschland den Zuschlag. Ein Spiel bestritt Kiedl für die Kampfmannschaft in der Bundesliga, etliche weitere bei Sturm II. Aktuell laboriert er an einer Muslekverletzung, sein Debut für Hansa Rostock lässt noch auf sich warten. 

Darüber hinaus kehrt Rory Wilson nach einer sehr ernüchternden Bilanz zurück zu seinem Stammverein Aston Villa, wo er allerdings wieder verliehen werden soll. Ebenso kehrt Jusuf Gazibegovic nach seiner Leihe zurück nach Köln, mittlerweile steht Gazi auf Leihbasis beim polnischen Erstligisten Widzew Lodz im Aufgebot. Das Beste kommt am Schluss: Nach zehn Jahren, zahlreichen Auf und Abs, zwei Meistertellern und drei Cuptiteln endete das Kapitel eines ganz großen, einer echten Legende: Stefan Hierländer, der den SK Sturm 2018 vor vollem Haus in Klagenfurt noch zum ersten Titel seit Jahren schoss, beendet seine Karriere. Wir bedanken uns und ziehen unseren Hut vor einem Ausnahmeathleten und einem Ausnahmemenschen. Immerhin bleibt „Hierli“ dem SK Sturm in anderer Funktion erhalten, er arbeitet mittlerweile als Co-Trainer bei Sturm II. 

 

Die Zugänge

Luis Balbo – AC Florenz

Nach dem Wechsel von Emir Karic musste man reagieren. Luis Balbo, der erste Venezolaner der Geschichte der Bundesliga, wechselt vom AC Florenz zum SK Sturm. Der Nationalspieler seines Landes kostete den SK Sturm etwa eineinhalb Millionen Euro und unterschreibt – wie dieser Tage nicht unüblich – einen Vertrag mit unbekannter Laufzeit. 

Petar Petrovic – Javor-Matis

Auch in der Abwehr musste man reagieren. Mit Petar Petrovic bekam der SK Sturm eine echte Aktie, mit zarten 21 Jahren macht er den nächsten Schritt in seiner Karriere. Er kam vom serbischen Klub Javor-Matis und kostete etwa eine Million Euro. Vor allem bringt Petrovic Talent in die Abwehr, seine ersten Einsätze zeigten zwar noch verständliche Schwächen auf, zeigten aber auch durchaus gute Anlagen und Talent. 

Valmir Matoshi – FC Thun

Auf den Wechsel von Ryan Fosso musste man reagieren, und wie bei Valmir Matoshis erstem Einsatz im U18-Nationalteam der Schweiz, wo er eben für Ryan Fosso eingewechselt wurde und zu seinem Debut in einer Nationalmannschaft der Eidgenossen kam, ersetzt er Jahre später wieder Ryan Fosso, nur in etwas anderem Kontext. Der Schweizer mit kosovarischen Wurzeln, der im heurigen Jahr erst sein Debut für den Kosovo unter der Leitung von Meistertrainer Franco Foda gab, wurde im Vorjahr mit dem Aufsteiger FC Thun sensationell Schweizer Meister und kostete etwa 700.000 Euro. 

Simon Seidl – Blau-Weiß Linz

Im Vorjahr noch sang- und klanglos abgestiegen, wechselte der Bruder des Rapid-Kapitäns Matthias Seidl zum SK Sturm. Der 23-jährige bringt frischen Wind ins Mittelfeld des Vizemeisters und hält bereits bei vier Vorlagen in fünf Spielen für den SK Sturm. Etwa 100.000 EUR wurden an die Voestler überwiesen. 

Jürgen Heil – TSV Hartberg

Ein seltenes Phänomen. Hartberg-Choreo zum Abschied von Jürgen Heil. (c) SturmTifo.com

Auch auf den Abgang von Jusuf Gazibegovic musste reagiert werden, und mit Jürgen Heil bekommt der SK Sturm einen echten Typen. Sportliche Mängel macht er mit Kampfgeist und Leadership wett. Elf Jahre verbrachte er bei den Oststeirern, und Brigitte Annerl, Erich Korherr und Co weinten „ihrem“ Heili wohl die eine oder andere Träne nach. Nach dem Auslaufen seines Vertrages schließt er die Lücke der rechten Abwehrseite und trug sich gegen die Hearts auch gleich in die Torschützenliste ein – emotionaler Jubel vor der Nordkurve inklusive. 

Ammar Helac – TSV Hartberg

Ebenfalls aus Hartberg kam Ammar Helac zum SK Sturm, um Matteo Bignetti als Zweittorwart zu ersetzen. Helac, der bereits bei der Wiener Austria, Austria Lustenau, dem SCR Altach und eben den Hartbergern jeweils die Nummer zwei war, kam auch bereits zu ersten Einsätzen, bei denen er durchaus zu überzeugen wusste und genau das lieferte, was man erwarten konnte. Soliden Rückhalt, allerdings mit wenig Perspektive, um zur Nummer eins zu werden. 

Nelson Weiper – 1. FSV Mainz 05

Weiper, Weiper! (c) SturmTifo.com

Die „Viper“ vom Rhein und ehemals Teamkollege von William Böving bei den Mainzern wechselte leihweise für ein Jahr ohne Kaufoption nach Graz und soll die Stürmerthematik zumindest auf nächsten Sommer vertagen. Für die Mainzer bestritt er ganze 74 Einsätze, 61 davon in der Bundesliga, ihm gelangen sieben Treffer. Besser sieht seine Torstatistik in der Jugend des FSV aus, wo er in 38 Spielen gleich 42 mal netzte. Bisher steht er bei zwei Toren, beide gegen Hartberg. Leider laboriert er offenbar seit Beginn an an einer Schambeinentzündung, deren vollständige Heilung noch einige Zeit dauern dürfte. 

Joshua Quarshie – FC Southampton

Der junge Innenverteidiger aus Duisburg kommt leihweise ohne Kaufoption zum SK Sturm. Seine beste Zeit hatte der Hüne mit 1,96 Metern Gardemaß bei der SpVgg Greuther Fürth, wo er als Leihspieler von Andreas Schickers TSG Hoffenheim absoluter Leistungsträger war. Vor allem für eine Dreierkette dürfte der Deutsche Thema werden. Bei der enttäuschenden Niederlage gegen Rapid kam Quarshie auch für Paul Koller zu seinem schwarz-weißen Debut. 

Auch einige Leihspieler kamen von ihren Leihstationen zurück. Bereits erwähnter Peter Kiedl wurde wie Amady Camara kurzerhand wieder abgegeben, auch ein Wechsel vom Excelsior-Rückkehrer Szymon Wlodarzcyk nach Polen scheint bereits beschlossene Sache zu sein. Emran Soglo fühlt sich ebenfalls wie ein Neuzugang an, nach 18 Einsätzen auf seiner Leihstation Zulte Waregem fühlt sich der Engländer wie ausgetauscht an und ist aus der Startelf des SK Sturm nicht mehr wegzudenken. 

Die Gerüchteküche

Wie es kurz vor dem Deadline Day so üblich ist, brodelt noch die Gerüchteküche. Der SK Sturm bemüht sich offenbar um die Dienste von Oumar Diakite von Stade Reims auf der Suche nach einem Offensivspieler, nachdem das peinliche Fiasko rund um Yann Massombo vom SCR Altach nicht in einem Transfer mündete. Die Franzosen sind aus der Ligue 1 abgestiegen und suchen einen Abnehmer. Eine Leihe mit Kaufoption stand im Raum und Diakite, der bereits unter Fabio Ingolitsch beim FC Liefering zum Einsatz kam, wäre eine ausgezeichnete Ergänzung in der Offensive des SK Sturm. 

Abgangsseitig ranken sich noch zahlreiche Gerüchte um Szymon Wlodarczyk, der von verschiedenen Vereinen in seiner polnischen Heimat umworben wird. Sprichwortlich in der Pole-Position dürfte sich dabei Korona Kielce befinden. In Polen dürften bis 9. September neue Spieler verpflichtet werden, sodass auch ein Transfer nach dem Deadline-Day (3.9., 17 Uhr) in Österreich möglich ist. 

Abgangsseitig war es zuletzt äußerst ruhig. Wie wir erfahren haben, kam es kürzlich beinahe zu einem Wechsel von Daniil Khudyakov, der Transfer scheiterte aber letzten Endes auch unter Umständen aufgrund seiner Staatsbürgerschaft und den damit einhergehenden Hürden im Bezug auf eine Arbeitserlaubnis. Auch Jacob-Peter Hödl und Luca Weinhandl sind nach wie vor heiße Aktien, Ersterer schlug Insidern zufolge  von sich aus ein Angebot von RB Salzburg aus, Zweiterer bekam intern ein ordentliches Preisschild in der Höhe von 12 Millionen Euro umgehängt. 

Positives für die Portokassa

Die Transfers der Ex-Blackys Romano Schmid (von Werder zu Frosinone) und David Affengruber (von Elche zu Fulham) spülten weitere 380.000 Euro in die schwarz-weiße Vereinskasse. Schön, dass man auch teilweise noch Jahre später von guter Ausbildungsarbeit an jungen Kickern erneut profitiert. 

Unser Fazit

Wir bewerten dieses Transferfenster mit einem „gut“. Vor allem abgangsseitig wurde „aufgeräumt“ und teure Spieler, die ihrer Erwartungshaltung nicht immer ganz gerecht wurden, wurden teilweise sogar noch teuer verkauft. Dazu wurde mit dem Transfer von Jeyland Mitchell um acht Millionen Euro ein neuer Rekord gebrochen – seit Dario Maresic war kein Abwehrspieler in Diensten des SK Sturm so teuer verkauft worden. 

Zugangsseitig bleibt es abzuwarten, wie sich einzelne Spieler entwickelt. Auf dem Papier wurden aber äußerst spannende und passende Profile gefunden, dazu wurde finanziell kein allzu großes Risiko eingegangen. Gemessen am aufgewendeten Budget sind die Zugänge zumindest auf den ersten Blick positiv zu bewerten. 

Wir bedanken uns bei allen Spielern, die den Verein verlassen haben, für ihr Engagement und ihren Einsatz und begrüßen alle neuen Gesichter herzlich beim SK Sturm!

18 Kommentare

  1. fuchsrob sagt:

    Laut Sky ist der Diakite- Transfer fix. Leihe, aber mit Kaufoption. Für diese Transferperiode kriegt Micha Parensen eine 2+ von mir.
    Viele Altlasten wurden abgegeben und gute neue Spieler verpflichtet. Der September wird mit dem Hardcore-Programm wohl noch hart werden für uns, aber wenn unsere neue Nr9, Kite und Rozga zurück sind, könnte es zumindest noch ein erfolgreicher Spätherbst werden!

  2. django sagt:

    mit diesem Kader nicht Top 6 zu kommen ,wäre ein reines Versagen

  3. ...und wir dahinter sagt:

    Ich finde den derzeitigen Kader qualitativ gut, aber ein bisschen unausgewogen. Mit Weiper, Diakité, Jatta, Grgić, Beganovic und Kayombo haben wir sechs Stürmer, während das zentrale Mittelfeld eigentlich nur mit drei Spielern besetzt ist.

    Das 4-4-2, das Ingolitsch gerade spielen lässt, finde ich deshalb etwas schwierig, weil uns dafür eigentlich die klassischen Flügelspieler fehlen. Deshalb denke ich, dass es bald wieder zu einer Umstellung der Formation kommen könnte, sobald Kite oder Rozga wieder fit sind.

    Mit Rozga, Kite, Mama und Seidl hat man schließlich vier Spieler, die im offensiven Mittelfeld spielen können. Wenn es allerdings wieder zu einer Umstellung auf das 3-4-2-1 wie im Frühjahr kommt, würden sich zumindest fünf Stürmer um eine Position matchen – wobei Beganovic und Kayombo auch in den Halbräumen spielen können.

    Und rein subjektiv bin ich immer noch der Meinung, dass die 442 Raute weiterhin perfekt zum Kader passen würde. Oder ein 4-2-2-2 halt…

  4. fid82 sagt:

    Ich habe auf tm geschrieben, dass 6 Stürmer da sind (ohne Wloda!!!) und mir ein 4-4-2 mit Raute gefallen würde, da wir auch schnelle Stürmer haben, die vom 8er oder 10er in die Tiefe geschickt werden können. Zudem fehlt es uns mit JGS und Weinhandl im Zentrum an Kreativität. Auch Hödl ist kein Kreativspieler. Das ist kein Vorwurf. Er ist dribbel und kampfstark, schnell und abschlussfreudig. Aber nicht kreativ.

    Für den 10er haben wir Kite; Rozga, Mama, Matoshi können 8er und 10er.

    Im Übrigen wurde Kayombo NICHT für die EL nominiert. Da sollte sich ein Transfer auftun. Sonst wäre es Wahnsinn für ihn.

    • ...und wir dahinter sagt:

      Bin ich bei Dir – glaube auch, dass die Raute sehr gut funktionieren würde. Vermutlich mehr als die 3er Kette, weil wir von den IV sehr dünn besetzt sind. Denke noch immer, wir sind vom Kader her an einigen Positionen zu breit aufgestellt.

      Raute würde passen – auch ein 4-2-2-2 mit Weinhandl/Stankovic zentral und Kiteishvilli/Rozga/Mama/Seidl (Matoshi) vorne…

      Spannend aber auch, das Julian Halwachs jetzt doch für die EL nominiert wurde. Sind sie doch der Meinung, das mehr als 3 zentrale MF-Spieler gebraucht werden…

  5. django sagt:

    wird angeblich nach Hartbeg verliehen

  6. ...und wir dahinter sagt:

    Großes Danke aber an @Lukas Gradischnig für die Recherche und den tollen Artikel.

    Ich denke, es war wirklich die erfolgreichste Transferzeit unter Parensen. Mitchell für 8 Mille ist schon eine Ansage. Malone um 1,5 los zu bekommen, nach dieser Saison. Bei Fosso – warum man den so bilig hergibt oder ob da was war? Camara, Karic… auch noch gut „angebracht“. Aiwu dürfte noch einen gut dotierten Vertrag gehabt haben – und obwohl Aiwu immer wieder kritisiert wurde sag ich dennoch: Er hat sich in fast JEDEN SCHUSS reingeworfen. ja, er hat auch in fast jedem Spiel einen Bock geschossen! Bei Kiedl echt interessant. In Rockstock wurde er als „Wandstürmer“ angepriesen. Schauen wir ob er sich da gut durchsetzen kann.

    Zugänge: Balbo und Petrovic werden wohl noch brauchen. Bei Matoshi werden wir sehen wir er sich hier tut. Bei Seidl und Heil weiß man was man bekommt. Wie bei Helac auch. Weiper wusste ich das von der Schambeinentzündung nicht, die ist langwierig. Quarshie klingt vielversprechend

    Also wenn man jetzt noch Kayombo und Wloda anbringt, hat man schon viel erledigt. Dann hat man im Winter nur noch die Aufgabe, jene wieder anzubringen die es im Herbst nicht schaffen.

  7. Bozo Bazooka sagt:

    Das meiste wurde ohnehin schon geschrieben. Aber ich möchte anmerken: Der Abgang von Fosso tut mir leid. Ich fand den ziemlich cool. Und als Option für ein 343 mMn auch nicht überbesetzt. Aber offensichtlich wollte er woanders hin. Dass die Ablöse so niedrig ist, wundert mich allerdings schon. Ist für mich quasi die Fliege in der sonst guten Transfersuppe. Aber alles in allem sieht das Team in meinen Augen schon recht überzeugend aus. Michael Parensen scheint sich eingefunden zu haben.

    • blackfoxx sagt:

      ich denke, Fosso hat einfach gemerkt, dass er nicht nur an Stanko nicht vorbeikommt, sondern dass auch (zurecht!) Weinhandl vor ihm steht und somit wollte er unbedingt weg. hat ja gerade erst einen Nationwechsel hinter sich gebracht um im Nationalteam spielen zu können, als MF Spieler Nr3 wird das halt nix. ich fands eigentlich nur fair, dass man ihm nix in den Weg gelegt hat, natürlich hätte man auf eine höhere Summe spekulieren können, aber da hätte er auch Spielzeit benötigt, die ihm wahrscheinlich nichtz vergönnt gewesen wäre…

  8. Schworza99 sagt:

    Kriegt der Parensen mal eine gute Transferphase hin…dann ruft sein Trainer Leute an und hat eine Formkrise (hoffentlich). Vom Glück verflogt ist der Sportchef wahrlich nicht.

    Insgesamt gute Transferphase, wobei der Umgang mit Spieler und die Kommunikation nach wie vor kritisch sein dürften. Aber transfertechnisch allein gute Phase. Sollte Diakate aufgehen sogar sehr gut.

  9. Mikelangelo sagt:

    Wer ersetzt im Fall der Fälle eigentlich Hödl am rechten Flügel? Mama ist kein Flügelspieler und hat gegen Rapid noch dazu am linken Flügel gespielt. Warum Hödl kritisier wurde, verstehe ich auch nicht. Das 2-0 gehört natürlich zu großen Anteilen ihm, weil er den Ball zuvor im Zentrum verloren hat. Davor hat Helac allerdings einen Rückpass schlecht rausgespielt.

    Zudem hat Hödl das ein oder andere mal seinen Gegner überdribbelt…

  10. fid82 sagt:

    Was passiert mit Wloda und Kayombo?
    Gerade bei Kayombo habe ich nach der Nicht-EL-Nominierung mit einem Transfer gerechnet.

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