Zwischen Desinteresse und Champions League – Das ist die AS Monaco

Sturms erster Europa-League-Gegner im Portrait

Die Schwoazen in Europa! Nach einer gefühlten Ewigkeit hat es der SK Sturm Graz wieder in eine europäische Gruppenphase geschafft. Als Draufgabe dürfen die Schwarz-Weißen in der aufpolierten Europa League ihr Können gegen ein paar der besten Teams des Kontinents unter Beweis stellen. Denn den Grazern wurde eine absolute Hammergruppe zugelost, in der jeder Punktgewinn als Erfolg gewertet werden darf. Diese europäischen Spitzenteams sollen der SturmNetz-Leserschaft nähergebracht werden. Den Anfang macht die „Association Sportive de Monaco Football Club“, kurz die „AS Monaco“.

Allgemeines

Die Monegassen wurden im August 1919 gegründet und zählen zu den erfolgreichsten Fußballvereinen in Frankreich. Insgesamt dürfen sie acht Meistertitel und fünf Pokalsiege ihr Eigen nennen. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass man im Vergleich zu den anderen Klubs einen Wettbewerbsvorteil genießt. Die Kapitalgesellschaft unterliegt nämlich dem monegassischen Steuerrecht, weil ihr Sitz im Fürstentum liegt. Der französische Ligaverband „FFF“ beschloss im Jahr 2013, dass alle Klubs ihren Sitz in Frankreich haben müssen. Die AS einigte sich in der Folge mit dem Verband auf eine Kompensationszahlung von 50 Millionen Euro, sieben Klubs legten dagegen Protest ein, da sie die Summe für zu niedrig erachteten (ironischerweise war auch PSG unter ihnen). In der Folge wurde diese Vereinbarung vor Gericht als rechtswidrig eingestuft und die Monegassen müssen somit keinerlei Kompensationszahlungen mehr leisten, obwohl sie ihren Sitz in Monaco behalten.

Der Präsident

„Les Rouges et Blancs“ zu deutsch „Die Rotweißen“ sind im Besitz einer russischen Investorengruppe, deren Chef der Milliardär Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew ist. Der Präsident des Vereins dürfte Kunstliebhabern ein Begriff sein, denn er war einer der Leidtragenden der sogenannten Bouvier-Affäre, einer der größten Kunsthandel-Skandale aller Zeiten. (Kurzfassung: Bouvier sammelte jahrelang Kunst für Rybolowlew und betrog ihn und andere um mehrere Millionen.) Mit einem geschätzten Vermögen von 6,8 Milliarden US-Dollar dürfte sich das wohl verschmerzen lassen. Zu diesem Betrug wäre es womöglich nie gekommen, wenn der Gefängnisaufenthalt des Präsidenten im Jahr 1996 verlängert worden wäre. Ihm wurde vorgeworfen, einen Mord an seinem größten Konkurrenten in Auftrag gegeben zu haben. Die Anklage wurde in der Folge aber fallen gelassen, nachdem ein Zeuge seine Aussage revidierte. Anschließend verließ er Russland und lebt seitdem in New York, beziehungsweise Monaco. Da lobt man sich als Fußballfan doch so einen grundsoliden und bodenständigen Präsidenten wie Christian Jauk, auch wenn diesem „etwas“ weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Das Stadion

Nachdem wir nun geklärt haben, um welche Art Fußballverein es sich handelt, nämlich dem totalen Gegenbild zu unseren geliebten SK Sturm Graz, sollten wir uns nun aber auf das Sportliche konzentrieren. Die AS Monaco trägt seine Heimspiele im Stade Louis II aus, das Platz für rund 18000 Zuseher bietet. Speziell aufgrund der einzigartigen Architektur dürfte dieses Stadion vielen ein Begriff sein. An der Seite befinden sich neun große Bögen die herausragen. Daran kann man die Arena aus der Vogelperspektive am besten erkennen, siehst sie denn ansonsten aus, als wäre sie Teil der umliegenden Wohnlandschaft. Stimmung keimt hier maximal bei internationalen Spielen oder aufgrund der Auswärtsfans auf, denn in der Regel sind die Partien der Monegassen eher spärlich besucht. Umso wichtiger wird es sein, dass der SK Sturm mit einer großen Anzahl an Aficionados anreist und von Anfang an klarmacht, wer die Nummer Eins auf den Rängen ist. Viele sprechen von der berühmt, berüchtigten „Gelben Wand“ in Dortmund, in Monaco wird über eben eine solche gespottet. In der Regel von Anhängern gegnerischer Vereine, denn die Sesseln leuchten dort in Gelb und da diese in den meisten Fällen frei bleiben. spricht man ironischerweise von der Gelben Wand auch im Fürstentum.

(c) Wikimedia Commons

Die ersten sportlichen Erfolge

Sportlich dürften die Monegassen den Grazern dennoch einiges voraushaben, das haben sie auch schon in der Vergangenheit bewiesen. Im Jahr 1960 übernahm der Franzose Lucien Leduc die Monegassen und führte sie in bis dato noch nie dagewesene Höhen. Seine Amtszeit gipfelte in dem Gewinn der ersten nationalen Meisterschaft im Jahre 1963. Daraufhin verließ der Erfolgstrainer die Monegassen um unter anderem einen Titel mit Olympique Marseille in der Saison 1971 einzufahren. Die AS konnte sich in der Zwischenzeit nicht mehr als französisches Topteam deklarieren und pendelte zwischen Erster und Zweiter Division. Erst als Präsident Jean-Louis Campora Trainer Leduc zurückholte, gelang es dem Verein wieder zu alter Stärke zurückzufinden. In seiner ersten Saison stieg er sofort auf, nur um ein Jahr später erneut den Meistertitel zu feiern. 1979 gab Leduc das Trainerzepter weiter, der Verein brauchte wieder ein bisschen um sich zu konsolidieren, bevor er sich in den frühen 80er Jahren endgültig in der nationalen Spitze festsetzen konnte. Nahezu jährlich gelang es einen Titel zu feiern, nur international wollte es nie so richtig funktionieren, denn bis dahin konnte man noch nie die erste Qualifikationsrunde überstehen.

Die Glanzzeiten der AS

Dies sollte sich mit der Ankunft eines Mannes namens Arsene Wenger ändern. Jener gilt bis heute als einer der besten Trainer aller Zeiten, speziell wenn es darum geht, junge Spieler zu entwickeln. Akteure wie Thierry Henry, Lilian Thuram oder Emmanuel Petit haben ihre Weltkarriere diesem Manager zu verdanken, aber auch routinierte Spieler wie Jürgen Klinsmann, George Weah, Glenn Hoodle oder Youri Djorkaeff wurden von ihm geprägt. Gleich in seiner Debütsaison 1988 konnte die nationale Meisterschaft gewonnen werden und auch auf der internationalen Bühne machte sich die AS einen Namen. Wengers Amtszeit gipfelte in der Finalteilnahme des Europapokals der Pokalsieger im Jahre 1992, als man Swansea City, IFK Norrköping, AS Roma und Feyenoord Rotterdam ausschaltete, bevor man Otto Rehagels Werder Bremen unterlag.

Arsene Wenger als Trainer im Fürstentum (c) AS Monaco

Finanzielle Not

Auch die folgenden Trainer Jean Tigana und Claude Puel wussten zu überzeugen und konnten jeweils einen Meistertitel gewinnen, doch am Ende der Dekade kamen Gerüchte auf, dass der Verein in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt. Obwohl man die Saison 2002/2003 auf den zweiten Tabellenplatz beendet hatte, wurde man aufgrund des hohen Schuldenberges in die zweite Liga zwangsversetzt. Dieses Urteil wurde vor Saisonbeginn widerrufen und dahingehend abgeändert, dass nun keine neuen Spieler mehr verpflichtet werden dürfen. Trotzdem beendete Präsident Jean-Luis Campora seine 28-jährige Amtszeit aufgrund dieser Ereignisse.

Der Höhepunkt

Im darauffolgenden Jahr feierte die AS Monaco seine sportlich erfolgreichste, aber zugleich finanziell katastrophalste Saison. Die Truppe rund um Fernando Morientes, Ludovic Giuly, Patrice Evra und Dado Prso beendete ihre Gruppe als Sieger vor Deportivo La Coruna, der PSV aus Eindhoven und AEK Athen. Im Achtelfinale besiegte die Mannschaft von Didier Deschamps Lok Moskau nur aufgrund der Auswärtstorregel. Als nächstes wartete das Starensemble von Real Madrid, trainiert von Carlo Ancelotti und gegen die Galaktischen ging man als klarer Außenseiter in die Partie. Casillas, Carlos, Beckham, Zidane, Raul, Ronaldo und Co. diktierten das Hinspiel und gewannen souverän mit Vier zu Zwei. Im Rückspiel schockte man jedoch das weiße Ballett und setzte sich zu Hause mit Drei zu Eins durch, was gleichbedeutend mit dem Aufstieg in das Halbfinale war. Dort wartete schon die nächste Startruppe, nähmlich jene des russischen Oligarch Roman Abramowitsch die als ganz heißer Titelanwärter galt. Die Rede ist vom FC Chelsea. Trainiert wurden die Londoner von Claudio Ranieri und so ziemlich auf jeder Position war man mit einem Ausnahmespieler besetzt. Das Team kann als ausbalancierter und deshalb stärker als Real Madrid angesehen werden. Zu den Akteuren zählten Größen wie: William Gallas, Marcel Desailly, John Terry, Claude Makelele, Emmanuel Petit, Frank Lampard, Juan Sebastian Veron, Damien Duff, Joe Cole, Adrian Mutu, Jimmy Floyd Hasselbaink, Hernan Crespo und Eidur Gudjohnsen. Chelsea verzeichnete in dieser Saison übrigens ein Transferminus von 170 Millionen Euro, so etwas wie der Beginn der Investorenära rund um Vereine wie Manchester City und PSG gesehen werden. Trotzdem setzten sich die Monegassen mit einem Gesamtscore von 5:3 recht souverän durch und im Finale galt man sogar als leichter Favorit. Denn dort wartete eine weitere Überraschungsmannschaft, nämlich der FC Porto, trainiert von José Mourinho. Ein Team ohne wirklichen Starspieler, das von einem Genie auf der Trainerbank und einem starken Kollektiv lebte. Die Portugiesen rund um Ricardo Carvalho, Paulo Ferreira, Maniche und Deco ließen der AS überhaupt keine Chance und gewannen mit 3:0.

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Der Abstieg und die Übernahme

Von nun an ging es für Monaco stetig bergab und das höchste der Gefühle war ein achter Platz in der Saison 2009/10. Ein Jahr später folgte sogar der Abstieg und die erfolgreichen Zeiten auf nationaler und internationaler Bühne gehörten längst der Vergangenheit an. Schon angesprochener Rybolowlew sicherte sich den Großteil der Anteile des Vereines im Dezember 2011 und installierte mit Claudio Ranieri einen absoluten Fachmann. Dass ein Trainer solchen Formats in der zweiten französischen Liga anheuert, kommt nicht alle Tage vor. 2013 gelang der Wieder-Aufstieg und im Sommer desselben Jahres investierte man 140 Millionen Euro in Neuzugänge. Spieler mit absolutem Weltklasseformat gaben sich in Monaco die Klinke in die Hand: Etwa Akteure wie Ricardo Carvalho, Eric Abidal, Layvin Kurzawa, Geoffrey Kondogbia, Fabinho, Joao Moutinho, James Rodriguez, Yannick Carrasco, Anthony Martial, Dimitar Berbatov und Radamel Falcao. Diesen Kader kann man wohl als stärksten in der Vereinsgeschichte bezeichnen, trotzdem erreichte man am Saisonende „nur“ den zweiten Rang. Für die Vereinsbosse war das zu wenig und Leonardo Jardim ersetzte Claudio Ranieri.

Kurswechsel und die Rückkehr auf die europäische Bühne

Man fokussierte sich zunehmend auf das Entwickeln junger Talente, welche in der Folge gewinnbringend verkauft werden sollen. Dass Jardim dafür genau der richtige Trainer ist, bewies er in den folgenden Jahren eindrucksvoll, zudem demonstrierte er, dass er wohl einer der größten Fußballfachmänner im modernen Fußball ist. In seiner Debütsaison wurden einige Stars transferiert, wie beispielsweise James Rodriguez um 75 Millionen zu Real Madrid oder Radamel Falcao. Trotzdem gelang es ihm mit einer jungen Mannschaft den dritten Platz zu holen und in der Champions League ins Viertelfinale vorzustoßen, nachdem man zuvor den FC Arsenal besiegt hatte. 2016/17 setzte man sogar noch einen drauf, gewann sensationell die französische Meisterschaft und stieß bis ins Champions-League-Halbfinale vor. Der Eine oder die Andere mögen sich vielleicht noch an die Galen von Mbappe und Co. in Dortmund oder gegen Manchester City erinnern. Abermals schied man gegen Juventus Turin aus, doch die junge Mannschaft von Monaco hatte sich in Europa einen Namen gemacht. Wenig verwunderlich war es, dass man in der Folgesaison nahezu jede Stammkraft verkaufen musste. Kurzawa, Mendy, Bakayoko, Fabinho, Kondogbia, Lemar, Bernardo Silva, Martial, Carrasco und Mbappe wurden unter Jardim zu Weltklassespielern und im Anschluss für hohe Transfersummen zu barer Münze gemacht.

Kovac als Stabilisator

In der Saison 2018/19 wurde der Erfolgstrainer entlassen, nachdem man schlecht in die Meisterschaft gestartet war. Sein Nachfolger Thierry Henry scheiterte katastrophal und Jardim wurde noch einmal zurückgeholt, um erfolgreich den drohenden Abstieg zu verhinden. Im Dezember 2019 lag die Mannschaft auf Platz sieben, das war den Verantwortlichen wieder zu wenig und der Portugiese wurde erneut entlassen. Der darauffolgende Roberto Moreno konnte den Verein auch nicht zurück in die Erfolgsspur bringen. Erst der jetzige Trainer Niko Kovac schaffte es mit seiner pragmatischen Spielweise den Klub zu stabilisieren und ihn in der vergangenen Saison auf Platz Drei zu führen. Dabei war man bis zuletzt auch im Meisterschaftsrennen und verbaute sich diese Möglichkeit nach einer unnötigen Niederlage gegen Olympique Lyon, nachdem man in Überzahl gegen Ende noch zwei Treffer kassierte.

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Aktuelle Situation

Die AS ist ganz schlecht in die Saison gestartet. In der Liga konnte man bisher in fünf Spielen lediglich vier Zähler einfahren. Unerwartete Punktverluste wie gegen Lorient oder Nantes schmerzen da zusätzlich, auch am vergangenen Wochenende hatte man zu Hause gegen Marseille das Nachsehen. International zeigte die Mannschaft jedoch ein anderes Gesicht, Rapids Qualigegner Sparta Prag wurde in souveräner Manier besiegt. Im Playoff gegen Shakthar Donezk scheiterte man nur am eigenen Unvermögen, denn über beide Spiele gesehen war man die klar stärkere Mannschaft. Nur ein kurioses Eigentor verhinderte den Aufstieg, dennoch konnte man vor allem im Rückspiel erkennen, zu was diese Mannschaft fähig ist. Es genügt schon alleine sich die Marktwerte der beiden Teams anzusehen, um vorauszuahnen, welche Mannschaft als Favorit in die Partie gehen wird.

Der Kader

An dieser Stelle soll kurz auf die gefährlichsten Akteure des Gegners eingegangen und mögliche Schwachstellen beleuchtet werden. Beginnen wir mit der Torwartposition, dort finden wir einen der vermeintlich größten Schwachpunkte, nämlich Alexander Nübel. Der Bayernspieler war eigentlich ein Flop mit Ansage, denn bisher konnte er bis auf eine halbe Saison auf Schalke nirgends so richtig überzeugen und steht wohl stellvertretend für die miserable Transferpolitik von Hassan Salihamidzic. Die Defensive war in der vergangenen Saison das Prunkstück der Monegassen, doch in diesem Jahr entwickelte sie sich zunehmend zur Problemzone. In der Regel agiert die AS in einem 4-4-2, dabei werden die Innenverteidigerpositionen normalerweise vom Chilenen Maripan und vom französischen Supertalent Benoit Badiashile bekleidet. Auf den Außenpositionen agieren Caio Henrique und der Kapitän Aguilar, speziell Letzterer befindet sich in einem Formtief und hat großen Anteil daran, dass die Monegassen diese Saison nicht in der Champions League spielen. In der Zentrale schaltet der wohl spannendste Mann im Kader der AS Monaco, nämlich Aurelien Tchouameni. Mit 21 Jahren verfügt er bereits über einen Marktwert von 30 Millionen. Tendenz steigend. Er dürfte wohl nicht mehr allzu lange im Fürstentum spielen und besticht vor allem durch eine starke Kombination aus Technik und Physis. Neben ihm werden wir wohl Fofana sehen, wobei auch Neuzugang Jean Lucas – aus Lyon gekommen – oder für mehr spielerische Elemente Cesc Fabregas ein Thema sein könnte. In der Offensive verfügt die AS Monaco über unglaubliche Qualität, vor allem auf der Außenbahn wird die Abwehr von Sturm wohl große Tempodefizite haben, denn Akteure wie Gelson Martins, Krepin Diatta oder Sofiane Dioup sucht man in der heimischen Liga vergebens. Golovin muss verletzungsbedingt passen, er wird dem Angriffsspiel der Monegassen mit Sicherheit fehlen, ist er doch in etwa das, was Kiteishvili für Sturm ist. Aber auch ohne den Russen werden Volland und Ben Yedder mit Sicherheit zu Torchancen kommen, dafür ist ihre Qualität schlicht und ergreifend zu hoch. Speziell letzterer zählt zu den besten Angreifern Europas und wäre auch zu höherem berufen. Von der Bank kann dann auch noch Myron Boadu gebracht werden, der Neuzugang zählt zu den größten Sturmhoffnungen der Niederlande und hat letzte Saison beim AZ Alkmaar für Furore gesorgt.

Fazit

Die Sturmaficionados dürfen sich auf eine tolle Auswärtsreise zu einem der einzigartigsten Stadien Europas freuen. Sichere Punkte sollte man jedoch nicht fix einplanen, denn in der Regel sind die Monegassen sogar über Salzburg zu stellen. Die individuelle Qualität der Mannschaft ist unglaublich hoch, doch Niko Kovac hat schon öfters bewiesen, dass er sich schwertut, wenn seine Mannschaft das Spiel machen muss. Er ist auf jeden Fall kein Trainer, der für Offensivfeuerwerke steht und passt eher zu Teams, die das Umschaltspiel bevorzugen. Vom Typus her also vergleichbar mit Franco Foda. Die Monegassen sind noch nicht in Topform und werden vielleicht den ein oder anderen Spieler im Duell gegen den SK Sturm Graz schonen, um nicht den Anschluss in der Meisterschaft zu verlieren. Es muss wirklich alles zusammenpassen um aus Monaco etwas mit nach Hause nehmen zu können. Trotzdem sprechen einige wenige Indizien dafür. Es wird auf jeden Fall ein Fußballfest, denn im Stadion wird man 90 Minuten lang die Fangesänge aus dem Gästesektor hören können.

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7 Kommentare

  1. gepi20 sagt:

    Sehr guter Artikel, danke für die Recherche! Da hängen die Trauben wohl sehr hoch. Aber wie gesagt : Abgerechnet wird nach 90‘ und eines bleibt bestimmt: Der unbezahlbare Lerneffekt. Und netzt vielleicht Yeboah können wir uns bald über einen Millionenregen freuen.

  2. Schworza99 sagt:

    Wir haben nichts zu verlieren. Alles außer ein hoher Monaco Sieg wäre schon eine Überraschung. Wir müssen nichts und Monaco muss mindestens gewinnen…alles andere wäre eine Blamage.
    Aus dieser Position heraus kann man befreit aufspielen ohne großen Druck, da die Erwartungen nahe null sind und man fast nur überraschen kann.

  3. schlobanmichl sagt:

    Meine Vorhersage:
    Sturm verliert denkbar unglücklich 2:1 und im Nachhinein ärgern wir uns alle, dass wir nicht zumindest einen Punkt geholt haben 😀
    1:0 durch JJ
    1:1 Ausgleich nach einem Eckball kurz vor der Pause
    1:2 in der 3 Minute der Nachspielzeit durch einen Elfmeter. Verursacht durch ein unnötiges Foul von Dante

    Freu mich schon wie ein Pipperl auf dieses Spiel….

  4. Marchanno Diaz Rabihou sagt:

    wir halten lange heroisch ein 1:1 (Tor Stanko Kopfball mit 200 km/h), und in der Nachspielzeit geht der Stern von Niangbo auf…

  5. jott1976 sagt:

    Ich wünsche allen Reisenden viel Spaß in Monaco und treibts unsere Mannschaft nach vorne. Ich glaub, da ist was drinnen 😉
    Ich persönlich werde sehr unruhig vor dem TV bei dem einen oder anderen Punti mit fiebern.
    Geht scho Schwoaze gemma Vollgas!!!

  6. johannesleopold sagt:

    danke für den ausführlichen und informativen artikel!
    da wird einem wieder klar, was für ein gegner da eigentlich wartet…
    aber aussenseiter sind wir sowieso gegen jeden. da wirds einfach einen sterntag von unseren jungs sowie ein unterschätzen/stammkräfte schonen der gegner brauchen…

    aber wie alle hier taug ich mich schon sehr auf
    die auftritte unserer mannschaft und fans in europa!

  7. Ennstaler sagt:

    Nach den Wettquoten ist Sturm in der 1. Runde der Euro-League ganz krasser Außenseiter (schlechter ist nur noch Ferencvaros gegen Leverkusen bewertet) – d. h. Sturm kann nur positiv überraschen! Aber demütig bleiben und sich der besonderen Sturmqualitäten besinnen, nicht wie Foda gegen Israel in das offene Messer laufen.

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