Wo sind sie denn alle hin?

Ein Überblick über die Sommerabgänge

Alles neu macht das Sommertransferfenster. Im heurigen Jahr galt dies in besonderem Ausmaß für den SK Sturm Graz. Die erste Transferzeit unter der Ägide von Geschäftsführer Sport Günter Kreissl brachte einiges an Wirbel in die steirische Hauptstadt. Acht Zugänge (ausgelaufene Leihen und hochgezogene Amateure nicht mitgezählt) stehen 10-14 Abgänge gegenüber, die Diskrepanz erklärt sich durch die Leihen von Madl und Pfingstner, die im Sommer von den Vereinen fix verpflichtet wurden, sowie dem Ende der Leihe von Donis Avdijaj und Tasos Avlonitis. Den neuen Blackys können wir jede Woche auf die Beine sehen, und offensichtlich schlagen sie sich nicht so schlecht, schließlich steht der Sportklub Sturm in der Länderspielpause unglaublicherweise immer noch auf Platz Eins. Anders verhält es sich mit jenen Spielern, die im Sommer von uns gegangen sind, und statt dem schwarzweißen nun andere Dressen tragen. SturmNetz.at begibt sich auf eine Spurensuche zu den neuen Vereinen der Ex-Blackys und wirft einen Blick auf die bisherigen Leistungen der Spieler bei ihren neuen Stationen.

Wolfsberger AC – Daniel Offenbacher, Christian Klem, Benjamin Rosenberger (Leihe)

Gleich drei Grazer zog es im Sommer in den Süden. Während die Leihe des jungen Benjamin Rosenberger kein großes Thema war, kamen die Abgänge von Klem und Offenbacher durchaus überraschend. Christian Klem, jahrelang unangefochtener Linksverteidiger, hatte seinen Stammplatz im letzten Frühling an den Griechen Charalampos Lykogiannis verloren, sehnte sich also möglicherweise wieder nach einem Kader ohne Konkurrenten auf Links. Daniel Offenbacher allerdings war unter Franco Foda eigentlich immer gesetzt, auch wenn seine Leistungen durchaus schwankend waren. Günter Kreissl hat wohl beiden den Abschied nahegelegt, und zumindest bisher konnten sie in Graz recht gut ersetzt werden. Auch die Wolfsberger werden mit den Transfers wohl zufrieden sein, haben Offenbacher und Klem doch bisher alle Spiele für den WAC absolviert, Offenbacher wurde dabei allerdings viermal eingewechselt, während Klem immer durchspielte. Anders sieht die Lage leider bei Benjamin Rosenberger aus, dieser laboriert an einem Kreuzbandriss und wird noch einige Monate brauchen, bis er wieder einsatzbereit ist.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Klem, Christian 6/6 0/0 1,33 0/1 0/0/0
Offenbacher, Daniel 6/6 4/1 1,33 0/0 1/0/0
Rosenberger, Benjamin 0/6
© GEPA pictures/ tipp3 (honorarfrei)

© GEPA pictures/ tipp3 (honorarfrei)

SV Darmstadt 98 – Michael Esser

Bruno folgt seiner Bestimmung. Klingt nach einem schmalzigen Film, ist aber die Zusammenfassung des Wechsels von Michael Esser nach Deutschland. Der Keeper war über die ganze letzte Saison über Rückhalt, Anker und Anführer einer Sturmmannschaft, die wohl eher nicht in die Annalen des Vereins eingehen wird. Im Winter wurde er sogar zum Kapitän befördert, nach 36 Runden von den Leserinnen und Lesern dieses Portals zum besten Spieler der Saison gewählt, und im Juni war er dann auch schon wieder weg. Ein Platz in der Deutschen Bundesliga rief, Esser folgte, und Sturm blieb nur eine relativ geringe Ablösesumme von 350.000 € (Quelle: Kicker.de). Bei Darmstadt angekommen musste Bruno zunächst noch den Kampf gegen den jungen Konkurrenten Daniel Heuer Fernandes aufnehmen, entschied diesen aber (selbstverständlich) für sich und spielte sowohl in der ersten Runde des DFB-Cups als auch in der Bundesliga, wo er bei der 2:0-Niederlage gegen Köln für den Kicker der „mit Abstand beste Darmstädter“ war (Note 2,0). Gerne hätten wir ihn zwar immer noch in Graz, aber es ist schön zu sehen, dass seine Laufbahn in der Bundesliga so vielversprechend beginnt.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Spiele ohne Gegentor Karten
Esser, Michael 1/1 0/0 0,00 0/1 0/0/0
© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

BSC Young Boys – Thorsten Schick

Der Flügelflitzer mit gelegentlicher Abschlussschwäche war in den letzten zwei Jahren auf der rechten Seite in Graz eigentlich gesetzt, wenngleich seine Leistungen in der letzten Saison – wie die der ganzen Mannschaft – eher mittelprächtig waren. Daher wurde die Option in seinem Vertrag nicht gezogen, eine Verlängerung zu günstigeren Konditionen wurde von Seiten des Spielers abgelehnt. Die genauen Hintergründe des Theaters schlugen im Juni einige Wellen, SturmNetz berichtete. Nach kurzer Vereinssuche stand bald fest: Thorsten Schick verschlägt es in die Schweiz, er folgt dem Ruf des ehemaligen Salzburg-Trainers Adi Hütter und wechselt zum Traditionsverein BSC Young Boys in die Hauptstadt Bern. Die ersten Wochen waren schwer, aufgrund einer Verletzung verpasste er die ersten vier Runden der Schweizer Liga, sodass er erst am 16. August in der CL-Quali gegen Borussia Mönchengladbach sein Pflichtspieldebüt geben konnte. Seither hat Schick aber immerhin schon drei Spiele von Start weg bestritten. Die Betreiber der Fanpage YB News erzählten SturmNetz, dass der Steirer in den Spielen „in einzelnen Aktionen seine Qualität zeigen konnte“, besonders wird seine „sehr gute defensive Arbeit“ gelobt, nach einer gewissen Eingewöhnungsphase erwartet man sich in Bern also durchaus viel von Schick. Für ihn kann der Wechsel durchaus als Aufstieg gelten, mit dem BSC YB spielt er heuer immerhin in der Europa League, die Gruppengegner sind der FK Astana, Olympiakos Piräus und APOEL Nikosia. Allerdings läuft es für die Young Boys in der Saison bisher noch nicht wirklich rund, nach sechs Spieltagen liegt man auf Platz vier, allerdings bereits mit neun Punkten Rückstand auf den Serienmeister FC Basel, dazu kommen die Prügel in der CL-Quali gegen Mönchengladbach und auch noch Unruhe aufgrund der Degradierung des ehemaligen Rekordtransfers Milan Vilotic wegen eines angeblichen Überangebots an Innenverteidigern in die zweite Mannschaft, nicht ohne zuvor noch neue Innenverteidiger zu verpflichten. Es bleibt also zu hoffen, dass Thorsten Schick nun verletzungsfrei bleibt und sich von den Berner Turbulenzen nicht anstecken lässt.

 

Ligaspiele Internationale Spiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Schick, Thorsten 2/6 2/4 3/1 0,75 1/0 1/0/0
© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Göztepe Izmir – Tanju Kayhan

Ein Missverständnis. Zwar war keiner der drei etatmäßigen Rechtsverteidiger des Sportklub Sturm in der Saison 2015/16 herausragend, doch Martin Ehrenreich kann man seine Fehler nicht wirklich übelnehmen und Marvin Potzmann war alles in allem zumindest kein Sicherheitsrisiko. Bei Tanju Kayhan hingegen beschlich den geneigten Fan hingegen öfters der Gedanke „viel schlechter würd ichs auch nicht machen“. Zumindest an manchen Tagen wäre dies wohl nicht mal so falsch gewesen. Dass die Option bei Kayhans Vertrag nicht gezogen wurde, kam dementsprechend eher nicht so überraschend. Das Thema Österreichische Bundesliga dürfte nun endgültig erledigt sein, der Wiener wechselte im Sommer zurück in die Türkei, wo er schon zuvor einen beträchtlichen Teil seiner Karriere verbracht hatte. Diesmal allerdings nicht mehr in die Süper Lig, sondern zu Göztepe Izmir in die zweite Liga, die 1.Lig. Bisher reichte es für Kayhan an der Ägäisküste noch für keinen Einsatz.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Kayhan, Tanju 0/2
© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

SS Fidelis Andria – Danijel Klaric

Nach einer Saison mit nur drei Kurzeinsätzen in der Bundesliga und einer mäßig erfolgreichen Leihe zum SC Wiener Neustadt (10 Spiele, 2 Tore) hatte auch der Wiener Danijel Klaric keinen Platz mehr im Kader des SK Sturm, sein Vertrag wurde wenig überraschend nicht verlängert. Nachdem er seine Profikarriere in Polen bei Wisla Krakau begonnen hatte, folgt nun seine zweite Auslandsstation, Klaric wechselt nach Italien und unterschrieb Ende August bei SS Fidelis Andria in Apulien. Bisher kam er beim letztjährigen Achten der Lega Pro noch zu keinem Einsatz, saß aber immerhin bereits auf der Bank.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Klaric, Danijel 0/2

Kapfenberger SV 1919 – Naim Sharifi

Die Zeit des Russen in Graz verlief äußerst unglücklich. Sharifi kam im Sommer 2014 aus Kapfenberg zu Sturm, damals war gerade Darko Milanic Cheftrainer. Dieser schien auch durchaus auf Sharifi zu setzen, doch riss sich dieser bereits in seinem ersten Bundesligaspiel in Schwarzweiß gegen Grödig das Kreuzband. Nach seiner Genesung war bereits Franco Foda im Amt, dieser setzt nicht mehr auf den Russen. 2014/15 reichte es noch für zwei Kurzeinsätze, im letzten Jahr stand der ehemalige russische Jugendnationalspieler kein einziges Mal im Kader und spielte auch nur einmal bei den Amateuren. Folgerichtig wurde sein Vertrag nicht verlängert, vor weinigen Tagen wurde bekannt, dass er sich zum dritten Mal den „Falken“ in der Ersten Liga anschließt.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Sharifi, Naim 0/0

SV Lebring – David Schnaderbeck

Dem „ewigen Talent“ blieb der Durchbruch verwehrt. Schnaderbeck stand schon seit 2010 beim SK Sturm unter Vertrag, wurde dabei jedoch immer wieder von Verletzungen geplagt. Insgesamt stehen für den offensiven Mittelfeldspieler solide 102 Einsätze bei den Amateuren zu Buche, aber eben nur ein einziges Spiel in der Bundesliga, am 4. Mai 2014 wurde er bei der 1:2-Heimniederlade gegen den SC Wiener Neustadt zur Halbzeit eingewechselt. Aufgrund der Folgeschäden einer im Wintertrainingslager 2014/15 erlittenen Verletzung musste der Kirchberger heuer im Frühling seine Profikarriere beenden (wir berichteten). Nun hat Schnaderbeck einen neuen Verein, seit Saisonbeginn spielt er gemeinsam mit Ex-Blacky Mario Kreimer beim SV Lebring, dem letztjährigen Achten der steirischen Landesliga.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Schnaderbeck, David 3/6 0/1 2,00 0/0 0/0/0

Vereinslos – Wilson Kamavuaka

Kaum zu glauben, aber der Kämpfer im defensiven Mittelfeld hat tatsächlich noch immer keinen neuen Verein. Eine Weiterverpflichtung in Graz fiel im Frühling Günter Kreissls Rotstift zum Opfer, seither hält sich „Kama“ selbstständig fit. Die Vereinslosigkeit ist für den fünffachen Nationalspieler der DR Kongo allerdings kein neuer Zustand, zwischen seiner Zeit bei KV Mechelen in Belgien und der Vertragsunterzeichnung beim SK Sturm war er sogar sieben Monate ohne Mannschaft. An dieser Stelle also ein Aufruf an die zahlreichen Vereinsmäzene, Sportdirektoren und Oligarchen unter unseren Lesern: Geben Sie diesem Mann einen neuen Vertrag!

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Kamavuaka, Wilson
© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Leihspieler

FC Schalke 04 – Donis Avdijaj

Völlig überraschend hat der SK Sturm die Kaufoption für den Deutsch-Albaner nicht gezogen, die 48 Millionen € hätten das Transferbudget bis 2035 im Alleingang aufgefressen, Avdijaj kehrte nach einer starken Herbst- und einer schwankenden Frühjahrssaison daher nach Gelsenkirchen zurück, wo ihn das Pech direkt willkommen hieß. Beim Trainingslager der ersten Mannschaft in China Anfang Juli zog sich Avdijaj eine „isolierte Meniskusläsion“ zu, die ihn dazu zwang, die komplette Vorbereitung auszulassen. Voraussichtlich wird er Anfang Oktober wieder fit werden, man darf gespannt darauf sein, ob sich Donis bei den Königsblauen durchsetzen können wird.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Avdijaj, Donis 0/1
© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Olympiakos Piräus – Anastasios Avlonitis

Es ist kein Liebeskummer, aber viel anders fühlt es sich auch nicht an. Tasos Avlonitis, die griechische Mauer, weilt nicht mehr unter uns. Gerade entstieg er erst dem Flugzeug, gewann reihenweise Zweikämpfe und brachte Stürmer zum Verzweifeln. Kann das wirklich alles gewesen sein? Der Fanliebling und Innenverteidigergott aus Athen wurde von seinem Stammverein wieder zurück beordert, da das Angebot von Sturm zu niedrig gewesen sein soll. Aufgrund einer Leistenverletzung konnte Avlonitis seither noch kein Spiel für Olympiakos bestreiten, Anfang Oktober soll er wieder fit sein. Und wer weiß, falls sich beide Seiten finanziell einig werden, gibt es ja vielleicht ein baldiges Wiedersehen, zumindest hat Charalampos Lykogiannis im Interview mit SturmNetz dies nicht wirklich abgestritten. „Ihr könnt mir glauben, Tasos wäre nur allzu gerne noch immer Teil dieser Mannschaft.“ Der Vertrag von Avlonitis würde nächsten Sommer jedenfalls auslaufen…

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Avlonitis, Anastasios 0/0
© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Eh schon länger weg

FC Fulham – Michael Madl

Alles was bleibt, sind Erinnerungen. Und kolportierte 1,5 Millionen Euro Ablösesumme. Der Judenburger war bereits im Winter leihweise in die Championship zu Fulham gewechselt. Seine überzeugenden Leistungen in London brachten ihn zwischenzeitlich sogar ins Nationalteam, auch wenn es für einen Platz im EM-Kader schlussendlich leider nicht gereicht hat. Im Sommer entschieden sich die Verantwortlichen im Craven Cottage – zur Erleichterung der Fulham Fans – für eine Fixverpflichtung des Innenverteidigers, der in London mittlerweile äußerst beliebt ist. Eine Investigativrecherche von SturmNetz in einem Fanforum der „Cottagers“ bringt äußerst erfreuliches zu Tage. Generell sind die Anhänger voller Lob für Madl, manche meinen, dass seine Leistungen im Frühling Fulham vor dem Abstieg bewahrt haben und sprechen ihm durchaus auch das Potential für einen Platz in der Premier League zu, einer vergleicht ihn schon mit Chris Baird, langjähriger Verteidiger für Fulham in der Premier League und immerhin 79-facher nordirischer Nationalspieler. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, Michael Madl ist in England angekommen und man darf hoffen, dass seine starken Leistungen demnächst auch einen Platz in der Nationalmannschaft nach sich ziehen.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Madl, Michael 5/5 0/0 2,20 0/0 1/0/0
© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

SC Wiener Neustadt – Andreas Pfingstner

Der dritte Innenverteidiger in dieser Liste kann in Puncto Fanverehrung (und Qualität) nicht ganz mit Avlonitis und Madl mithalten. Der aktuell zweitbeste Innenverteidiger aus Judenburg konnte sich – auch aufgrund von Verletzungen – bei Sturm nie wirklich durchsetzen und war bereits im Sommer 2015 in die Erste Liga nach Wiener Neustadt ausgeliehen worden. Dort etablierte er sich als Stammspieler, wenngleich es ihm nach Meinung einiger Fans noch an Konstanz mangelt, starke und souveräne Phasen wechseln sich mit einzelnen haarsträubenden Fehlern ab. Für den SK Sturm also kein herber Verlust, für den SC Wiener Neustadt eine wichtige Verpflichtung.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Pfingstner, Andreas 5/7 2/0 0,60 0/0 2/0/0

FSV Wacker Nordhausen – David Schloffer

Der Knackpunkt für die Karriere des quirligen Rechtsaußen bei Sturm war wahrscheinlich der überraschende Abgang von Darko Milanic nach Leeds. Während der Slowene regelmäßig auf Schloffer setzte, kam er unter Franco Foda kaum noch zum Zug. Letzten Sommer wurde er am Ende der Transferzeit zum SV Elversberg in die deutsche Regionalliga Südwest verliehen, dort war Schloffer Stammspieler und konnte auch immerhin fünf Treffer erzielen. Dennoch reichte es nicht für ein weiteres Engagement Schloffers im Saarland. Der Vertrag bei Sturm lief im Sommer allerdings auch aus, sodass er nun ablösefrei noch weiter in den Norden wechselte, und nun in der Regionalliga Nordost beim FSV Wacker Nordhausen spielt. Beim letztjährigen Dritten erhielt er einen Zweijahresvertrag sowie einen Stammplatz, bei den bisherigen Ligapartien stand der Hartmannsdorfer stets in der Startelf.

Ligaspiele Ein/Ausgewechselt Punkte/Spiel Tore/Assists Karten (G/GR/R)
Schloffer, David 5/5 0/2 1,80 1/0 0/0/0

 

5 Kommentare

  1. MadMax sagt:

    Bis auf Esser, Madl und mit großen Abstrichen Kamavuaka bzw. Avlonitis geht mir Keiner von den Gelisteten sonderlich ab.

    Auch sehe ich aktuell keinen Grund, warum man einen Avlonitis bereits im Winter holen sollte. Was aber nicht heißt, dass man nicht schon im Winter die Fühler ausstrecken kann. Niemand weiß, was nächsten Sommer passieren wird und ob uns zB. Spendlhofer nicht abhanden kommt.

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    • Blackthunder sagt:

      … ist Avlonitis jetzt nicht plötzlich vereinslos geworden ? Oder waren die Berichte nur eine Finte ?

       

       

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    • Nock-74 sagt:

      Also aus heutiger Sicht geht mir nur der Bruno ab. Gratzei hat sich bis jetzt nichts zu Schulden kommen lassen aber ich denke mit Esser wären wir noch stärker! Für die anderen genannten sind die „Ersatz“leute so stark, dass sie mir spielerisch nicht wirklich fehlen.

      Avlonits, naja, wenn dann ablösefrei, der Schulz wird ja auch nicht jünger.

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  2. Arch Stanton sagt:

    Die Leistungen von Offenbacher waren vieles, aber nicht schwankend.

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