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Spielercheck: SCR Altach vs. SK Sturm Graz

Die SturmNetz-Leserbewertungen der einzelnen Spieler der Begegnung SCR Altach vs. SK Sturm Graz sind abgeschlossen und alle Einsendungen ausgewertet. Wir haben den Durchschnitt aus allen eingegangenen Benotungen zu jedem Spieler berechnet, sowie eine (subjektive) schriftliche Beurteilung hinzugefügt. Nach jedem Match wollen wir nicht nur Noten, sondern auch den ehrenvollen Titel „Man of the Match“ an den Spieler mit der besten durchschnittlichen Gesamtbenotung vergeben.

Man of the Match:

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Sandi Lovric – Note: 1,86

Lovric zeigte im Spiel gegen die Altacher seine mit Abstand beste Saisonleistung und glänze im defensiven Mittelfeld durch hervorragende Ballgewinne und kluge Zuspiele. Der 20-Jährige sorgte vor allem in der schwachen zweiten Hälfte zumeist doch noch für etwas defensive Stabilität. 15 geführte Zweikämpfe sind Indiz dafür, wie sehr sich Sandi in der Partie gegen die Vorarlberger engagierte. Daher dürfen wir zurecht zum Titel „Man of the Match“ gratulieren.

Anastasios Avlonitis – Note: 2,17

Der Grieche sprang als Ersatzmann für den gesperrten Dario Maresic ein und wusste in der Innenverteidigung durchaus zu überzeugen. In der ersten Halbzeit rettete er nach einer Hereingabe von Lienhart direkt in die Arme von Siebenhandl und auch ansonsten zeigte Avlonitis eine starke Leistung. Mit einer Zweikampfquote von 75% gewann er zudem die drittmeisten Duelle aller Akteure.

Jörg Siebenhandl – Note: 2,40

Sieg und zu Null gespielt – besser kann es für einen Schlussmann eigentlich gar nicht laufen. Zugegebenermaßen hatte Siebenhandl im Spiel gegen die Altacher nicht allzu viel zu tun, er hielt jedoch das, was er halten musste. Einzig die Unsicherheiten bei hohen Bällen dürften bei den Fans der Blackys das eine oder andere Mal für etwas Bauchweh gesorgt haben.

Lukas Spendlhofer – Note: 2,42

Spendlhofer spulte eine gewohnt solide Partie ab. Auch für ihn gilt, wie für die gesamte Hintermannschaft, dass der Tabellenelfte niemals wirklich Druck ausüben konnte und der 25-Jährige somit einen eher ruhigeren Nachmittag im westlichsten Bundesland der Republik genießen durfte. Mit derart sicheren Darbietungen dürfte sein Stammplatz allerdings auch bei Neo-Chefcoach Roman Mählich gesichert sein.

Emeka Eze – Note: 2,43

Der Nigerianer erzielte das so wichtige 1:0 und sorgte auch danach weiter für viel Unruhe im Strafraum der Heimmannschaft. In der 57. Minute verstümperte Eze zudem eine Topchance auf einen weiteren Treffer, dennoch darf er mit seiner Performance im Ländle durchaus zufrieden sein. Aufgrund der Vielzahl an abgespulten Kilometern wurde der Stoßstürmer in der 73. Minute ausgewechselt.

Markus Lackner – Note: 2,45

Markus Lackner scheint sich mit jeder Minute besser in das Mannschaftsgefüge der Schwarz-Weißen einzuarbeiten. Unterliefen dem Ex-Admiraner in den ersten Spielen noch viele Fehler, zeigte er in den letzten Partien immer mehr, warum man ihn an die Mur gelotst hat. Auch gegen den SCR Altach absolvierte der 27-Jährige in ungewohnter Verteidigerrolle eine starke Partie und ließ im Verbund mit seinen Abwehrkollegen nur wenige Chancen zu.

Fabian Koch – Note: 2,55

Der gebürtige Tiroler konnte ebenso wie Lackner eine deutliche Leistungssteigerung in den letzten Spielen herbeiführen. Gegen Altach gelang Koch in der Offensive bis auf eine gefährliche Abnahme in der ersten Halbzeit zwar nicht allzu viel, defensiv erledigte der 29-Jährige seine Aufgaben hingegen mit Bravour. Über seine rechte Abwehrseite wurde es selten bis nie gefährlich.

Thomas Schrammel – Note: 2,63

Sturm scheint endlich eine passable Lösung für die linke Abwehrseite gefunden zu haben! Schrammel spielte gegen Altach wie gewohnt sicher und machte wenig Blödsinn. Zwar wurde es über seine Seite hin und wieder gefährlich, im Großen und Ganzen dürfte Roman Mählich mit der Darbietung Schrammels aber zufrieden gewesen sein. Einzig nach vorne besitzt der 31-Jährige noch enorm viel Steigerungspotential!

Stefan Hierländer – Note: 2,85

Der Kapitän war etwas überraschend einer der schwächsten Spieler auf dem Platz und konnte seine Klasse einmal nicht zeigen. Hierländer ging im Offensivspiel der Grazer gar etwas unter und wurde daher auch ausgetauscht – für den Verfasser dieser Zeilen etwas zu spät. Bleibt zu hoffen, dass der 27-Jährige schon im nächsten Match gegen den WAC wieder an seine gewohnten Leistungen anknüpfen kann.

Otar Kiteishvili  – Note: 2,91

Der Georgier spielte schwach – viel mehr ist zu seiner Leistung nicht zu sagen. Natürlich verfügt Kiteishvili über enorme individuelle Klasse, diese konnte er im Ländle aber überhaupt nicht zeigen. Zudem befindet sich der Neuzugang noch immer auf der Suche nach seinem ersten Treffer im Trikot der Blackys – es wäre äußerst wünschenswert, würde ihm dieser bald gelingen. Kiteishvili wurde in der 68. Minute durch Lukas Grozurek ersetzt.

Peter Zulj – Note: 2,96

„Zulj kickt auch irgendwie – als hätte er keinen Bock“ – Sky-Kommentator Charly Leitner brachte die Performance des Mittelfeldakteurs auf den Punkt. Die gestrige Darbietung des 25-Jährigen grenzte an Arbeitsverweigerung, selbst die so oft geforderten Tugenden wie Laufbereitschaft und Aggressivität in den Zweikämpfen ließ Zulj vermissen. Pluspunkt: Das 2:0 durch Lukas Grozurek bereitete er durchaus gekonnt vor.

Einwechslungen:

Michael John Lema – Note: 1,93

Lema wurde zwar erst in der 89. Minute eingewechselt, drückte dem Spiel aber dennoch sofort seinen Stempel auf. Mit einer herrlichen Aktion im Vorfeld des 2:0 zeichnete er sich mitverantwortlich für die Entscheidung und darf sich in Zukunft durchaus mehr Spielminuten erhoffen.

Lukas Grozurek – Note: 2,20

Tor erzielt und gewonnen – Lukas Grozurek machte nach seiner Einwechslung alles richtig. Stark: Der Ex-Admiraner verlor keinen einzigen Zweikampf.

Markus Pink – Note: 3,14

Pink kam in der 73. Minute für Emeka Friday Eze ins Spiel und fand nur kurze Zeit später eine gute Gelegenheit per Kopf vor. Ansonsten blieb der Stürmer recht unauffällig.

Sonstige Bewertungen:

Roman Mählich – Note: 2,12

Ein Sieg zum Auftakt – besser hätte es für den Neo-Trainer gar nicht laufen können. Spielerisch zeigte sein Team zwar keine Glanzleistung, deutlich zu sehen war aber, dass die Mannschaft sehr kompakt stand. Bei den Einwechslungen von Lema und Grozurek bewies Mählich zudem ein goldenes Händchen.

Schiedsrichter-Team um Harald Lechner – Note: 2,17

Stark – mit Ausnahme der gelben Karte gegen Sandi Lovric bzw dem darauffolgenden Freistoß aus gefährlicher Distanz für die Heimischen. Das war eine Fehlentscheidung.

Das SturmNetz – Team bedankt sich für 192 eingegangene Bewertungen und widmet dem Man-of-the-Match, Sandi Lovric, folgende Nummer:

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