WAC gegen Sturm abgesagt

23 Corona-Fälle bei den Kärntnern sorgen für Spielverschiebung

Das Bundesliga-Spiel zwischen dem WAC und Sturm Graz fällt offenbar dem Coronavirus zum Opfer. Wie die Kleine Zeitung berichtet, wird die für Sonntag geplante Partie nicht stattfinden. Grund dafür sind insgesamt 23 Corona-Fälle bei der Mannschaft von Ferdinand Feldhofer. Bereits vor dem Europa-League-Auswärtsspiel bei Dinamo Zagreb waren acht Spieler bzw. Betreuer mit COVID-19 infiziert, nun sind angeblich 15 weitere Fälle aufgetreten. Somit können die Lavanttaler nicht mehr 14 einsatzfähige Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten, die es für ein Match in der Bundesliga braucht. Wie die Begegnung gewertet wird und was das für den weiteren Saisonverlauf bedeutet, ist derzeit noch unklar. Nachgetragen wird das Spiel aufgrund des dichten Terminplans vorraussichtlich erst im Jahr 2021. „Dass wir in dieser Saison flexibel sein müssen, war uns bewusst. Die Gesundheit geht vor und wir wünschen alle Betroffenen eine rasche Genesung und alles Gute.“, so Geschäftsführer Sport Andreas Schicker.

© Martin Hirtenfellner Fotografie

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9 Kommentare

  1. arrai sagt:

    Auswärtssieg! Auswärtssieg! Auswärtssieg! 😉

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  2. neubeginn sagt:

    Was hat der SK Sturm jemals v wac geschenkt bekommen – nichts?!
    Warum verhält sich Sturm wie der David Coulthard aus der F1?
    Er hatte auch ständig der Fairness wegen Punkte liegen gelassen.
    Corona hin Corona her: Sturm sollte für kaltes einsammeln von Punkten stehen..
    3 Punkte sind 3 Punkte.
    Wenn der wac keine Jugendspieler in die km aufnehmen will, weil sie dann von einer Niederlage ausgehen .. warum sollte Sturm sich darauf einlassen?
    Der wac ist ein ernstzunehmender Konkurrent und nicht Sturms Kuschelpartner -auf dessen Empfindungen einzugehen ist.

    1+
    • Naja ich denke eher das es bei der momentanigen situation sowas wie ne verschiebe regelung geben wird seitens öfb

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    • fuchsrob sagt:

      @Neubeginn
      A: geht es um die Gesundheit, auch die von unserem Team
      B: um sportliche Fairness

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    • neubeginn sagt:

      zu A) wird nicht durch die Testung garantiert, dass bei Spielbeginn keine Corona-positiven auflaufen können?

      zu B) davon kann sich Sturm nichts kaufen, außer die Kooperationsbereitschaft wird als Verhandlungsbasis für die Vorverlegung des Cup-Spiels benutzt.
      https://www.laola1.at/de/red/fussball/oefb-cup/news/sturm-graz-will-oefb-cup-partie-gegen-wacker-innsbruck-vorverlegen/

      1+
    • La Pantera La Pantera sagt:

      Ich verfolge dieses Forum als stiller Mitleser. Einige wenige schreiben manchmal einen derartigen Holler z’samm, dass es der Sau graust. Und ich muss in diesem Zusammenhang leider sagen: „Einer davon bist du, lieber Neubeginn.“

      Gesetzt, es würde der umgekehrte Fall eintreten, und bei den Schwoazn gibt es viele Ausfälle. Ich denke du wärst der erste, der sich über das unfaire Verhalten des Gegners aufregen würde, wenn dieser gegen eine Verschiebung des Spiels wäre.

      Es tut mir leid das so drastisch zu sagen, einer der nicht hinter dem Fair Play Gedanken steht, hat hier nix verloren!

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    • neubeginn sagt:

      Da ich etwas verunsichert bin, dass der wac leicht packbar ist habe ich Position bezogen.

      Die Sturm Jugend in der BL auflaufen zu lassen um sich einmal zu stellen, wäre für mich eine Chance um zu sehen wie weit sie schon sind.

      Seit der miesepeter Stimmung hier Versuche ich hier positiv die Mannschaft zu stützen.

      Manchmal schreibe ich auch über weniger alltägliches. Dabei geht es mir immer um die schwarzen -auch wenn nicht alles auf Zustimmung findet, denke ich gerne für Sturm.

      Ja, ein mutiger Auftritt gegen den wac wäre sehr interessant und Fairplay hat auch seinen Wert. Nachdem Sturm nun wieder im Aufwind ist es auch bei mir wieder Zeit für dem Fairplay Gedanken.

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  3. JPMartens JPMartens sagt:

    Glaube sogar, dass es niedergeschrieben ist, sollten keine 14 Feldspieler + 2 Torhüter einsatzfähig sein bzw. im speziellen Fall in Quarantäne sein, kann das Spiel abgesagt werden.
    Der sportliche Weg ist dabei sicher nicht der falsche, ich möchte nicht dran denken sollten plötzlich 5-7 Spieler bei uns ausfallen, und wir müssten trotzdem antreten, es kann jede Mannschaft erwischen, dass es 20 oder noch mehr erwischt wie beim WAC ist wirklich bitter, die können ja nichtmal trainieren, das könnte über die nächsten Spiele bemerkbar machen.

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  4. rio sagt:

    Geschätzter @Neubeginn:
    Es war 1973, als Sturm eigentlich abgestiegen war und es nur unserem damaligen Präsidenten, Hans Gert, zu verdanken war, dass wir doch die Klasse halten konnten. Warum? Die Maul und Klauenseuche hatte Ostösterreich überrollt und einige Spiele mussten dadurch behördlich verschoben werden. Gert führte beim ÖFB ins Treffen, dass dadurch kein „Faiplay“ im Abstiegskampf gegeben war. Ihm wurde Recht gegeben und Sturm, als Absteiger, konnte weiter 1.Liga spielen.
    Keiner kann heute sagen, wie die weitere Zukunft des SK Sturm wohl verlaufen wäre, hätte sich nicht damals der sportliche „Fairplay“-Gedanke beim ÖFB durchgesetzt. Und bin ich überzeugt, dass kein Schwarzer irgendwelche Erfolge feiern möchte, nur weil die Gegnerschaft „coronabedingt“ ein besseres Frauenteam in die Arena schicken muss. Die Meisterschaft ist dieses Jahr sowieso „unwirklich“ und skurril, zumindest Fairness (sportlicher) sollte nicht auch noch verloren gehen!

    12+

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