Sturm steht sich im Weg

Spielbericht: SK Sturm Graz vs. Red Bull Salzburg 2:3

Am vergangenen Sonntag traf Sturm Graz in der 7. Runde der Bundesliga zuhause auf den FC Red Bull Salzburg und unterlag mit 3:2 nach Toren von Reyna, Minamino, Spendlhofer (ET) bzw. Hadzic, Tadic. Der Spielverlauf, der nicht nur unter den Zusehern, sondern wohl auch bei Trainer Franco Foda und seinen Spielern (und auch bei Sky-Experte Alfred Tatar) für Ratlosigkeit sorgte, lässt den Schluss zu, dass Sturm an diesem Nachmittag hauptsächlich von sich selbst besiegt wurde, denn es waren kapitale Eigenfehler, die den Salzburgern ihre Tore leicht machten.

Die Ausgangssituation hätte für den SK Sturm wohl schlechter sein können: Die Salzburger, mit 120 anstrengenden Minuten Europa League-Qualifikation in den Beinen, dem Frust durch das Scheitern und Sturm mit dem Wissen, zuhause in der aktuellen Bundesligasaison ungeschlagen zu sein. Außerdem mussten die Bullen erneut auf Abwehrchef Martin Hinteregger verzichten. Viel sprach nicht dagegen, dass Sturm den Titelverteidiger und Favoriten dieser Begegnung nicht zumindest ärgern könnte. Die Bedingungen, abgesehen vielleicht von der spätsommerlichen Hitze und dem Rasen, hätten wohl kaum besser sein können und das, kombiniert mit der guten Kulisse von ca. 11.200 Zusehern, hätte der perfekte Rahmen für den ersten Heimsieg sein können.

(c) SturmNetz.at

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Nach 95 Minuten herrschte am Sonntag in Graz aber nichts als Ernüchterung, denn das durchaus offensive Spiel der Schwarz-Weißen brachte keinen Punkt ein. Schon in der dritten Minute, nachdem Simon Piesinger den Ball an Valon Berisha verloren hatte, kamen die Salzburger zum ersten Mal gefährlich in den Strafraum der Grazer: Berisha gab den Ball schnell an Yordy Reyna weiter, der zunächst Martin Ehrenreich gekonnt aussteigen ließ und dann einen scharfen Pass ins Zentrum spielte. Es war aber kein Salzburger, der den Ball schließlich zur 1:0-Führung für die Gäste in die Maschen hinter Tormann Michael Esser schoss, sondern Lukas Spendlhofer. Dieses Eigentor hätte kaum unglücklicher zustande kommen können. Esser, der an Reynas Hereingabe noch dran war, ließ den Ball mit dem Fuß nach vorne abprallen und zwar genau auf den Innenverteidiger, der den Ball nicht mehr kontrolliert zu klären vermochte und ihn in das eigene Tor beförderte.

Zuerst Salzburg besser…

Dieser frühe Schock sorgte in den nächsten Minuten für ein zerfahrenes Spiel der Grazer, die es kaum schafften, sich vom Druck der Salzburger auch nur kurz zu befreien. Kaum ein Pass gelang und Offensivaktionen waren bis zur 14. Minute seitens Sturm keine zu sehen. Die Salzburger hingegen kombinierten gefällig und ließen ihren Gegner dem Ball hinterherlaufen – wirklich gute Chancen erspielten sie sich aber nicht. Lediglich ein Schuss aus 40 Metern war etwas gefährlicher, weil Tormann Esser weit vor seinem Tor stand. Erst nachdem Donis Avdijaj nach Flanke von Thorsten Schick vorsichtig am Strafraum der Bullen angeklopft hatte, begann Sturm damit, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen und in Minute 15 schließlich folgte der erste Abschluss auf das Tor. Unglücksrabe Spendlhofer prüfte den Salzburger Tormann mit einem flachen, platzierten Schuss aus knapp 13 Metern nachdem zunächst der Versuch von Avdijaj abgeblockt worden war. Eingeleitet wurde diese Aktion vom recht starken Anel Hadzic: Er schickte Roman Kienast auf der rechten Seite mit einem guten Pass in die Tiefe, wo dieser viel Platz für eine gelungene Flanke vor Alexander Walkes Tor vorfand. Das war die erste richtig gute Chance für die Schwarz-Weißen, den Rückstand auszugleichen.

…dann Sturm

Sturm kam nun besser in das Spiel und übernahm phasenweise sogar die Kontrolle über das Geschehen auf dem Feld. Die Fehlpässe wurden weniger und die Angriffe mehr – die Quote erfolgreicher Pässe lag in Halbzeit eins bei 75%. Sturm schrieb auch offensiv in der Statistik, abgesehen von den Toren, besser als die Bullen an. Acht Grazer Schüsse standen lediglich fünf der Salzburger gegenüber. In den Zweikämpfen waren jedoch die Gäste insgesamt erfolgreicher.

In der 21. Minute ergab sich nach einem Eckball eine sehr gute Chance für Michael Madl, den Ausgleich zu erzielen. Sein Schuss wurde jedoch zu einem weiteren Corner geklärt, der nichts einbrachte. Acht Minuten später war es Roman Kienast, der nur knapp an einer guten Hereingabe von Schick in den gegnerischen Strafraum vorbeirutschte – in dieser Szene fehlten nur wenige Zentimeter für einen vielversprechenden Abschluss des schwarz-weißen Stürmers. In Minute 34 spielte Daniel Offenbacher einen langen und hohen Ball genau in den Lauf von Thorsten Schick, der nun alleine auf weiter Flur auf das Salzburger Tor zulief. Sturm hatte in dieser Situation jedoch Pech, denn der Linienrichter hob zu Unrecht seine Fahne, um ein vermeintliches Abseits anzuzeigen. Schick wäre da wohl auf und davon gewesen und hätte das Duell mit Alexander Walke aufnehmen können.

Sturm am Ausgleich dran

In der 37. Minute konnte der sehr aktive Donis Avdijaj beinahe einen schweren Fehler von Paulo Miranda ausnützen. Letztgenannter spielte im eigenen Sechzehner den jungen Deutsch-Albaner an, so dass dieser aus recht spitzem Winkel abschließen konnte. Walke klärte den Schuss aus kurzer Distanz. Nur wenige Minuten später war es wieder die Nummer 77, die die Salzburger Defensive ordentlich forderte. Avdijaj setzte sich auf der linken Seite mittels Solo durch und ließ alle hinter sich, nur den Tormann nicht. Dieser konnte den zu schwachen Schuss sicher halten. Vorher, in Minute 39, wurde die „Werksmannschaft“ von Peter Zeidler nach langer diesbezüglicher Zurückhaltung wieder gefährlicher: Schwegler, der auf seiner Seite viel zu viel Platz hatte, konnte ungestört eine schöne Flanke in den Grazer Strafraum schlagen, wo Reyna fast unbedrängt von der Sturm-Defensive einen Kopfball knapp über Essers Kasten setzen konnte.

In der Pause dürfte Franco Foda die Konsequenzen aus Simon Piesingers eher verbesserungswürdiger Leistung gezogen haben. Für ihn kam Kristijan Dobras ins Spiel. Daniel Offenbacher übernahm daraufhin Piesingers Position im defensiven Mittelfeld. Nachdem man sich fünfzehn Minuten lang etwas abgekühlt hatte, bat Schiedsrichter Markus Hameter die Mannschaften zum zweiten Durchgang in der nachmittäglichen Hitze Liebenaus und die Hereinnahme von Dobras hätte sich schon in Minute 49 beinahe richtig ausgezahlt. Wieder ist es Donis Avdijaj, der seine Beine entscheidend im Spiel hatte: Er nahm einen hohen Seitenwechsel von Schick im Salzburger Sechzehner perfekt herunter, zog im Ballbesitz Defensivspieler zu sich und legte schließlich auf den Neuen am Platz ab, der mit seinem guten Schuss am gut aufgelegten Tormann der Gäste scheiterte.

(c) SturmNetz.at

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Effiziente Salzburger

Sturm Graz wirkte zu Beginn der zweiten Halbzeit angriffslustiger und versuchte durchaus spielerisch zum Erfolg zu kommen. Umso bitterer war es deshalb in Minute 54 als Yordy Reyna in einem Konter nach langem Pass von Hany Mukhtar plötzlich alleine auf das Grazer Tor stürmte und aus spitzem Winkel zum 2:0 für die Gäste traf. Begonnen hatte dieser verhängnisvolle Angriff nach einem Ballverlust von Avdijaj im Mittelfeld. In der 59. Minute reagierte Coach Foda und brachte mit Josip Tadic einen zweiten Stürmer – für ihn musste Martin Ehrenreich unter die Dusche.

Mit der komfortablen Führung im Rücken verlagerte der FC Salzburg sein Spiel etwas weiter in die eigene Hälfte – man ließ Sturm vorerst meist gewähren und lauerte auf Konter. In Minute 65 bekamen sich Avdijaj und Tadic kurzzeitig in die Haare, denn der Kroate schnappte dem jungen Schalker im Strafraum der Gäste eine vielversprechende Kopfballhereingabe von Roman Kienast weg. Da wurde eine gute Chance verstümpert.

In der 66. Minute legten die Mozartstädter nach: Der in der 65. Minute für Mukhtar eingewechselte Takumi Minamino traf nach schwerem Patzer vom sonst so souveränen Michael Esser zum vorentscheidenden 3:0. Stefan Lainer konnte einen Pass vom Tormann auf Marvin Potzmann abfangen und lief daraufhin in den Strafraum, wo der Ball über Umwege zu Minamino kam, der nur mehr das leere Tor vor sich hatte. Diese Situation zeigte, so wie auch schon die beiden ersten Gegentore, dass Sturm sich in dieser Partie selbst am meisten im Weg stand. Eine schon geklärt geglaubte und eigentlich ungefährliche Situation wurde der Grazer Hintermannschaft zum Verhängnis.

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Aufholjagd

Für Sturm Graz sprach an diesem Sonntag nicht nur die Statistik (abgesehen von den Toren), sondern auch die Tatsache, dass man nicht daran dachte, bei einem Rückstand von drei Toren aufzugeben, aber es mochte zunächst noch keiner so recht daran glauben, dass zu diesem Zeitpunkt auch nur mehr die geringste Chance bestehen könnte, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Selbst dann nicht, als Anel Hadzic in der 70 Minute mit einem Kracher aus der zweiten Reihe das 1:3 erzielte: Tadic legte den Ball im Sechzehner der Salzburger zurück an die Strafraumgrenze, wo Hadzic schließlich seinen Hammer auspackte und das Leder, mit Hilfe von Yasin Pehlivan, der den Ball unhaltbar abfälschte, in das rechte Kreuzeck donnerte. Keine Chance für Walke.

Trotz des Gegentreffers konzentrierten sich die Bullen auf das Verwalten des Vorsprungs. Einmal wurden sie in Person von Yordy Reyna, neben Alexander Walke der beste Mann im Dress des Getränkeherstellers, noch einmal gefährlich. In der 84 Minute tanzte der Peruaner sehenswert durch die Grazer Abwehrreihen, scheiterte mit seinem Abschluss aber an Esser. Bis zur 87. Minute fanden die Blackies kein Mittel, um den Gästen wirklich gefährlich zu werden. Dann aber ein Eckball: Daniel Offenbacher trat an, spielte hoch in den Strafraum und Josip Tadic verwandelte per Kopf zum Anschlusstreffer. Plötzlich lebte die Chance auf zumindest einen Punkt wieder und tatsächlich fehlte letzten Endes gar nicht viel. Den „Matchball“ vergab der wohl beste Spieler in Schwarz-Weiß, nämlich Donis Avdijaj, in der Nachspielzeit. Eine gute Vorlage von Bright Edomwonyi, der in der 68. Minute für Roman Kienast ins Spiel gekommen war, brachte er im Salzburger Strafraum unter Kontrolle, sein Abschluss aus kurzer Distanz fiel aber etwas zu hoch aus.

Nach dieser Partie über etwaig Verdientes zu sinnieren, ist wahrscheinlich nicht zielführend. Red Bull Salzburg wäre an diesem Sonntag zu schlagen gewesen und bei einer annehmbaren Chancenauswertung und weniger schweren Eigenfehlern wäre dies vermutlich auch gelungen. Jedenfalls musste der SK Sturm Graz nun nach 13 Bundesligaheimspielen ohne Niederlage die erste Pleite vor eigenem Publikum hinnehmen.

 

Stimmen zum Spiel:

Franco Foda:Die Tore sind aus Eigenfehlern resultiert. Es ist einfach schade, dass die Mannschaft nicht für ihre Spielweise belohnt wurde. Eigentlich sind wir defensiv sehr konzentriert. Heute haben wir aber zu viele Fehler gemacht. Da hat man gut den Unterschied gemerkt: Qualität und Effizienz. Salzburg hat Qualität in seinen Reihen. Diese Leute brauchen nur eine Chance für ein Tor. Wir müssen weiterarbeiten, die Dinge abstellen und im nächsten Spiel besser machen.

Lukas Spendlhofer:Wir haben uns viel vorgenommen, aber durch das frühe Gegentor haben wir länger gebraucht um ins Spiel zu kommen. Das hat Salzburg eiskalt ausgenutzt.

Peter Zeidler: Der Sieg war sehr, sehr wichtig vor der Länderspielpause, nach dem, was wir alles am Donnerstagabend bei uns im Stadion erlebt haben. Wir konnten mit dem Sieg einen Mitfavoriten für die Meisterschaft überholen. Großes Kompliment an meine Mannschaft für die kämpferische, leidenschaftliche Leistung bei diesen Temperaturen. Heute hatten wir auch das Glück des Tüchtigen, ich denke aber der Sieg geht absolut in Ordnung.

Henry Mukhtar: Wir wollten unbedingt gewinnen und das haben wir geschafft. Jetzt können wir ins Ruhe in die Länderspielpause gehen.

 

Spieldaten:

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21 Kommentare

  1. BernhardDieter sagt:

    Leider hat Franco Foda die Hausaufgaben nicht erledigt, dass man hier nach dem gestrigen Spiel ein klares „Nicht genügend“ geben muss. Hier muss ich mit dem Bernhard Pu d’accord gehen, dass hier die Salzburger absolut schlagbar waren. Ich hoffe, dass einige Spieler für ihre Leistungen nachsitzen müssen. Diese Lustlosigkeit bei manchen Akteuren verdient keine positive Betragensnote. Vielleicht würde auch eine strengere Gangaufsicht etwas bewirken. Ein „sehr gut“ bekommt die Kurve. Durch das Einstellen des Suportes im Sektor 11 konnte ich am Smartphone ungestört meine Notizen machen und meinem Kollegen neben mir bei seiner treffenden Analyse auf die Schulter klopfen.

    Das Resümee nach 3 delikaten Schnitzelsemmeln am Vorplatz: „Plenus venter non studet libenter.“

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    • Generation94 Generation94 sagt:

      Die Selbstaufgabe der BG war wirklich das Letzte. Hoffe, dass es da von den (scheinbar nicht anwesenden) Capo’s eine gewaltige Kopfwäsche gibt.
      Ansonsten muss man sich wirklich fragen, was dieser Haufen dort im Zentrum der Kurve verloren hat. Gott sei Dank, hat sich rundherum niemand am Stimmungsboykott beteiligt und wurde so eine einigermaßen brauchbare Aufholjagd unterstützt.

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    • ultrasneverdie ultrasneverdie sagt:

      Lieber Generation94,

      Selbstaufgabe würde ich das ganze nicht nennen, aber nehmen wir mal an du hast eine Freundin und die will aufgrund ihrer Religion (Francos Spielsystem im Vergleich, von dem er nie weicht) nicht verhüten. Lässt du dich dann auf dieses Spielchen ein (schneller als du denkst hast du Kinder) oder machst du eine „Selbstaufgabe“?

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    • Generation94 Generation94 sagt:

      Hallo ultrasneverdie,

      Deine Argumentation verstehe ich leider nicht.

      Wenn ich in jedem Spiel singe „wir werden immer zu Dir stehen“ oder „auch wenn die Welt am Ende versinkt“ oder überhaupt das BG-Lied, dann kann ich es nur als Selbstaufgabe bezeichnen.
      Und das Ganze in einem Spiel, das von uns nicht so schlecht geführt wurde, aber halt nix reingeht und der Gegner jede Halbchance reinmacht.
      Verstehen täte ich es ja noch, wenn wir 0:3 im Cup gegen einen Landesligisten hinten sind.

      Aber gut … wie schon gesagt, ich erwarte von den führenden Köpfen (von denen ich einiges halte) deutliche Worte (zumindest intern).

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  2. goaty sagt:

    mir ist es am letzten mal auch gegen rapid nur aufgefallen das die schnitzel Semmeln am vorplatz erst kurz vor Spiel Beginn angelifert worden sind. ich weiße schon seit längeren daraufhin dass wir eigendlich viel mehr möglich ist.der fisch beginnt beim kopf zu stinken. wir brauchen eine Pacht auf mehrere jahre damit wir vorwärts maschieren der gesamte verein auf professionele beine steht. ich wünsche mir einen überdachten Vor hof in Liebenau damit der sk Sturm Graz einnahmen suggeriern kann , zb muss das kulinarrische angebot aus Gebaut werden das mehr fans am Vorhof vom Stadium früher konsumieren und nur so kann der verein wachsen und die kluft zu dem wiener vereinen kleiner schliessen finanziell. der Stadium Besuch muss schon nur Stunden vor spielbeginn zum erlebniss werden damit wir neue fans generieren. zb nicht nur lauwarme schnitzel Semmel sondern auch kepab wie in zürich gang und gäbe oder auch kotelett Semmel das wir mehr fans für ein SK Sturm Erlebnis gewinnen.

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  3. zilkowicht sagt:

    chancenauswertung gestern wirklich wieder mal unter aller kanone, darant ändert auch fodas faschistischer führungsstil nichts…
    apropos faschistisch! ein absolutes no-go war für mich am gestrigen tage die deutsche reichsflagge im red bull sektor! total pietätlos und unangebracht. by the way: refugees welcome!

    aber auf unserer nord sind mir gestern wieder einige rassistische und homophobe bemerkungen besonders sauer aufgestoßen! unglaublich dass die führenden fanclubs dieses problem in unserer kurve einfach nicht in den griff bekommen (wollen)…
    bei st. pauli, werder oder babelsberg würden diese faschos wohl sofort in hohem bogen aus der kurve fliegen!

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    • Gernot Hofer Gernot Ho sagt:

      Das kann man so nicht stehen lassen! Die großen Fanklubs haben die Nord zum Glück grundsätzlich sehr gut im Griff. Rassistischen Äußerungen (z.B.) werden nicht geduldet; vorausgesetzt natürlich, dass es auch jemand mitbekommt. Deine Kritik ist in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht gerechtfertigt und/oder der Wahrheit entsprechend. Auch bei uns fliegt man dann, Gott sei Dank, in hohem Bogen raus.

      2+

    • zilkowicht sagt:

      nun ja gernot, ich weiß ja nicht wo du stehst/sitzt, aber ich befinde mich meistens linksaußen (9/10) und da krieg ich desöfteren einges an mist zu hören…

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    • Gernot Hofer Gernot Ho sagt:

      Dann würde ich das an deiner Stelle einfach mal einen der Capos melden; mit Sicherheit nehmen jene sich dem Ganzen an. Klar, bei knapp 3000 Leuten in der Nord ist einiges an Mist leider kaum zu vermeiden. Der Umgang mit solchen Leuten ist dann aber zumeist angemessen.

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  4. brent_everett sagt:

    Donis bringt es wieder auf den Punkt: „Mittlerweile ist es mir lieber, dass wir scheiße spielen und drei Punkte holen. Irgendetwas stimmt nicht, aber ich weiß nicht, was. Das hat nichts mit Glück oder so zu tun, wenn du immer die bessere Mannschaft bist und nicht gewinnst.“

    2+

  5. SchwarzerRabe sagt:

    @Bernhard Pu Kienast ist Salzburger, kein Wiener!
    Kann man den politischen Mist von zilkowicht nicht löschen?
    Hier solls um Fußball gehen!

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    • black_aficionado sagt:

      Vollkommen d´accord! Außerdem empfinde ich es als eine absolute Frechheit Foda einen „faschistischen“ Stil vorzuwerfen! Nicht weil ich den Franzl so gern hätte, sondern weil man sowas einfach nicht sagt auch wenn es in seiner verqueren Wahrnehmung stimmen sollte…

      2+

    • Günter Kolb Günter Ko sagt:

      Deiner Logik zufolge ist Armin Assinger ein Grazer bzw. Steirer

      2+

    • Bernhard Pukl Bernhard Pu sagt:

      @ SchwarzerRabe
      In Salzburg geboren, ja, aber da lebte er nur kurz, hingegen in Wien schon lange. Um weitere müßige Diskussionen zu vermeiden, wurde aus dem „Wiener“ ein „Stürmer“! 😉

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    • Arch Stanton sagt:

      @Günter Ko: ist dann Ivica Osim Schwabe?

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  6. Eric_Cantona sagt:

    Bonjour !
    Ich persönlich würde meinen dass Roman Kienast ein in Salzburg geborener Wiener ist !
    @SchwarzesTauberl: Ist dein Benutzername nicht selber schon politisch angehaucht ?

    Ich persönlich wurde bei uns in Frankreich schon oft mit diesem Thema in Verbindung gebracht.
    Würde mal sagen der terrain de football ist kein Gotteshaus.
    Also wem es nicht passt der kann einfach nachhause gehen !

    Au revoir !

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  7. zilkowicht sagt:

    also ist eurer Meinung nach der Führungsstil von Franco lasset faire?
    den bockmist glaubt ihr ja wohl selbst nicht.
    und gegen Rassismus und Homophobie zu sein ist kein politischer Extremismus, sobdern eine Selbstverständlichkeit!

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    • black_aficionado sagt:

      Also die Konnotation die Faschismus inne hat, sollte schon jedem klar sein! Es geht nur darum! Wirf dem Franzl vor was du willst, aber spar solche Begriffe aus! Und ich hab niemals behauptet, dass er der umgänglichste Mensch ist, oder ich seinen Führungsstil wert schätze, aber das kann man auch anders ausdrücken! Zb hättest faschistoid verwenden können, ist gleich was ganz anderes und noch immer stark genug behaftet…

      Zum 2.Teil. Hat da irgendjemand widersprochen, bzw behauptet, dass es Extremismus ist?

      1+

  8. zilkowicht sagt:

    *laissez faire (bĺöde autokorrektur)

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  9. dawuede Sebastian En sagt:

    Ich hatte mir eigentlich vorgenommen mich hier nicht zu melden. Bitte endlich diese unnedigen politischen Äußerungen und Anspielungen unterlassen, sonst hagelt’s Sperren. Ich kanns wirklich bald nicht mehr lesen. Um Fußball und um nichts anderes sollte es gehen, alles andere bitte in einem Beisl diskutieren.

    4+

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