Sturm Damen verpflichten kanadische Teamspielerin

Mitten in der Wintervorbereitung geben die Sturm Damen einen Transferkracher bekannt: Die Damen verpflichten die kanadische A-Nationalteamspielerin Marie-Jasmine Alidou.

Mario Karner, Sektionsleiter der Sturm Damen und Marie-Yasmine Alidou. (c) SturmTifo.com

Die Halb-Österreicherin (Alidous Mutter ist Österreicherin) freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich freue mich in Graz zu sein. Ich weiß, dass Sturm Graz ein historischer Verein ist und es hier sehr familiär sein soll. Das ist es auch, was mich an der Aufgabe so gereizt hat: Ich hätte gerne ein fußballerisches Zuhause.“

Die 26-Jährige ist Offensivspielerin und hat ihre Fußballschuhe unter anderem in Frankreich und Spanien geschnürt. Ihre fußballerische Ausbildung erhielt Alidou in einem amerikanischen College und spielt seit 2017 durchgehend in Europa. Für Olympique Marseille erzielte sie in 16 Spielen 3 Tore. Mit Linköpings FC (Schweden) spielte sie in der Women’s Champions League. 2021 stand sie beim norwegischen Verein Klepp IL unter Vertrag und konnte ihre Trefferquote nach oben schrauben: In 5 Partien scorte sie viermal.

Alidous erste Station in Graz ist ihre zukünftige fußballerische Heimat: Trainingszentrum Messendorf. (c) SturmTifo.com

Was hat sich Alidou als persönliches Ziel gesetzt? „Natürlich ist es mein Ziel, viele Tore zu schießen. Ich möchte mein ganzes Talent und meine Führungspersönlichkeit in das Team einbringen. Ich möchte ein Leader für dieses junge Team sein.“

„Mimi“ wird nach einer langen Anreise morgen erstmals auf ihr neues Team treffen: „Ich freue mich die Spielerinnen und Trainer kennenzulernen. Ich habe gehört, dass viele junge talentierte Spielerinnen im Verein sind.“

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1 Kommentar

  1. Schworza99 sagt:

    Herzlich Willkommen in Graz!

    Freut mich dass auch in den Kader der Damen investiert wird. Kenn mich zugegeben nicht so sehr auf dem Sektor aus aber A-Teamspielerinnen werden wohl nicht aus Schmäh zu uns wechseln.

    Finde ihre Gründe für den Wechsel auch großartig. Eine fußballerische Heimat suchen und die Jugend entwickeln wollen. Im Gegensatz zu den Männern glaube ich ihr auch da im Frauenfussball (leider) wenig Geld zu verdienen ist und wir auch nicht bekannt dafür sind üppig zu zahlen.

    Insgesamt finde ich die Vorgehensweise des Vereins gut aber meiner Meinung nach kann noch mehr getan werden. Messendorf ist als Heimstätte für die Damen unwürdig, kann man glaube ich so festhalten. Ich fantasiere nicht vom Stadionbau (der ist schon bei den Männern Fantasie) aber eine passende Heimat wäre nur gerecht um die Leistungen der Damen zu würdigen und ihnen auch ein Standing im Verein zu geben. Traum wäre ja die Gruabn aber ob die tauglich ist für eine höchste Spielklasse bzw. was Stadt und der GSC dazu sagen…keine Ahnung. Aber es wäre ein schönen Signal und die Fangruppen würden wohl auch ab und an vorbei schauen wenn Sturm dort wieder aktiv ist.

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