Amateure „zu Gast“ in Liebenau

Spielvorschau: GAK 1902 – Sturm Amateure

In der zweiten Runde der Regionalliga Mitte treffen die Sturm Amateure heute um 19:02 auf Landesliga-Aufsteiger GAK. Während die Jung-Blackys mit einer unglücklichen 1:2-Heimniederlage gegen Stadl-Paura in die Saison starteten, gewannen die Rotjacken ihren Auftakt gegen Bad Gleichenberg souverän mit 3:0. Zuletzt gab es dieses Duell im Herbst 2012, beinahe legendär jedoch das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Teams: Am 9. August 2007 hatten sich 6.000 Zuschauer in Liebenau eingefunden und wurden Zeugen, als der gerade aus Reggiana zurückgekehrte Daniel Beichler im strömenden Regen mit einem Freistoß das Goldtor erzielte und Mario Haas gemeinsam mit den Anhängern im Sturmfanblock „Die Nummer zwei in Graz sind wir“ anstimmte. 

Kapitän Wetl freut sich auf Liebenau

Für Fabian Wetl, mit knapp 20 bereits einer der Routiniers im Team von Coach Thomas Hösele, ist es das Spiel des Jahres. „Ich hoffe, dass viele Fans kommen und wir eine tolle Stimmung erleben. GAK ist nach dem klaren Sieg zum Auftakt, wegen der Kulisse und des deutlich höheren Altersdurchschnitts sicher der Favorit, aber wir dürfen uns sehr wohl Chancen ausrechnen. Wir brauchen uns nicht zu verstecken, wir müssen kämpfen und uns entgegenstemmen. Und dazu müssen wir effizienter spielen als gegen Stadl-Paura, wo wir unsere Dominanz nicht in Tore ummünzen konnten“, so der Sohn von Sturmlegende Arnold Wetl und seit dieser Saison Neo-Kapitän bei den Sturm-Fohlen. Erstmals wird er heute, wie alle seine Mitspieler – ausgenommen Martin Ehrenreich und Fabian Schubert – den Rasen des Liebenauer Stadions in einem Bewerbsspiel betreten.

Harter Kern bleibt dem Spiel fern

Die organisierten Sturmfanklubs werden diesem Spiel allerdings fern bleiben. Weniger weil „der finanziell offenbar klamme Verein auf fette Einnahmen durch den Besuch der Sturmfans hofft„, sondern vor allem da man sich „kein „Derby“ diktieren lassen will, das es in Wahrheit nicht gibt“. Tatsächlich lässt die Diktion des Athletikerklubs durchaus erkennen, dass der SK Sturm noch immer so etwas wie der Erzfeind der Rotjacken ist. „Es ist ein besonderes Spiel für uns. Auch wenn es nur ein kleines Derby ist, beziehungsweise es manche gar nicht als Derby sehen, ist es für uns schon ein großer Schritt“, beschreibt GAK-Obmann Harald Rannegger bei LAOLA1 seine Gedanken zu einem der größten Highlights seit der Neugründung des Klubs im Jahr 2013 und nachfolgenden fünf Meistertiteln in Serie. Demnach gibt man den echten Heimvorteil im Trainingszentrum Graz-Weinzödl ungern auf, allerdings hofft man auf einen Fanansturm, denn der Umzug nach Liebenau sei alterantivlos. 

Kein Regionalliga-Besucher-Rekord

Da der Gastgeber für dieses Spiel nur die Sektoren 14 bis 27 angemietet hat, wird die Besucherzahl nicht die Rekordmarke in einer dritthöchsten österreichischen Leistungsklasse gefährden. Diesen Bestwert hält nach wie vor Wacker Innsburck: 2003 kamen beim Spiel gegen SCR Altach 8.500 Zuschauer auf den Tivoli. Zumindest in der Bilanz der direkten Begegnungen dieser beiden Teams könnten die Rotjacken mit einem Sieg gleichziehen: Bislang gab es diese Partie 11-mal, wobei 4 Siege der Jungblackys deren 3 des GAK gegenüberstehen. 

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Ist ein Spiel der Amateure gegen den GAK für euch etwas Spezielles?

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5 Kommentare

  1. SchwoazaSteira92 sagt:

    Wenigstens sind die Anhänger vom GAK 2012 net auf unserer Nord…

    19+
  2. django sagt:

    Gak 4x Konkurs , Neugründung 2012 , spielen  im Prinzip gegen die Sturm U18 bzw Akademie , es ist weder Derby , kleines Derby oder mini Derby , es steht natürlich jeden Sturm Fan frei zum Spiel zu gehen und die Jungs zu Supporten

    9+
  3. Siro sagt:

    Schwierig. Einerseits würden sich die jungen Sturmkicker auch einmal einen geilen Support verdienen, andererseits sind viele wohl nicht gewillt, einen künstlich am Leben gehaltenen, unverhältnismässig hoch subventionierten Klub auch noch Eintrittsgeld zu bezahlen. Hat ohnehin fast jeder Grazer schon genug für diesen Verein aus Steuergeldern mitfinanziert. 🙂

    Zumindest wird der Herr Bürgermeister wohl auch endlich wieder einmal nach Liebenau kommen.

    9+
  4. Arch Stanton sagt:

    Ich werde da hingehen, aber zu behaupten, dass diese Veranstaltung ein Derby sei, hieße, guten Sex mit Onanie vergleichen.

    So gesehen verstehe ich die Versuche der Akademiker2012, dies zu tun, weil sie doch größtenteils rote W.. sind.

    Vielleicht kommen sie ja auf ein paar Tausend, wenn alle Fans ihre Bewährungshelfer mitnehmen.

    13+
  5. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Ein echtes Derby wär schon mal wieder fein, nur hüpfen die wenn sie mal wieder oben sind zwischen zwei Stadien hin und her während wir schon um eines kämpfen müssen…aber naja Nagl Logik halt.

    Dürfen die sich überhaubt GAK 1902 nennen?

    1+

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