Pflicht erfüllt! Sturm feiert 3:0-Erfolg in Seekirchen
Nach dem äußerst zufriedenstellenden Pflichtspielauftakt in der Europacup-Qualifikation bleibt dem SK Sturm kaum Zeit zu verschnaufen. Denn ehe es zum Rückspiel nach Edinburgh geht, wartete noch ein Abstecher nach Seekirchen, wo die Blackys am Ufer des Wallersees den Cup-Auftakt zu bestreiten hatten.
An diesem Abend feierte auch der SturmNetz-Liveticker nach über 14 Monaten Pause sein Comeback an einem Ort, an welchem bereits im September 2015 die „Quetschn“ gleich sieben Mal betätigt wurde. Ob sie bei der Rückkehr ähnlich aktiv werden musste?
Von den jeweiligen Torschützen bzw. dem damaligen Kader war jedenfalls niemand mehr dabei. Gegen den Regionalligisten rotierte Trainer Fabio Ingolitsch die Startelf wie erwartet kräftig durch. Neben Haider und Halwachs durften im Flachgau der wieder fitte Belmin Beganović sowie Neuzugang Nelson Weiper beginnen. Ein großer Teil der Stammformation konnte so die Salzburger Abendsonne zunächst von der Bank aus genießen. JP Hödl war nach seiner verletzungsbedingter Auswechslung im Europacup nicht im Kader und wurde geschont.

(c) SturmTifo.com
Zaghaftes Abtasten zu Beginn
Die Stimmung machte von Beginn an der beeindruckende Auswärtsmob! Am Spielfeld begannen dagegen die Gastgeber mutig und stellten sich keineswegs nur hinten rein. Ohne wirkliche Torchancen auf beiden Seiten, gehörte die Anfangsphase darum dem klaren Außenseiter. Nach einer Viertelsunde musste Gabriel Haider bereits verletzt ausgewechselt werden. Für den 24-Jährigen kam Jürgen Heil in die Partie. Gleich danach folgte die erste große Möglichkeit für Sturm! Simon Seidl bediente Nelson Weiper, wurde jedoch vom Seekirchner Schlussmann Severin Heuberger knapp außerhalb des Strafraums gelegt. Der Ball kam dennoch bei Weiper an, der aber nicht verwerten konnte. Das Schiedsrichterteam gab dann das Foul an Seidl, Gizo Mamageishvili scheiterte jedoch an Heuberger.
Nach 30 Minuten hätte es dann gut und gerne die Führung für die Hausherren geben können, doch Paul Koller blockte in höchster Not. Sturms zweiter Anzug passte gegen den furchtlosen Regionalligisten bis zu diesem Zeitpunkt alles andere als optimal, dennoch ging das Ingolitsch-Team in Minute 40 durch Simon Seidl, der von Mamageishvili mustergültig bedient wurde, in Führung. Ein psychologisch guter Zeitpunkt, auch wenn es „nur“ gegen einen Drittligisten ging. Fortan wirkten die Seekirchner deutlich verunsicherter als noch wenige Minuten zuvor. So konnte Sturm bis zum Halbzeitpfiff noch ein paar vielversprechende Möglichkeiten herausspielen, für einen weiteren Treffer reichte es in der ersten Hälfte jedoch nicht mehr.

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Feuershow nach Halbzeitpause heizte zu weiteren Treffern
Zum Wiederanpfiff erstrahlte der Gästebereich in einem Fackelmeer, und ähnlich feurig legten auch die Blackys los! Denn in der 50. Minute kam Ryan Fosso nach Beganović-Vorarbeit wenige Meter vor dem gegnerischen Kasten zum Abschluss und verwertete sicher zum 2:0! Daraufhin entwickelte sich ein typisches Cupspiel zwischen zwei Teams unterschiedlicher Klassen. Sturm hatte das Geschehen am Rasen im Griff, ohne sich wirklich zu verausgaben, was zu wenigen wirklich großen Möglichkeiten führte. In der 66. Minute versuchte es der zuvor eingewechselte Axel Kayombo, der jedoch am Schlussmann der Seekirchner scheiterte. Auf der anderen Seite war es dann Tobias Wechselberger, der den Ball aus der zweiten Reihe etwas neben den Kasten setzte. Die Gastgeber geben sich bis zum Ende nie auf, jedoch fiel es den Grazern leichter, Ball und Gegner laufen zu lassen. Und so netzte Szymon Wlodarczyk in den Schlussminuten aus spitzem Winkel zum 3:0-Endstand, was schlussendlich auch ein verdientes Endergebnis bedeutet.

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Somit geht es mit einem Torverhältnis von 7:0 aus den ersten beiden Pflichtspielen in das Rückspiel nach Schottland, um eine weitere Saison mit europäischer Gruppenphase zu fixieren. SturmNetz wird das Rückspiel zumindest per Spielbericht begleiten. Ein Vorort-Ticker ist budgetär derzeit noch nicht möglich, da der SturmNetz-Verein zur Auswärtsberichterstattung erst ein neues Spendenkonto eröffnen muss – noch sind die Kassen leer. Wir hoffen aber, dass zumindest ein Mitglied aus unserem Team die Zeit findet, nach Feierabend einen Ticker zur TV-Übertragung begleitend anzubieten.


Sicher weiter!
Stammspieler geschont.
Wloda und Seidl mit den Treffern fürs Selbstvertrauen!
Was ich komisch fand: Wieso haben Haider und Halwachs gespielt?
Da hätte ich lieber Junge aus der 2er gesehen!
Leider konnte ich das Spiel nicht schauen. Der Ticker war dafür ein mindestens so gutes Tool das Spiel zu verfolgen! Ich freue mich so, dass ihr wieder da seid! Eure (verständliche) Abwesenheit hat die letzte Saison noch zusätzlich zacher gemacht.
Gemma Sturmnetz!
Gemma Sturm!
Auf eine geile Saison!
Etwas Off-Topic bzgl. Cup: Wenn wir die Hearts am Dienstag (hoffentlich) eliminieren, kommen wir ja ins Play-Off zur CL. Würden wir dort scheintern, sind wir dann trotzdem fix in der EL? Also würde ein Aufstieg gegen die Hearts reichen, um fix in der EL-Gruppenphase zu stehen oder nur für die ECL-Gruppenphase?
Kurzversion:
– schafft man die Hürde Hearts, ist man beim Scheitern in der kommenden CL-Quali-Runde dennoch fix in der EL-Gruppenphase.
daher bitte keine 5 Tore in Edinburgh einschenken lassen!!!
Wir spielen danach leider (noch) nicht im Play-Off der CL, sondern erst in der dritten Qualirunde. Play-Off würde danach folgen.
Wir wären nach einem Weiterkommen gegen Hearts trotzdem in der Gruppenphase der EL, auch wenn wir gegen Istanbul oder die Polen in der dritten Qualirunde ausscheiden.
Dank Aston Villa‘s Liga Platzierung, hat sich etwas zu unseren Gunsten verschoben:
https://www.ligaportal.at/bundesliga/allgemein/21417-wann-lask-sk-sturm-graz-rb-salzburg-und-wiener-klubs-in-europacup-einsteigen#:~:text=Sturm%2520Graz%2520profitiert%2520von%2520internationalen%2520Verschiebungen&text=Ausschlaggebend%2520daf%C3%BCr%2520ist%2520Aston%2520Villas,an%2520Sporting%2520Lissabon%2520weitergegeben%2520wurde.
Alles klar. War der Meinung, wir sind bereits gegen die Hearts in der 3. CL-Qualirunde. Wenn wir dort 1 Tor schießen oder ohne Gegentor in die HZ gehen, ist das Ding durch. Nur kein (frühes) Gegentor kriegen. Die Hearts spielen sicher nicht auf Abwarten… Haben dazu auch keinen Grund
Positiv gestern waren der ungefärdete glanzlose Sieg, dass es endlich wieder die quetschen zu hören war und wloda als erster Stürmer bei uns getroffen hat. Im Endeffekt zählt nur der Aufstieg. Befürchte aber, dass mit der Verpflichtung von weiper unser Problem keine Tore zu schießen bestehen bleibt. Hearts braucht keine 5 Tore zu schießen, es reichen ihnen schon 4 Tore um das Ergebnis zu egalisieren. hoffentlich bekommt wir kein schnelles Tor, denn dann ist alles möglich und der französische Stürmer wird unserer Abwehr sicher Probleme bereiten. Nur eine Anmerkung zu den anderen cup Partien. Dort treffen komischerweise die Stürmer sehr wohl, auch gleich die Neuzugänge. Möchte nicht schwarz malen, aber es ist leider eine Tatsache.
woher kommen bloß deine andauernden „Befürchtungen“? muss ja schmerzvoll sein, so durch den Tag zu gehen…
Ganz unrecht hat @AndyPi nicht mit seiner Kritik an den Stürmern nicht. Aber he, die Franzosen haben auch im Kollektiv getroffen. Vorteil ist, dass die Torausbeute nicht von 1-2 Spielern abhängt. Wenn die dann nämlich Mal ausfallen, wird’s vorn eng. Und bei uns scheint GsD jeder Spieler torgefährlich zu sein
@ Mikelangelo:
„Und bei uns scheint GsD jeder Spieler torgefährlich zu sein“
Ja, bis auf die Stürmer… 😉
De Stürmer wollte ich erst ausnehmen, aber torgefährlich heißt auch, Abschlüsse nur auf das Tor zu bringen 😉
@blackfoxx: so schlimm ist es auch wieder nicht, meine Tage sind mehrheitlich angenehm. Du siehst bezüglich sturm alles oder eben sehr vieles positiv. Ich sehe es nicht negativ sondern kritisch und realistisch. Ich möchte halt immer den größt möglichen Erfolg. Was uns beide aber verbindet ist die Liebe zum Verein.
Notiz am Rande: Gazibegovic hat bei Köln keine Zukunft mehr, das hat ihm der Verein erklärt, und er wird (mit Kaufoption) nach Polen zu Widzew Lodz verliehen. So viel zum Thema: erfolgreich bei Sturm und dann den nächsten Schritt …
Ein bißchen gilt das auch für „Hengst“ Wüthrich: nach seinem Abgang zu den Young Boys Bern ist er ein bisschen in der Versenkung verschwunden.