27 Kommentare

  1. gepi20 sagt:

    Die Torhüterentscheidung lässt bei mir noch immer Fragezeichen offen. Ljubicic und Sarkaria als Backups bei der Dichte an MF Spielern nachvollziehbar. Sollten aber Böving und Prass gehen hätten wir schnell wieder ein Loch. Aber ja, so ist das Geschäft heute…….

  2. Ritter2016 sagt:

    Bei Siebenhandl sage ich: Wenn der LASK ihn möchte und ihm die Perspektive auf die Nr. 1 bietet, dann soll er jetzt gleich gehen. Einen Spieler nicht zu verlängern und ihm dann eine Chance zu verbauen, empfinde ich als ungerecht.

    Ich hab´s schon ein paar Mal geschrieben. Mir passt die Legionärsschwemme die derzeit herrscht nicht. Mir ist es auch egal, ob dies „der Lauf der Dinge“ ist. Natürlich, Mensch ist Mensch. Ob da jetzt jemand aus Marburg oder Wien spielt – klar ist es egal. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein Verein, der viele Legionäre hat, austauschbar ist. Da ist es auch egal ob 11 Brasilianer in schwarz/weißen Trikots herumlaufen und „den Verein repräsentieren“. Der Verein gibt sich so auf. Das hatten wir schon einmal, als plötzlich ein Hofmann, Babalade, Fernandez, Rojas, Prejgel und was weiß ich noch über den Platz schlich …

    • Schworza99 sagt:

      Der Verein ist nicht nur für Steirer da. Klar sind wir hier verwurzelt aber was wenn es nicht genug Talente aus der Gegend gibt oder diese auch einfach keine Schwarzen sind? Wolf, Sabitzer sind Rote…dann gibts noch den KSV, DSV etc. etc…

      Jeder definiert Eigenbauspieler und Legionär anders…ist der 16jährige Voralberger aus Altach eine Identifikationsfigur obwohl er nicht mal denselben Sprachraum wie wir hat? Ist’s nur die Nationalität? Oder das Bundesland? Zählt die ehem. Untersteiermark auch? Müssen die Deutsch reden? Müssen’s katholisch sein?

      Die Fixierung auf Nation mag sich gut anhören nur ist sie nicht in der Praxis umsetzbar…der Harnik spricht hochdeutsch, der Vastic mit kroatischem Einfluss und der Arnautovic seinen Wiener Slang mit serbischem Einfluss…und die waren alle Nationalspieler. Durch die Globalisierung und Mobilität kommt soviel zusammen da brauchst auf solche Dinge wie was in dem Pass steht nicht mehr schauen.

      Gerade bei den Sturmfans ist das Potential für Legionäre hoch sich zu absoluten Fanlieblingen zu werden….Porno-Matic, Sensen-Jeggo, Emeka Eze, Ras etc. Etc…das ist eine Stärke unseres Vereins dass das wir die Spieler immer unterstützen selbst wenn wir deren Kultur nicht mal ansatzweise verstehen. Und am End des Tages ist es eh Wurscht. Haust dich rein wirst eh zumindest gemocht. Dann wird’s immer Identifikation geben. Der Verein würde sich aufgeben wenn er mit 11 Dullis in der Landesliga spielt die gerade den richtigen Pass haben. Im Sport will man gewinnen. Und in Sachen Identifikation kann ich dem Verein wenig vorwerfen wenn man vorher die Steiermark auflösen würde als uns ein Stadion hinzustellen…nur weil hier meine Heimat ist heißt es nicht dass das es mich freuen würde wenn jetzt der Nagl Stürmer werden würde 😉

    • Ritter2016 sagt:

      Ich mag den Stankovic, den Wüthrich, den Dante, den Otar usw auch. Genauso wie ich Petrovic, Muzek, Vastic, Foda, Schupp, Silvester usw mochte. Aber zu sagen: „Ich hol jetzt nur noch Legionäre, die kann ich besser weiterverkaufen“….Sturm ist ja kein Handelsunternehmen. Jeder Verein braucht Legionäre. Aber wie schon gesagt: Es heißt „österreichische Liga“. Ob da dann wirklich 11 Basilianer gegen 11 Dänen spielen müssen, das bleibt dem Denkprozess eines einzelnen überlassen

    • DereMann sagt:

      Ich gebe Schworza99 recht. Ein Verein unserer Größenordnung muss früher oder später Spieler gewinnbringend verkaufen, wenn man schrittweise wachsen will. Da gibt es zwei Möglichkeiten: eigener Nachwuchs oder Legionäre. Wenn der eigene Nachwuchs nicht ausreichend zieht, bleibt das Scouting. Hier sind wir zur Zeit offensichtlich sensationell aufgestellt. Wieso sollte man dieses Pferd also nicht reiten? Zitat: „Nur verzweifelte Indianer reiten tote Pferde“ 😉

      Wichtig ist halt, dass die Gewinne wieder sinnvoll investiert werden in eigene Infra wie die Akademie, damit diese in Zukunft auch zu ziehen anfängt.
      Ich sehe unseren Weg sehr positiv. Wirtschaftlich stabil, massives Potential und das fällt offensichtlich auch bei den großen Vereinen bereits auf – siehe Arsenal.
      Ein Negativbeispiel dbzgl ist wohl der KSC, der aus der Abwärtsspirale nicht rauskommen will.

      Der sportliche Erfolg wird vermutlich bei der Strategie immer wieder schwanken. Da gilt es für uns geduldig bleiben solange die Gesamttendenz passt.

      Und die passt zZ wohl ganz definitiv 🙂

  3. René sagt:

    ich gebe schworza 99 recht. es ist einfach nicht möglich erfolgreich mit 11 sumpftquben weil halt steirer sind zu spielen. schau dir den fußball heite mal an. das geht bis in die untersten ligen wo schon lauter ics und ükgüls spielen. das is in der heutigen zeit nun mal so. aber wenn du halt mehr als 5 einheimische sehen magst, musst einige klassen tiefer schauen nein, am ende des tages zählt das sie sich reinhauen und sich für sturm den arsch aufreisen, dann passt das so wie es jetzt ist! außerdem ist/war sturm immer ein verein, offen für alle kulturen und herkünfte, so soll es bleiben. egal was wo draufsteht. auf die schwoazen.

    • Ritter2016 sagt:

      Letzter Kommentar von mir dazu :). Natürlich braucht es Legionäre und offene Kulturen, im Verein und in der Welt. Und natürlich ist es wichtig, sich am Platz zu zerreißen. Ich meine aber eben, hab ich e schon einmal gesagt. Man wird austauschbar. Sturm-Klagenfurt. 11 Dänen gegen 11 Deutsche. Passt. Wo ist dann aber der Unterschied zu St. Mirren – Hiberians oder Braga – Boavista? Nur, das die einen in Graz in Schwarz-Weiß über den Platz laufen und die anderen in Edinburgh in Grün …wenn man sich mit Sturm identifiziert und „alles gibt“ ist es egal ob der Dante oder Affengruber heißt …aber JA. Ich würde mit Sturm ähnlich wie Ajax wünschen. Der Zug ist aber abgefahren …

    • René sagt:

      Ja klar Ritter2016, du hast schon irgendwie recht. Ajax hat aber auch einen Legionärsanteil von 42%. Sogar etwas höher als Sturm. Und die Bedingungen (Geld, Infrastruktur, Unterstützung von der Stadt, eigenes Stadion) sind doch ein Unterschied. Vor allem das leidige Stadionthema und die Politik das/die uns viel Geld kostet um uns noch weiter zu entwickeln… Wir sind aber mit den Momentanen Möglichkeiten die wir haben auf einem guten Weg. Ebenfalls schwerer ist die Tatsache das es leider nicht mal ansatzweise so viele junge talentierte österreichische Spieler gibt wie Sie dort herumlaufen. Ist vermutlich ebenso den Umständen die ich oben genannt habe geschuldet. (Alleine wenn ich das leidige Thema Trainingsplätze und Stadion betrachte. Da kommt von der Politik in der Steiermark gar nix. Obwohl der größte Werbeträger für Stadt und Land die Schwarz-Weißen sind… Für beide praktisch umsonst, die stecken in die eigene Tasche was geht (Stadionmiete, Gastro, Werbeflächen, Stadionvermarktung, usw.) Aber ich glaube wir sind auf einem guten Weg und wenn wir so weiter machen können die alle nimmer wegschauen. Wann gab es das Zuletzt das wir 3 Jahre lang, wie es ausschaut gehts so weiter (Bin vom Weg überzeugt), immer vorne mitmischen ohne Ausverkauf usw? Und wenn doch ein Leistungsträger geht, steht das nächste Juwel bereit, egal welcher Nationalität. Das macht uns so stark und von diesem Weg bin ich begeistert. In meiner langen Reise mit den Schwarz-Weißen, kann ich mich seit Gruabn Zeiten selten an sowas erinnern. Gehe seit nunmehr schon 36 Jahre die Schwarzen anschauen und werde es auch immer tun. Übrigens seit meinem ersten Besuch mit 3 Jahren 😉 Am Boden bleiben, demütig sein, so weitermachen und allen die dort arbeiten danken.Auf die Schwoazen und ebenso auf unsere tolle Fankurve und Fans insgesamt!!! Sind wir doch alle zusammen einfach mal STOLZ auf unser Standing das wir im Moment auch international genießen 🙂

    • Ritter2016 sagt:

      Da es mein letzter Kommentar zum Thema Legionäre war, hier noch einer von mir zum Thema „Talente“ aus Österreich. Punkt A: Wir sind ein kleines Land und haben 13 Akademien ..dazu kommen noch weitere, die nicht den Akademie-Status haben, aber ähnlich arbeiten. Jede „Klasse“ bildet pro Jahrgang ca 25 Talente aus. Nimm das mal 20 (13 Akademien+7 der „B-Kategorie)… da rechne ich die LNZ noch gar nicht mit … das sind rund 500,Spieler pro Jahr die mit einem „Akademiemascherl“ rumlaufen. Wie viele davon landen in der Bundesliga? Wenig. Rechnen sich die zig Millionen Euro für Jugendarbeit?

      Punkt B: Mit den Akademien bleibt man im System. Von der U15 weg spielt man quasi mit den gleichen Mitspielern gegen die gleichen Gegenspieler. Das auf den besten Plätzen. Das wird bei den „Amateuren“ weiter geführt. Dort erleben viele ihr blaues Wunder. Man spielt nach Jahren nicht mehr gegen die Akademie Rapid auf einem perfekt getrimmten Rasen. Man spielt plötzlich in Deutschlandsberg gegen erwachsene Männer auf einem Kartoffelacker. Da nutzt ihnen die Technik, die sie in der Blase Akademie lernten, herzlich wenig. Salzburg ist im Jugendbereich so erfolgreich, weil die die besten Spieler Schuten, die beste Infrastruktur haben, die besten Trainer, die beste Förderung und vor all3m: Mit Liefering eigentlich eine U19 in der 2. Liga. Eigentlich müssten die 4 besten Akademien mit ihrer U19 an der 2. Liga teilnehmen – un€ nach einem Jahr §Olten ALLE mal hinaus in die Welt. Nicht in der Blase Aka, Amateure und fertig …

      Die Akademien gehören mmn zurück gefahren (von der Anzahl her) …die Leute früher in den Erwachsenenfussball integriert..dann findet man die 2-3 Spieler die es jedes Jahr schaffen wohl auch …

  4. TW1 sagt:

    @Ritter2016

    Es heißt österreichische Liga weil sich österreichische Vereine eine Meisterschaft ausspielen. Mit welchem Personal ist zwischenzeitlich uninteressant geworden. Dafür ist das Arbeitsrecht verantwortlich. Man könnte zwar freiwillig auf Legionäre verzichten, aber dann wäre man chancenlos sich regelmäßig für internationale Bewerbe zu qualifizieren. Wenn Du dir unser Nationalteam ansiehst merkst Du schnell, bei welchen Vereinen die besten österreichischen Fußballer spielen. Aber leider nicht nur die, sondern auch die zweitbesten gehen des Geldes wegen lieber in die zweite Deutsche Liga als in die Österreichische Bundesliga.
    Das ist aber kein österreichisches Phänomen, auch alle anderen Ligen in Europa sind voller Legionäre.

    Aber es besteht Hoffnung. RB-Salzburg versucht bereits die Wende!
    Neben Ulmer und Seiwald zählen mittlerweile auch die Österreicher Samson Baidoo, Justin Omoregie, Junior Adamu sowie Dion Kameri zum Kader!

    Weitere hoffnungsvolle österreichische Talente hat RB in Liefering geparkt, nämlich:
    Benjamin Atiabou, Dario Bijelic, Tolgahan Salin, Mohammad Sadeqi, Alparslan Baran und Zeteny Jano !
    Wenn sie diese 6 österreichischen Talente hochziehen, können sie um das Geld aus dem Österreicher-Topf mitmischen! Außerdem sind das alles Hoffnungen für die Nationalmannschaft.

    Und jetzt dazu, dass Du lieber @Ritter2016 dir Sturm so wünscht wie Ajax.

    Sturm hat aktuell 12 Legionäre.
    Beim letzten Pflichtspiel waren es noch 10.
    Beim letzten Pflichtspiel gegen den LASK (1:1) standen 4 Österreicher in der Startelf.
    Beim Abpfiff waren 6 Österreicher am Platz.

    Ajax hat aktuell 10 Legionäre.

    Diese werden ergänzt durch Jurrien Timber, Owen Wijndal, Devyne Rensch, Kian Fitz-Jim, Steven Bergwijn und Brian Brobbey.
    Diese 6 Spieler stammen aus den Niederländischen Kolonien Curacao, Suriname und Ghana und haben einen Marktwert von 107 Millionen Euro und werden durch ihre Doppelstaatsbürgerschaft als Holländer geführt.
    Beim letzten Pflichtspiel gegen Feyenoord (1:1) startete Ajax abgesehen von den Koloniespielern mit 3 „echten“ Holländern, beim Abpfiff standen noch 2 am Platz.

    Aber ich denke Sturm hat sich Deine Wünsche schon zu Herzen genommen und ist bereits am ehemaligen Admira Spieler Onurhan Babuscu dran, ein waschechter Österreicher aus Baden bei Wien!

    Ich denke wir sollten aufhören darüber zu diskutieren woher die Kicker kommen solange sie mit Leidenschaft für unseren Lieblingsverein die Knochen hin halten.
    Ein Autofan, egal welcher Marke, fragt auch nicht wo und von wem seine Karre zusammengebaut wurde.

    SWG

  5. Schworza99 sagt:

    Vergessen sollten wir auch nicht die Legionäre die auf der Bank gesessen sind…wenn man Osim, Foda und Vogel abzieht bleiben nicht mehr viele Titel und Erfolge übrig über die wir sprechen könnten…vlt. in den 1960ern mal steirischer Meister geworden…als Verein aus Graz…ja eh.

    Ich versteh durchaus den Ansatz nicht nur Ausländer im Kader haben zu wollen. Aber am Ende des Tages ist es egal obst Steirer oder Ägypter bist…schießt Sturm zum Meistertitel bist eine Vereinslegende. Wurscht aller Kultur, Religion, Nation, Hautfarbe, Sexualität, etc. Soll ja auch so sein am Ende des Tages. Natürlich ists schön wenns der Karli ist der schon mit 5 in die Gruabn gangen is mit Opa der scha a Schworza war. Nur wenns 2030 dann der Mohammed ist der schon immer mitm Vater ins Stadion gangen is weil der so gern kicken schaut und die Fahrt immer zum Gala-Spiel zu weit ist. Ist der streng muslimische Mohammed der all unsere Teams durchlaufen hat dann eine Identifikationsfigur? Wenn er keinen Alkohol trinkt, kein Schweinefleisch isst und mehrmals täglich betet? Glaube kann den Kurvengehern und auch allen anderen im Stadion vorwerfen eher keinen dieser Punkte zu erfüllen. Am Ende wäre er Vereinslegende weils eben wurscht ist was er ist, da wichtig ist was er FÜR den Verein ist.

    Der Verein ist größer als jeder Spieler. Somit ists egal ob 0 oder 11 Österreicher am Feld stehen. Ein Osim hat jetzt auch nicht immer Lederhose getragen und Kernöl getrunken und ist Vereinslegende geworden weil er er für mich eine Identifikationsfigur für „das steirische“ ist. Ich ziehe viel aus der Situation rund um seine Heimat…mit uns sportlicher Himmel aber seine Frau in der eingekesselten Stadt: Schwarz und Weiß. Ein anderer findet ihn sportlich und taktisch legendär. Wieder ein anderer seinen Humor. Der nächste sein Zusammenspiel mit Kartnig usw…Identifikation ist so ein schwer einzugrenzender Begriff da kommst heute allein mit Nationalität nicht weit.

    Auch der größte Körper des Vereins ist so divers sodass jegliche Bemühungen um ein Leitbild eh nur Schall und Rauch sind. Am Ende verbindet uns der Verein und nicht einzelne Spieler. Vor 30 Jahren in deiner Jugend war es eine andere Welt als es in 30 Jahren sein wird wennst mit deinem Bub oder Mädel ins Stadion gehst. Du hast Playboy gelesen und im Wald gespielt und deine Kinder sind auf TikTok und sind verworren in der Digitalität. Am Ende bleibt der Verein. Alles andere ändert sich. Rahmenbedinungen, Umwelt, Ligaformat, Bossmann, Geldströme etc…

    Es ist schön wenn Einheimische in der Mannschaft stehen. Nur ist unsere Infrastruktur lokal und auch im ganzen Land nicht ausreichend dafür einen Profibetrieb für eine gesamte Liga zu decken. Kroatien mit 3mio EW. Vizeweltmeister. Wir mit 8 nichtmal bei der WM. RB und Rapid haben nichtmal Frauenteams. Wir streiten uns über Identifikation aber die Töchter des größten Vereins des Landes können sich mit den Männern identifizieren oder scheißen gehen. Führt zu weit aber die Nachwuchsförderung lokal und national ist einfach eine unzureichende und ich bin nicht traurig wenn ob diesen Umstandes man trotzdem Wege findet erfolgreich zu sein. Am Ende des Tages ist das Thema zu komplex, verwoben und von anderen abhängig sodass man hier nicht ja oder nein sagen kann. Die Handelnden am Erfolg messen ist der einzige Maßstab der halbwegs immer gültig sein wird.

  6. Erzschwoarza sagt:

    Ich war nie ein Siebenhandel Fan und werd es auch nie sein. Aber ich bin dennoch der Meinung, dass Jörg als Nummer 1 die Saison fertig spielen hätte sollen und im Sommer hätte man genug Zeit gehabt, einen neuen zu verpflichten. Aber wenn Sturm vlt 2ter oder sogar Meister wird mit einem Starken Oko, dann ist dieses ganze Theater nicht mehr relevant und Schicker wird als Meister im Schachzug hingestellt. Wir werden sehen!

  7. florian sagt:

    Mir finde die Nationalität eines Spielers nicht ausschlaggebend für die Vereins-Identität. Und auch nicht unbedingt, wie lange ein Spieler tatsächlich bleibt. Das beste Beispiel ist für mich Rasmus, bei dem sofort klar war, daß er alle Sturm-Werte verkörpert. Und dass er jetzt die Serie A aufmischt, finde ich großartig, https://www.sport1.de/news/internationaler-fussball/serie-a/2023/01/danischer-haaland-rasmus-hojlund-die-neue-sensation-der-serie-a

  8. fid82 sagt:

    Ich will keine reine Legionärstruppe, aber
    viel mehr Sturm als JGS und Gregory Hengst geht nicht.

    Weiß jemand ob wir bei Rasmus und Kelvin Weiterverkaufsbeteiligungen haben?

    • ds1909 sagt:

      Keine Ahnung aber beim Ras wäre es schon geil.
      Der ist ja bei Real Madrid(!) hoch im Kurs als Nachfolger von Karim Benzema.

  9. kreissl sagt:

    Off Topic, einfach krank wie Sturm benachteiigt wird on der Politik ! im Stadion seit Jahren der gleiche Zirkus und so wie ich mein Gefühl kenne wird auch beim Trainingszentrum nix rauskommen, kann es nur noch mal wiederholen, weg vom sturen Tradiotionsvereindenken, und einen Investor suchen der einen großteil der kosten eines neuen TZ ud Stadions übernimmt

    • HW sagt:

      voll bei dir . Wie lange soll man noch zuwarten. Das passiert nichts, weder vom Land noch von der Stadt.

    • Melvinuss sagt:

      …im Übrigen bin ich der Meinung, dass Sturm immer Sturm bleiben muss. Finger weg von Investoren, die einem Verein nur zum eigenen Profit das Blut aussaugen!!

    • Moe sagt:

      Bin voll bei Melvinuss!
      Gutes Wirtschaften und ein kontinuierlicher Aufbau sind langfristig sicher wirkungsvoller als ein Investor siehe Verteilerkreis… oder alle anderen österreichischen Klubs mit Ausnahme von RB… dort war aber auch weniger der finanzielle Einsatz als kontinuierliche Arbeit was den Erfolg gebracht hat!
      Und mit Transfers wie die von Ras oder auch Yeboah kann man mehr gewinnen als man verkauft die Seele des mitgliedervereins an einen schwindligen Investor…
      Die mähr dass uns jemand ein Stadion baut weil er Sturm Fan is, oder dass man doch einfach irgendwo ein Stadion ohne (oder sogar gegen) die Unterstützung von Stadt und Land hinbauen kann ist genauso ein Hirngespinst, (Stichwort Flächenwidmung, Erschließung und öffi Anbindung).
      Ich würde mir natürlich auch mehr Unterstützung für unseren Verein wünschen aber niemals mit irgendwelchen Finanzkonstrukten… das geht meist zwar ein paar Jahre gut, aber wenn dann der Erfolg doch nicht kommt wird das Handtuch geworfen und ein Klub mit über 110 Jahren Geschichte steht vor dem Abgrund…

  10. Erzschwoarza sagt:

    Bin auch voll bei dir. Diese Denkweise bezüglich Tradition ist schön und gut aber nicht mehr zeitgemäß. Wieso ist es so schlimm, wenn man sich einen finanzierer an Land holt. Unter Jauk niemals, aber nach jauk vlt.

    • Ritter2016 sagt:

      Ja, wäre cool. Vielleicht steigt ja noch ein Scheich bei uns ein. Dann nennen wir uns einfach „an-Nasr Graz“, spielen in rosa/gelb im „Scheich Hammed Al Hammed bin nasr Al Khani Stadion“ und werden Serienmeister mit 11 Argentinier am Platz. Geilomat :). Is jo wurtscht die Tradition 🙂

    • Schworza99 sagt:

      Fairerweise muss man sagen was Mateschitz über Spielberg an uns fließen hat lassen müssten wir auch zurückzahlen wenn wir heiliger als der Papst wären. Oder als uns der Frank mal eben den Beric gekauft hat…also auch unter Jauk sind wir nicht der Arbeiterverein wo die Fans tagsüber in der Mine sind und mit Spitzhacken nach Gold graben…

      Investoren sind nicht per se schlecht…so wie Tradition per se nicht gut ist. Und ob jetzt die Stadt am Stadion beteiligt ist mit ka 30 Millionen, das Projekt Spielberg oder irgendein Millionär ist egal. Jede Partei kann dir da die Unterhose ausziehen. Oder glaubst ihr die Stadt und das Land schenken uns plötzlich Geld nach jahrzehntelangem „gehts scheißen“…ein Investor wünscht sich ja unseren Erfolg damit er Gewinn macht. Der Nagl hat Liebenau in eine Ruine verwandelt, egal was es der Stadt gekostet hast.
      Sich auf Tradition zu berufen ist schön und gut nur wenn man es nicht mal schafft grundlegende Infrastruktur zu schaffen (Zitat „wie in der Provinz die Zustände“) müssen auch Gegenvorschläge zur Finanzierung kommen. Einfach nix tun kanns wohl nicht sein und der Verweis auf die Historie hilft auch nix wenns kein Flutlicht gibt am Trainingsplatz und es finster is.

    • Ritter2016 sagt:

      Ich mag „Investoren“ nicht. Ich würde diese aus Vereinen komplett verbannen. Jeder Scheich gönnt sich heute einem Fußballklub und macht den Sport damit kaputt. Natürlich, es steht nirgendwo, dass die öffentliche Hand die Infrastruktur für Spitzensportler zur Verfügung stellen muss. Oft macht man es, weil es ein gesellschaftliches Interesse gibt. Ich persönlich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Investor kommt und sagt: „Gut. Ich kaufe um 20 Millionen Baugrund und stelle um 60 Mille ein Stadion hin“. Ein „Investor“ will ja was verdienen… ein Stadion rentiert sich aber nie so, dass ein Verein UND der Investor etwas davon haben. Sonst wäre das schon ein allgemeines Geschäftsmodell …. wie Linz das mit den Stadien macht frag ich mich aber schon. Die Gugl wird schon zum xten Mal renoviert/baulich verändert, dazu bekommt BW auch ein eigenes Stadion … also es geht, wenn man will. Liebenau ist bis jetzt ja eher ein Millionengrab, was auch an der aufgeblähten Verwaltung liegt….

    • Ritter2016 sagt:

      Achso :). In Linz hat das Land OÖ 30 Mille gesponsert. Nicht die Stadt.

  11. Melvinuss sagt:

    @ Schworza: Also dass nix passiert, würde ich so nicht stehen lassen. Von außen betrachtet, scheitert es klar am Willen der Politik speziell in Graz, dass da was passiert (auch übrigens jetzt unter der neuen Koalition). Im Gegensatz zu Linz, oder Wien, oder sogar Altach, Lustenau etc. Schwerstens verschulden kann sich Sturm deshalb halt auch nicht. Und lassen wir bitte auch mal die Kirche im Dorf, natürlich wäre es wichtig und wünschenswert, dass da was passiert, das steht außer Frage. Ein (zeitgemäß modernes) Stadion im eigenen Besitz wäre ein Hammer und würde uns auf jeden Fall weiterbringen . Aber eine Bruchbude ist Liebenau auch wieder nicht. Natürlich, wenn man (neidvoll) nach Linz oder Wien schaut, wünscht man es sich auch anders, aber die Austria kracht massivst dahin deswegen, wie es die Linzer hinkriegen, werden wir auch sehen. Rapid ist trotz neuem Stadion weder sportlich noch finanziell erfolgreich.

    Und schaut bitte mal nach England, oder auch Italien, Frankreich etc.: Ist es das, was ihr wollt? Dass nicht mehr die wirklichen Fans ins Stadion kommen, sondern Touristen aus Asien, Amerika oder sonstwo? Die Stimmung in England ist tot, da ist alles nur mehr auf Kommerz aufgebaut, diese sogenannten Investoren haben den Fußball dort kaputt gemacht. Keine Frage, sportlich attraktiv, Megastars, die Millionen allein in 1 Monat verdienen, erkaufte Titel usw. Die Seele all dieser Vereine ist aber ausgehöhlt und verkauft. Das selbe in Frankreich (PSG). Das wollt ihr? Das kann doch nicht Euer Ernst sein. Es gibt Dinge im Leben, die gibt man für KEIN Geld der Welt her. Geld regiert die Welt, schon klar, ist aber auch der Grund, dass es mit diesem Planten steil bergab geht. Keine Werte mehr, keine Moral, aber Hauptsache wir kriegen ohne noch irgendwas leisten zu müssen alles Frei Haus und werden morgens bis abends bespaßt.

    Man muss mit der Zeit gehen, das versteh ich schon, aber an dem Tag, wo ein Konzern wie RB unseren Verein aufkauft, umbenennt, umfärbt und alles killt und löscht, was den Verein 100 oder mehr Jahre davor ausgemacht hat, wo noch wirkliche Fußballfans, wirkliche Fußball-Fanatiker ins Stadion kommen und Stimmung machen, und keine Schönwetter-Anhänger (!) und Touristen das Geld bringen sollen, an diesem Tag erlischt die letzte Fußball-Romantik, die ich noch in mir trage, denn UEFA, FIFA und eben diese Investoren haben den Rest eh schon kaputt gemacht. Und das für ein Stadion? Nein, Danke, nie im Leben. Solange Jauk und die jetzige Führungsriege das macht, wird das GsD nicht passieren. Direkt danach auch nicht, was dann kommt, weiß eh keiner.

    Und an jene, die dieses neue, heilsbringende Stadion so vehement einfordern und dafür auch bereit sind, unsre Schwoazn zu verkaufen: Wer hindert Euch daran, so einen selbstlosen Multi-Millionär zu finden, der uns ohne Eigeninteressen dieses Stadion, dass uns zukünftige Meister, Cup, EL oder CL Titel beschert und garantiert, hinstellt? Wer hindert Euch daran, der Politik in Graz die Leviten zu lesen und Ihnen den Willen von Fußballfans (die nun mal verglichen mit dem gesamten Wahlvolk nur eine kleine Gruppe sind) aufzuzwingen? Der GAK, by the way, ist davon übrigens im selben Ausmaß betroffen. Aber selbst, wenn man die Fans von beiden Vereinen zusammenzählt, die das unbedingt wollen, sind das immer noch zu wenig im Vergleich zu denen, die Fußball eben nicht interessiert und ein neues Stadion mit Größenwahn und dem Verlust von jeglichem Realitätssinn verbinden. Ist aber leider so, und davon wird die Politik halt geleitet. Auch wenn ich selbst nicht verstehe, warum das in Graz verglichen mit anderen Städten eben so ist, wie es ist.

    Sorry für die Emotionalität, will damit niemanden angreifen, jedem seine Meinung, aber ich bin mir nicht sicher, ob jedem, der das so will und einfordert bewusst ist, was man damit anrichten würde.

    Meine (bescheidene) Meinung

    Auf die Schwoazn und einen erfolgreichen Saison-Auftakt!

    • arrai sagt:

      Top Beitrag, bin 100% bei dir Melvinuss! V.a. was den Stadionbesuch bei den ach so tollen Investorenclubs in ihren ach so tollen Stadien in zB England betrifft. da geh ich tausend Mal lieber in Liebenau ins Stadion, nirgends wo ich bis jetzt in England oder Spanien im Stadion war, war die Stimmung so gut wie bei uns – schon gar nicht bei den ganz Großen in Bazzelona oder Manchester, was dort als „Stimmung“ bezeichnet wird, geht für mich maximal als „peinlich“ durch

    • Ritter2016 sagt:

      Vielen herzlichen Dank für diesen Beitrag! TOP!

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