Neuer Name in der Sportdirektor-Frage

Hörtnagl kein Thema mehr, Zuber im Gespräch

Über den Pressesprecher von Wacker Innsbruck Benjamin Rohrer, ließ der ehemalige Sturm-Spieler Alfred Hörtnagl dem Team von SturmNetz ausrichten, dass es für ihn keinen Anlass gäbe, seinen aktuellen Job als General Manager in Innsbruck an den Nagel zu hängen und er somit kein Thema als zukünftiger Sportdirektor bei Sturm sei:

„Ich habe mich vor einem dreiviertel Jahr für den FC Wacker entschieden und verfolge hier mit der „Mission Wacker 2020″ einen Weg, den ich gemeinsam mit dem Verein in die Umsetzung bringen will.“

Stattdessen taucht jetzt ein neuer Name in der Gerüchteküche auf: Gerhard Zuber.

Als Fußballer wurde es für den gebürtigen Kärntner nichts mit der großen Profi-Karriere (Wolfsberg, Gratkorn, Voitsberg, Fürstenfeld), immerhin absolvierte er parallel neben seinen sportlichen Aktivitäten ein Sport- und Geographiestudium. Anfangs im Marketingbereich beim GAK tätig, arbeitete er im Zuge der Europameisterschaft 2008 für den ÖFB. Mit Horst Heldt, den er schon in seiner Zeit als Sturmspieler kennengelernt hat, blieb er auch nach dessen Österreich-Engagement ständig in Kontakt und so holte Heldt in seiner späteren Funktion als Vostandsmitglied beim VfB Stuttgart Zuber als Chef-Scout in die Schwabenmetropole.

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(c) Wikimedia Commons/9EkieraM1

Nachdem Heldt 2010 in den Vorstand auf Schalke wechselte, wollte er wiederum nicht auf die Tätigkeiten des Kärntners verzichten und warb Zuber erneut ab. Seit Februar 2011 ist der Kärntner somit bei den Königsblauen offiziell als Sportdirektor angestellt. Zu seinen Aufgabengebieten zählen seit fünf Jahren die Strukturierung des Sportbereiches, die Auswahl und Bestellung des Trainerteams, Spielanalysen, Scouting und Transfers.

Im März dieses Jahres wurde bekannt, dass nicht nur der Vertrag von Manager Horst Heldt auf Schalke nicht verlängert wird, sondern auch der von dessen Assistent Zuber. In der Sportdirektor-Frage bei Sturm mangelt es angeblich nicht an Bewerbern aus dem In- und Ausland (Quelle: Kronen Zeitung, 7. April 2016), eventuell ist ja Gerhard Zuber einer jener Aspiranten aus dem Ausland, der – so Präsident Jauk – „auch die österreichische Liga kennt“.

Nichts Neues gibt es momentan über potentielle andere Kandidaten zu vermelden: Mit Markus Schupp gab es bereits Anfang des Jahres erste Gespräche, damals klaffte allerdings in finanzieller Hinsicht noch eine große Lücke. Im Fall von Günter Kreissl – aktuell Sportchef bei Wiener Neustadt –  konnte der Pressesprecher der Niederösterreicher uns gegenüber Gespräche mit Sturm weder bestätigen noch dementieren. Es bleibt zumindest in dieser Hinsicht spannend. Auf alle Fälle sollte möglichst rasch eine Entscheidung gefunden werden, um mit dem potentiellen neuen Sportdirektor umgehend für die neue Saison zu planen und Personalentscheidungen nicht Franco Foda im Alleingang zu überlassen.

4 Kommentare

  1. Melvinuss sagt:

    Zuber wäre meiner Meinung nach eine Super-Wahl!

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  2. Rene90 sagt:

    das Ausleseverfahren schreitet voran, die Entscheidung fällt jetzt zwischen A und B, denn C oder D etc gibt es nicht mehr und die Entscheidung wird früher fallen als so manche glauben:-)))

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    • Ooki sagt:

      Also wird schon bald weißer Rauch über Messendorf aufsteigen? 😉

      Schauts nach einer internen, einer österreichischen, oder einer ausländischen Lösung aus?

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  3. lollo sagt:

    Ohne gravierende strukturelle Änderungen eine Personalentscheidung ohne Wert. Da kann man dann auch den Blumenau oder den Jürgen Pucher einsetzen.

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