Markus Schopp verlässt den SK Sturm

Personalcoach & Kooperationsverein incoming

Wie die „Kleine Zeitung“ am Dienstag berichtet, soll Amateurtrainer Markus Schopp den SK Sturm mit Saisonende verlassen. Grund dafür sei, dass die größten Jugendtalente zukünftig nicht mehr den Sprung von der Regionalliga in die Bundesliga stemmen, sondern bei einem Partner- bzw. Kooperationsverein auf die Aufgaben beim SK Sturm vorbereitet werden sollen. „Die Entscheidung für Kooperationsvereine ist eine machbare Variante. Ich wollte aber immer mit den besten Nachwuchsspielern in der höchstmöglichen Leistungsklasse vertreten sein. Deshalb ist es die logische Folge, dass ich den neuen Weg nicht mitgehen werde. Die Bestätigung für die gute Arbeit, die in den vergangenen Jahren geleistet wurde, ist die Führung der U18 in der ÖFB-Jugendliga“, wird der 43-Jährige zitiert. Momentan liegen die Jungblackies einen  Punkt vor UEFA Youth League-Sieger AKA RB Salzburg.

Geschäftsführer Sport Günter Kreissl äußert sich folgendermaßen zu dieser Thematik: „Wir arbeiten an einer greifbaren Strategie. Wie wollen wir die Spieler zwischen 17 und 21 Jahren besser machen? Wie wollen wir gerade in dieser Entwicklungsphase die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass mehr Spieler aus dieser Altersgruppe den Weg rauf schaffen in die Kampfmannschaft? Das ist ein absolutes Kern- und Lieblingsthema von mir.“ Aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen sei ein Aufstieg der Amateur-Elf nach der Ligareform nicht geplant, sollten die Jungspunde den Sprung in die zweithöchste Liga in der Saison 2017/18 jedoch schaffen, würde man dennoch mit einem geringen Budget die Erfahrung mitnehmen.

Um sich noch intensiver den Spielern zwischen 17 und 21 Jahren zu widmen, soll ein eigener Personalcoach installiert werden. In einigen Bereiche, wie Ernährung, Professionalität, Aktivität abseits des Platzes, sportliche, private, körperliche oder mentale Probleme, soll dieser in Zukunft helfen. „Diese Position kostet Geld, deshalb müssen wir umschichten, um zu optimieren. Vielleicht brauchen wir nicht mehr elf, zwölf Jungprofis, vielleicht reichen sieben, acht auch. Die müssen wir optimal weiterfördern. Das ist der Plan. Es kann sein, dass wir etwas kürzen, aber auch, weil wir wo anders etwas installieren. Die Gruppe ist uns extrem wichtig“, erklärt der Geschäftsführer.

© SturmNetz.at

6 Kommentare

  1. eckballverursacher sagt:

    Hyballa wäre für die Regionalliga zu haben. Besonders hoch werden sein Gehaltsforderungen wohl nicht mehr sein.

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    • eckballverursacher sagt:

      Aber ehrlich gesagt mutige Entscheidung von Schopp, Prinzipientreue ist eine sehr gute Eigenschaft.

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    • jorge72 sagt:

      du musst aufpassen was du hier sagst. manche halten ihn hier noch immer für einen guten trainer. ich denke ja, dass er nicht mal die anforderungen für die regionalliga erfüllt.

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    • jorge72 sagt:

      um missverständnissen vorzubeugen ich meine damit keinesfalls schopp, sondern den komischen typen der „lehrbücher“ über den fussball schreibt und bei sturm einen scherbenhaufen hinterlassen hat.

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    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Ich glaube wir haben mit unserem aktuellen Trainer genug Probleme…da müss ma uns nicht um die ehemaligen Sorgen machen…

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  2. Ivaneijew sagt:

    Eigentlich ganz klar nachvollziehbar.

     

    Wenn er als Trainer noch Karriere machen will, muss er früher oder später in die neue 2. Liga, daher das mit den Amateuren nicht stattfinden wird, muss er sich was neues suchen.

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