„Larnaka ist Favorit“

Pressekonferenz vor AEK Larnaka vs. SK Sturm Graz

Am Donnerstag spielt der SK Sturm Graz auf Zypern gegen den AEK Larnaka in der Hoffnung, die minimale Chance auf eine Teilnahme in der Europa-League-Gruppenphase zu wahren. Die Ausgangssituation ist eine denkbar schlechte, denn im Hinspiel zuhause mussten die Grazer eine bittere 0:2-Heimpleite hinnehmen. Trainer Heiko Vogel sieht die Hausherren auch als Favoriten an. „Sie werden da weitermachen, wo sie in der Vorbereitung aufgehört haben“, so der Deutsche. Die Zyprer haben in ihren bisherigen sieben Spielen (inkl. Vorbereitung) noch keinen Gegentreffer erhalten.

(c) SturmNetz.at

Temperaturen für beide gleich

Bei der Ankuft in Larnaka wurde allen eines klar: Es ist heiß, brutal heiß! Heißer noch als in Österreich. Beim SK Sturm will man darin aber keinen etwaigen Nachteil ausmachen, denn „die Temperaturen sind für beide gleich“. Beim Abschlusstraining legte sich ab ca. 19:00 Uhr Ortszeit auch ein angenehmer Schatten über das gesamte Spielfeld, der für durchaus erträgliche Bedingungen sorgen dürfte – zu diesem Zeitpunkt wären am Donnerstagabend etwa 30 Minuten absolviert. Zusätzlich dürften der Mannschaft vor Ankick 25 klimatisierte Minuten im Bus vom Team-Hotel in Nikosia Kraft geben.

Spiel statt Taktik

Beim Abschlusstraining lag der Fokus der Schwarz-Weißen deutlich im spielerischen Bereich, das Passspiel wurde trainiert und die Mannschaft, der auch Sportdirektor Günter Kreissl auf die Beine sah, schien gut gelaunt zu sein. Der „Schmäh lief“ beim Kicken – ein gutes Zeichen! 

Ähnliche Situation wie vor Podgorica

Auch letztes Jahr musste sich der SK Sturm zuhause gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner geschlagen geben. Mladost Podgorica siegte in Graz durch einen Elfmeter mit 1:0. Eine Woche später fixierten die Blackys auswärts den Aufstieg ins Europa-League-Playoff. Das soll trotz des Zwei-Tore-Rückstandes auch auf Zypern gelingen, wenngleich man diese beiden Situationen, so Lukas Spendlhofer, nur bedingt vergleichen kann. Gegen Podgorica sei Sturm klarer Favorit gewesen, das könne man in der Paarung mit Larnaka nicht behaupten. Dennoch möchte man die Parallelen als gutes Omen betrachten.

Larnaka siegessicher

Die Zyprer ihrerseits geben sich siegessicher. Sturm sei eine gute Mannschaft und das Spiel werde schwierig werden, so Trainer Andoni Iraola, das Spiel wolle man aber dominieren und natürlich gewinnen. Sein Gegenüber Heiko Vogel erwartet die Zyprer hingegen eher defensiv: „Sie werden mit Mann und Maus verteidigen.“

Wie die beiden Mannschaften das Spiel letztlich bestreiten werden, bleibt abzuwarten. Seitens des SK Sturm hat man den Aufstieg ins Play-off natürlich noch nicht aufgegeben, alles sei noch drin, sind sich die Grazer einig.

Bilder vom Abschlusstraining:

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4 Kommentare

  1. Luca1111 sagt:

    Larnaca ist leider haushoher Favorit….. Aber man wird sehen. Man muss sich auf jeden Fall mit Abstand verabschieden mit einer guten Leistung. Mehr ist ja nicht zu erwarten.

    6+
  2. Neukirchner sagt:

    „Sie werden mit Mann und Maus verteidigen“

    Ganz sicher Herr Vogel, haben ja allen Grund dazu.

    Alta Schalta…wahrscheinlich hat Vogel dass seinen Spielern vor dem Hinspiel auch gesagt. Wird auch diesesmal wohl anders kommen.

    12+
    • rio sagt:

      Also wenn sich Larnaka „hinten rein stellt“ und mit „Mann und Maus“ verteidigt, dann versteh‘ ich absolut nichts vom Fußball und gebe gerne zu die besonderen Fähigkeiten von Vogel unterschätzt zu haben. Das Einzige, was uns wirklich helfen könnte, wäre so ein „7handl-Europaligeinschlag“ Marke Eigenbau, ein gegebener Elfer und ein überragender Ersatztormann, ansonsten müsste schon ein Becherwurf (inkl. Abbruch) herhalten.

      2+

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