Kein Ausweg?

Eine sportliche Misere ist verkraftbar. Kein Verein ist davor gefeit und immerhin hat man schon weitaus Schlimmeres erlebt. Auch das ging irgendwann wieder vorüber. Solch temporären Talfahrten hatten in der Vergangenheit paradoxerweise mitunter sogar so ihre Vorzüge. Nicht aber dieses Mal. Denn die derzeitige Krise geht einher mit einer – selbst verschuldeten – Grundsatzdiskussion und einer tiefen Spaltung des Fanlagers. Gräben, die sich aufgetan haben, scheinen derzeit unüberwindbar. Sämtliche Maßnahmen zur Krisenbewältigung werden daher kaum Wirkung zeigen. Dafür ist es schlicht zu spät, zu viel ist bereits passiert.

 

Kein gemeinsamer Strang

Um keinen Preis wollte und will man es wahrhaben. Runde für Runde wurde einem eine heile Welt vorgegaukelt, womit man sich letztlich das Leben unnötig zusätzlich erschwerte. Denn weder ist der typische Schwarz-Weiße sonderlich erfolgsverwöhnt, noch stellt dieser für gewöhnlich illusorische Ansprüche oder macht seine Leidenschaft, wie behauptet, von der Tabellenplatzierung abhängig. Die starke Bindung zum Verein und die Identifikation damit verlangt vor allem nach einem Wir-Gefühl. Zum Wohle des Vereins ist man gewillt an einem Strang zu ziehen, im Falle einer Krise diese zusammen zu überwinden. Solch einen Strang gibt es gegenwärtig aber nicht. Außer den vierten Rang zu erreichen gibt es keinerlei Zielsetzung, keinen Aufbau, kein Entwickeln in eine ausgegebene Richtung, wofür man geduldig die eine oder andere schwache Saison und so manch richtig miesen Kick gerne zugunsten einer Vorfreude auf das, was da noch kommen mag, in Kauf nehmen würde. Der Verein hat es verabsäumt genau hier anzusetzen. Das rächt sich jetzt böse.

 

Kein Erlebnis

Anstatt hoffnungsvoll in eine Zukunft zu blicken, in welcher sich Investitionen – nicht zwingend monetärer Natur – rentieren könnten, trabt man in Graz auf der Stelle. Das frustriert. Vielmehr noch sogar als die ermüdenden Darbietungen und die ernüchternde Tabellenplatzierung. Schuldige sind hierfür schnell gefunden: Es mangelt an politischer Unterstützung, das Geld fehlt, die propagierte ungünstige Wirtschaftslage und so weiter. Ein Verein wie Sturm kann, soll und muss allerdings trotzdem Spaß machen. Es bedürfte dann eben einer sinnvollen Adaption in Bezug auf das ohnehin Unveränderbare. Gerade in Graz sollte man wissen, wie das geht. Der oftmals thematisierte Riesenkader, bestückt mit einer Flut an externen Verstärkungen, lässt einen solchen Schluss allerdings nicht zu. Und macht dann auch noch keinen Spaß. In keiner Weise begeistert dieser Verein, die Zuseher bleiben den Spielen bereits in Scharen fern. Viele kommen dann natürlich wieder, wenn’s besser läuft, manche allerdings auch nicht. Es fehlt jede Identifikation und folglich jede Bereitschaft zur Opferung von Zeit und Geld, einige wenden sich gänzlich ab. Was aber viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass man – im Gegensatz zu den Jahren der jungen Wilden und local heroes – keine neuen Fans gewinnt. Wirft man einen Blick beispielsweise in (Grazer!) Schulen, Nährböden für Fußballbegeisterung, so wird da zumeist frenetisch über die ganz Großen diskutiert. Barca, Real, Chelsea, Bayern und wie sie alle heißen. Das war natürlich schon immer so, ein lokaler Verein bildet daneben heute allerdings, wenn überhaupt, lediglich eine Randerscheinung, obwohl man diese Großen mit wenigen Ausnahmen bekanntlich schlagen könnte. Die grenzenlosen Emotionen sowie ein Spektakel, ein besonderes Stadionerlebnis, das dieser Tendenz etwas entgegenwirken könnte, gibt es derzeit nicht. Es werden folglich nicht nur Dauerkartenbesitzer vergrault, sondern auch jene, die es noch hätten werden können.

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(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Keine Strategie

Dabei hätte man die in dieser Form wohl nicht zu erwartende sportliche Situation vielleicht sogar auch nutzen können, um noch enger zusammenzurücken. Zumindest aber hätte es sich vermeiden lassen, große Teile des Anhanges derart gegen sich aufzubringen. Es war allen voran die mangelnde Akzeptanz, sich der Realität zu stellen, die den Fans letztlich die Zornesröte ins Gesicht trieb. Jede Form der Kritik wurde entweder ignoriert oder ihrerseits kritisiert. Offene Fragen wurden nicht beantwortet, berechtigte Zweifel nicht entkräftet. So gab es trotz der expliziten Forderungen beispielsweise nie eine Stellungnahme zum Thema Sportdirektor. Man hätte auch eine Erklärung liefern können, warum man der Meinung ist, auf einen solchen derzeit zu verzichten. Oder dass man diese Causa ohnehin in Angriff nimmt, aber sich noch kein passender Kandidat gefunden hat. Jede Reaktion wäre wohl zweckdienlicher gewesen, als der Versuch, sämtliche Anliegen unter den Tisch zu kehren. Eine mögliche Gesprächsbasis wurde somit rasch zunichte gemacht. Einem Wir-Gefühl, einer Jetzt-Erst-Recht-Mentalität, einem gemeinsamen (Aus-)Weg wurde somit ein Riegel vorgeschoben. Zu einem späteren Zeitpunkt die bedingungslose Unterstützung der Fans einzufordern, mutet da schon grotesk an.

 

Kein Verständnis

Man stelle sich vor, Verantwortliche hätten sich früh eingestanden, dass der sportliche Status quo wohl doch als weniger zufriedenstellend betrachtet werden kann. Man stelle sich vor, man hätte klar und glaubwürdig kommuniziert, wie man nun gedenkt, zurück in die Spur zu finden. Man stelle sich vor, man hätte ein Konzept und hielte sich auch daran. Man stelle sich vor, man hätte dem Anhang die Hand gereicht, Verständnis für die Unzufriedenheit aufgebracht, deutliche Worte gefunden und eventuell auch nachvollziehbare Handlungen gesetzt. Man stelle sich vor, dem einen oder anderen Talent hätte man die eine oder andere Spielminute gegeben – immerhin ein permanenter Hauptbestandteil der Kritik, den man somit etwas entschärfen hätte können. Ein solches Entgegenkommen blieb bekanntlich jedoch in jedweder Hinsicht aus. Lieber zog man es vor, der eigenen Linie der Beschönigung treu zu bleiben. Rückblickend war genau das der Auslöser für das endgültige Kippen der Stimmung. Ein kurzer Blick auf die jüngsten Äußerungen der Kurve unterstreichen dies. Vielleicht hoffte man vereinsseitig, dass sich alles in Wohlgefallen aufzulösen vermag, zeige der Trend wieder etwas nach oben. Das ist zwar nicht geschehen, wäre allerdings ebenfalls ein Irrglaube gewesen.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Keine schönen Aussichten

Es bedarf schon sehr viel, dass sich die Fanklubs derart vehement gegen eine Person positionieren. Zu spontanen Unmutsäußerungen im Affekt lassen sich diese nämlich de facto nie hinreißen. Jeder Kurvengeher weiß das. Kritik wird stets wohlüberlegt geäußert, die Beweggründe hierfür klar und meist nachvollziehbar kommuniziert. Da nun allerdings weder eine 180°-Drehung des Cheftrainers, noch eine Abkehr der Kurve von ihren Forderungen zu erwarten ist, wird sich das Verhältnis zwischen Verein und Fans nicht bessern. Diese Krise ist anders. Weil es eben nicht (nur) um die Fan vergraulenden, mageren Darbietungen geht. Selbst ein sportlicher Aufwärtstrend wird wohl nicht dazu führen, dass man wieder zueinander findet. Ein gemeinsamer Weg in eine positive Zukunft scheint derzeit schwer vorstellbar. Diesen Zusammenhalt braucht es allerdings. Dieser Zusammenhalt ist Sturm.

 

34 Kommentare

  1. kato kato sagt:

    1) kompetenten, erfahrenen sportdirektor holen und mit leitlinienkompetenz ausstatten
    2) den verein analysieren: was für spieler haben wir, wer kommt im nachwuchs? welche mitarbeiter haben qualität, wer ist pragmatisiertes schnacherz und nur dabei weil sturm-familien-bonus.
    3) die liga analysieren: wer sind unsere gegner, wie spielen sie?
    4) eine strategie erstellen: wie kann man unter den gegebenen bedigungen und resourcen am besten und erfolgreichsten spielen? wer  & was hindert uns daran, unser potential auszuschöpfen?
    5) aufräumen. kaderleichen loswerden, den kader auf max. 25 mann reduzieren, bei den mitarbeitern pragmatisierte minderleister feuern
    5) löcher im kader mit hungrigen talenten stopfen. nur wenn es wirklich nötig ist, vereinzelt erfahrene führungsspieler holen. dabei immer die strategie im auge haben.
    6) kompetente leute als mitarbeiter anwerben, dabei auf sturm-bezug pfeifen, sondern nur auf qualität schauen. der verein betreibt leistungssport, net legendenversorgung.
    7) spieler verletzen sich, spieler wechseln zu größeren vereinen. darauf sollte man vorbereitet sein durch langfristige planung, gute, koordinierte nachwuchsarbeit und gutes scouting. dann kann man kontrolliert reagieren, wenn handlungsbedarf entsteht.
    8) klar kommunizieren, wo man steht und was man vorhat
    9) die strategie durchziehen und geduld haben. die situation analysieren und punktuell anpassungen vornehmen.

    nur so kann sturm wieder erfolg haben!

    oder wir gehen wieder pleite, dann verlassen die ratten das schiff von selbst…

    6+

    • Rene90 sagt:

      @kato
      100% agree und zur Strategie gehört dazu, dass man 3-4 Leitwölfe mit STURM HERZ in der Mannschaft braucht – diese Spieler gehören offiziell kommuniziert, die müssen Leben in die Mannschaft bringen – die Spieler müssen mit Stolz unser Dress tragen und dies müssen sie auch zeigen, dann steht das Resultat an 2. Stelle – diese Leitwölfe sind verantwortlich für die eigenen Jungen, die müssen wieder Perspektiven haben und zu den Leitwölfen aufschauen können – dann kann es wieder einen SK STURM GRAZ ala Grubn geben

      2+

    • lollo sagt:

      Die Zeiten in denen sich irgendjemand um einen Verein schert sind vorbei, schon viel länger als es einige wahrhaben möchten, also heißt sichs auf die geänderten Rahmenbedingungen einzustellen. Es kann nämlich nicht angehen das Leute kommen, die glauben „Ok für oben reichts nicht, dann halt Sturm, da ist das Training schon angenehm, der Verdienst besser als in Ried und wenns halbwegs laft gibts auch eine brauchbare Stimmung“. Der Ansatz kann nur sein Spieler zu holen die sich verbessern wollen und mit Sturm den Weg so lang gehen bis sie von der Qualität her dem Verein entwachsen sind. Mit der Einstellung hast auch kein Problem einen Vertrag zu unterschreiben, bei dem der Verein auch entsprechend profitiert wenn du ihn verlässt. Also nein zu Obisandla, die in Graz eine ruhige Kugel schieben wollen und auch nein zu Kickern, die meinen sich eine Mickey-Mouse-Klausel in den Vertrag schreiben zu lassen. Garniert wird das mit frischen, saftigen Talente(wenn aus der eigenen Aka gut, wenn nicht auch ok) und dem einen oder anderen Routinier(Was nicht heißt das er bloß alt ist, da ghört dann doch mehr dazu).

      1+

    • Sturm-Echo sagt:

      Mit Sparvereinspolitik ist eben im Fußball nix zu holen…sparen muss für einen Fußballvereinspräsidenten ein Fremdwort sein…guter Fußball wird mit Geld gespielt…MIT VIEL GELD, Herr Jauk!!!

       

      0

  2. wama sagt:

    @kato

    kann dir nur vollinhaltlich zustimmen.

    nur: da müsste die gesamte führung den hut nehmen, incl. jauk und die bahn frei machen für tatsächliche veränderung.

    glaubst ja nicht im ernst, dass das passiert?

    oder jauk samt vorstand und aufsichtsrat haben endlich den mut, sich der aussichtllosen situation zu stellen, fehler einzugestehen, dem fanwunsch nachzugeben, goldbrich und foda freizustellen und über den von dir geforderten starken sportdirektor eine neue ära einzuleiten.

    da jauk aber ein sparmeister vor dem herrn ist, seine heutige mediale stellungnahme, die die kicker und nicht die sportliche führung kritisiert, seine hilflosigkeit widerspiegelt, wird er wohl darauf hoffen und warten, dass foda von selbst geht oder sich ein leedsglücksfall wiederholt.

    die frage, die sich selbst ein jauk stellen muss, ist, wie lange das noch gut gehen kann, wie lange sich sturm das noch wirtschaftlich leisten kann, dieser riesigen abwärtsspirale weiter tatenlos zu zusehen.

    eigentlich seltsam, dass ein banker, ein mann aus der wirtschaft, nicht und nicht erkennen will, welchen abgrund sturm immer rasanter zusteuert…

     

     

     

     

    3+

  3. wama sagt:

    auf welchen abgrund sturm….zusteuert….war gemeint – sorry.

    3+

  4. lollo sagt:

    Mir kommt Sturm langsam immer mehr so vor wie der HSV. Da hast auch im Prinzip jeden Spieler getauscht, jeden Sportdirektor/Trainer, vermutlich eh alle inklusive der Putzfrau und dem Zeugwart. Geändert hat sich aber komischerweise trotzdem nichts. Bin nicht gegen einen Wechsel im sportlichen Bereich, im Gegenteil, nur wenn der Gregerl den Foda ersetzt und der Gilli der neue Tumani wird, dann hast damit nichts gewonnen. Wenn man mutig agiert, dann zerlegt der Enzi und der Petzi den Trainer, bekommt von der Führungsetage keine Rückendeckung und damit bist als Trainer eine wandelnde Leich. Und das der Jauk sich in den Wind stellt und im Interesse des Vereins seinen (guten) Namen auf Spiel setzt, da fehlt mir halt echt der Glaube. Er mag in einer geordneten, soliden Zeit ein brauchbarer Präsi sein, wenn die Kacke am Dampfen ist, dann treten seine Schwächen allerdings brutal ans Tageslicht.

    3+

    • Jocole sagt:

      Beim HSV hat sich seit Bruno Labbadia sehr viel zum positiven geändert! Ohne ihm wären die heute bei Paderborn u 1860!!

      1+

    • lollo sagt:

      Der schöne Bruno leistet im Rahmen seine Möglichkeiten einen guten Job, aber trotzdem träumens noch immer vom internationalen Geschäft nach zwei Siegen und zwei Niederlagen später sinds im Prinzip schon abgestiegen. Solange sich daran nichts ändert wird jährlich der Trainer gewechselt, eine für das Leistungsvermögen zu teure Mannschaft erhalten und nach immer neuen Methoden gesucht die Ausständen Herr zu werden.

      0

  5. Neukirchner sagt:

    100% agree. Als Fan nimmt man solche Phasen gerne in Kauf, wenn man trotz Niederlagen immer noch das Herzblut spürt:
    Bei Sturm hingegen schaut das so aus:
    -What a Game
    – Auswärts kann man besser nicht spielen
    – 17 + 8
    – Wir sind ein Ausbildungsverein
    – Grubers Finger der nach seinem ersten Tor (wahrscheinlich auch seinem letzten) den Fans den Finger gezeigt hat, genau jenen, die sich für den Typus von Spieler wie Gruber einer ist, eingesetzt haben)
    usw….
    Die Außendarstellung, Fodas Interviews (berät den niemand???), die FB Artikel, dazu noch die eingekochte Einheitspresse alla Klimkeit und Enzinger, Interviewverbot für andere Medien die sich nicht von Sturm für gewisse Goodies ihre Texte diktieren lassen……das ist alles nur so peinlich

    Mit der Liebe des Lebens geht man durch Dick und Dünn, bleibt ihr auch in schweren treu. Nur verarschen lässt man sich nicht so gerne von ihr!

    2+

  6. Jocole sagt:

    Ich befürchte nur, das mit Ehrenreich die nächste Legende versorgt wird…Der spielt seit ein paar Wochen den Mediator u Psychologen auf der Bank und nach Spielende!! Foda ist sich ja zu schade für das! Und Ehrenreich war immer sein Liebling u wäre sogar einer den er im Trainerstab dulden würde! Reine Spekulation allerdings….

    1+

  7. gepi20 sagt:

    Leider hat sich mein Lieblingsverein in ein Wachkoma begeben, das nicht mehr steuerbar ist. Längst haben sich Leidenschaft und Kampfgeist verabschiedet, es regiert Giebelkreuz und Abgehobenheit gepaart mit Goldbrichschen Provinzialismus und einem Schuss Fodascher Selbstherrlichkeit. Der Verein bewegt sich mit stoischer Ruhe in Richtung Abgrund. Mediale Kritik? Kleinigkeit – Klimkeit im schwarzen Himmelreich.

    Ohne wirtschaftlichen Boykott der Fans durch Fernbleiben im Stadion wird sich nichts ändern. Der (Bank)Vorstand versteht nur die Sprache der Zahlen. Medial traut sich niemand im Vorstand Stellung zu beziehen.

    MMn kann nur ein Gewitter oder ein medizinisches Wunder das Wachkoma beenden.

    Ohne Fans versteht vlt. auch der Vorstand, dass es Leidenschaft statt Kühle braucht. Goldbrich ist gescheitert, Foda soll mit mind. 6 Jungen einen Neustart einleiten. Diese Saison ist verloren, daher je eher umso besser.

    Offene Kommunikation der Führung ist das Mindeste in der aktuellen Situation, Mut zur Rotation, Kader ausmisten und im Angriff mit Gruber und Klaric die letzten Runden spielen. Edomwonyi ist längst gescheitert.

    Wenn jetzt kein Umdenken passiert ist die nächste Saison wirtschaftlich  und sportlich der Gang in die 2. Liga vorprogrammiert. Gute Nacht.

     

    3+

    • Jocole sagt:

      Stimme dir bis auf Gruber u Klaric vollkommen zu! Beide haben Regionalliga Niveau! Und ein Hirn für die Unterliga! Die zwei ‚Rotzbuam‘ haben es bewiesen! Gruber eh allen bekannt seine Aktion in Liebenau! Ich War Samstag in der Südstadt! Bin neben ein paar Sturm Fans auf der Unteren Haupttribüne gesessen! Nach dem Spiel stürmt Klaric schnurstracks Richtung dieser, zieht sein Trikot aus verschenkt es an einem jungen Mann mit Wiener Dialekt!! Derjenige war wahrscheinlich ein ehemaliger Wiener [email protected] Klaric spielte ja schon bei Vienna, Rapid u Austria….Der weiß ja gar net was es heißt ein Sturm Trikot zu tragen!! Goldbrich fördert genau solche Typen!!

      1+

  8. Jocole sagt:

    Könnte heute noch Kotzen wenn ich an das denke!! Klaric verschenkt sein Sturm Trikot auf der Admira Zuschauerseite nach einer Niederlage!!!!  In Liebenau stehen Kinder seit Jahren beim Spielerausgang! Einmal im Jahr vielleicht das sich der Donis des Trikots entledigt!!

    1+

  9. Jocole sagt:

    Avdijaj wollte ich jetzt positiv hervorheben! Dann sind da noch der Esser, die zwei Griechen, Spendlhofer sowie Edomwonyi und Kamavuaka die wollen u auch kämpfen! Schick, Piesinger und Lovric noch behalten und fördern! Denn Rest Bitte am Weg zum Hauptbahnhof begleiten!! Je früher desto besser! Sonst wirds wirklich die Sky go erste Liga!!  Gegen den LASK nächstes Jahr wirds spannender als mit Grödig heuer im Abstiegskampf!!

    1+

  10. Rene90 sagt:

    @Jocole
    willst du damit sagen, ein Lovric – Piesinger – Schick soll man behalten, obwohl sie nicht kämpfen gegenüber deinen anderen genannten Spielern?
    Also bitte, alle 3 kämpfen immer und geben ihr BESTES für Sturm

    0

    • Jocole sagt:

      Genau auf jeden Fall! Hab die extra angeführt weil sie bei den letzten Spielen nicht dabei waren! Horvath und Potzmann hab ich noch vergessen mit denen zu planen halte ich auch für sinnvoll!

      0

  11. ljnight2 sagt:

    Interessant wäre beim nächsten oder übernächsten heimspiel ein public viewing in der nähe vom stadion, zb parkplatz gegenüber der grazer messe,
    Wo 3-5 euro verlangt wird, 500 leute kommen und die kleine videowall damit bezahlt wird, statt stadionbesuch..
    Wir fans müssen ruhig (wo anders) weiter arbeiten (stimmung machen)..
    Ich bin gegen stimmungsboykott, usw..
    Awa wenn man spiel für spiel hören muss das alles super und happy peppi ist und keine krise herrscht, dann komm i ma blöd vor..

    1+

    • Jocole sagt:

      Oder mit der Dauerkarte zu den Spielen der Amateure für den Rest der Saison! Ich mach das jedenfalls! Die brauchen eh Unterstützung im Abstiegskampf! Wäre sicher a Hammer 2000 Leute g. Allerheiligen, BW Linz, Weiz u Pasching!

      2+

  12. black_aficionado sagt:

    Leider nur (m)ein Wunsch 😉

    [squad id="56f10c82184281458637954"]

    2+

    • Jocole sagt:

      Meiner auch! Genau diese elf und in dieser formation kann man im Moment aufs Feld schicken!!

      1+

    • PeterH PeterH sagt:

      Ned schlecht aber eher so:

      [squad id="56f165183e0541458660632"]

      Bin zwar kein Kienast-Fan aber im Vergleich zu Edi ist er dann wohl doch das geringere Übel.

      1+

  13. samma_schwoaz sagt:

    @sturmnetz

    hätte ein paar Fragen, die ihr vielleicht mal bei einer Pressekonferenz stellen könntet.

    1.) Wohin ist das Geld, dass man für Djuricin bekommen hat? Aus Insiderkreisen weiß ich nämlich, dass es da auch im Verein Unstimmigkeiten gibt!

    2.) Wie kann es sein, dass man trotz Ablösen für Hadzic und Tadic (Madl lasse ich mal außen vor) kein Geld für einen Stürmer im Winter hatte?

    3.) Warum gab es nie das vom Verein versprochene Abschiedsspiel für Mario Haas?

    4.) Und das haben die meisten schon vergessen! Was ist mit dem Spiel gegen Dortmund, dass man den Fans damals versichert hat beim Focher-Deal?

    Wäre mal interessant zu wissen, was sie auf die Fragen für Ausreden haben!!!

    Ansonsten sagt euer Artikel eh alles

    0

    • dawuede Sebastian Engelbrecht sagt:

      Hallo!

      Ich versuche mal soweit es geht auf die einzelnen Punkte einzugehen:

      1.) in der letzten Saison hat man ein Plus von etwas über 1 Million € gemacht, insgesamt aus Transfereinnahmen etwas unter 4 Millionen € eingenommen. Abzüglich der Million die man Plus gemacht hat, ist wohl ein Teil des Geldes in Messendorf investiert worden, wiederum andere Teile in den Kader, in Ablösesummen und Ausbildungsentschädigungen (Spendlhofer, Horvath).

      2.) und 3.) könnte ich Stand jetzt nur spekulieren.

      4.) Der letzte Stand vom Sommer 2015 war, dass es Dortmund zeitlich nie wirklich hineingepasst hat, auch aufgrund von internationalen Spielen. Ich habe allerdings heute vor einer Woche beim Verein noch einmal nachgefragt was aus diesem Spiel wurde (nachdem ich gelesen habe dass Austria Salzburg gegen Dortmund testet), habe aber keine Antwort erhalten.

       

      Lg

      1+

    • fauli sagt:

      Ob man für Tadic wirklich ein Ablöse bekommen hat, bezweifle ich… Da war man sicherlich froh, dass man sein Gehalt sparen kann.
      Für Hadzic hat man angeblich 300T bekommen, zumindest besser als gar nix, wäre im Sommer ja ablösefrei gewesen
      Dass Dortmund jemals nach Graz kommen wird, bezweifle ich ernsthaft…

      0

  14. Jocole sagt:

    Der größte Fehler u eigentlich grob fahrlässig war der Verkauf v Hadzic um 300.000! Man hat bereits gewusst Madl u Tadic sind weg! Man hat auch bereits gewusst Soriano u Keita werden bis zum Cup Spiel g Sturm nicht fit!! Die Chancen m Hadzic wären um ein vielfaches höher gewesen ins Cup Halbfinale oder sogar Finale zu kommen! So gesehen hat man eine Riesenchance einen Titel zu gewinnen einfach ignoriert! Aber wenn man Goldbrich so reden hört will der das gar nicht International zu spielen! Ist nur Stress und nichts zu verdienen in der ersten Quali Runde..

    Ein Mitarbeiter im Ticketing fühlt sich auch nur gestresst und ist grantig wenn zehn Fans um 9 Uhr vormittags in der Girardigasse ein Ticket fürs kazan Heimspiel wollen! Da brauch mir jetzt der Vorstand nicht kommen mit jeder gibt alles usw…..Die sind wirklich im Wachkoma alle!!!

    0

  15. wama sagt:

    Heute in der Kleine online:

    Jauk und Vorstand wollen mit uns die Friedenspfeife rauchen, appellieren, auch und gerade in schlechten Zeiten zu Sturm zu stehen…

    Mann, das gibt es doch nicht!

    Haben die genau überhaupt nicht wahrgenommen, warum wir den Spielen fernbleiben,  keine Merchandisingumsätze mehr machen, warum wir uns nicht mal mehr über die seltenen Tore freuen können?

    Die wollen uns doch tatsächlich wieder ins Boot holen ohne auch nur die geringsten Änderungen/Adaptierungen/Konsequenzen auszusprechen, was die völlig verkorkste heurige Saison und vor allem die kommende Saison betrifft.

    Mit Goldbrich/Foda wird es nicht weitergehen, so weit lehne ich mich aus dem Fenster, außer man möchte weiterhin Fan um Fan verlieren, wirtschaftlich ins Mittelmaß, ín dem man sportlich schon ist, rutschen und dann auf Augenhöhe mit Grödig, Mattersburg und Co, künftig um den Abstieg spielen.

    Alleine das heurige Minus aus Ticketverkauf/Merchandising am Saisonende wird wohl die Million überschreiten, nächste Saison kann/sollte man mit bestenfalls durchschnittlich 6000 planen – wohin das führt, ist wohl jedem klar.

    Die (Not)verkäufe der letzten Jahre konnte wirtschaftlich einiges verhindern, ließen ein halbwegs vernünftiges Budget zu – es stellt sich nur die Frage, was das gebracht hat, wenn man sich das sportliche Ergebnis per heute ansieht.

    Was kann man also machen?

    .Zuerst Mitarbeiter veräußern/freistellen/verleihen/loswerden, die dem Verein viel Geld kosten und zu wenig bringen – ich denke da an Goldbrich, Foda, einzelne Spieler – das in vorzeitige Ablösen investierte Geld hat man derzeit noch auf der hohen Kante, kommt aus Spielerverkäufen, Einsparungen von Gehältern,…

    .Endlich einen Sportdirektor installieren, der nicht der Handlanger irgendwelcher Spielermanager ist und vor allem, tatsächlich Kompetenz, Erfahrung und Weitblick hat- mein Tipp: ich habe keinen!

    .Einen Trainer installieren, der zeitgemäß, einigermaß hipp bei den Fans, erfahren ist, auf die Jugend ein besonderes Auge hat, der keine Scheu hat, zu Fehlern zu stehen und diese auch zugeben zu können, also kein Ungustl vor dem Herrn ist wie Foda – mein Tipp: Petrovic

    .Insgesamt endlich eine Kommunikationsstruktur mit allen Medien herstellen, die den Fan nicht für blöd verkauft, offen, ehrlich und kompetent kommuniziert…also: kein Schönreden mehr, keine Mimosenhaftigkeit, im Gegenteil: Kritikfähigkeit und klare Worte sind gewünscht – mein Tipp: kein eigener Kommunikator, das ist Aufgabe von Sportdirektor und Trainer, solange sie nicht Foda und Goldbrich heißen

    .eine jungen, hungrigen Kader von max 25 Profis rund um Lovric, der der Leithammel der Jungen sein sollte,zusammenstellen bzw. aus dem eigenen Nachwuchs ergänzen. Die sollten von max 2,3 gestandenen, überdurchschnittlichen Kickern geführt werden – einer davon sollte Esser bleiben, ein anderer ein neuer Brecher für den Angriff, der dritte ergibt sich aus dem bestehenden Spielermaterial.

    .die Ziele neu und mittelfristig definieren und offen kommunizieren – im ersten Jahr geht’s wohl ums Überleben!

    Nur: Glaubt von Euch wirklich wer dran, dass das auch nur annähernd passieren wird?

     

     

     

     

    3+

    • RAM6I sagt:

      @wama: Wo kann ich unterschreiben? (Bin voll deiner Meinung)

      Am besten gefällt mir der Absatz um Lovric ein Team aufbauen 😉

       

      Doch leider wird dies ewig ein Wunschdenken bleiben und bald wird es ein Traum sein, den persönlich finde ich keine Erklärung mehr für dieses unfähige Verhalten der Verantwortlichen (Vorstand) Wir leben im 21 Jahrhundert. und trotzdem wird dieser Klub geführt als wäre der Fußball erst ein Jahr alt. Man stellt sich gegen die eigenen Fans, um am Ende doch wieder an sie zu appellieren! Es wird nur konstruktive Kritik zu gelassen, einfach gesagt, lasst uns in Ruhe „Wir wissen alles besser!“ und Ihr habt nur zu zahlen! (Man blicke auf die Eintrittspreise) (Versprochene Dortmund – Spiel)

      lese in sehr vielen Postings mehr Professionalität als bei den bisherigen Interviews der Verantwortlichen!

      Dazu kommt dieses „Familie“ tja diese Familie hat Züge einer Mafia! Hier wird pure Freunderlwirtschaft betrieben! (inklusive Sponsor)

       

      Am Ende stellt sich wieder die Frage, womit haben wir Sturm-Fans das verdient!?? Oder generell der Grazer – Fußball man blicke zu Rot!

       

       

      1+

  16. ljnight2 sagt:

    Trainervorschlag: kurt russ..
    Kann gut mit junge umgehen und kann ein system dem spielmaterial anpassen..

    Und zum jauk usw..:
    Sind ja immer nur die anderen schuld….
    Aber es sind zumindest die wörter „schlechte zeiten“ gefallen *applausapplaus*

    Tjo und wenn ein lovric mal eine führungsperson der jungen ist, in dem er fixer bestandteil der startformation ist,
    Motiviert das die anderen jungs zum da bleiben..

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  17. ljnight2 sagt:

    Und sportdirektor: frank baumann
    War sportlicher leiter von bremen 2
    Und leiter der scoutingabteilung bei bremen..

    0

  18. Jocole sagt:

    Hab als jahrelanger Dauerkartenbesitzer Goldbrich vor 2 Jahren mal ein Mail geschrieben! 1-2 konstruktive Kritikpunkte mit Verbesserungsvorschlägen waren darin enthalten! Zurück kam sofort ein standardisiertes e Mail das eine Antwort folgt! Es kam kein Antwort von Goldbrich!!!  Frage  mich nur was die gefühlten 20 Mitarbeiter in der Geschäftsstelle machen den ganzen Tag? Ach ja.. Verkaufen ja 150 Tagestickets pro Spiel 2 mal im Monat!

    0

  19. Jocole sagt:

    Die einzigen die motiviert sind und das Wort  Kundenservice schon mal gehört haben sind die Damen im Fanartikelverkauf!! Der Rest ist eine abgehobene Gesellschaft mit beschränktem Zugang zum Sk Sturm!

    0

  20. wama sagt:

    @RAm6l

    danke für die Blumen…

     

    0

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