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Spielercheck: SK Sturm Graz vs. RB Salzburg

Die SturmNetz-Leserbewertungen der einzelnen Spieler der Begegnung SK Sturm Graz vs. RB Salzburg sind abgeschlossen und alle Einsendungen ausgewertet. Wir haben den Durchschnitt aus allen eingegangenen Benotungen zu jedem Spieler berechnet, sowie eine (subjektive) schriftliche Beurteilung hinzugefügt. Nach jedem Match wollen wir nicht nur Noten, sondern auch den ehrenvollen Titel „Man of the Match“ an den Spieler mit der besten durchschnittlichen Gesamtbenotung vergeben.

Man of the Match

Otar Kiteishvili

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Otar Kiteishvilli – Note: 1,55

Der Georgier zeigte wie auch schon in der vergangenen Woche gegen die Wiener Austria eine herausragende Leistung und wurde somit von den Sturm-Fans zurecht zum „Man of the Match“ gewählt. Ein ums andere Mal zog Kiteishvili mehrere Gegenspieler auf sich, nur um sich dann in unwiderstehlicher Art und Weise zu lösen und für Gefahr im Strafraum der Salzburger zu sorgen. Kiteishvili krönte seine sensationelle Darbietung mit dem Treffer zum 1:1, hätte davor allerdings nach einem starken Dribbling schon früher für den Ausgleich sorgen können. Dennoch war es abermals eine sehr gute Performance des Georgiers.

Jörg Siebenhandl – Note: 1,98

Siebenhandl spielte gegen den Meister wie schon in der gesamten Spielzeit stark, beging keinen Fehler und zeigte sich auch am Fuß gewohnt sicher. Die Nummer 27 war bei den Gegentoren machtlos, rettete in der 20. und 40. Minute aber zweimal sehr stark. Zudem hatte der Rückhalt der Grazer bei zwei Lattentreffern der Bullen enormes Glück. Insgesamt war es erneut eine solide Leistung von Jörg Siebenhandl.

Juan Dominguez – Note: 2,02

Nach und nach entwickelt sich der Winter-Neuzugang zu einem der besten Spieler im Trikot der Grazer. Dominguez verleiht dem Spiel der Schwarz-Weißen ungeheure Stabilität, fängt enorm viele Bälle ab und füttert seine Mitspieler häufig mit klugen Pässen. Der Spanier absolvierte gegen Salzburg die beste Partie seit seiner Ankunft und verpasste sein erstes Tor nach einem Stangenschuss nur um Haaresbreite. Dennoch war das richtig stark – weiter so!

Gideon Mensah – Note: 2,05

Mensah sorgte auf der linken Seite im Verbund mit Michael John Lema für ordentlich Wirbel und schaltete sich wie gewohnt in regelmäßigem Abstand in die Offensivbemühungen der Blackys ein. Auch in der Statistikabteilung mischt der 20-Jährige vorne mit: Mensah hatte mit 80 Ballaktionen die meisten aller Akteure, spielte 30 Pässe in der gegnerischen Hälfte und führte mit 20 Zweikämpfen die meisten aller Sturmspieler.

Stefan Hierländer – Note: 2,36

Es war ein unglücklicher Arbeitstag des Kapitäns. Hierländer verpasste in der zweiten Minute aus spitzem Winkel die frühe Führung für Sturm und verabsäumte es in der zweiten Halbzeit, Pink mit einem Querpass ideal zu bedienen. Die Einstellung und Mentalität, die der 28-Jährige auch in der Begegnung gegen die Bullen an den Tag legte, war jedoch einzigartig und bewies wieder einmal, warum der gebürtige Villacher die Schwoazen als Kapitän auf das Spielfeld führen darf.

Michael John Lema – Note: 2,67

Die Bewertung des jungen Mittelfeldakteurs fällt nach Meinung des Autors dieser Zeilen zu schlecht aus. Lema gehörte zu den besten Spielern gegen Salzburg, sorgte für unfassbar viel Unruhe in der Defensivabteilung der Bullen und schlug die ein oder andere gute Flanke in die Mitte. Einzig der oftmals überhastete Pass bzw. Abschluss ist dem 19-Jährigen anzukreiden, insgesamt war es dennoch ein starker Auftritt Lemas.

Ivan Ljubic – Note: 2,70

Nach und nach fasst Ivan Ljubic bei Sturm Graz besser Fuß. Nach vorne setzt der 22-Jährige zwar nach wie vor nicht so viele Akzente wie gewünscht, im Defensivverbund verleiht er der Mannschaft aber wie Dominguez viel Stabilität – wie auch gestern im Spiel gegen RB Salzburg. Ljubic legte drei erfolgreiche Dribblings hin und hatte somit die zweitmeisten im Trikot der Grazer. Insgesamt lassen die guten Leistungen des Mittelfeldspielers viel Positives für die Zukunft erwarten.

Dario Maresic – Note: 2,74

Defensiv ließ der 19-Jährige anders als Nebenmann Lukas Spendlhofer nicht allzu viel anbrennen. Maresic agierte beim ersten Gegentor allerdings etwas unglücklich, den Zweikampf gegen Prevljak hätte man auch durchaus gewinnen können. Auch im Spiel gegen die Salzburger ließ der Innenverteidiger wie so oft in dieser Saison seine genialen Pässe der Vorsaison vermissen – da geht mehr.

Fabian Koch – Note: 2,86

Gegen Salzburg war Koch wie schon in den vergangenen Wochen und Monaten einer der schwächsten Spieler auf dem Feld. Sowohl offensiv als auch defensiv zeigte der Tiroler Schwächen, die in dieser Form vor einiger Zeit noch nicht zu sehen waren. Im technischen Bereich unterliefen dem Außenverteidiger zu viele Fehler. Wurde es im Strafraum der Gastgeber gefährlich, hatte dies meist den Ursprung über die rechte Defensivseite der Grazer.

Markus Pink – Note: 3,07

Pink kämpfte, arbeitete, schmiss sich rein und war auch gegen Salzburg immer ein Unruheherd. Allerdings darf man sich von einem Stürmer erwarten, dass er bei der ein oder anderen Chance zumindest das Tor trifft. In der ersten Halbzeit verpasste die Solospitze per Kopf eine gute Möglichkeit, in Hälfte zwei schien Pink die Luft etwas auszugehen. Dennoch hätte er nach zwei gefährlichen Stanglpässen beinahe doch noch getroffen, jedoch rutschte er beide Male knapp am Spielgerät vorbei.

Lukas Spendlhofer – Note: 3,17

Der schwächste Mann auf dem Platz. Spendlhofer war hauptverantwortlich für den frühen Rückstand – den hohen Ball muss der gestandene Innenverteidiger schlicht und ergreifend besser klären. In weiterer Folge kämpfte „Spendi“ zwar, wirklich erholen konnte er sich von dem frühen Fauxpas allerdings nicht mehr. Speziell in der Schlussphase ließ er seinen Abwehrkollegen Maresic aufgrund seiner Offensivbemühungen im Stich – positiv war einzig das erfrischend ehrliche Interview nach Schlusspfiff.

Einwechselspieler:

Philipp Huspek – Note: 2,92

Huspek kam in der 76. Minute für Koch und belebte die rechte Seite. Schade, dass sein frischer Wind sich nicht im Endergebnis niederschlug.

Anel Jakupovic – Note: 3,23

Zu kurz eingesetzt.

Lukas Grozurek – Note: 4,11

Kampf darf man sich als Sturm-Fan erwarten. Beschämende Leistung.

Sonstige Bewertungen:

Roman Mählich – Note: 3,35

Viel vorzuwerfen ist Roman Mählich nach dem gestrigen Match nicht. Sturm spielte gut, belohnte sich aber wieder einmal nicht. Insgesamt lässt die Leistung der Mannschaft Gutes für die nächste Spielzeit erhoffen.

Das Schiedsrichterteam rund um Harald Lechner – Note: 3,98

Viel zu kleinlich. Legte zudem jede 50:50-Entscheidung zugunsten Salzburgs aus.

Das SturmNetz-Team bedankt sich für 200 eingegangene Bewertungen und widmet dem Man of the Match, Otar Kiteishvilli, folgende Nummer:

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