Jakupovic-Hattrick bei 9:0-Erfolg

Spielbericht: SK Sturm Graz vs. SC Weiz 9:0 (3:0)

Das zweite Testspiel in diesem Winter bestritt der SK Sturm gegen den SC Weiz. Die Oststeirer liegen in der Regionalliga Mitte aktuell auf Rang sieben, punktegleich mit den Sturm Amateuren. 

Verhaltener Beginn

Wie bereits im letzten Test gegen Vorwärts Steyr ließ Sturm die Gäste erneut ins Spiel kommen, diese hatten schließlich auch die erste brauchbare Möglichkeit durch Ex-Sturm-Nachwuchshoffnung Danijel Prskalo, doch der gebürtige Bosnier scheiterte an Christopher Giuliani im Tor der Grazer. Dann kam Sturm etwas besser in die Partie und hatte durch Otar Kiteishvili und Winfred Amoah die ersten guten Möglichkeiten. Aber auch die Weizer versteckten sich weiterhin nicht und kamen abermals durch Prskalo zu einer richtig dicken Möglichkeit, die Giuliani zunichtemachte. Die darauffolgende Ecke wurde ebenfalls gefährlich, doch den Kopfball von Denis Kramer hielt der Grazer Schlussmann sicher. So richtig schien das Werkl bei Sturm noch nicht zu laufen, immer wieder gab es Abstimmungsschwierigkeiten, bezeichnend dafür ein schwerer Ballverlust von Ivan Ljubic, der damit einen gefährlichen Angriff der Gäste einleitete, welcher mit Glück nicht zu einem Verlusttreffer führte.

(c) SturmNetz.at

Mit Fortdauer der Partie kämpften sich die Blackies in der ersten Hälfte langsam in diese Partie und gingen in der 20. Minute prompt in Führung! Lukas Spendlhofer bewahrte nach einer Ecke die Übersicht und netzte zur 1:0 Führung. Fünf Minuten später nutzte Kiteishvili nach einer Lovric-Ecke eine Unsicherheit des Weizer Goalies Sascha Harrer und stellte auf 2:0! Von nun an hatte Sturm den Gegner im Griff und ließ diesen kaum noch in die eigene Hälfte kommen. In der 41. Minute bediente Kiteishvili, der neben Amoah der auffälligste Akteur am Platz war, sehenswert seinen Teamkollegen Jakob Jantscher, der dem Schlussmann im Tor der Weizer keine Chance ließ und zum 3:0-Halbzeitstand verwertete. 

Spiel in eine Richtung

In der zweiten Hälfte rotierte Trainer Roman Mählich wie in Testspielen üblich und schickte eine völlig neue Mannschaft auf den Rasen – auch Neuzugang Arnel Jakupovic kam gleich zu seinem ersten Einsatz – und diese neue Elf ließ von Beginn an nichts anbrennen. In Minute 50 prüfte zunächst Philipp Hosiner den Weizer Schlussmann, der dessen Schuss zur Ecke klären konnte. Kurz darauf scheiterte Jakupovic mit seiner ersten Möglichkeit nach Philipp Huspeks sehenswerter Hereingabe am starken Torhüter der Gäste. Drei Minuten später agierte er treffsicherer! Der 20-Jährige ließ sein Können aufblitzen, ging nach guter Ballmitnahme durch die Mitte und stellte gekonnt auf 4:0! Dann ging es Schlag auf Schlag: Wieder nur wenig später legte Huspek in die Mitte ab, wo Jakupovic bereits lauerte und sicher für den fünften Treffer sorgte. Dass es der Neuzugang auch bei Standards drauf hat, zeigte er in der 62. Minute, als er einen Freistoß in Richtung Kreuzeck zirkelte, jedoch an einer starken Reaktion des Tormanns scheiterte. Sturm zeigte nun richtiges Powerplay und attackierte teils schon am gegnerischen Sechzehner. In der 73. Minute wurde Hosiner von Lukas Fadinger sehenswert bedient, umkurvte danach den Schlussmann und machte das halbe Dutzend voll. Noch schöner legte Hosiner nur kurze Zeit später nach, als er mit der Ferse den für Harrer eingewechselten Pascal Legat überspielte und für das 7:0 sorgte. Sturm hatte aber noch immer nicht genug und drückte auf weitere Treffer. 79. Spielminute: schnörkelloser Spielzug von Fadinger auf Raphael Obermair, der auf Jakupovic – Tor! 8:0! Wunderschön! Hattrick des Neuzugangs! Und noch einmal war Lukas Fadinger in einen Treffer involviert: Kurz vor Spielende bediente der 18-Jährige seinen Kollegen Michael John Lema, der aus kurzer Distanz für den 9:0-Endstand sorgte. Sturm zeigte sich in Torlaune und ließ dem Gegner vor allem in Hälfte zwei absolut keine Chance. 

Fokus Neuzugänge:

Arnel Jakupovic

Jakupovic wirkte extrem motiviert, zeigte sich technisch stark und bewies mit seinen drei Treffern seinen Torriecher. Sein erstes Spiel in Schwarz-Weiß war zwar nur ein Test gegen einen drittklassigen Gegner, allerdings ließ er sein Talent bereits erkennen und ließ durch seinen Auftritt hoffen, dass man mit ihm noch viel Freude haben könnte. Er war auf jeden Fall der auffälligste Spieler in der zweiten Spielhälfte

Ivan Ljubic

Ljubic war zwar bemüht, wirkte in seiner Spielweise jedoch oft zu zaghaft. Er braucht wohl noch Zeit, um sich in die Mannschaft zu fügen.

Gideon Mensah

Der Neuzugang aus Liefering zeigte sich motiviert und spritzig, jedoch auch fehleranfällig. Oft zu hastig mit zu einfachen Ballverlusten. 

Aufstellungen

SK Sturm Graz, Hälfte 1: Giuliani; Koch, Spendlhofer, Ferk, Mensah; Amoah, Lovric, Ljubic, Kiteishvili, Jantscher; Eze

SK Sturm Graz, Hälfte 2: Maric; Obermair, Maresic, Avlonitis, Schrammel; Huspek, Fadinger, T. Koch, Lema; Hosiner, Jakupovic

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7 Kommentare

  1. schmitzi82 sagt:

    Sandi ,Spendi, Huspek , Lema ,Ljubic,  Jakupovic,  Eze.  Und nicht zu vergessen OTARmesSi…..

     

    Mit diese Spieler werden wir sehr viel Freude NOCH haben.

     

    Mein Appell an Herrn Kreissl,  bitte alles zu Unternehmen , Spendelhofer und Lovric zu Verlängern!!!!

    Jakupovic und OTARmesSi  sehr geiles Spiel. Like

     

    Freu nicht schon wenn es los geht .

    Auf die Schwoazn !!!!

    5+
  2. schmitzi82 sagt:

    *FREU MICH SCHON NATÜRLICH *!!!

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  3. goodoldtimes sagt:

    9:0. Geile Sache!

    2+
  4. Nimrod sagt:

    Ist in HZ 2 wirklich der Simo Maric im Tor gestanden?

    0
  5. RAM6I sagt:

    @Offtopic.

    Hoffe es landet bei den Lesern im richtigen Hals!

     

    Bzgl. Der 110 Jahres Feier unseres Bestehens, da die Holding auch zu unsren Sponsoren zählt.

     

    Warum nicht 10-11 Strassenbahngarnituren mit den Vereinsfarben vekleben und in diesen Garnituren ist die ganze Geschichte des Vereines mit seinen größten Spielern, Trainern, Präsidenten etc repräsentiert dazu dürfen in diesem Jahr alle Sturmmitglieder gratis mit diesen fahren.

    Und an Spieltagen fahren ausschließlich diese zum und vom Stadion?!!

    4+
    • Thomas sagt:

      Vollflächige Straßenbahnbeklebung kostet ca 100.000,- pro garnitur im Jahr – kommt darauf an welche linie und wie lange die strecke ist natürlich, da kann es noch variieren. (Hatte gerade ein Meeting mit Gewista)

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