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10 Kommentare

  1. schwoaza Peter sagt:

    Liebes Sturmnetz Team,

    sehr geehrter Herr Steinkellner,

    ich verstehe nicht ganz was mit diesem Artikel bezweckt werden soll.

    Die Sichtweise des Herrn Steinkellner ist für mich voll und ganz nachvollziehbar, hat aber meines Erachtens auf einem Fußball Portal nichts verloren.

    Der Fan im Heimsektor (ich vermeide bewusst das Wort „Nordkurve“) besteht aus allen Farben und Gesinnungen.

    Es glauben die Fanclubs immer irgendwelche Statements abgeben zu müssen, es ist für mich aber nicht glaubwürdig, für mich sind es eigentlich immer persönliche Empfindlichkeiten der Führungspersönlichkeiten der Fanclubs.

    Solange es (organisierte) Raufereien zwischen Anhänger unterschiedlicher Vereine gibt und es zu Anfeindungen zwischen Polizei und Personen die glauben Anhänger des SK Sturm Graz zu sein gibt, ist so ein Artikel heiße Luft (Rechtsradikalismus hin oder her).

    Ich bin seit fast 40 Jahren auf Sportplätzen unterwegs und auch auswärts immer als schwoaza erkennbar, habe aber nie Probleme mit anderen Menschen, im Gegenteil man kann die Ansichten anderer hinterfragen und ausdiskutieren (auch in Wien), man muss halt nur den „echten Fans“ aus dem Weg gehen.

    Genauso immer den Polizisten die Schuld zuschieben ist auch einfach, wenn ich im Dienst bespuckt und auf übelste beschimpft werde lass ich meinen Frust auch mal beim falschen ab.

    Solange kein Rapidler ohne Angst in der Nordkurve stehen kann ist das für mich auch eine Art von Rassismus.

    swg

     

     

     

     

    13+
  2. SchwoazaSteira92 sagt:

    Danke „Schwoaza Peter“. Ihre Zeilen treffen den Nagel auf den Kopf.

     

    Warum kann man denn nicht endlich aufhören seine privaten politischen Gesinnungen versuchen in die Kurve zu tragen bzw. durch Fußball zu verbreiten??

    Es gibt in Österreich (Gott sei Dank) eine große Parteienlandschaft. Da sollte für jeden was dabei sein. Einfach dort hingehen und aktiv werden. Aber bitte lasst die Kurve in Ruhe. Dort muss es um Sturm gehen und die Mannschaft 90 Minuten lang egal ob zuhause oder auswärts zu unterstützen. Politik interessiert dort niemanden.

     

    In diesem Sinne:

    Politik Raus aus dem Stadion (Kurve)

    Ois für die Schwoazn!

    6+
  3. Sorry, aber bei diesem Artikel stellt es mir echt die Haare auf! Erstens komplett unreflektiert und einseitig und Zweitens wird der Grund, warum die Leute in Chemnitz auf die Straße gingen, überhaupt nicht erwähnt und somit wird eine Mordtat!!! komplett verharmlost! Nur das es angeblich „Neonazis“ waren, die Ausländer durch die Straßen jagten, wobei das auch zum Großteil kompletter Humburg ist! Scheinbar ist Hr. Steinkellner zwar ansonsten ein rechter wiffer Kerl, aber Vorkommnisse zu hinterfragen und nicht alles 1 zu 1 zu glauben, was einem die Medien vorgaukeln wollen/müssen, dazu ist er leider, wie so viele andere Menschen, nicht im Stande und das ist einfach sehr schade!

     

    Und ich bin auch heilfroh, dass unsere Nord sich nicht der Werder Kurve in Bezug auf politische Aktionen angenähert hat und diesen „einen Schritt“ hoffentlich NIE machen wird! Würde nämlich sonst nicht mehr in die Kurve gehen und das Manifest der Antifa mitfeiern. Immerhin sollte der Support unserer Schwoazen im Mittelpunkt stehen und nicht „wichtige“ politische Botschaften! Dafür kann man sich bitte in einer Partei eintragen, oder zumindest bei Demos mitgehen, etc.

    14+
    • <a href="https://www.sturmnetz.at/byline/yannick-steinkellner/" rel="tag">Yannick Steinkellner</a> Unterton sagt:

      Gegen Rassismus zu sein ist also ein „Feiern des Manifests der Antifa“? Ich würde das eher Anstand nennen! Die Infos aus Chemnitz sind jedenfalls gesichert. Nazis haben Menschen dunklerer Hautfarbe verfolgt und verletzt. Außerdem gab es Überfälle auf jüdische Geschäftslokale. Und die Vollidioten, die sich aufgrund ihrer Trauer offenbar bemüßigt sahen, die rechte Hand gen Himmel zu recken und „Adolf Hitler Hooligans“ zu rufen, wurden nicht nur von „den Medien“ gefilmt und fotografiert. Wehret den Anfängen!

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    • @Unterton: Man kann auch gegen Rassismus sein ohne dafür jedes Mal ein Fußballspiel zu missbrauchen, denn in Bremen passiert ja bald nicht mehr viel anderes, wenn man sich Choreos, Doppelhalter, Fahnen und Spruchbänder ansieht.

      Ja, leider haben sich durch die Vorkommnisse auch einige Ewiggestrige bemüssigt gefühlt, verstärkter in Erscheinung zu treten, aber dennoch sollte es von der schrecklichen Bluttat eines oder mehrerer Asylwerber nicht ablenken. Das wird speziell von linker Seite komplett vergessen und praktisch die Täter/Opfer Rolle schon fast vertauscht und nur mehr Braun gesehen.

      Leider leben wir in einer Zeit, wo das Teile-Herrsche Prinzip der Obrigkeit zur Spaltung der Bevölkerung immer mehr Wirkung hat.

      6+
    • <a href="https://www.sturmnetz.at/byline/yannick-steinkellner/" rel="tag">Yannick Steinkellner</a> B.Bakota sagt:

      Das Zitat „… aber Vorkommnisse zu hinterfragen und nicht alles 1 zu 1 zu glauben, was einem die Medien vorgaukeln wollen/müssen, dazu ist er leider, wie so viele andere Menschen, nicht im Stande und das ist einfach sehr schade!“ zeigt dieses Phänomen, wenn sich ungebildete Menschen schlauer halten, als andere; also genau das, was sie den Anderen vorwerfen. Traurig, dass so viele von diesen in Österreich herumlaufen.

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  4. goodoldtimes sagt:

    Ich sehe gerade den Fußball als eine geeignete Ablenkung vom politischen Geschehen. Diese Ablenkung braucht man, denn die Politik bereitet einem meist nur Kopfschmerzen.

    Und natürlich soll man sich mit dem Tagesgeschehen beschäftigen, aber in Zeiten der Informationslawinen braucht man wirklich auch hin und wieder eine Auszeit.

    In einer freien Demokratie sollte man auch die Möglichkeit haben, sich den politschen Diskurs hin und wieder vom Leib zu halten. Deshalb finde ich, der Fußballplatz ist der falsche Ort für politisch motivierte Aktionen.

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  5. fuchsrob sagt:

    @Schwoaza Peter,

    Es gibt bei unserem Verein zum Glück keine rechtsradikalen Tendenzen!

    Bei anderen Vereinen gibt es dieses Problem jedoch  sehrwohl! Ich darf nur an Lazio erinnern oder in Österreich an eine (verbotene!) Gruppierung der Austria die unlängst beim Rapid Spiel gegen Bratislava präsent war.

    Deshalb halte ich diesen Artikel auf einem Fussballportal LEIDER NICHT fehlplatziert!

     

    6+
  6. Duddy sagt:

    Sorry aber bei solchen Themen gibts keine zwei Seiten, da gibts nur eine und wenn man nicht auf der steht, ist man teil des Problems. Kein wenn und aber.

    Damals gabs auch keine zwei seiten und da hat sich nix geändert. Punkt Aus Ende.

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  7. Arch Stanton sagt:

    Habt alle Recht hier in diesem Forum: Leute zu töten ist verwerflich. Nazi zu sein ist nicht nur teppert, sondern auch gefährlich. Rassismus brauchen wir nicht. Alles hat mehrere Seiten –  manches trotzdem nicht. und so weiter

    Ich gehe ins Stadion, um in unsere schwarz weiße Welt einzutauchen, lese dieses Portal, weil es mir in vielem aus der Seele spricht, lese es aber als Sportportal.

    Es ist natürlich schwer, nicht politisch zu sein. Selbst auf der vielzitierten einsamen Insel ist man sich ja selbst verantwortlich.

    Politik also aus der Kurve oder dem Stadion verbannen, wird nicht gehen. Parteipolitik sehr wohl. Und das ist wichtig.

    Sich von Blödianen jeglicher Art zu distanzieren, halte ich für vernünftig. Auch im Stadion. Zu jeder Zeit.

    In diesem Sinne: vielen Dank Herr Steinkellner für Ihre Sichtweise und vielen Dank, geschätzte Kommentatoren für Eure Meinungen. Auf dass wir uns sie nicht gegenseitig aufs Aug drücken!

    Auf die Schwoazn!

    5+

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