Ex-Sturm-Spieler Sebastian Prödl erhält Preis für den besten Fußballspruch des Jahres

Der ehemalige Sturm Graz Spieler Sebastian Prödl erhielt bei einer Gala der Deutschen Akademie für Fußballkultur in Nürnberg den Publikumspreis für den besten Fußballspruch des Jahres. Gegen prominente Mitbewerber setzte er sich mit folgendem Statement vor einem Auswärtsspiel gegen Bayern München  durch:

„München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich wehtun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.“

Prödl spielte sieben Jahre bei Werder Bremen und duellierte sich insgesamt fünfmal in München mit den Bayern. Bei seinem Debüt in Fröttmaning gewann der Steirer mit Werder am 20.9.2008 nach einer 5:0 Führung mit 5:2. 2010 gab es für die Freien Hansestädter ein 0:0. Prödls drei letzte Auftritte in der Allianz-Arena hingegen endeten jedoch immer mit einem Debakel. Null Punkte – Tordifferenz 3:17!

(c) Markus Unger, Wikimedia Commons

Ebenfalls nominiert waren Bruno Labbadia („Ich habe meine Frau vor die Wahl gestellt: Mallorca oder HSV? Ich habe sie nicht ausreden lassen.“), Thomas Müller zur Verletztensituation beim FC Bayern München („Ich bin der Müller ohne Wohlfahrt. Ich kenne mich da nicht aus.“) und Lukas Podolski („Das Gute an England ist: Wir haben viele Englische Wochen.“)

Sebastian Prödl wechselte im Juni dieses Jahres von Werder Bremen zum englischen Premiere-League-Aufsteiger FC Watford. Der 27-jährige Innenverteidiger unterschrieb beim Klub aus dem Großraum London einen Fünfjahresvertrag. Nach sieben Jahren in der deutschen Bundesliga war der Nationalteamspieler ablösefrei für die „Hornissen“ zu haben.

In England ist der Kirchberger von Beginn weg Stammspieler. Der FC Watford liegt aktuell auf Platz 15 der Tabelle und hält nach 9 gespielten Runden bei 10 Punkten. Prödl absolvierte dabei alle Spiele über die volle Distanz.

 

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