Eine ganz starke Sturm-Viertelstunde war zu wenig

Spielbericht: SK Sturm Graz vs. PSV Eindhoven 1:4 (0:1)

Die zehnjährige echte europäische Flaute endlich zu Ende, ausverkauftes Haus und eine überragende Anfangschoreo: Um Punkt 18:45 war die schwarz-weiße Leidenszeit vorbei und 15.000 Besucher lechzten nach Spitzenfußball auf Grazer Boden. Trainer Christian Ilzer vertraut der Anfangself aus Monaco, der in Hütteldorf so starke Lukas Jäger musste also im Vergleich zur Bundesliga-Partie am vergangenen Sonntag wieder für Jusuf Gazibegovic auf der Ersatzbank Platz machen. Und Ivan Ljubic das defensive Mittelfeld beackern. 

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Sturm beginnt aktiv

Das Heimteam zeigt in den Anfangsminuten wenig Respekt vor den hochdekorierten Gästen und ist  zunächst sogar das aktivere Team. Kommt sogar nach einem Einwurf bereits in Minute 4 zur ersten Halbchance, doch der Abschluss von Ljubic wird geblockt. Eine Aktion, die wenig Wirkung bei den Gästen zeigt. PSV diktiert von da an das Spielgeschehen, ohne jedoch dabei zunächst noch zwingend zu werden. Ein gutes Zuspiel von Weltmeister Mario Götze auf Ösi-Legionär Phillipp Mwene kann vom gut positionierten David Affengruber abgefangen werden, Sturm wiederum kommt erst in Minute 16 durch Kapitän Stefan Hierländer zum zweiten Torversuch. Sein Abschluss aus der Distanz findet aber nur den direkten Weg in die Arme von PSV-Goalie Joel Drommel. Ein Funken, der an diesem Abend schon genügte, das überragende Heimpublikum zur Gänze zum Aufstehen zu bewegen. Sieben Minuten später wird es im Grazer Strafraum wieder brenzlig, doch eine gefährliche Max-Hereingabe kann von Amadou Dante mit der Brust und gerade noch so zur Ecke geklärt werden. Ähnlich wie bei einem Max-Freistoß-Hammer aus gut und gerne 25 Metern, den Jörg Siebenhandl nur wegfausten kann. Erneut zu einem Corner, jedoch einem mit Folgen: Van Ginkel leitet den Ball auf engsten Raum mit dem Kopf auf Ibrahim Sangare weiter, der netzt problemlos aus kürzester Distanz ein. Die komplette Sturm-Defensive hat sich in dieser Szene zu sehr auf das Zentrum konzentriert. Kurz darauf muss der Sturm-Goalie dann gleich doppelt zaubern: Zunächst stock-solide, dann unkonventionell, als er den gut positionierten und einschussbereiten Ritsu Doan die Kugel von den Beinen holt. Zu diesem Zeitpunkt entfernen die Eindhoven-Fans im vollen Auswärtssektor bereits das Sicherheitsnetz, um freie Sicht auf eine immer stärker werdende PSV zu haben. Die Philips-Werke laufen zwar keineswegs im Notstromaggregat, doch Sturm hält aktiv dagegen und traut sich – im Vergleich zum Monaco-Spiel – etwas mehr zu. Die knappe Halbzeitführung für die Gäste ist nach auf die Sekunde genau 45 gespielten Minuten allerdings verdient. Zu wenig kommen die Blackys noch ins Pressing, zu robust wirken die Holländer, an denen es schon im Mittelfeld keinen Weg vorbei zu geben scheint.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Bittere Pille zum Start von Hälfte Zwei

Trainer Ilzer lässt zur Halbzeit Ivan Ljubic in der Kabine, für ihn soll nun Andreas Kuen den Platz in der Raute einnehmen. Doch kaum haben die Akteure das Spiel wieder aufgenommen, fällt bei einer etwas undurchsichtigen Aktion Freund und Feind im Strafraum der Holländer. Während ganz Liebenau gar auf einen Elfmeterpfiff hofft, reagieren die Holländer gelassen und blitzschnell: Götze bedient mit einer weltmeisterlichen Bogenlampe Österreich-Schreck Eran Zahavi, der per Aufsetzer zum 2:0 einschießt. Nur wenige Sekunden zuvor hatte der Israeli Affengruber im eigenen Strafraum mit einer Ringeinlage zu Boden gedrückt. Daher besteht kurz Hoffnung, als der heillos überforderte ukrainische Schiedsrichter Aranovskij Kontakt mit dem VAR aufnimmt, dann aber doch auf den Anstoßpunkt zeigt. Eine bittere Pille. Doch Sturm gibt sich noch nicht geschlagen und wird auch umgehend belohnt: Nach einer perfekten Hereingabe von Jakob Jantscher steht Jon Gorenc Stankovic wieder einmal goldrichtig und köpfelt wuchtig das erste Europa-League-Tor für den SK Sturm seit einem Jahrzehnt. Immerhin. Von da an wird das Spiel auf der zunächst scheinbar „gmahtn Wiesn“ offener, dramatischer und vor allem hektischer. Eine von insgesamt 7 Gelben Karten folgt der Nächsten. In der 62. Minute tankt sich Otar Kiteishvili energisch über die rechte Seite durch, sein Abschluss jedoch geht rechts vorbei. Nur drei Minuten später die nächste, noch bessere Aktion: Dieses Mal kommt der Georgier nach einem sehenswerten Doppelpass mit Kuen per Kopf im Strafraum zur Großchance, Drommel klärt reflexartig, unorthodox, mit etwas Glück. Auch der nachsetzende Kelvin Yeboah kommt etwas zu spät.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Sturm und Drangphase

Sturm wird in dieser Phase immer stärker. Die noch wenige Minuten zuvor so souverän agierenden Holländer werden eingeschnürt und die Blackys kommen (Kiteishvili, Dante, erneut Stankovic) zu weiteren Möglichkeiten. Auch wenn Siebenhandl zweimal (zunächst gegen Zahavi, dann gegen den eingewechselten Vertessen) gut den Winkel verkürzt. In Minute 73 dann aber eine echte Heldentat des einzig wahren NationalteamGoalies: Carlos Vinicius kommt im Strafraum völlig freistehend zum Abschluss, der dritte Gegentreffer scheint nur noch Formsache, doch Siebenhandl klärt ganz stark. Kurz danach ist der Sturm-Goalie aber doch zum dritten Mal geschlagen: Max nimmt aus 25 Metern Maß, Stankovic fälscht den Ball noch leicht ab und die Kugel landet im linken Kreuzeck. Die Entscheidung. Nach ganz starken 15 Minuten ist die zweite Europa-League-Niederlage besiegelt. Das 1:4 durch Joker Vertessen zwölf Minuten vor dem Ende nur noch Ergebniskorrektur. Im Vergleich zum Monaco-Spiel gelingt es den Blackys zumindest eine (wenn auch kurze) Phase den Gegner zu dominieren. Der erste Treffer ist gelungen, der erste Punkt jedoch scheint noch meilenweit weg zu sein- Verlängert man in den Spielen gegen Real Sociedad diese Phase der Dominanz, wer weiß, vielleicht klappt es dann auch mit dem ersten Punkt. 

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

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26 Kommentare

  1. Kolkrabe sagt:

    Top Kommentar, danke

  2. Ivaneijew sagt:

    Deutliche Steigerung gegebüber dem Monaco Spiel, auch wenn wieder nichts dabei herausschaute. Aber darauf kann man aufbauen und dann nochmal so eine Steigerung und es gibt dann im dritten Spiel Punkte!

    • Goe sagt:

      Geilstes Spiel seit langem für mich! Wir dürfen uns vom Ergebnis nicht demoralisieren lassen, verlierst halt mit dem Auftritt…ok! Aber die Höhe bzw. Tordifferenz passt nicht, aber egal!
      Wenn der Weg weiter gegangen wird und man sich in kleinen Schritten – als Mannschaft UND als Verein – kontinuierlich weiterentwickelt, dann gibt’s in 2-3 Jahren regelmäßig kleinere internationale Erfolge, sicher aber Auftritte!

      Kopf hoch Jungs – OIS FÜR DIE SCHWOAZN!!!

    • Melvinuss sagt:

      Auch das sehe ich genau so. Trotz der letztendlich – für mich zu hohen – deutlichen Niederlage habe ich den gestrigen Abend genossen. Die Lernkurve ist/war definitiv da, wenn man diese starke Phase auf mindestens 2/3 statt 1/3 des Spiels ausdehnen kann, ist vielleicht doch noch der ein oder andere Punkt drinnen.

  3. weizenheizer sagt:

    A starke Leistung von den burschen…2. Halbzeit wär mind das 2:2 drin gwesen. Eindhoven besser, aber unsere Mannschaft is geil…Stanko internationale Klasse. Auswärtsfans waren mehr mit Bierbecher und Sessel werfen beschäftigt…eine Bierdusche egal, ein Grazer Lebensgefühl. Sturm und Drang sind mit uns und wir mit den Schwoazn…in Ilzer and Schicki we trust!

  4. schlobanmichl sagt:

    Schade, dass Sturm nicht das 2:2 macht. Dann wäre es spannend geworden. Würde gerne nochmal das mögliche Elferfoul sehen. Kann mir jemand sagen, ob man diesen geben hätte können?

    Grundsätzlich muss man jedoch sagen, dass international einfach noch um diesen einen Schritt schneller gespielt wird. In manchen Situationen, vorallem in HZ 1, merkte man, dass Sturm dieses Tempo noch nicht gewohnt ist. Man erkannte jedoch schon eine Steigerung zum Monaco Match. Hoffentlich kann diese Lernkurve beibehalten werden um bis zum Ende hin, dann auch den ein oder anderen Punkt mitnehmen zu können. Fest steht jedoch jetzt schon, dass man sehr viel daraus in die Bundesliga mitnehmen kann und so vielleicht den Abstand zu den anderen Teams nochmals etwas erhöhen kann bzw. zu Salzburg etwas verringern.

    Stankovic für mich mit Abstand der beste Spieler gestern Abend. Was der Woche für Woche abliefert ist absolute internationale Klasse. Unglaublich schön, dass man so einen Spieler bei uns bewundern darf.

    • Melvinuss sagt:

      Ich stimme dem vollinhaltlich zu, genau so sehe ich das auch.

      @ Elfersituation: Für mich ein klarer Elfer, habs mir in der TVThek nochmal angesehen. Mir unerklärlich, dass es hier trotz VAR nicht gegeben wird. In der Szene ging es nur gegen den Mann, ohne Blick auf den Ball, der unmittelbar daneben war.

      Vielleicht hätten wir dann trotzdem verloren, aber nicht in der für mich unverdienten Höhe von 4:1. Aber auch so etwas muss man sich als „Neuling“ in der EL wohl erst auch wieder einmal erarbeiten…

    • schlobanmichl sagt:

      Finde es ohnehin sehr bedauerlich, dass es bei der Verwendung des VARs keine einheitliche Verwendung gibt.

      Grundsätzlich sollte er ja nur eingesetzt werden, wenn es eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters gibt. Allein das ist nun aber schon Auslegungssache und führt schon zur Ungleichbehandlung. Vermutlich war das auch der Grund, warum Sturm den Elfer nicht bekommen hat. Der VAR Schiri wird entschieden haben, dass es keine klare Fehlentscheidung war. Denn falls es sich der Schiedsrichter am Feld nochmal anschauen hätte dürfen, hätte er sehr wahrscheinlich auf Elfer entschieden.

      Beim Spiel der Rapidler gestern war es genau in die andere Richtung. Aus meiner Sicht war das zwar auch kein Elfmeter, jedoch war es auch keine klare Fehlentscheidung des Schiedrichters. Warum hier der VAR dann doch eingreift, bleibt mir ein Rätsel.

      Und die Entscheidung am Mittwoch bei Wolfsburg ist sowieso nur noch lächerlich.

      Generell bin ich sehrwohl für den VAR. Nur müsste es dann eben auch eine klare Richtlinie geben, wie und wann er eingesetzt wird. Die momentane Linie ist für mich noch nicht befriedigend.

  5. Nimrod sagt:

    Ich war mit meinem kleinen Neffen im Stadion. Er meinte danach „der schönste Tag meines Lebens!“
    Danke an die Mannschaft dafür!

  6. Marchanno Diaz Rabihou sagt:

    Meisterschaft: top – International: Scheißegal wohin die Reise geht

  7. Supersturm sagt:

    Ich war gestern auch im Stadion und von der 2. HZ voll begeistert. Über die ängstliche Spielweise in der 1. HZ hüllen wir den Mantel des Schweigens.
    Wie bereits von anderen Usern beschrieben, liegt der Unterschied zwischen Sturm und internationale Gegner eindeutig am Tempo und an der Ballbehandlung – ist schon auch schön anzusehen, wie der Ball an einer Schnur gezogen von Spieler zu Spieler läuft und das in hohem Tempo – bei uns findet sich immer jemand, der vor dem letzten Drittel des Spielfeldes auf den Ball steigt und zurückspielt..

    Und leider sieht man immer wieder (das war auch schon immer so..), dass internationale Spiele und BuLi unterschiedliche Herangehensweisen hervorrufen. Wenn wir in der BuLi immer oder zumindest meistens so auftreten würden, wie gestern in HZ 2, dann hätten wir gegen Austria oder Admira keine Punkte liegen gelassen und hätten gegen Klagenfurt nicht einen Lucky Punch benötigt..
    Ist aber Kopfsache und wahrscheinlich auch im Betreuerstab.

  8. Melvinuss sagt:

    Ich hab mir auch noch einmal die Zusammenfassung angesehen:

    Also auch vor dem 1. Tor hätte es meiner Meinung nach Freistoß geben müssen. Auch wenns nur ein leichter Schubser war, aber das Foul an Hierländer beim Eckball kann man auch durchaus pfeifen.

    Wenn man das 2. Tor, wo es mMn Elfer geben kann/muss rausnimmt, sowie das 3. Tor, dass abgefälscht wurde, hätte das Ergebnis gestern durchaus auch anders lauten können.

    Will es nicht schönreden, PSV war besser und der verdiente Sieger, keine Frage. Aber wir müssen uns für diese Leistung nicht schämen, und mit einem anderen Schiri – auch wenn ich mich nicht auf ihn rausreden möchte – hätte das Spiel schon auch in eine andere Richtung laufen können.

    Wichtig ist jetzt, die Liga nicht zu vernachlässigen, die nächsten 8 Wochen werden sicher hart!

  9. LutzVoller sagt:

    Am wichtigsten wird es wirklich sein, dieses Spiel richtig einzuordnen. Das Ergebnis riecht leider nach kleinem Gegner der seine verdiente Packung bekommen hat.
    Aber unsere Mannschaft hab ich wirklich wieder so heiß und bemüht wie gegen Rapid gesehen. Es waren zwei ganz verschiedene Halbzeiten die meiner Meinung nach beide ihre positiven Seiten haben. Die 1. erinnerte stark an Monaco, Sturm kann auch gegen größere Gegner kompakt und stabil sein, wenig anbrennen lassen, aber leider geht dann offensiv wenig und wenn du 5 Corner kassierst kullert mal einer rein. Die 2. hingegen hat auch durchs diskussionswürdige zweite Gegentor dann das Tempo mitgebracht und plötzlich war Mut da. Stanko macht kurz darauf den Anschluss, das Stadion tobt und dann beginnen 15 Minuten wo wir den Ausgleich aufgrund der riesigen Chancen eigentlich machen müssen. Habe wirklich geglaubt wir drehen das noch, PSV war da auch wie vom Schlag getroffen. Letztlich entscheidet aber die individuelle Klasse, ein Strahl aus der Distanz zertritt die Hoffnung. Beim Vierten waren ma hinten einfach schon zu müde für Gegenwehr.

    Auch wenn ma sich davon nix kaufen kann, diese junge Mannschaft wird mit diesem Trainer wie auch aus Monaco die richtigen Lehren ziehen. Spieltage zum punkten kommen ja noch einige. Ansonsten unterhaltsame und offene Partie, selten bei einer 1-4 Niederlage so mitgefiebert!

  10. flo1909 sagt:

    Ich hab eine ganz andere Sicht auf das Spiel gestern, als die Meisten hier, im Stadion und die steirischen Medien. Ich finde es erschreckend, dass wir im Grunde mit einer besseren Mittelklassemannschaft aus einer Mittelklasseliga überhaupt nicht mithalten können. Da wird dann oft von Weltklassemannschaft gesprochen: PSV ist weit, weit, weit weg von Weltklasse, das ist eine europäische Mittelklassemannschaft und trotzdem über die 90 Minuten mindestens eine Klasse stärker. Hirli als Kapitän keine Führungsfigur, Oti ein super Gaiger gegen WAC und Hartberg aber nicht gut genug für PSV, LV, RV nicht europa tauglich. Warum bringen wir in 2 Spielen mal einen Spielzug über 3-4 Stadionen zusammen, weil wir mit dem Tempo nicht umgehen können, die Pässe halt nur für unsere Liga gut genug sind. Zuseher natürlich top! aber gibts ein dankbareres Publikum auf dieser Welt als uns, ich glaube es nicht. Vielleicht ist das teilweise, Teil des Problems, dass wir so dankbar sind. Wir freuen uns so sehr darüber, dass Mannschaften wie PSV mal wieder hier sind ohne Anspruch an unsere Mannschaft da mithalten zu können. Bissal kommt mir das vor wie früher als Everton und so im Trainingslager in Weiz waren und dann gegen Weiz gespielt haben und wir uns einfach gefreut haben, dass wie solche Spieler mal live sehen dürfen, ohne Anspruch an die Weizer und mit viel Stolz, dass dann eh 2-3 Zweikämpfe gewonnen werden. Ich weiß veielen wird das nicht gefallen bzw haben eine andere Meinung, was voll ok ist, aber ich habe den Anspruch, dass wir gegen Mannschaften aus Mittelklasseligen wie die holländische mitspielen können … weil wir sind Sturm, als ein Traitionsverein mit gewissen ansprüchen ….

    • Schworza99 sagt:

      Naja viele Mittelklasse-Teams mit Weltmeistern im Kader kenne ich nicht…aber ja man hätte sich mehr trauen können. Nur brauchen wir mit 10 Jahren EC Abstinenz und etlichen Blamagen im EC nicht über die Klasse des PSV reden…die haben EC Erfahrung, historisch und tagesaktuell.

    • fuchsrob sagt:

      Für mich ist PSV auch eine europäische Spitzenmannschaft. Und ja, ich hab mich auch gefreut ein Kaliber wie Götze bewundern zu dürfen im eigenen Wohnzimmer sozusagen. Fazit ist, dass uns das Tempo gestern zu hoch war. Vergleichbar in Ö ist da nur Salzburg.

    • HW sagt:

      Ich glaube es ist besser du schaust nur mehr den Weizern zu , da siehst du erfrischenden RL Kick. Klar können wir mit PSV etc. nicht mithalten und trotzdem spielt unsere Mannschaft in der Liga einen erfrischenden Fußball. Sportdirektor und Trainer liefern sehr gute Arbeit. Ich würde auch gerne mit PSV , MONACO auf Augenhöhe sein aber dafür braucht es Sponsoren. Wir sind ein Mitgliederverein ist da zu wenig und gerne hätte ich einen finanzkräftigen Sponsor für unseren SK Sturm und dann wird auch das Niveau deutlich steigen . Ich gratuliere auch der NordKurve zum support und auf der anderen Seite finde ich es beschämend das unsere kleines Stadion nicht Woche für Woche ausverkauft ist und egal ob PSV oder Altach in Graz gastiert.

  11. fid82 sagt:

    Otar Kiteishvili hat sich leider verletzt und fällt länger aus. Er wird morgen operiert!
    Gute Besserung Otar!

    • fuchsrob sagt:

      Dass Oti verletzt ist ist wohl das schmerzliche das gestern passiert ist. Gibts wo noch einen vereinslosen guten Spielmacher??

    • Marchanno Diaz Rabihou sagt:

      ohne ottl samma offensiv minus 50% -siehe admira und austria spiele.
      aber auch daraus werden wir lernen

  12. fid82 sagt:

    Manprit Sarkaria wäre doch ein Guter!

  13. bianco nero tifoso sagt:

    Geht scho gemma, Vullgas, nach 10 Jahren sind wir wieder in Europa Liga dabei, es wor einfoch nur geil, Ergebnis sekundär, auf der Nord dieses Europa League Flair, le­gen­där, dieser Zusammenhalt war schon immer unsere Stärke, wir wissen wo wir herkommen, die Sturm Graz Geschichte seit 1909, Ganslhaut diese Stimmung, es ist wie es ist, ohne Red Bull mit diesem Kader vom Andi Schicker, locker Meister.

    Darf ich bitte einen Spieler von unserem Kollektiv hervorheben, Jon Gorenc-Stankovic, unglaubliche Partie, Gordon Schildenfeld 2.0., was heisst 2.0, Jon ist noch besser, Weltklasseleistung, unsere Sturm Graz Buam das Spiel lange offen gehalten, PSV in der 2. HZ am Rande eines Ausgleichs gebracht, super Leistung Burschen, ihr seid die beste und sympathischte Mannschaft seit Mai 2018, Cupsieger.

    Als Letzer ham und als Erster wieder wach vom Wecka, bist du deppat mir hots grissen in der Früh, scheissegal, schen wors, Hauptsach international.

    Es geht immer weiter, weiter, wir lernen aus dem Eindhoven Spiel, werden von Spiel zu Spiel besser und gscheiter, Ligaalltag gegen unsere Hartberger Freunde.

    Wir sind Hartberg zur ewiger Dankbarkeit verpflichtet, es war alles angerichtet für den GAK am 8. Juni 2012, doch es kommt oft anderes, als man denkt.

    Hartberger, ihr habt den GAK für Jahre, was schreib ich, Jahrzehnte in die Versenkung geschickt, unglaubliche historische Leistung für den Ö Fussball, Hartberger, wir Steira halten zusammen, wir sind wie Brüder.

    Ein Spiel trennte den GAK am 8.6.2012 nach fünfjähriger Abstinenz vom Traum Profifußball. Alles war angerichtet für ein Fußballfest, das Stadion in Hartberg bereits seit einer Woche ausverkauft. Weit über 1500 Rote begleiteten ihre Mannschaft zu diesem Relegations-Finalspiel. Die Rechnung wurde jedoch ohne den TSV Hartberg gemacht. Ein von Trainer Walter Hörmann giftig eingestelltes und mutig auftretendes Team überzeugte, obwohl der GAK auch einige Großchancen vergab, die rote Haweii Hemden Fraktion eskalierte nach dem 3:0, Hartberg drei, GAK null, ein Sieg für die Ewigkeit.

    Es wird ein grosses, steirisches Fussballfest am Sonntag werden, nur für eich gibt es nix zu erben, sorry, wir sind im flow, es herrscht Euphorie, samma Sturm, samma Grazer ist unsre Melodie, 3 Punkte minimum ist unser Ziel.

    Geht scho gemma, Vullgas!

  14. Maldini sagt:

    Und eine Impfaktion als Teil des steirischen Fußballfests – auch eine gute Sache!!!

  15. Siro sagt:

    War wirklich trotz 1:4 ein wunderschöner Abend gestern.
    98/99 hamma auch nur einen Punkt gmacht.
    99/00 Schon 2 Siege
    00/01 Gruppensieger.
    Passt schon, der Weg.
    Zudem ist’s heute auch ein ehrlicherer Weg als damals.

    • LutzVoller sagt:

      Das ist genau der richtige Ansatz. Unser Team ist jung und muss sich die große Bühne erstmal angewöhnen, war in der Vereinsgeschichte zuvor auch nicht anders. Wenn wir zumindest den Kern über die nächsten 2-3 Jahre irgendwie halten können, dann wirds a spannende Zukunft.

  16. Zur Schiri Leistung: Es hätte auch ein Heimischer pfeifen können; man hätte den Unterschied nicht gemerkt. Woher kam der noch?
    Zum Spiel: Wenn nach Ende des Spiels die Zuschauer trotz Niederlage mit lächelndem Gesicht das Stadion verlassen (ich gestehe, auch ich), wurde vieles richtig gemacht. Wir spielen, und das müssen wir uns eingestehen, eigentlich in einer CL-Gruppe. Wenn man dann auch noch die Entwicklung der letzen 1 1/2 Jahre addiert, haben wir uns mMn beachtlich geschlagen.
    Das unser Publikum CL Sieger like ist, steht wohl ausser Diskussion.

    P.S: Für Fouls, so wie gegen Oti wo er verletzt wurde, hat´s schon glatt Rote gegeben.

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