Ein Sonntagskick mit Happy End

Spielbericht: SCR Altach vs. SK Sturm Graz (0:2)

Eine elendslange Länderspielpause, die sich eher wie eine Winterpause anfühlte, ist endlich vorbei und König Fußball meldet sich wohl gestärkt in all seiner Pracht zurück. Gespannt durften alle, die es mit den Schwarz-Weißen halten, ins Ländle nach Altach blicken, denn Sturmlegende und Mittelfeldmotor Roman Mählich feierte sein Comeback bei seinem Herzensklub. Diesmal handelte es sich jedoch um eine Premiere, denn erstmals durfte er auf der Trainerbank Platz nehmen. Kein Kontrahent schien dafür geeigneter als die Altacher, denn diese kann man durchaus als einen Lieblingsgegner der Grazer bezeichnen. Roman Mählich schickte seine Mannschaft mit einer 3-4-3 Formation auf das Feld und jene begann durchaus vielversprechend.

(c) Sturmtifo.com/Chris Bauer

Es stach sofort ins Auge, dass der SK Sturm den Hausherren sofort zeigen wollte, wer die spielbestimmende Mannschaft ist. Oftmals wurde gekonnt versucht, den Gegner früh zu stören und ins Pressing zu gehen, was auch einigermaßen gut gelang. Zudem fiel auf, dass Stefan Hierländer eine weit offensivere Rolle zugeschrieben bekam, denn jener bekleidete den rechten Flügel -eine Position, die ihm weitaus besser steht. Markus Lackner hingegen rutschte eine Reihe weiter nach hinten in die 3er Kette. Ob dies nun eine dauerhafte Lösung aufgrund der Sperre von Maresic darstellt, wird die Zukunft weisen.

Verdiente Führung!

In der ersten Viertelstunde konnten die mitgereisten Sturm-Aficionados eine durchaus flotte Anfangsphase beobachten, die vor allem durch gefährlich getretene Standards von Sandi Lovric und schönen weiten Bällen aus der Abwehrreihe heraus geprägt war. Das konnte man sich durchaus ganz gut ansehen. Wir schreiben die 18e Spielminute als die Schwarz-Weißen zum ersten Mal den Torschrei auf den Lippen hatten. Ein weiterer schön getretener Standard von Sandi Lovric führte zu einer Konfusion in der Altacher Hintermannschaft, Simon Piesinger sprang nicht richtig hoch, infolge dessen landete der Ball bei Felix Luckeneder und von jenem gelangte das runde Leder genau vor die Füße vor Eze. Dieser bedankte sich artig und schoss aus kurzer Distanz zum 1-0 in die Maschen. Die verdiente Führung für den SK Sturm und die Erkenntnis, dass drei Standards von Lovric innerhalb von 18 Minuten schon mehr Gefahr erzeugen konnten als jene von Peter Zulj aus den bisherigen Saisonspielen.

(c) Sturmtifo.com/Chris Bauer

Die Vorarlberger verstanden es in der Folge ein bisschen besser, in die Partie zu finden. Gefährlich wurden sie aber in den seltensten Fällen. Einzig ein Eckball, bei dem Siebenhandl daneben segelte, sei hier zu nennen. Sturm fokussierte sich danach weitestgehend auf schnelles Umschaltspiel, doch im letzten Drittel agierte man etwas zu zaghaft. Somit plätscherte die Partie ohne nennenswerte Ereignisse vor sich hin und die beiden Mannschaften verabschiedeten sich vorerst in die Kabine.

Sturm unter Druck

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab nur eine Mannschaft den Ton an und das waren die Hausherren. Wie schon gegen Ende der ersten Spielhälfte konzentrierte sich Sturm vermehrt aufs Kontern und lies die Altacher immer mehr in die Partie kommen. Nach zwei Halb-Chancen der Vorarlberger setzten die Grazer in der 57 Minute einen Nadelstich: Eze überspielte den schwachen Piesinger und lief alleine auf Kobras zu, auch an diesem legte er den Ball vorbei, doch der Haken fiel zu weit aus und die gegnerische Hintermannschaft konnte klären. So fahrlässig darf man mit seinen Möglichkeiten nicht umgehen. In dieser Phase des Spiels lag ein Tor förmlich in der Luft, da beide Mannschaften ihre Angriffsbemühungen verstärken.

Grozurek entscheidet die Partie

In der Folge sollte jedoch nur Altach so etwas wie Akzente setzen können, mit Fortdauer des Spiels agierte Sturm immer passiver und es entwickelte sich ein ganz müder Sonntagskick. Chancen blieben lange Zeit Mangelware, eine Ausnahme stellte die Minute 68 da: Nachdem Lovric schön den Ball erobert hatte, entschied Schiedsrichter Lechner zu Unrecht auf Freistoß. Jenen setzte Kristijan Dobras ein wenig zu hoch an. Es war wahrlich nicht schön mit anzusehen, was Sturm an diesem Sonntag auf den Platz „zauberte“. Spielerisch mit Sicherheit die mit Abstand schlechteste Leistung der vergangenen Partien. Nennenswerte Aktionen gab es bis auf eine Ausnahme – als Kobras Pink den Ball servierte und jener diese Chance stümperhaft vergab – keine mehr. Und als der Spielbericht schon fertig abgetippt war, steckt Zulj nach schöner Lema-Vorarbeit auf Grozurek durch, der den Ball trocken einschoss. Unterm Strich immens wichtige drei Punkte und ein geglückter Einstand für Roman Mählich. Mehr Worte sollte man über diesen Sonntagskick nicht mehr verlieren.

Spieldaten

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25 Kommentare

  1. Wenn wir hier stehen sagt:

    Hat der Roman seine Kartoffeln lieber Speckig oder Mählich?

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  2. Luca1111 sagt:

    Heute zählen nur die 3 Punkte. Egal ob spielerische Glanzlichter oder nicht.die können gerne noch kommen aber im Moment reichts auch so. Super Burschen in Schönheit gestorben sind wir schon viel zu oft.

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  3. black_aficionado sagt:

    Unglaublicher Hundskick! Da waren die letzten Auftritte allesamt besser und enthusiastischer…
    Gut, wichtig ist selbstredend der Sieg. Aber was sich einige heute an „Leistung“ erlaubt haben, das war nicht mehr feierlich.

    Vielleicht ist es aber wie vom Mählich im Interview angesprochen, dass diese andauernden verschenkten Punkte in den letzten Minuten wirklich so im Unterbewusstsein bei den Jungs mitschwingen, dass das diese Passivität erklärt. Sei es drum, mögen die nächsten Spiele auch spielerisch wieder besser werden!

    Auf die schwoazen!

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  4. letschi sagt:

    Hauptsache das Ergebnis passt – über die 2 HZ legen wir besser den Mantel des Schweigens. Highlight des Spiels: Während des Spiels hörte man auf Sky den Kommentar eines Regisseurs (?): „Der Zulj spüt in da BL a irgendwos. 🙂

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  5. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Verstehe nicht warum man nach dem Tor zum Spielen aufgehört hat…egal die Punkte haben wir.

    Dennoch muss man sagen in HZ2 wurden wir vom 11. (der sich mit Admira den Abstieg ausmachen wird) in die eigene Hälfte gedrückt. Man hat klar gesehen Altach hat weder die Präzision noch die Qualität uns das Wasser zu reichen. Warum man ab dem Tor sofort alles Offensive einstellt erschließt sich mir nicht.

    Es muss schnell besser werden, denn sonst fahren alle stabilen Mannschaften mit uns Schlitten…

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  6. goodoldtimes sagt:

    Besser ein schlechtes Spiel gewinnen, als ein gutes verlieren. 😀

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  7. Ennstaler sagt:

    Drei Punkte vor Rapid, Hartberg und Austria in Schlagweite – jetzt geht es aufwärts! Die Wechsel von Mählich goldrichtig. Gegen den WAC mit den Fans im Rücken wird es auch spielerisch besser.

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  8. toreandreflo sagt:

    Jaaaaa bist … Das war not gegen Elend.

    Wem 45% Ballbesitz gegen Altach gefallen, bitte sehr. Für mich eine mittlere Katastrophe.

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  9. flo1909 sagt:

    Der Sieg war ganz wichtig, keine Frage!!!! Obs mit RM Koch und LM Schrammel spielerisch viel besser wird ist halt mehrals fraglich.

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  10. Grazer Fussballwunder sagt:

    Hat nichts mit dem heutigen Spiel zu tun aber muss mal gesagt werden.

    Wenn man sich die Berichterstattung auf orf.at und dabei sich die Bildauswahl ansieht, dann muss man sich echt beherrschen, Der Sponsor von Altach ist gar nicht zu sehen, der von Lask fast nicht, der von Sturm schlecht und der Sponsor von Rapid sticht dem Betrachter wie gebügelt ins Sichtfeld.

    Es ist schon bekannt dass ORF und Rapid sehr eng miteinander sind und einige ORF-Direktoren im Rapid-Kuratorium sitzen, aber wäre es möglich von offizieller Klubseite der anderen 11 BL-Klubs öffentlichen Druck auf diese Art der Berichterstattung zu machen? Da dürfen Sturm und die anderen BL-Klubs sich nicht wundern, wenn sie deutlich weniger Geld durch Sponsoren lukrieren.

    5+
  11. bianco nero tifoso bianco nero tifoso sagt:

    Bravo Burschen!

    Endlich! Sieg, 3 Punkte!

    15 Spiele, 1 Sieg, a zache Gschicht hat sein Ende, danke Roman, du bist einfach nur eine Sturmlegende.

    Always remember Heiko Vogel, the history maker, unvergessen Heiko, die Cupsieger Gschicht, diese Bilder im Kopf, legendary, danke.

    Ab jetzt heißt nur mehr viri schauen, nur 2 Punkte hinter dem oberen Playoff, positiv denken, Red Bull spielt in einer anderen Liga, der moderne, kapitalistische Fussball mocht mi zwida. Scheiss drauf, kann man eh nix ändern.

    Wir sind Sturm!

    Ein Verein mit Herz und Tradition, alles schon erlebt mit diesem Verein, Sturm Graz, die Liebe meines Lebens, so soll es sein.

    Die treue Fanbase macht uns aus, Herr Kreissl, die Transferperiode im Sommer war das reinste Durchhaus.

    Alar, Jeggo, Schoissi, Röchi, Potzi und Co, nix hobts grissen, sorry, aber ich bin jetzt no richtig schadenfroh.

    Die Cupsiegermannschaft 2018 war ein Hit, mit eich hätt mas gschofft in die Euroleague, eingespielte Mannschaft und so, aber nein, warum muss du sein, ein geldgieriges Schwein.

    Jetzt gehts los, jetzt ist es soweit, Siegesserie wird gestartet, muss ich sagen, diese Mählich is gute Mann, muss er zeigen was er kann, er ist Kämpfer, Beisser und hot a Schmäh, er ist ab jetzt das Gesicht von Sturm, ole!

    Da Gü Kreissl zeigt was es kann, Andi Schicker kommt jetzt auch nach Graz, bist du deppat wos is des für ein Staff?

    Net schlecht:  Mählich, Kreissl, Standfest, Schicker, Neukirchner, Präse Jauk, so sieht Sturm 2018 aus.

    Always remember: Foda, Goldbrich, Klimkeit, Burghard Enzinger, ich vergesse diese Zeit nicht!

    Danke, Herr Kreissl, dass sie bei Sturm so richtig aufgmischt haben, alles verändert.

    Günter, du bist ein Segen für unseren Verein, du sollst für immer ein Schwoaza sein!

     

    3+
    • Grazer Fussballwunder sagt:

      Schöner Kommentar…

      …bis auf dass man eh nix machen kann gegen diesen Kommerzfußball a’la RB Salzburg.

      Mateschitz mit seinem Red Bull Konstrukt zerstört unseren Fußball, wie wir ihn früher gekannt haben. Verarscht die BL mit seinem Liefering-Konstrukt bevor Amateurklubs in der 2. Liga zugelassen waren. Kauft mit seinem vielen Geld (das nicht aus erfolgreichem Fußball stammt und somit fairer wäre, sondern aus Getränkeeinnahmen) Konkurrenten kaputt und verarscht Fans und Uefa indem er ganze Mannschaften samt Betreuer und Sportdirektoren zu RB Leipzig verkauft, mit dem Salzburg angeblich ohnehin nichts zu tun hat.

      Warum zerstören wir nicht einfach das fußballerische Geschäftsmodell des Dietrich M. indem keine der 11 anderen BL Mannschaften mehr gegen RB Salzburg antritt? Salzburg wird auch Meister wenn alle ihr Bestes gegen sie geben und schließlich ist Salzburg nur ein Ausbildungsverein für Leipzig, Titel spielen ohnehin eine untergeordnete Rollen in diesem Konzept. Wenn niemand gegen Salzburg antritt, gibts folglich auch keine Spielpraxis für die RB Talente und der Mateschitz-Spuk wäre sehr schnell vorbei!

      Gewiss, internationale Schlagzeilen wären uns sicher,  aber die würde ich liebend gerne in Kauf nehmen!

      3+
    • jorge72 sagt:

      @grazer… – also soviel unreflektierten blödsinn hab ich noch selten gelesen. überall regiert geld den fußball. aber vlt. findest ja ein paar freiwillige die noch gerne fußballspielen, nur wird das nicht anzusehen sein – schön langsam regen mich diese fußballromantiker=realitätsverweigerer beinahe schon mehr auf, als das konstrukt der bullen

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    • Grazer Fussballwunder sagt:

      @jorge72

      Dass es Leute wie Dich gibt, die den Unterschied zwischen einem Fußballverein, der einen Sponsor hat um die Kosten abzudecken, und dem Red Bull’schen Wahnsinn in Salzburg, Leipzig, New York und Liefering nicht erkennen, regt mich auch auf! Demk mal drüber nach und wenn du Hilfe brauchst, kannst auch bei den Fans des BVB nachfragen.

      Ich dachte mir die Anhängerschaft eines Traditionsvereins wie die des SK Sturm ist etwas immuner gegen diese Entwicklung. Aber offensichtlich verändert sich die Perspektive auf die Dinge mit dem sich einstellenden Erfolg. Sehr traurig!

      2+
    • jorge72 sagt:

      @gra…. – jemand der mit fans einer AG kommt, welche sich kaum die eintrittskarten leisten können und es an ihren kindern absparen, hat sich ohnehin schon disqualifiziert aber träum ruhig weiter du traditioneller typ…

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    • Grazer Fussballwunder sagt:

      @jorge72

      ???

      Jedes Spiel vom BVB ist ausverkauft bzw. überbucht und du schreibst von den Fans, die sich die Tickets kaum leisten können. Und ich soll weiter träumen? Wie wärs wenn du mal aufwachen würdest?

      Ich habe davon geschrieben, dass die Fans vom BVB Dir den Unterschied eines Traditionsfußballvereis und Red Bull Klubs erklären können.

      Lies mal rechts oben! Das Netz für Sturmfans. Habt ihr Bullen kein eigenes Forum?

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    • jorge72 sagt:

      jemanden der auf so genannten „fans“ verweist, welche transparente der übelsten sorte schwingen, gegnerische mannschaftsbusse mit steinen bewerfen – ich denke ich verstehe dein traditionelles fandasei, daher erübrigt sich jegliche weitere diskussion.

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    • Grazer Fussballwunder sagt:

      Ursprünglich ging unsere Diskussion über den Unterschied zwischen traditionellen Fußballmannschaften und PR-Gags wie es Red Bull-Mannschaften sind.

      Du machst eigenmächtig eine Diskussion über die Fans des BVB darüber.

      Es macht tatsächlich wenig Sinn mit dir zu diskutieren!

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  12. rio sagt:

    „Man wird nicht besser, indem man andere schlecht macht“ und möchte ich nicht wissen, wo das Bundesliganiveau ohne RBS wäre. Natürlich sind sie haushoch überlegen und international die einzig ernst zunehmende Mannschaft aus Österreich. Aber gerade dieser Fakt sollte Jahr für Jahr dazu beitragen den Rest anzuspornen, Spielideen zu übernehmen, Tempo ins Spiel zu bekommen und versuchen die Lücke zu schließen. RBS scheint den Anschluss an die internationale Spitze geschafft zu haben und daran gilt es sich zu orientieren. 90 Minuten Tempo, Pressing und Zug nach vorne sind heute gefragt und genau diese Spielweise setzt sich auch allmählich in Österreich durch, siehe LASK, WAC ….. und hoffentlich auch bald bei Sturm.

    3 Punkte, wie war eigentlich egal und dies ist gelungen, bravo! Jetzt gegen WAC nachlegen und das Licht am Ende des Tunnels wird heller. Hätte gerne intern mitgelauscht, was ein Mählich zu Zujl zu sagen hatte. Für die ehemalige „Kampfsau“ muss  Peddas Leistung eine persönliche Beleidigung gewesen sein. Die 5.Gelbe rettete Zujl sicherlich vor einem peinlichen Bankerlplatz, so jedenfalls wird er unter Mählich ganz, ganz schwere Zeiten erleben!

    1+
    • graz4ever sagt:

      schöner Kommentar zu RBS!!!

      mal etwas anderes als das übliche Gemotze, mit dem wir uns kleiner machen als wir sind (siehe Cup)!

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    • Grazer Fussballwunder sagt:

      @graz4ever

      Um eines klarzustellen. Ich finde nicht die Art des Fußballs von RB verabscheuungswürdig (hat eh lange genug gedauert bis Red Bull einen sinnvollen Weg aus ihrer Sicht eingeschlagen hat), sondern das was Mateschitz aus diesem traditionsreichen Sport in Österreich gemacht hat.

      Aus diesem Kommentar leite ich ab, dass dieses RB-Konstrukt auch unter Sturm-Fans mehr und mehr Akzeptanz findet und genau das sollte es nicht, unabhängig des Erfolges von RB, weil Fußball eben mehr ist als am Wochende 3 Punkte einzufahren!

      2+
    • rio sagt:

      @Grazer Fußballwunder:

      „Traditionsreichen Sport in Österreich“, wenn du darunter die jahrelange Dominanz der Pratermillionen oder die Gelder des roten Wien meinst, ok, dann wurde diese „Tradition“ wirklich gebrochen.

      Mateschitz hat nach anfänglichen Irrläufen, vergleiche Stronach, die absolut richtigen Schlüsse gezogen und letztendlich in Infrastruktur und Talente investiert. Heute kauft RBS schon lange keine Stars mehr ein, sondern bedient sich JahR für Jahr aus der eigenen Ausbildungsstätte. Verwerflich?

      Für viele, und dies ist wohl die Mehrheit, ist Fußball keine Religion oder ausschließlicher Lebensmittelpunkt. Für diese ist Fußball Sport und die liebste Nebensache der Welt. Und Sport ist nun mal vom Leistungsgedanken geprägt, sprich vom Erfolg.

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    • Grazer Fussballwunder sagt:

      @rio

      Es ist absolut nicht verwerflich Talente zu holen und wenn sie nicht mehr zu halten sind abzugeben.

      Das Verwerfliche ist, dass ein Sponsor nicht nur ein Sponsor ist, sondern auch das Sagen im Verein hat und ALLES der Marke untergeordnet wird (ein Unterschied zwischen Stronach und Mateschitz war folglich auch dass die „Veilchen“ vor Stronach, während Stronach und nach Stronach violett waren/sind).

      Warum konnte heuer erstmals die Mannschaft von Red Bull Salzburg gehalten werden? Die Antwort ist die schlechte Frühjahrssaison von Leipzig. Hätte Leipzig einen CL-Startplatz gehabt, hätte wieder die übliche Völkerwanderung begonnen. Mateschitz jedoch wollte seine Red Bull-Marke in der CL vertreten sehen (zu dumm nur dieses Spiel gegen RS Belgrad). Hier geht es nicht um Salzburg sondern um ein Getränk und das ist das Verwerfliche!

       

      2+

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