Ein Soldat gewinnt keinen Krieg

Der Aussie holt sich den Titel

Die SturmNetz-Leserbewertungen der einzelnen Spieler der Cup-Begegnung SKN St. Pölten vs. Sturm Graz sind abgeschlossen und alle Einsendungen sind ausgewertet. Wir haben den Durchschnitt aus allen eingegangenen Benotungen zu jedem Spieler berechnet, sowie eine (subjektive) schriftliche Beurteilung hinzugefügt. Nach jedem Match wollen wir nicht nur Noten, sondern auch den ehrenvollen Titel „Man of the Match“ an den Spieler mit der besten durchschnittlichen Gesamtbenotung vergeben.

Man of the Match:

(c) Martin Hirtenfeller Fotografie

(c) Martin Hirtenfeller Fotografie

James Jeggo – Note 2,71:

Der Australier agierte kämpferisch wie eh und je, grätschte im Mittelfeld so ziemlich alles ab und wich auch des öfteren auf die Seite aus, um die Außenverteidiger zu unterstützen. Jimmie fand aber auch zu selten die Mittel, im Spielaufbau durch kluge Ideen die Defensive der Niederösterreicher in echte Bedrängnis zu bringen. Er zog sich auch aufgrund dessen dann immer weiter zurück und agierte zeitweise in der Vorwärtsbewegung sogar als letzter Mann. Insgesamt traute er sich auch offensiv zwar immer mehr zu, der letzte Pass misslang aber meistens.

Marc Schmerböck – Note 2,77:

Der wiedergenesene Schmerböck hatte in der ersten Spielhälfte immer wieder die Möglichkeit, unbedrängt zu flanken, doch seine Hereingaben waren vor allem zu Beginn des Spieles bundesligaunwürdig. Er vergab zudem die erste echte Torchance im Spiel für Sturm. Aber schon im zweiten Anlauf hat es dann für die ehemalige WAC-Leihgabe geklappt: Mit seinem satten Schuss in das lange Eck bewies der 22-Jährige Übersicht und Coolness vor dem Tor. Durch dieses Erfolgserlebnis fand er dann auch etwas besser in das Spiel und wurde doch noch zum Aktivposten, auch wenn er bei einer weiteren Gelegenheit nach Schoissengeyr-Zuspiel knapp über das Tor schoss. Bei 1:1-Situationen, die er durchaus immer wieder suchte, blieb der Feldbacher allerdings meist nur zweiter Sieger.

Christian Schoissengeyr – Note 2,83:

Der Schulz-Ersatz agierte in der Innenverteidigung sehr cool und ließ über weite Strecken hinten nichts anbrennen. Vor allem bei Duellen in der Luft, behielt er zumeist die Oberhand. Zudem versuchte der U21-Nationalteamspieler immer wieder, mit weiten Bällen seine offensiven Mitspieler in Szene zu setzen. Schoissengeyr war in diesem Spiel viel auffälliger als sein Partner in der Innenverteidigung, konnte auch die meisten Ballkontakte verzeichnen, servierte aber leider Thürauer beim Klärungsversuch einer St. Pöltener Flanke den Ball beinahe einschussbereit. Ihm dieses Gegentor deswegen alleine anzulasten, wäre aber falsch. Die zweite Reihe war hier mindestens genauso unaufmerksam. Mit Fortdauer der Verlängerung konnte man einen Kräfteverschleiß des selten über 90 Minuten erprobten Verteidigers feststellen und er wurde zunehmend fehleranfälliger. Insgesamt aber eine zufriedenstellende Vorstellung und ein Leistungsbeweis dafür, dass er als Back-Up in der Innenverteidigung mehr als brauchbar ist.

Stefan Hierländer – Note 2,93:

Als rechter Mittelfeldspieler eingesetzt, war er vor allem in den ersten 60 Minuten der Mann für die Standards. Diese waren zwar etwas besser ausgeführt als jene des Daniel Offenbacher in der Saison 2015/2016, aber immer noch ziemlich mies. Tauchte mit Fortdauer des Spieles über einen langen Zeitraum hinweg etwas ab. Speziell in der Verlängerung wirkte seine Mimik so, als sei er schon vor dem Spiel von Messendorf nach St. Pölten gejoggt, trotzdem lief Hierländer da dann wieder wie aufgezogen. Insgesamt kämpferisch top, spielerisch leider eher Flop. 

Fabian Koch – Note 2,95:

Vor allem in den ersten 45 Minuten hatte Koch so seine liebe Not mit Lukas Thürauer, offensiv traute er sich aber doch einiges zu. Einige gute Flanken des Tirolers konnten aber nicht erfolgreich verarbeitet werden. In der Nachspielzeit musste sich St.Pölten-Goalie Vollnhofer bei einem Koch-Hammer ziemlich lange machen. Insgesamt eine Leistungssteigerung des in diesem Cupspiel sehr ambitionierten Tirolers.

Lukas Spendlhofer – Note 3,15:

Im Gegensatz zum Bundesligaspiel gegen Mattersburg agierte der Niederösterreicher über lange Strecken ohne Fehl und Tadel. Insbesondere auf den defensiven Part bezogen war das Fehlen von Kapitän Schulz kaum bemerkbar und auch bei Thürauers Gegentreffer ist er von jeglicher Mitschuld freizusprechen. Konnte er in der Bundesliga gegen die Niederösterreicher noch einen Freistoß wunderbar verwerten, scheiterte der Interimskapitän diesmal knapp aus ähnlicher Position. Nur beim fünfminütigen Nachschlag der regulären Spielzeit herrschte in der Defensive von Sturm leichte Orientierungslosigkeit und das in Überzahl. Mitunter rückte er da zum falschen Zeitpunkt zu weit auf und sorgte so für Gefahr vor dem eigenen Tor. Schlussendlich verschoss Spendlhofer  den entscheidenden Elfmeter, dies sollte aber nicht als Bewertungsgrundlage herangezogen werden: Als letzter Schütze in der Penaltylotterie anzutreten, ist auch immer eine Nervensache. 

Uros Matic – Note 3,23:

Porno war auch in St. Pölten das Um und Auf im Spiel der Blackies. Seine Passgenauigkeit war dieses Mal besonders beeindruckend, er versuchte auch in fast jeder Situation das Spiel der Grazer schnell zu machen. Der geniale Pass, der zwingend zu Torchancen führt, blieb in diesem Spiel zwar aus, dennoch lieferte der Serbuldone eine gute Leistung ab, auch wenn ihm in der Nachspielzeit anzumerken war, dass er bereits auf dem Zahnfleisch daherkroch. Matic hat bislang jedes Pflichtspiel von der ersten bis zur letzten Minute absolviert. Elfmeter haben schon bessere Spieler als er verschossen, sogar bessere Spieler als sein Bruder.

Daniel Lück – Note 3,27:

Der Ex-Cottbuser kam obgleich seiner zu späten Nennung für das Amateur-Team in St. Pölten erst zu seinem zweiten Pflichtspieleinsatz in Schwarz-Weiß und hatte in Halbzeit eins wenig Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Bei einem Corner wirkte er ein wenig indisponiert und faustete den Ball zu einem Spieler der St. Pöltener. Das war ganz klar ein Fehler des Torhüters. Schwieriger gestaltet sich die Bewertung des einzigen Treffers der Niederösterreicher in der regulären Spielzeit. Sagen wir so: Der in der Sturm-Historie einzige andere Daniel im Kasten, hätte dieses Tor auch nicht verhindern können, Manuel Neuer jedoch schon. Klar war ihm die Sicht verdeckt, doch hätte er mit besserem Stellungsspiel diese visuelle Behinderung umgehen können. Seine erste Glanztat zeigte er kurz vor Ende der regulären Spielzeit, als er bei einem satten Schuss von Lumu glänzend reagierte und dadurch sein Team erst in die Nachspielzeit rettete. Lück konnte im Penalty-Shoot-Out einen Strafstoß halten, war zudem zumindest dreimal in der richtigen Ecke, leider war das letztendlich zu wenig für den Aufstieg in die nächste Cup-Runde. 

Marvin Potzmann – Note 3,31:

Der Lyko-Vertreter war kein kongruenter Ersatz für den Griechen: Der Burgenländer lieferte auch angesichts der Tatsache, dass er als Rechtsfuß links spielen musste, eine brave Partie ab, kämpfte und blieb ohne schwere Fehler. Trotzdem fehlt ihm scheinbar der Mut und sicherlich die Explosivität eines Lykogiannis. Er wurde von Andi Dober – der wohl, wäre er nicht mit ein wenig fußballerischen Talent gesegnet, keinen Lehrstuhl als Universitätsprofessor für französische Lyrik inne hätte – mit dem gestreckten Bein kurzzeitig bewegungsunfähig gemacht. Doch mangels Defensivspieler auf der Grazer Bank, musste er – trotz zwischenzeitlichen Humpelns als Hauptfortbewegungsmittel – durchbeißen. Speziell in der zweiten Halbzeit boten sich für den Linksverteidiger sehr viele Räume, Potzmann suchte auch immer öfter den Weg ins letzte Drittel, seine Hereingaben oder Abspiele blieben aber ohne echte Durchschlagskraft. 

Deni Alar – Note 3,98:

Diesmal als hängende Spitze aufgeboten agierte Alar eigentlich wie in vielen Spielen – speziell zu Beginn der Bundesliga-Saison – eigentlich ganz und gar „alartypisch“. Bloß: Er traf diesmal nicht. Erst in der 98. Minute hatte er die erste Chance auf ein Tor. Hätte der Obersteirer in dieser Situation einen Treffer erzielt, würde man wohl kaum von einer schwachen Leistung des Offensivmannes sprechen. So aber war das dann doch zu wenig.

Philipp Zulechner – Note 4,10:

Ging voller Feuer und sehr aggressiv in das Spiel. Wo jedoch viel Licht ist, ist auch viel Schatten: Und es war dann doch eher dunkel für ihn in der Bimbo-Binder-Promenade. Der Stürmer stand viel zu häufig im Abseits, viele Pässe waren zu unpräzise, er agierte des öfteren überhastet und wirkte noch nicht so, als wäre er bei Sturm wirklich angekommen. Immerhin konnte Zulechner durch ein formvollendetes Foul an sich selbst den Ausschluss von Dober herausschinden und ihm gelang auch durch ein beherztes Rutschen das Assist zum Ausgleichstreffer von Schmerböck. Ein merkwürdiger Torversuch (?) des Oberösterreichers ging in das Seitenout, so eine Situation hat es seit den Zeiten eines Manfred Zsak nicht mehr gegeben. In dieser Verfassung ist der Wiener wohl noch kein echtes Thema für einen Fixplatz in der Startelf.

Einwechslungen:

Philipp Huspek (76.) – Note 2,89:  

Der Rechtsaußen brachte nach seiner Einwechslung den erhofften frischen Wind und sorgte stets für Gefahr über seine Seite. Seine beste Vorlage aus der 7. Minute der Nachspielzeit, ging allerdings an Freund und Feind vorbei. Eventuell ein bisschen zu spät in die Cup-Schlacht geworfen.

Bright Edomwonyi (84.) – Note 3,32:

Brachte ebenso frischen Schwung und kam bereits nach wenigen Minuten Einsatzzeit zu zwei dicken Chancen (84. und 87.). Je länger der Nigerianer allerdings im Spiel war, desto unkonkreter wurde sein Zug auf das Tor und er vergab auch noch die eine oder andere Möglichkeit relativ stümperhaft.

Roman Kienast (106.) – Note 3,82:

Er kam in der zweiten Halbzeit der Verlängerung und fiel, abgesehen von einem Kopfball über das Tor, nur durch seinen souverän verwandelten Elfmeter im Penalty-Shoot-Out auf.

 

SturmNetz.at bedankt sich bei 290 eingegangenen Bewertungen. Der kämpferischen Leistung der australischen Mittelfeld-Arbeitsbiene sei nichts als ehrlicher Rock gewidmet: 

 

8 Kommentare

  1. Ennstaler sagt:

    Seit dem Fehlen von Sascha Horvath wird im Spiel von Sturm die linke Seite völlig vernachlässigt. Der Gegner kann sich so gut auf die rechte Seite konzentrieren, wo die Flügelspieler von Sturm eher zur Cornerfahne als zu einer ordentlichen Flanke kommen.
    Es ist Aufgabe des Trainers, solche Schieflagen durch eine entsprechende Aufstellung bzw. Wechsel zu beheben

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    • arrai sagt:

      Finde auch, dass über die rechte Seite gar nichts geht (auch schon in den Spielen vor Mattersburg). Huspek rackert zwar wie wild, aber wenn er jemanden überspielt hat und mit seiner Geschwindigkeit Meter machen kann, endet das meist bei der Cornerfahne bzw. viel zu selten mit einer gefährlichen Hereingabe. Mit Koch steht hinter ihm noch dazu kein wirklicher Flankengott 😉

      Aber man sollte nicht vergessen, das ist Jammern auf hohem Niveau. Vor ein paar Monaten ist weder über rechts, links noch über die Mitte etwas gegangen, jetzt immerhin bei zwei von den drei Optionen 😀

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  2. Nock-74 sagt:

    Also ich seh das ganze jetzt auch nicht ganz sooo schlimm. Der Unterschied war, das sich bei St.Pölten einige neue Spieler dem neuen Trainer aufdrängen wollten, wobei ich bei unseren „Neuen“ nicht unbedingt den Eindruck hatte. Und wie es schon @schworza99 geschrieben hat, es glaubt doch wirklich niemand mehr, dass der Kienast das Blatt wendet wenn er reinkommt oder? Und den Alar muss ich doch als MS aufbieten, dort ist er am stärksten. Immerhin haben wir gegen einen Bundesligisten gespielt, mit „Trainereffekt“, und nicht gegen EBREICHSDORF ein 3:0 aus der Hand gegeben. Also ich mache mir vor dem Austria-Spiel keine großen Sorgen, vor allem nachdem bei den violetten wohl kaum mit 10 Mann verteidigt werden wird und wir somit wieder etwas mehr Platz haben als die letzten beiden Spiele.

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  3. Arch Stanton sagt:

    „drag you through the shit, gonna rub your nose in it..“

    ..sehr gut, Jimmy Jeggo, wie er leibt und spielt, der bissigste Koala in schwarz weiß, ein echter Kickaboora!

    Und bei aller berechtigten Kritik sollten wir einfach das nächste Spiel ansehen.

    Feiern, trauern, sudern, subjektiv analysieren, schimpfen, .. im Grunde das tun, was Fußballfans so tun am Wochenende.

    ..und a bisserl Tex Perkins hören und den Ton abschalten kann net schaden, wenn der ORF überträgt. Ist man als Sturmfan eigentlich gebührenbefreit?

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  4. kato kato sagt:

    eine schwache halbzeit gegen mattersburg, ein halbmotiviertes cupspiel im 2. anzug, beide spiele nichteinmal niederlagen (nach 90 minuten) und schon kriechen die ersten schwarzmaler aus ihren löchern.

    keine panik, wir brauchen keine krise herbeireden, sturm kann nicht jedes spiel gewinnen. wir alle wissen, dass sturm im konterspiel viel gefährlicher ist als wenn wir das spiel machen müssen, von daher überrascht es mich nicht, dass gegen einen kleinen verein mal nur ein unentschieden herausschaut.

    wichtig wird sein, jetzt gegen die austria eine reaktion zu zeigen. die würde aber mehr an der leistung festmachen als am ergebnis.

    zum cupspiel selbst mag ich gar net viel sagen, außer dass der verein den cup nicht sehr ernst nimmt, wenn gegen einen bundesligisten 5 neue in die mannschaft gestellt werden. angesichts der tabellensituation und der möglichkeit, ersatzspieler unter wettkampfbedingungen zu testen ist das aber durchaus verständlich.

    von den fünf neuen haben schmerböck und schoissengeyr (seine longpasses in den lauf sind ein traum) wiedereimal gezeigt, dass sie jederzeit bereit für die kampfmannschaft sind. lück fehlt eindeutig spielpraxis, ein urteil will ich mir da nicht erlauben.

    zulechner ist explosiv im pressing, seine balleroberungen führten zum tor sowie zur der anderen tollen chance von schmerböck, der pass war aber leider etwas zu unpräzise. beim kopfball danach fehlte zulechner die übersicht um auf den freien alar zu passen. generell wirkt zulechner übermotiviert, geht mit der brechstange zu werke und will alles erzwingen. er muss mehr ruhe und seinen flow finden, dann ist da durchaus potential vorhanden. ihn als schlechtesten spieler am platz zu bewerten finde ich nicht gerechtfertigt. (potzmann hat zb sowohl beim tor alsauch bei der besten chance der st. pöltner in der 93. minute lumu aus den augen verloren, aber gut, er spielte auf der falschen seite und beim sprint gegen lumu wird er sicher noch dobers foul gespührt haben)

    alars bewertung find ich ungerechtfertigt, auch wenn es natürlich nicht sein bestes spiel war. trotzt der eher defensiven ausrichtung von st. pölten schaffte er es einige male sich mit guten läufen von seinen gegenspielern zu lösen und in vielversprechende positionen im strafraum zu bringen, nur kam der pass nicht. für die „ich schau beim fussball nur auf den ball“-zuseher blieb er dadurch wohl unsichtbar…

     

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    • black_aficionado sagt:

      Siehst ich sag dafür, dass ein Gruber um nichts schlechter als Schmerböck ist! Beide sind nicht gut (genug)!

      So viele potenziell tollen Chancen so leicht vertändeln; immer hängenbleiben; unfassbar viele einfache Ballfehler – das wiegen auch die wenigen Scorer hin und wieder nicht auf!

      Zulechner fehlt noch sehr viel, ja. Das war gar nichts, so ehrlich kann man schon sein. Auch Edo wird so benotet wenn nichts bei ihm herausschaut, dieser ist aber immer noch gefährlicher und bringt der Mannschaft mehr.

      Grundsätzlich bin ich aber voll bei dir, jetzt in Schwarzmalereri zu verfallen, das ist wertbefreit

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  5. Jocole sagt:

    Warum liebes Sturm Netz Team sollte man es nicht als Bewertungsgrundlage heranziehen, wenn man den entscheidenden Elfer verschießt?

    Natürlich ist es Nervensache! Ja genau stimmt auch das Ronaldo  schon mal einen verschossen hat…..Bitte nicht böse sein, aber so einen Schwachsinn hab ich auch noch nie gehört!

    Genau darauf kommt es an vor dem Tor, beim Elfer und generell im Fussball, dass hat nichts mit Glück zu tun! Wenn ich den Ball mit 2 Schritt Anlauf, halbhoch und unplaziert trete, ist das eben Versagen! Edi wurde hier ein Jahr lang milde gesagt verteufelt, als er übers halbe Feld gesprintet ist, dabei vier Verteitiger abgeschüttelt hat, und vorm Tor dann nicht konzentriert genug war……Regionallliganiveau, reicht nicht für die Bundesliga hieß es sinngemäß vom Sturm Netz Team!

    Bei Edomwonyi waren es auch die Nerven, und alleine vorm Tor haben auch schon andere vergeben….Sieht man relativ häufig in der Deutschen Bundesliga, sogar in der Premierleague!

    Die Cupniederlage sehe ich überhaupt nicht als Rückschritt! Die Jungs sind mit 110 Prozent im Ligaalltag, und das machen Sie ganz ordentlich…90% im Cup auswärts in St.Pölten reichten halt nicht ganz!

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  6. austria4ever sagt:

    Sind natürlich noch extrem viel Feinheiten zu bearbeiten – von Aufbau eines gleichwertigeren „B-Stamm“, über variirende Strategien, mehr Konstanz reinbringen – und natürlich zeigen sich mit der Zeit die Defizite immer deutlicher, besonders wenns für die Schönwetterfans nach zwei X (nach 90min) glei zur Krise stilisiert wird! Aber man vergisst ob des tollen Erfolgslaufs, daß wir quasi mit nem KOMPLETT NEUEN Team spielen und das Erreichte deshalb objektiver eingeschätzt werden sollte! Es ist ja ABSOLUT FANTASTISCH und Balsam auf der Seele was bisher erreicht wurde und lässt wirklich Freude auf mehr erwarten, desto mehr das Team noch sich einspielt (Vastic, Mählich, Schopp, Reinmayr, Haas usw usw, haben JAHRE (ca.6/7?) zusammengespielt, bevor sie zur Meistertruppe wurden..)

    Also, ich freu mich – im Vergleich zu den letzten Albtraumjahren – endlich wieder brutalst auf die Zukunft :))) SturmGraz4ever & ever & ever..

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