Ein Plädoyer für einen neuen Trainer

Ein Kommentar zu einer Saison zum Vergessen

Vor etwa einem Monat schrieb ich einen Artikel, der (anhand der vom Verein veröffentlichten Statistiken und Heat-Maps zu jedem Spiel) Roman Mählich deutlich infrage stellte! Die Redaktion entschied sich daraufhin, den Beitrag nicht zu veröffentlichen, da man keine Unruhe stiften wollte und auch intern nicht alle derselben Meinung waren. Ich denke, dass es nun an der Zeit ist, dieses Fass noch einmal aufzumachen. Es handelt sich hierbei nach wie vor vor allem um die Meinung des Autors.

Kurz zusammengefasst möchte ich euch meine drei größten Kritikpunkte an Roman Mählich nennen, dem aus meiner Sicht schlechtesten Sturm-Trainer seit Gilbert Gress.

1 – Ideenlosigkeit und „schnelles Umschaltspiel“

Es ist augenscheinlich, dass der SK Sturm in diesem Frühjahr die zweitschlechteste Mannschaft der gesamten Bundesliga ist, zumindest von offensiver Seite. Nur die ohne Didi Kühbauer hilflosen St. Pöltner haben es im Frühjahr geschafft, noch schlechter als unsere Elf ins Tor zu treffen. Das liegt in Graz natürlich auch daran, dass Spielmacher Peter Zulj im Winter den Verein verlassen hat und durch den relativ unerfahrenen, jungen, defensiven Ivan Ljubic ersetzt wurde. Aber es liegt auch daran, dass der neue Trainer, im Gegensatz zum Vorgänger, mehr Wert auf eine weiße Weste legte als auf den eigenen Torerfolg. Sowohl der Torhüter als auch die Feldspieler sind beim SK Sturm definitiv qualitativ gut genug, um in der Bundesliga um die Top 3 mitzuspielen.

Die aktuellen Feldspieler des SK Sturm Graz. (Quelle: Weltfussball.at)

Unseren Spielern einen großen Vorwurf zu machen, halte ich übrigens für unfair. Das Team hat gute Zweikampfquoten, läuft ordentlich und bringt die notwendige Leidenschaft auf den Platz. Dass es am Ball dann nicht läuft, liegt an schlechten Matchplänen, fehlender Kontinuität in der Startformation und falschen taktischen Vorgaben – Aufgaben, die ganz klar dem Trainer zuzuschreiben sind und die Trainerbesetzung ist das, was ich Günter Kreissl vorwerfen möchte. Denn dieser Trainer steht für einen Fußball, den dieser Kader nicht verkörpert, sondern für eine „Form“ von Fußball, die höchstens die „Experten“ bei Sky Sport als wünschenswert propagieren.

Ein unnötiges Sendungsformat, ein „Experte“ und ein ausgebooteter Ex-Teamspieler. (Quelle: YouTube-Kanal SkySportAustria)

Der schlimmste Begriff im österreichischen Fußball-Wortschatz ist aus meiner Sicht der Terminus „schnelles Umschaltspiel“, welches inflationär in sämtlichen Analysen von allen Ex-Fußballern in den TV-Sendungen verwendet wird, die jedoch alle in den trägen 90ern gespielt haben und sich an diesen nichtssagenden Begriff wie an einen Strohhalm klammern, wenn mal wieder einer von den Kollegen aus den 90ern einen Trainerjob bekommt und die österreichische Tradition des planlosen Rumpelfußballs in der heimischen Liga fortsetzt.

Der Terminus „schnelles Umschaltspiel“ kann im Universum der Mählichs, Konsels, Ortlechners und „Analytiker-Konsorten“ wie folgt übersetzt werden: Hinten schön bunkern und wenn wir den Ball haben, dann dreschen wir ihn möglichst schnell und kontrolliert nach vorne und laufen ihm nach. Schnelles Umschaltspiel kann für alles stehen, was wenig Ballbesitz bedeutet.

Das aktuelle Ligaformat forciert dieses Spiel, weil (außer dem LASK unter Glasner und den Dosen aus Salzburg) kein Team einen Plan hat, was es mit dem Ball anfangen soll, geschweige denn, wie es den Ball kontrolliert in die Box bekommt. Dadurch, dass das Frühjahr kaum Zeit zum Durchatmen lässt, kämpfen nicht nur die unteren sechs mit allen Mitteln (außer den spielerischen) um jeden Punkt.

2 – Linkslastigkeit im Offensivspiel

Was unter Roman Mählich stark merkbar war, ist eine enorme Linkslastigkeit im Offensivspiel und das kann mehrere Gründe haben. Einerseits lag das an der enorm hohen Laufbereitschaft von Gideon Mensah und dem Hang von Kiteishvili, vermehrt mit Grozurek und Jantscher zu kombinieren. Andererseits lag das bestimmt auch an der Formschwäche von Fabian Koch, der unterdurchschnittlichen körperlichen Präsenz von Michael Lema und dem vermehrt mit Defensivaufgaben eingeteilten Stefan Hierländer – sehr einfach ersichtlich anhand der Heat-Maps der Außenverteidiger unter Heiko Vogel und Roman Mählich. Man sieht einerseits, wie viel höher das Team unter Vogel stand und andererseits wie einseitig das Spiel unter Mählich war.

Die Heat-Map der Außenverteidiger Koch (unten) und Schrammel (oben) im letzten Spiel in Runde 13 unter Vogel. (Spielrichtung nach rechts, Quelle: sksturm.at)

Der Heat-Map-Vergleich zwischen Gidi Mensah (unten) und Fabian Koch (oben). In Runde 32 ähnlich wie in allen Runden davor. (Spielrichtung nach links, Quelle: sksturm.at)

Den geringsten Vorwurf im Offensivspiel kann man unter Mählich (im Gegensatz zu den Spielen unter Heiko Vogel) tatsächlich den Stürmern machen und das ist einfach belegbar: Die Stürmer hatten weniger Einschussmöglichkeiten und klare Torchancen als im Herbst, weil es das Team durch weniger Spielanteile, zerfahreneres Passspiel und unüberlegte Bälle nicht schaffte, die eine zentrale Spitze mit ausreichend Chancen zu versorgen. Es lohnt sich, dazu einen einfachen Blick in die jeweiligen Matchcenter-Statistiken auf der Vereinshomepage zu werfen. Es sei angemerkt: Markus Pink hat seinen Job tatsächlich verhältnismäßig sauber erledigt und sich einige Tore auch selbst erarbeitet. Die Frage ist bloß, was hätte Arnel Jakupovic mit etwas mehr Vertrauen des Trainers leisten können … Klar ist seit heute jedenfalls, dass Mählich es geschafft hat, dass Österreichs zweitbester Torschütze der U21-EM nun sogar den Sprung auf den EM-Zug verpassen könnte. Im heute verkündeten Kader von Gregoritsch scheint Jakupovic nur auf der Abrufliste auf. Eine bittere Pille, wenn man bedenkt, dass Jakupovic zu Sturm ging, um mehr Spielzeit für diese EM zu bekommen.

Es bleibt mir ein Rätsel, wie dieser Trainer es zuwege brachte, den technisch mit Abstand schwächsten Stürmer als beste Lösung für die Zentrale auszumachen und seinen idealen Ersatz in Mittelfeldspieler Lukas Grozurek zu sehen. Gerade, wenn der Stürmer im Zentrum wenige Möglichkeiten bekommt, sollte er mehr technisches Vermögen oder zumindest eine Perspektive auf Leistungssprünge anbieten, oder etwa nicht? Sieht Mählich bei Markus Pink wirklich mehr Potenzial nach oben als bei Jakupovic und Eze? Diese Fragen bringen mich auch schon zum dritten Punkt.

3 – Öffentliche Kommunikation und Personalmanagment

Wofür steht Roman Mählich eigentlich?

Mr. Schnelles Umschaltspiel (c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Im einen Interview moniert er, dass der Kader nicht so gut sei, dass es vor allem um Stabilität gehe und man sich nicht zu viel erwarten solle. In der nächsten Pressekonerenz spricht er optimistisch vom dritten Platz und wie toll das Team nicht trainieren würde. Vor jeder Heimniederlage freute er sich schon auf das Spiel vor den tollen Fans. Dazwischen sortiert er Sandi Lovric und Philipp Hosiner aus, wechselt Emeka Eze in einem Spiel ein und wieder aus und spielt bis zwei Runden vor Schluss in jedem Spiel mit einer anderen Aufstellung (zumindest als im Spiel davor). Ununterbrochen schreibt ihm die Kleine Zeitung nach dem Mund und schießt sich lieber auf die Spieler als auf den Trainer ein, stellt keine kritischen Fragen bei Pressekonferenzen und wundert sich am Ende trotzdem, dass sich nichts ändert. Roman Mählich und die Styria Media AG scheinen eine enge Ehe zu führen, die wohl seit Champions-League-Zeiten gepflegt wird.

Am anderen Ende der Fahnenstange betont Philipp Hosiner bei Sky Sport Austria rund um die 29. Runde im Interview, dass er topfit ist, in der Wintervorbereitung solide getroffen hat und eigentlich noch einige Jahre Vertrag bei Sturm hat, die er durchaus erfüllen würde. Bloß passte das Spielerprofil von Philipp Hosiner anscheinend nicht in das Fußballweltbild seines derzeitigen Trainers. Konnte man ihm im Herbst auf jeden Fall seine Chancenauswertung vorwerfen, so verabschiedete sich „Hosi“ mit einem schönen Kopfballtreffer vielversprechend gegen den WAC in die Winterpause. Eine Trendumkehr war zu erhoffen. Zudem wurde mit Arnel Jakupovic zum damaligen Zeitpunkt DAS österreichische Stürmertalent neben Honsak und Hannes Wolf ausgeliehen, welches in der Vorbereitung seinen Torriecher mehr als nur unter Beweis stellte. Kreissl lieh Jakupovic ganz bestimmt nicht ohne Absprache mit seinem Trainer aus, schließlich sahen beide nach dem schwachen Herbst (zurecht) Handlungsbedarf in der Offensive.

Dennoch entzog Mählich Jakupovic nach nur einem misslungenen Startelfeinsatz das Vertrauen und setzte ihn auf die Bank, strich Hosiner aus dem Kader und Emeka Eze das Selbstvertrauen. Der ideale Mählich-Stürmer, so scheint es, muss entweder groß, technisch unbegabt oder aber zumindest eine richtig fleißige Arbeitsbiene (Markus Pink), respektive gar kein gelernter Stürmer sein (Lukas Grozurek). Man weiß es nicht, denn der Trainer macht in seinen medialen Statements schließlich kaum Angaben. Bleibt zu hoffen, dass er zumindest mit seinen Spielern offener umgeht.

„Die Mannschaft hat mich super aufgenommen“, sagte Jakupovic im Winter. Der Trainer sah das wohl anders. (c) Stefan Krainz

Nominell ist ein Angriff mit Hosiner, Jakupovic, Eze und Pink jedenfalls aus meiner Sicht noch immer einer der besten der Liga. Dazu die offensiven Mittelfeldspieler Jantscher, Huspek, Grozurek und Lema, angeführt vom enorm wichtigen Kiteishvili und Leitwolf und Kapitän Hierländer. Defensiv sind Maresic, Avlonitis und Spendlhofer drei Innenverteidiger, die jeden Verein in dieser Liga verstärken würden. Die schwankenden Leistungen der Außenverteidiger (Koch spielte die erste schwache Saison, seit er bei Sturm ist, Mensah rackerte auf der linken Seite ab dem Winter zumindest ordentlich und ansehnlich) waren natürlich ein herber Rückschlag offensiv wie defensiv, jedoch kann man daran nicht diese verkorkste Saison festmachen. Wie konnte es also trotzdem passieren, dass man diesen Kader so dermaßen in die Krise schlittern ließ?

Zum fast schon absurd anmutenden Unvermögen im Abschluss unter Heiko Vogel gesellte sich eine kommunikative und spielerische Ideenlosigkeit durch Roman Mählich hinzu, die es sehr, sehr schwer machte, den (aufgrund der Schwäche von Rapid und der Austria eigentlich relativ einfachen) dritten Platz zu erreichen und als Fan entspannt und ruhig zu bleiben.

Nach diesem Frühjahr unter dem baldigen Ex-Trainer ist eigentlich sonnenklar, dass nicht einmal Roman Mählich weiß, wofür Roman Mählich steht. Das Einzige, was man diesem Trainer-Missverständnis zugute halten muss, hat leider nichts mit seinem derzeitigen Beruf zu tun: Er ist selbst ein echter Sturm-Fan und wird für immer als fantastischer Mittelfeldmotor in positiver Erinnerung bleiben. Dass das ausreicht für eine weitere Saison als Cheftrainer, darf einfach nicht wahr sein und muss auch vom Präsidium so wahrgenommen werden. (Wo bleibt übrigens unser Leitbild?)

Ein abschließender Wunsch

Ich wünsche mir, dass der SK Sturm mit einem neuen Trainer, der keine bereits bestehenden Verbindungen zum Verein hat, in die kommende Saison startet. Ich wünsche mir, dass Günter Kreissl diese Saison auf seine Kappe nimmt, seinen Stolz runterschluckt, seinen Fehler bei der Trainerentscheidung im Herbst zugibt und sich selbst diesen Sommer als seine letzte Chance verordnet, um einen sportlich nachhaltig gut aufgestellten Verein zusammenzustöpseln. „Nachhaltig“ wird bei mir darauf bezogen, dass der Kader auch zur Vereinsphilosophie und dem Trainer passt. Es fällt mir leider immer schwerer, zu Günter Kreissl zu halten, aber ich habe noch immer das Gefühl, dass es nicht so einfach ist, eine bessere, leidenschaftlichere Person für seinen Posten zu finden. Die Statements von Kreissl hinsichtlich Roman Mählichs Vertrag nach dem Spiel gegen den WAC stimmen mich, was seine Einsicht bezüglich der Trainerposition angeht, leider sehr negativ.

Ich bin Sturm-Fan, weil dieses Team Tore erzielen kann und sich von der ersten bis zur letzten Minute um den Ball kümmern soll (und nicht ums Verteidigen!). Mit Glück und idealen Voraussetzungen spielt mein Verein immer wieder mal um einen Titel in Österreich mit und manchmal auch europäisch – aber das ist mir nicht so wichtig wie die spielerische Ausrichtung.

Ich bin Fan des SK Sturm, weil der schwoaze Fußball ansehnlich war und das auch wieder werden soll (zumindest im österreichischen Vergleich) und weil die Nordkurve Graz eine Leidenschaft an den Tag legt, die international immer wieder Beachtung findet und die ich bei den Spielern und dem Trainer zu oft vermisse. Diese Kurve, die sich in schweren Zeiten hinter die Mannschaft stellt und Missstände immer wieder anspricht, gibt mir oft mehr Gründe, Sturmfan zu sein, als die sportliche Vereinsführung.
Wenn Liebenau brennt, der Steinbäcker rennt und die Schwoazen den Körper am Feld lassen, dann bin ich, wie so viele andere Fans, zufrieden und meine Stimme von durchwegs positiven Fangesängen heiser. Ich freue mich, wenn das in der kommenden Saison mit einem neuen Trainer hoffentlich wieder so sein wird. Auf die Schwoazen!

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49 Kommentare

  1. Bozo 07 sagt:

    Zustimmung!
    Zu 100% Zustimmung!

    Danke für diese ehrlichen und wahren Worte die mir aus meiner schwarzen Sturm Seele sprechen.

    9+
  2. Luca1111 sagt:

    Dieser Beitrag spricht vielen aus der Seele ganz sicher. So kanns nicht weitergehen.

    6+
  3. Provinciano Provinciano sagt:

    Vielem in der Analyse kann man zustimmen, einigem aber nicht. Vor allem hat die Analyse völlig außen vor gelassen, warum Sturm in der 2. Halbzeit meist die Spiele bzw. die Führungen aus der Hand gibt und woraus die unfassbare Heimschwäche resultiert. Wenn auch nur andeutungsweise eine Erklärung dafür in der Analyse zu lesen wäre, könnte man diese als fachkundige Analyse bewerten. So leider nicht, obwohl ich wie gesagt einigem zustimme.

    2+
  4. Siro sagt:

    100% wahr. Der Rauswurf von Vogel zugunsten des Herrn Mählich war ein fataler, folgenschwerer Irrtum. GKs biggest mistake.

    8+
    • Manuel Lampl sagt:

      Ich muss mir eingestehen, dass auch ich falsch lag! Sich von Vogel zu trennen war ein äußerst desaströser Fehler! Wo würden wir vlt stehen, wenn Heiko noch Trainer wäre? Ich denke, wir hätten sicher 6 Punkte mehr und das hätte für den 3 Platz gereicht!

      3+
  5. bianco nero tifoso bianco nero tifoso sagt:

    Yannick Bua, wer glaubst du eigentlich wer du bist, der Herr Wichtig? Du bist ein Internetz Vull Mongo, der sich wichtig macht,is nur meine persönliche Meinung, jetzt ist wichtig zusammen halten und keinen Streit anfangen, verstehst des Yannivk,nix gegen di, aber du verstehtst nicht Sturm Graz.
    Rapid : Sturm, Klassiker vom Feinsten, minimum europäische Weltklasse.
    Ich vertraue auf unsre schwoaz-weissen Buam, andiamo, gemmas on boys in black, es ist immer leicht im Internetz gscheit daher reden, alles besser wissen, gwinns afoch, so einfach kann Fussball sein, wir haben eine super, symphatische Mannschaft, nur ist Fussball halt Ergebnis orientiert, an Blumentopf kannst gwinnan ohne Ergebnisse. WAC, das tut weh, fix EL Gruppenphase.
    Sturm Graz lebt von seiner Geschichte und Emotionen, Mai 2019.
    Endspiele gegen Rapid, nochmal alles geben, weiter kommen, egal wie, dann winkt die EL Marie, leider nicht, Geisterspiel incoming, Sonntag Abend wissen wir mehr, schon Konfuzius sagt: nach dieser bescheidenen Saison vorher keine große Goschn haben, Schmäh gstadt sein, die letzten 12 Monate ist einfach zu viel passiert, emotional ein Auf und Ab, Gü Neukirchner: gemmas on, viri schaun, think positiv, da Bauer mit sein Trakta muss auch viri schaun, Gü, Rekord Spieler, Sieger Typ, Legende Hilfsausdruck, so ehrlich muss man sein.
    Es ist leider so, wir haben noch lange nicht genug, kämpfen für Europa, Sturm auf Europa ist immer noch drin, kämpfen Sturm Graz, niemals aufgeben, das ist in unseren Genen since 1909, Kampfgeist, zusammen halten, wir sind reicher als reich, old school, von der Wiege bis zur Bahre, Herzblut Sturm Fans halt,egal was kumt.
    Big Respekt an Repa Dame, coole Sau, Texte, a Traum, brav is a, Respekt Bruda, danke Dame für deine Texte, Respekt
    Muss ich sagen, dieser Yannick, wer ist das bitte, Katastrophe, er passt einfach nicht Sturm, so ehrlich muss man sein.
    Zusammenhalt, la famiglia untern Grazer Uhrturm!

    2+
    • glockgame sagt:

      Am Anfang wars ja noch recht witzig, deine Beiträge zu lesen, aber mit der Zeit wirds nur noch peinlich.
      Ich mein jetzt gar nicht den Inhalt – auch wenn ich anderer Meinung bin, aber ist ok, jeder darf seine Meinung haben und hier äußern – aber der Schreibstil, sorry, wenn ich das lese werde ich aggressiv. 🙁
      Mit schwarz-weißem Gruß

      9+
    • RAM6I sagt:

      Artikel Top!!

      Dein Kommentar totaler Flopp.
      Stelle mal in den Raum, dass du dem Stallgeruch mehr Vorrang gibst als der Fachlichen Kompetenz?

      4+
    • Manuel Lampl sagt:

      Bianco? Du nervst einfach nur mehr!

      3+
    • tommygraz sagt:

      100% agree zum Artikel und auch was das andere betrifft.

      Leider wird man nur reagieren wenn wir den EL Platz nicht erreichen(wo von ich eh ausgehe), der Trainerwechsel sollte aber unabhängig davon sein,
      …..

      2+
    • Siro sagt:

      @thommy: Das ist der Punkt. Aus diesen beiden Begegnungen gehen wir IMMER als Verlierer raus. Entweder wir verlieren auch noch den letzten EL-Quali-Platz oder Mählich bleibt….

      Schwierig zu sagen, welches Szenario schlimmer ist.

      3+
    • Bist du´s, Becherwerfer?

      0
    • jorge72 sagt:

      ich lese seine (bianco nero…) kommentare viel lieber als eure ewige jammerei.

      0
  6. KANN MICH DER OBEN ANGEFÜHRTEN AUSFÜHRUNG NUR ANSCHLIESSEN!!!!

    0
  7. Neukirchner sagt:

    Na bumm!!!
    Der Bua haut ganz schön einen raus…

    4+
  8. schmitzi82 sagt:

    Zu 100% auf dem Punkt gebracht.

    Hoffentlich Liest das auch Sportlicheleitung

    6+
  9. Arch Stanton sagt:

    Treffender Artikel, werter Herr Steinkellner.
    Vor allem Deine Zeilen Jakupovic betreffend sprechen mir aus der Seele. Nichts gegen die Person Mählich, doch scheint er als Trainer wirklich drauf und dran zu sein, sich selbst als Legende zu beenden. Die Mannschaft wirkt, als würde sie mit Stift und Flipchart trainieren und nicht mit dem Ball. Ich will wieder Spiele zum Anschau‘ n und kein Prostituieren für Punkte..
    Auf die Schwoazn!

    7+
  10. gepi20 sagt:

    Jetzt kommt Rapid und wir schwimmen aus dem EC. Kein Ton bislang nach dem letzten Spiel vom Management, GK oder RM. Hoffentlich fegen die Grünen über uns hinweg damit Bewegung im Sinne des obigen Artikels reinkommt.

    7+
  11. lobbo sagt:

    etgegen der anscheinend populären meinung hier finde ich dass dieser artikel der seite sturmnetz.at einiges an glaubwürdigkeit nimmt! anhand irgendwelcher heatmaps kunfuse theorien aufstellen kann bald wer und am besten irgenwelche kellerkinder die noch nie einen ball aus der nähe gesehen haben geschweige denn auf einem fussballfeld… ich bin auch skeptisch mählich gegenüber aber dieser beitrag ist nur theoretisches blabla gibs zu mrcoll 😉 ps.: beleidigts mir ja nicht den bianco nero tifoso

    2+
  12. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Wer hätte gedacht wenn man einen erfahrenen, bei der Mannschaften beliebten Trainer nach einem Unentschieden stanzt und einen Zweitliga-Trainer ohne Erfahrung und mit Stallgeruch holt das was schief gehen könnte…

    6+
  13. Manuel Lampl sagt:

    In der nächsten Saison werden wir mit mählich um den Abstieg Spielen! Das ist so sicher wie das Amen im Gebet! Der fährt uns an die Wand! Nachdem wir beide Spiele gegen Rapid verloren haben, wird Gü hoffentlich zu dieser Erkenntnis kommen und Sturm endlich von seinem Leid (Mählich) befreien!

    2+
  14. mario no sagt:

    Ein sehr interessanter und gelungener Artikel, der vor allem das derzeitige Stimmungsbild einfängt und mit durchaus übereinstimmenden Argumenten zu überzeugen weiß.

    Ich sehe die aktuelle Situation durchaus sehr ähnlich, jedoch resultiert diese meiner Meinung nach auf Fehlern (Fehlentscheidungen, Fehleinschätzungen), die in der Vorsaison getroffen wurden.
    Als Kardinalsfehler sehe ich immer noch die Trainerentscheidung in der Nachfolge von Franco Foda. Man hatte da ausreichend Zeit, als Winterkönig eine Ausgangsposition, die nicht besser sein hätte können und auch einen finanziellen Spielraum um hier keine Experimente machen zu müssen. Hier hatte man sich mit Heiko Vogel für eine zwar nicht uninteressante, jedoch sehr experimentelle Lösung entschieden, die schließlich nicht aufgegangen ist. Roman Mählich war dann mehr oder weniger eine Verlegenheitslösung, die vor allem vom Sturm-Vorstand präferiert wurde.
    Demnach ist die Bestellung von Roman Mählich ein zwangsläufiger Folgefehler und die Ansammlung solcher Folgefehler , z.B. die völlige Fehleinschätzung der Neuzugänge im Sommer, einen Peter Zulj nicht im Sommer zu transferieren, wo es noch möglich war, einen Michael Liendl nicht zu verpflichten usw. usw….., die Ursache für den aktuellen Zustand.

    Nach der Ablöse von Heiko Vogel wäre es wohl für jeden Trainer schwer geworden, eine bereits verkorkste Saison noch halbwegs zu retten.
    Angesichts der damals schon schlechten Vorraussetzungen hat Roman Mählich zumindest verhindert, dass Sturm vielleicht sogar in ernste Abstiegsgefahr geraten wäre, und wir uns „nur“ über vergebene EL-Chancen ärgern müssen.
    Wer Roman Mählich allerdings bei Wr. Neustadt beobachtet hat und im Vergleich einen Christian Ilzer, den überrascht die Entwicklung bzw. Nichtentwicklung der von ihnen betreuten Mannschaften nur wenig. Mählich wäre als Amateur-Coach mit dem klaren Auftrag, den Aufstieg in die 2. Liga zu schaffen oder vielleicht als zusätzlicher Co-Trainer sicher ok gewesen, ihn praktisch ohne Erfahrung und ohne erkennbare Philosophie als Cheftrainer zu bestellen, wo er selbst noch praktisch in Ausbildung ist, war eine Entscheidung, wo sich bei Sturm nicht nur GK hinterfragen muss. TV-Analytiker und Cheftrainer einer BL-Mannschaft sind dann doch zwei verschiedene paar Schuhe.

    Ein Trainerwechsel jetzt im Sommer löst aber nicht gleich alle Probleme bzw. garantiert noch keine Wohlfühlzone für die Fangemeinde. Sturm verfügt nicht über genügend Ressourcen um alle notwendigen Reparaturen sofort durchführen zu können.
    Aber eine dieser dringend notwendigen Reparaturarbeiten betrifft mit Sicherheit die Trainerfrage .Hier sollte die Verantwortlichen auch eher bereit sein, Geld in die Hand zu nehmen als bei dem ein oder anderen Transfer. „Viele Vereine investieren sehr oft in teure Spieler. Die Investition in einen richtig guten Trainer spart dir zwei bis drei teure Transfers im Jahr.“ So oder so ähnlich brachte es einmal ein ehemaliger Präsident einer deutschen BL-Mannschaft auf den Punkt.
    Die Zeit der Experimente bei Sturm sollte vorbei sein und vor allem die Trainerfrage in erster Linie nach inhaltlichen Kriterien, Stichwort Philosophie, beurteilt werden und diese Philosophie kann für Sturm nur heißen, die Nachwuchsarbeit wieder viel ernster und intensiver zu betreiben und die Stufe vom Amateur bzw. Jung-Profi zum Profi so gering als möglich zu halten. Demnach erwarte ich mir das alles unternommen wird, die zweite Mannschaft in selbige Liga zu bringen und künftig die externe Backupquote so gering wie möglich zu halten. Ein Wettrüsten mit Salzburg, Wien und bald auch Linz wird sich Sturm auf Dauer nicht leisten können.

    Ich finde es richtig und auch wichtig, dass man Dinge offen an- und aussprechen kann, aber manche Reaktionen übersteigen in meinen Augen schon die Verhältnismäßigkeit.
    Die gebotenen Leistungen entsprachen mit Sicherheit nicht den Erwartungen und auch nicht dem Potential, dass die Truppe haben sollte, aber Sturm ist Fünfter geworden und hat zumindest sogar noch die Chance auf die EL-Quali. Sturm ist nicht wie der FC Wacker gerade abgestiegen wo niemand weiß wie und ob es überhaupt weitergeht.
    Deshalb sind Forderungen wie der Rücktritt des Vorstandes, der gesamten Sportlichen Leitung, des Trainers und dann noch möglichst aller Spieler zwar in der ersten Emotion verständlich, lösen aber keine Probleme.
    Wir als Fans werden auch diese, wie auch Generationen vor uns schlechte Spielzeiten hinter uns lassen und den SK Sturm, egal was geschieht, unterstützen.
    Ich hoffe, dass möglichst viele am Sonntag ins Stadion kommen. Nicht weil es sich die Mannschaft, der Trainer, der Sportdirektor oder sonst wer verdient oder nicht verdient hat, sondern weil wir einfach Sturm sind und Sturm wichtiger ist als einzelne Personen und wir einfach da sind, wenn wir gebraucht werden.
    Das zeichnet uns seit 110 Jahren aus. Wir feiern oder schimpfen und pfeifen gemeinsam, die Hauptsache ist „gemeinsam“.
    In diesem Sinne auf die Schwoarzen.

    10+
    • Arch Stanton sagt:

      Was für ein Kommentar! Wohlformuliert und lesenswert.
      Ich hoffe auch auf ein volles Haus am Sonntag. Und tatsächlich ist es mir egal, ob wir dann international spielen oder nicht. Wir sind Sturm Graz, das braucht uns keiner je verzeih‘ n..
      Auf die Schwoazn!

      0
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Es geht nie um die Platzierung, es geht immer ums wie…spielt nur einer der Wiener Vereine seinem Budget entsprechend wären wir jetzt im unteren Playoff…
      Und man muss Konsequenzen fordern, zu sagen Vogel nachzufolgen war keine leichte Aufgabe…
      1. hätte man ihn bei einem klar erkennbaren Aufwärtstrend nicht feuern dürfen
      2. hat weder wer Mählich gezwungen Trainer zu werden noch hat wer die sportliche Führung gezwungen die Billiglösung zu holen.

      Wir sind ein Profiverein, Leistung zählt und ned was da Trainer in den 90ern getan hat. Kreissl ist zu hinterfragen ob der Transfers und Trainerbestellung, der Vorstand weil er Mählich sicher favorisierte (unser Stallgeruch ist schon krankhaft) und Jauk weils in Sachen Stadion schon seit Jahren nix weitergeht und sportlich nie lange stabil bleibt (und weil er nur bei Schönwetter am 1. Mai große Reden hält).

      1+
    • GazzaII sagt:

      Stimme mario no zu! Auch wenn es für jeden Trainer nach Vogl schwierig gewesen wäre muss man trotzdem sagen, dass Kreissl sich jetzt 2 Trainer aussuchen konnte und dies 2mal ein Griff ins Klo war
      => liegt die Schuld für mich beim Sportdirektor,
      im Profifußball sind 3 Chancen eh schon viel zu viel und sehr selten, aber wenn man ihnm zu Gute hält, dass er, was jetzt immer deutlicher wird, auch dank des Trainers, einen sehr guten Start bei Sturm hatte,
      würde ich ihm noch eine Chance geben=> Mählich raus, einen neuen Trainer und neue Spieler (vielleicht endlich auch mal wirklich MEHR aus dem eigenen Nachwuchs) holen und wenn es nächste Saison wieder so läuft wie heuer, dann sollte auch GK bei Sturm Geschichte sein!

      2+
    • tommygraz sagt:

      Toller Kommentar, ergänzend möchte ich auch die Frage stellen, wie es möglich ist, dass Sturm nur unter FF funktioniert, das sollte einmal hinterfragt, bzw durchbrochen werden

      0
  15. Rene90 sagt:

    am Sonntag ist „ALLES WIEDER GUT“ die Grünen werden niedergerungen, EL Quali geschafft (internationaler Startplatz ist top) und somit wurde alles richtig gemacht und GK / RM sind dann die Helden -> das Stadion wird brennen und gefeiert wird bis zum umfallen -> so wird es kommen und Yannick „100% agree zu deinem Bericht“ dann wirst als Ahnungsloser seitens der Sturmführung dastehen …..

    0
  16. schmitzi82 sagt:

    @Rene 90 * Nicht gegen deiner guten Fantasie und deine Träumen die man schon haben darf, Aber in dieser Situation Leistung Können, Gewinnt unser Mannschaft eine goldene Ananas.

    So wie ich das sehe werden wir mit 3 Tore die Heimreise von Wien antreten und in Graz das Letzte Heimspiel auch noch Verlieren.

    Wünsch es Dir das deine Träume wahr werden.

    1+
  17. Nock-74 sagt:

    So jetzt wart ich nur mehr auf den Ennstaler mit seinem David Preiß-Vorschlag!!
    Ansonsten 100%-agree! Vor allem was Jakupovic anbelangt kann ich mich nur der Meinung des Autors anschließen. Naja vielleicht deine Meinung von „der unterdurchschnittlichen körperlichen Präsenz von Michael Lema“ kann ich nicht ganz teilen. Der Bub ist 1,76 m, wieselschnell, technisch begabt und ich bin mir ganz sicher, dass er uns noch ganz viel Freude bereiten wird. Mein Wunschdenken, die Schimmligen abschießen, danach Selbstreflexion (ergo neuer Trainer) und auf geht´s in die EL-Quali. Die Millionen die dem WAC zustehen für die Gruppenphase würden uns auch ganz gut tun.

    3+
  18. Ferdi sagt:

    Markus Schopp und Jonny Ertl als Alternative für R. Mählich und G. Kreissl.

    1+
    • Sturm-Echo sagt:

      YEAHHHHHHHHHHHH!!!

      0
    • Sturm-Echo sagt:

      …und einen Präsidenten der die finanziellen Möglichkeiten hat uns als zumindest Nr. 2 in der Liga zu etablieren!!! Der fehlt noch…

      0
  19. rio sagt:

    Wer den Kopf von Mählich fordert, müsste wohl auch GK eine gute Heimreise wünschen. Da hilft auch keine krampfhafte, unrealistische Sicht auf einen vermeintlichen Kader mit Potential für den 3. Rang. Denn sollte es auch nur annähernd so sein, dann versagte der Sportchef 2 Mal bei der Trainerbestellung grauenhaft und somit sollte auch sein Abschied besiegelt sein.
    Ligaformat, Umschaltspiel und, natürlich, die Kleinezeitung zusätzlich (zu Mählich) als Ausrede für eine einfach zu schwache Mannschaft ins Treffen zu führen, erklärt die Bedeutung dieses Artikel von alleine.
    Ein fulminanter, „last minute“ Sieg gegen Rapid (3 Treffer Pink) würde uns Fußballexperten dorthin führen, wo wir wahrscheinlich sowieso hingehören, ins Nirvana!

    1+
  20. Rusty sagt:

    Meine Gedanken zu diesem Artikel, den ich nur bedingt zustimmen kann:

    Ich glaube nicht, dass die schlechte Performance der Mannschaft ausschließlich an schlechten Matchplänen bzw. in weiterer Folge dem Trainer zuzuschreiben ist. Klar ist schon, dass der Trainer einige Spiele vercoacht hat. Aber es liegt schon auch an den größtenteils schlechten Leistungen der Spieler, die in der gesamten letzten Saison schlechte Leistungen erbracht haben. Es wurden Spiele verloren oder nur unentschieden gespielt, bei denen die Abwehr katastrophale Fehler gemacht hat, vom Mittelfeld nichts gekommen ist und die Stürmer die sogenannten 100-Prozenter nicht verwertet haben. Es muss aus meiner Sicht den Spielern sehr wohl ein Vorwurf gemacht werden, es müssen weitere Spieler aussortiert werden, die im letzten Jahr schlechte Leistungen gebracht haben.

    Ich habe auch nichts gegen das schnelle Umschaltspiel, denn im Prinzip spielt das auch Salzburg und der LASK – sobald die den Ball haben geht es schnell nach vor – die beiden Mannschaften haben den Ball allerdings schon viel weiter vorne zurückerobert als Sturm. Wenn die richtigen Spieler vorhanden sind, dann ist das für Sturm die richtige Variante, denn das hat man im letzten Jahr unter Foda und nach den Startschwierigkeiten von Vogel (Ballbesitzfußball vs. Umschaltspiel) gut gesehen. Wir wurden mit diesem System Cupsieger. Derzeit haben wir allerdings nicht die richtigen Spieler – für kein System. Im letzten Herbst hat Vogel wieder auf Ballbesitzfußball umgestellt und wir sind sang- und klanglos aus dem europäischen Bewerben ausgeschieden und sind in der Meisterschaft ins untere Mittelfeld abgerutscht. Allerdings waren diese Misserfolge meiner Meinung nach keine Systemfrage mehr, sondern eine Qualitätsfrage der neu aufgestellten Mannschaft – das wäre mit jedem System misslungen.

    Arnel Jakupovic hat meiner Meinung nach genug Chancen gehabt sich durchzusetzen. Ich erinnere mich an einige Chancen, die er kläglich verhaut hat – wie z.B. letzte Woche gegen WAC als er eine gute Chance „kilometerweit“ über das Tor geschossen hat. Es ist mir schon klar, dass unsere Stürmer wesentlich weniger Pässe aus dem Mittelfeld bekommen haben als noch vor einem Jahr. Aber genützt hat Jakupovic diese Chancen nicht. Und der in diesem Artikel als technisch schwächster Stürmer bezeichnete Markus Pink hat dann doch mehr Tore geschossen – auch wenn seine Torausbeute viel zu gering ist. Deswegen sollte man sich nach einem neuen Nummer 1 Stürmer umschauen.

    Die Ansicht des Autors, dass die Defensivabteilung Maresic, Avlonitis und Spendlhofer jeden Verein in der Liga verstärken würden, teile ich überhaupt nicht. Unsere Innenverteidigung ist extrem langsam, hat unzählige unnötige Elferfouls gemacht und hat aus meiner Sicht keine Spieleröffnung, denn die spielen entweder nur hin und her oder zum Tormann, der dann in Bedrängnis auf gut Glück in die gegnerische Hälfte schießen muss. Überspitzt formuliert wäre mir jede andere Defensivabteilung der ersten 10 Mannschaften der Bundesliga lieber gewesen, sogar die von Rapid.

    Im Prinzip stimme ich den Autor dieses Artikels ja auch überein – Trainer austauschen. Wenn man allerdings nur den Trainer und / oder zusätzlich auch noch den Geschäftsführer Sport austauscht wird sich in der nächsten Saison nichts ändern. Man muss ein Spielsystem definieren, das bei Sturm dauerhaft gespielt werden soll. Das muss man durchziehen und nicht bei jedem Rückschlag ändern. Der LASK hat das eindrucksvoll bewiesen. Das Spielsystem von Mählich ist nicht erfolgreich, weshalb hier Handlungsbedarf herrscht – da stimme ich mit dem Autor dieses Artikels überein. Aber es gehören auch Spieler ausgetauscht, ein rechter und linker Verteidiger, ein souveräner Innenverteidiger, ein linker offensiver Mittelfeldspieler und ein neuer Stürmer sind das Mindeste für die nächste Saison.

    Es muss vom Präsidium, vom Aufsichtsrat und von der Wirtschaftsabteilung das Selbstlob in Bezug auf Sponsoreinnahmen aufhören, denn jedes Jahr nur ein paar Tausender mehr Sponsoreinnahmen zu lukrieren, ist viel zu wenig. Es muss ein Großsponsor gefunden werden, der den immensen Werbewert, den Sturm verkörpert, gerecht wird. Unser Hauptsponsor zahlt viel zu wenig. Wir kommen hier nicht vorwärts. Auch das ist ein Grund – wenn nicht der Hauptgrund – dass wir bei Spielerabgängen nicht adäquat nachbesetzen können. Mein Wunsch an den Präsidenten wäre, dass es ihm und seinem Team gelingt, die Sponsoreinnahmen in den nächsten zwei Jahren zu verdoppeln. Das wäre die Erfolgsmeldung, die ich mir von der Wirtschaftsabteilung erwarte.

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    • fauli fauli sagt:

      Mein Wunsch an den Präsidenten wäre, dass es ihm und seinem Team gelingt, die Sponsoreinnahmen in den nächsten zwei Jahren zu verdoppeln. Das wäre die Erfolgsmeldung, die ich mir von der Wirtschaftsabteilung erwarte.

      WIE soll das bitte funktionieren? wir sind hir nicht beim fußballmanager. welche steirische firma wie AVL etc. hat einen mehrwert wenn sie bei sturm als sponsor einsteigen? glaubst wirklich es warten nur alle drauf, das der jauk endlich anruft und nur mehr sagt wie viel sie zahlen dürfen?

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    • Rusty sagt:

      @ fauli:
      Was mich stört ist, dass alle überregionalen Firmen, die im gesamten österreichischen Gebiet tätig sind, sich beim Sponsoring fast ausschließlich auf die beiden Wiener Vereine konzentrieren. Mit überregionalen Firmen meine ich z.B. OMV, so ziemlich alle Telekommunikationsbetriebe, Versicherungen, Banken, etc. All diese Firmen sind in erster Linie auf Bundesländerumsätze angewiesen. Aber wieso betreiben diese ihr Sponsoring nicht in ihrem Hauptgebiet, nämlich den Bundesländern? Da sollte es schon mal eine Kontaktaufnahme der Bundesländervereine mit diesen Firmen geben (z.B. Sturm und nicht LASK, die uns dann endgültig den Rang ablaufen wird). Mir kommt halt so vor, dass Sturm es hauptsächlich darauf anlegt, unseren (zugegebenermaßen sehr wohlschmeckenden) Hauptsponsor schon weit vor Ablauf der Vertragslaufzeit zu ähnlichen, nämlich zu niedrigen, Konditionen zu verlängern, so unter dem Motto besser den Spatz in der Hand als die Taube am Dach. Damit kommt Sturm aber nicht weiter, sondern muss dringend achten, dass die Einnahmenschere zu den Wiener Clubs sich nicht immer weiter öffnet.

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    • fauli fauli sagt:

      beim sponsoring der wiener vereine dürfte die politik eine nicht zu verachtende rolle spielen…

      unterstützug vom grazer bürgermeister brauchst dir da nicht erwarten…

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    • brent_everett sagt:

      Wir sind DER Sportklub Steiermark, wir repräsentieren das gesamte Bundesland! Natürlich ist es für alle großen Firmen in der Steiermark höchst interessant bei uns zu investieren. Im Erfolgsfall wie EL oder CL Teilnahme lukriert man einen enormen Werbewert. Man muss diese Firmen von diesem Mehrwert ÜBERZEUGEN! Aber da muss man halt bitte bitte machen!Ich wünsche mir, dass HK unseren Präsidenten bei der Hand nimmt und ihm zeigt wie man Sponsoren aufreißt!

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  21. Marchanno Diaz Rabihou sagt:

    leider wird der verdiente, brave und beliebte RM das nicht mehr herumreissen können. er lebt zwar mit den verpflichtungen vom vogel, aber auch dem kreissl bereiten die wunschspieler vom vogel (obermaier, hosiner) noch genug sorgen. es wird auch kein schopp sein (hatten wir ja schon) und sollte auch nicht der nächste stallgeruch hawara sein (milanic, neukirchner, foda, …) und für alle die jetzt aufgezuckt haben JA – die zeit unter FF war die allerschlimmste!!! FF hat immer alle wunschspieler bekommen (war leichter als er selber Sportdirektor war) jugendspieler nur durch zufall oder auf grossen druck eingesetzt, doppel 6, verarschend gleiche inhalte in interviews, zuschauerflucht etc. FF ist aber hier nicht das thema – sondern wer kann uns helfen?? zuerst muss man nur im SN archiv blättern und ein gewisser ilzer sagte, dass in Ö sturm schon seine lieblingsadresse wäre. es wurde dann aber vogel. mittlerweile weiss jeder, dass ilzer die richtige steirische wahl gewesen wäre, egal ob mit erfahrung oder ohne, egal ob als laptoptrainer oder was auch immer. jetzt bekommt man mit, dass ilzer möglicherweise den wac verlässt und… NIX, g a r nix passiert. da mir sonst kein trainer einfällt der nicht grün oder rot oder unbrauchbar wäre M U S S es einer werden, der hier keinen stallgeruch, keine hawara, keine persönlichen sponsoren und auch keine exfrau oder sonstigen bezug hat. einfach jemand der OHNE VORGESCHICHTE und unnötige bewertungen wie zb hier auch von meiner seite arbeiten kann. die vorraussetzungen sollten sein, möglichst viele jugendspieler in die erste mannschaft zu bringen, nicht nur eine devensivhorrorshow spielen, vielleicht a bissl a direktpassspiel oder gegen vermeintlich schwächere gegner einen 2ten stürmer spielen lassen. soll es doch ein engländer, ein schwede, italiener, rumäne, ein japaner oder ein argentinier sein, mir egal. hauptsache er hat nicht schon x themen zu besprechen bevor er arbeitet und schon vorab x gegner weil irgendein unnötiger zusammenhang von klimkeit oder sonstigen störenfrieden herbeigeredet wird. und noch schöner wäre wenn er bei all den totgeschwiegenen problemen nicht ruhig bleibt, laut wird und poltert – und wir nicht kleinlaut und EMOTIONSLOS den st. pöltnern und mattersburgern gratulieren die bessere mannschaft gewesen zu sein

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    • fauli fauli sagt:

      klingt ja alles schön und gut, aber woher willst du den wunderwuzzi trainer nehmen? ilzer muss auch erstmal bei der austria funktionieren… canadi wurde auch zu rapid geholt und hat dort nicht funktioniert. außerdem ist der wac ohne lindl auch nur die hälfte wert, bzw. hatten sie extreme verstärkung aus salzburg (koita). hartberg ist ohne die leihspieler in der 2. hälfte der bl auch ordentlich abgerutscht

      was für mich klar ist, wir brauchen wieder einen goalgetter wie einen alar. mit ihm hätte vogl seinen job behalten. generell hat der kader einige baustellen, aber welche spieler willst nach so einer saison wo anders anbringen???

      1+
    • Marchanno Diaz Rabihou sagt:

      das ist die gute frage, und das sind auch die risiken die man gk NICHT vorwerfen kann – es gibt keine garantie, dass ein spieler oder trainer funktioniert. aber momentan spielt jeder (ausser mensah, hierländer, 7handl und kwilli) unter seinen möglichkeiten. WEIT unter den möglic hkeiten. was machst, wenn hosiner zu XY wechselt und nächste saison 15 tore schiesst?? wer ist dann schuld?
      in österreich reicht es sicher, einen schnellen und einen kopfballstarken innenverteidiger zu haben. und genauso im sturm, einen tower und einen wusler. sollte bei der qualität der ö liga immer reichen….
      habe jetzt wo gelesen wir haben 9 mio transfer überschuss – wenn man in der not ist sollte man spieler holen, wenn man keine not hat dann soll der kunstrasen glänzen

      1+
  22. brent_everett sagt:

    RM war im Herbst als Feuerwehr in der Not eine absolut nachvollziehbare Wahl. Er hat die Defensive gestärkt – genau was man sich erwartet hat. Enttäuschend ist, dass er in der Wintervorbereitung kein funktionierendes Konzept für die Offensive entwickeln konnte. Wenn die Spiele gegen Rapid verloren gehen – mir fällt kein Szenario ein wie Sturm diese Play Off Spiele gewinnen könnte – dann muss der Sportdirektor handelt, denn bei so einer Niederlagenserie kann man nicht einfach so weitermachen, wie bisher. Die Frage ist: wer soll es dann richten?

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    • schmitzi82 sagt:

      Warum nicht einen Jungen Deutschen Trainer
      Angeschrien , davon gibt es e genug.

      Und gleich denn Röcher zurück holen von Ingolstadt .!??

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