Diese Sturm Kicker waren für Österreich im Einsatz

Länderspielzeit ist nicht nur für die meisten Fußballfans ein Graus, auch Franco Foda wird nicht sonderlich erfreut sein, dass er nicht seinen gesamten Kader zur Verfügung hatte. SturmNetz hat für euch eine kleine Übersicht, welcher Sturmspieler denn aktuell in einer Nachwuchsnationalmannschaft des ÖFB zum Zug kommt.

Die U21

In Österreichs höchster Jugendauswahl steht mit Sascha Horvath aktuell nur ein Spieler von Sturm Graz, der gebürtige Wiener kam dieser Tage jedoch gleich zwei Mal über 90 Minuten zu Einsatz.
Am 24.03. testete Österreich gegen die Mannen aus Down-Under. Ein spätes Ausgleichstor von FAC-Stürmer Adrian Grbic (85.) bewahrte die Truppe von Teamchef Werner Gregoritsch im spanischen Murcia vor einer Niederlage gegen Australien.

ÖFB-Startelf: Hadzikic; Gluhakovic, Posch, Lienhart (C), Haas; Krainz, Schlager; Horvath, Malicsek, Honsak; Kvasina

Drei Tage später stand ein Testspiel gegen eine einstmals große Fußballnation an, die allerdings aktuell weder in der Jugend, noch in der A-Nationalmannschaft überzeugen kann. Dank eines frühen Treffers von Austria-Stürmer Marko Kvasina gewann die neu formierte Jugendauswahl der Jahrgänge 1996/97 gegen die Niederlande mit 1:0.

Österreich spielte mit: Hadzikic (45. Gartler) – Gluhakovic, Posch, Gugganig, Lercher – Tekir (88. Baumgartner), Lienhart – Ingolitsch (75. Schlager), Laimer (75. Grbic), Horvath – Kvasina (88. Prokop)

 

Der Auftakt zur U21-EM-Qualifikation steigt am 8. Juni zu Hause gegen Außenseiter Gibraltar.
Vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Russland am 6. Oktober testet man noch gegen Ungarn (12. Juni), Finnland (1. September) und Katar (5. September). Die restlichen EM-Quali-Gegner in der Gruppe 7 sind Serbien, Mazedonien und Armenien.

 

Tobias Schützenauer und Philipp Seidl gehören zwar dem erweiterten Kader des U21-Nationalteams an, wurden zu den Testspielen aber nicht einberufen.

© Ailura, CC BY-SA 3.0 AT

Die U19

In der U19, Jahrgang 1998, stellten die Blackys zwei Stammspieler. Torwart Fabian Ehmann bekam von Teamchef Manfred Zsak vollstes Vertrauen über 3×90 Minuten. Sandi Lovric trägt unter Zsak sogar die Kapitänsbinde und wusste wie Ehmann zu überzeugen. 

 

Mit einem 3:0 gegen Schottland (22.03) startete man optimal in die Eliterunde der EM-Qualifikation.
Österreich begann in Zlin (CZE) sehr druckvoll und ging auch früh in Führung: Nach einem Latten-Kracher von Rapid Wiens Manuel Thurnwald staubte sein Mannschaftskollege Kelvin Arase ab (8.). Nach dem Seitenwechsel wurden  die Schotten zusehends stärker, fanden in Fabian Ehmann aber mehrmals ihren Meister.

Zwei Penaltys brachten schließlich die Entscheidung: Erst verwandelt Österreichs größte Stürmerhoffnung Arnel Jakupovic (65./Empoli) einen Foulelfmeter, ehe Sandi Lovric in der 79. Minute nach einem Handspiel den verdienten Endstand herstellte.

Österreich: Ehmann – Thurnwald, Augustin, Wöber, Friedl – Lovric (82. Ramadani), Hautzinger – Filip, Raguz, Arase (85. Reiter) – Jakupovic (77. Sahanek)

 

Gegen Ungarn (24.03) musste man sich trotz Überlegenheit mit 1:3 geschlagen geben.
Rapid-Spieler Paul Sahanek (22.) brachte Österreich per Kopf zwar noch in Führung, Tömösvari (36.) gelang der Ausgleich; kurz vor der Pause brachte Biro (44.) Ungarn sogar in Front.

Nach Seitenwechsel sah Szalai in der 49. Minute Gelb-Rot, den ÖFB-Youngsters blieb aber trotz guter zweiter Halbzeit ein weiterer Treffer verwehrt. Unzählige Chancen wurden teils zu leichtfertig vergeben; auch Sando Lovric ließ kurz vor Schluss noch einen satten Schuss aus rund 25 Metern los, jedoch wollte der Ball an diesem Tag einfach nicht ins Tor. In der Nachspielzeit machte Szabo (90+3.) durch einen Konter den Sack dann endgültig zu.

Startelf Österreich: Ehmann; Thurnwald, Augustin, Wöber, Friedl; Sahanek, Hautzinger; Filip, Lovric (c), Arase; Raguz 

 
Das letzte Gruppenspiel gegen Gastgeber Tschechien (27.03) wurde leider klar mit 0:3 verloren und so beendete man die Quali-Phase mit drei Punkten am dritten Platz.

Im entscheidenden Spiel geriet Österreich durch einen von Sahanek unglücklich abgefälschten Ball denkbar früh in Rückstand und musste nach Rot für Augustin (70.) auch rund 20 Minuten in Unterzahl agieren. In dieser Phase machte Gastgeber Tschechien durch Tore von Marecek (76.) und Michal Sadilek (89.) alles klar.

Letztlich hätte aber selbst ein Sieg nicht gereicht, da im Parallelspiel die nach zwei Partien mit Österreich punktegleichen Ungarn die Nachwuchself aus Schottland mit 2:1 besiegte. Die ÖFB-Auswahl schloss die Gruppe als Dritter mit drei Punkten hinter Tschechien (9) und Ungarn (6) bzw. vor Schottland (0) ab.

Aufstellung Österreich: Ehmann; Thurnwald (46. Goic), Augustin , Sahanek, Friedl (46. Ortner ); Lovric (C) , Wöber ; Filip, Raguz, Arase (66. Ramadani); Jakupovic 

 

Johannes Handl schaffte den Sprung in den endgültigen Kader leider nicht.

© GEPA pictures/ tipp3 (honorarfrei)

© GEPA pictures/ tipp3 (honorarfrei)

Die U17

Bereits zum 25. Mal lief Sturms viel gelobtes Talent Romano Schmid für eine ÖFB-Nachwuchsauswahl auf.

Beim 1:1 gegen Frankreich (23.03) erzielte Schmid nach einem schönen Solo den Ausgleichstreffer, sein achtes Tor für Österreich. Viel Pech hatte der zweite Sturm-Akteur im Team von Hermann Stadler, der Stallhofener Martin Krienzer schied bereits in Minute 13 mit einem Wadenbeinbruch aus. Alles Gute an dieser Stelle von uns!

Pau brachte Frankreich in der 32. Minute mit 1:0 in Führung. Zuvor wurde es durch Geubbels richtig gefährlich, hier rettete das Gehäuse. Auf österreichischer Seite sorgten Schmid, Ballo und Wunsch für Unruhe in der französischen Hintermannschaft.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte sich ÖFB-Schlussmann Antosch gegen Geubbels und Adli auszeichnen. Nach einer Stunde dann der große Auftritt von Romano Schmid: Nach einem Zuspiel von Sulzbacher startete der kleine Dribblanski einen Sololauf durch die französische Abwehr und traf durch die Beine des Tormannes zum 1:1-Ausgleich. Ab der 58. Minute durfte dann auch noch Sturms rechter Mittelfeldspieler Andre Muhr ein paar Minuten Spielpraxis sammeln.

Nach dem Spiel meinte der Teamchef: „Wir wollen jetzt für Martin Punkte holen und wünschen ihm gute Besserung.“ Ein gutes Signal, dass der Zusammenhalt in der noch sehr jungen Mannschaft stimmt.

Österreich: Antosch; Sulzbacher, Klarer, Wallquist, Meisl, Schmid, Demaku, Ballo (41. Schuster), Aganovic, Krienzer (13. Weyermayr), Wunsch (58. Muhr)

 

Im zweiten Spiel der Kicker des Jahrgangs 2000 konnte man Schweden (25.03.) im oststeirischen Rohrbach an der Lafnitz klar mit 3:1 besiegen.

In der Anfangsphase der Partie verzeichneten Weyermayr für Österreich und Mawana auf Seiten der Schweden je eine Großchance, die erste Halbzeit endete jedoch torlos. Minuten nach Wiederanpfiff, sorgte der eingewechselte Aganovic für die 1:0-Führung für Österreich. Den Assist lieferte Romano Schmid, der dann selbst nach Foul an Weyermayr per Strafstoß zum 2:0 (55.) erhöhte. In der Schlussphase gelang Schweden zwar der Anschlusstreffer, Aganovic sorgte in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer für den 3:1-Endstand.

Österreich: Antosch; Schuster, Wallquist ©, Klarer, Gobara, Schmid (62. Wunsch), Ballo (74. Knötig), Demaku, Muhr, Weyermayr, Bekar (41. Aganovic)

 

Im heutigen letzten Spiel gegen die Ukraine hätte den Stadler-Schützlingen bereits ein Unentschieden gereicht, um als einer der acht Gruppensiegern der Eliterunde, oder einer von sieben besten Zweitplatzierten zusammen mit Gastgeber Kroatien zur  EM-Endrunde von 3. bis 19. Mai 2017 zu fahren.

Wer, wenn nicht Romano Schmid, brachte Österreich auch in der 14. Minute in Front. Ein Angriff über die rechte Seite wurde vom 1,74m großen Mittelfeldspieler direkt ins kurze Eck verwandelt. Es war bereits der dritte Treffer im dritten Spiel für Schmid, zudem konnte er auch einen Assist verbuchen. In der 24. Minute gelang der Ukraine jedoch der Ausgleich. Eine schöne Kombination schloss Kashchuk im zweiten Versuch ab, den ersten konnte Keeper Antosch von FC Salzburg noch parieren. Österreich ging nach 40 Minuten mit einem 1:1-Unentschieden in die Pause. (Bis zur U17 werden Spiele noch auf 2×40 Minuten absolviert.) In der zweiten Halbzeit war Österreich das aktivere Team, konnte aber keinen Treffer mehr erzielen. So kam es, wie es kommen musste: In der dritten Minute der Nachspielzeit verlor man nach einem langen, hohen Ball in den Strafraum das entscheidende Kopfballduell, es folgte ein kleiner Abwehrfehler und wieder war es Kashchuk der schlussendlich den 2:1-Endstand erzielte. Viel unglücklicher hätte man den Aufstieg nicht verpassen können. 

Österreich: Antosch; Sulzbacher, Klarer, Wallquist ©, Meisl, Demaku, Schmid, Muhr (66. Wunsch), Ballo (55. Schuster), Aganovic, Weyermayr (82. Bekar)

Sturms Oliver Bacher stand im erweiterten Kader, fand aber keine Berücksichtigung für diese Spiele.

© Martin Hirtenfellner Fotografie

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Niederlage auch für die U17-Damen

Ebenfalls um die EM-Qualifikation kämpften die U17-Damen in den Niederlanden. Im ersten Spiel der Qualifikation gegen die Schweiz verloren die österreichischen Damen mit 0:2. Sturms hoffnungsvollste Nachwuchsspielerin, Celina Degen, kam über die volle Distanz zum Einsatz. Jessica Frieser wurde in der 71. Minute eingewechselt.

7 Kommentare

  1. Marchanno Diaz Rabihou sagt:

    Nachdem unser Meistertrainer auf keinen einzigen der oben genannten Spieler Wert legt bzw nicht annähernd daran denkt einem davon eine REALISTISCHE Chance zu geben (langsam auf/ein zu bauen) wird es eurer Lordschaft ziemlich egal sein ob wann wer wie lange spielt (blöde Bundesheerler mit Trainingsrückstand). Und wehe es regt sich einer auf, wenn diese Spieler dann verschenkt werden !!

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  2. graz4ever sagt:

    Das is später dann wieder a Ausrede, weswegen sie halt „leider no net bereit sind, weil XY die Trainings mit der Mannschaft fehlen“…BLA BLA BLA

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  3. graz4ever sagt:

    Nachsatz:

    Mit Romano Schmid befindet sich ein wahrhaftiger, nachgewiesener Diamant in unseren Reihen! Ich hoffe die Führung erkennt dies schnell und leitet rechtzeitig Schritte ein, ihn kontinuierlich für die A-Mannschaft aufzubauen (bissl Zeit is ja no, aber a net mehr allzuviel, wenn man ihn bestmöglich pushen will)..

    Romano wünsch ich für seine Zukunft natürlich weiterhin beste Gesundheit, kluge Entscheidungen (weniger Berater) und viel Erfolg (hoffentlich auf lange Zeit in Schwarz/Weiß)

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  4. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Wow Schoissi will angeblich auch weg…aber mit Pisi wird eine Verlängerung angestrebt…

    Mir wirds langsam schon zu blöd den Verein überhaupt im TV anzusehen…Lachnummer Nr.1 in Österreich sind wir.

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    • graz4ever sagt:

      Woher die Info vom Schoissi??? Das wär echt HORROR

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    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Laola1, dort steht die Zeichen stehen auf Trennung.

      Aber wundern derfst dich halt nicht. Ich würd auch nicht bleiben wenn ein Ü30 einen Fixplatz hat und ich mit Glück die Bank drücken darf (Leistungsunabhängig versteht sich von selbst). Für junge Spieler ist Sturm halt eine toxische Umgebung…

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    • graz4ever sagt:

      Ja, das is mir voll klar! Aber bei Schoissi hat i doch no bissl Hoffnung (Vergleich zu Lovric hat er wenigstens gespielt), daß Schulz körperlich einfach net mehr mithalten wird..

      Tja, schade! Danke FF

      Vielleicht Kienast n bissl behalten, bis Romano S dann mit 26 „so weit is“..

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