Die 16 legendärsten Tickermomente der Saison 2017/18 – Teil 1

Tickermomente 2017/18 – Teil 1/3

Eine Saison voller Emotionen liegt hinter uns. Neben vielen Höhepunkten blieben auch ein paar Enttäuschungen in Erinnerung. Neben den Fans auf den Rängen und vor den TV-Geräten litten, feierten und jubelten auch wir auf den Presseplätzen der Stadien und unsere Liveticker-LeserInnen vor den diversen, internetfähigen Endgeräten ordentlich mit. Hier haben wir für euch eine Auflistung der legendärsten Tickerzeilen der abgelaufenen Saison:

SK Sturm Graz vs. FK Mladost Podgorica

13. Juli 2017, Europa-League-Quali Runde 2 Hinspiel

Screenshot: (c) SturmNetz Liveticker

Endlich war es wieder soweit. Die Schwoazen in Europa! In Runde zwei zur Euopa-League-Qualifikation traf man auf die No-Name-Truppe des FK Podgorica. Zwar war man aufgrund der traditionell starken Spielanlage von Teams aus der Balkan-Region gewarnt, dennoch war Sturm im Vorfeld haushoher Favorit und alles andere als ein Heimsieg wäre doch eine große Überraschung gewesen. Kaum war das Spiel angepfiffen, trauten die gut 7000 Besucherinnen und Besucher ihren Augen kaum: Denn nach exakt 32 Sekunden wurde den Gästen ein Elfmeter zugesprochen. Christian Schulz misslang ein Rückpass auf Jörg Siebenhandl, versuchte seinen Fehler auszubessern und hatte dabei noch Glück, dass er nicht vom Feld verwiesen wurde. Milos Krkotic ließ Siebenhandl keine Chance und so stand es 0:1 für die Montenegriner. In weiterer Folge verteidigte Mladost mit Mann und Maus, Sturm schaffte es nicht, die Abwehrmauer zu durchbrechen und stand am Ende mit leeren Händen da. Welch eine Enttäuschung! Standen die Blackys schon nach dem ersten Pflichtspiel der Saison mit dem Rücken zur Wand?

Ticker zum Nachlesen: https://bit.ly/2H9TwYQ

Spielbericht: https://bit.ly/2kH7xoh

FK Mladost Podgorica vs. SK Sturm Graz

20. Juli 2017, Europa-League-Quali Runde 2 Rückspiel

Screenshot: (c) SturmNetz Liveticker

Nur eine Woche nach der äußerst enttäuschenden Heimniederlage, war man in Podgorica gezwungen, einen 0:1 Rückstand wettzumachen. In den Tagen zwischen den beiden Partien konnte man sich in der ersten Cup-Runde nur mit Ach und Krach gegen den Regionalligisten FC Hard durchsetzen. Keine guten Vorzeichen also für die Partie im heißen Montenegro. Das SturmNetz-Team kämpfte sich mit einem in die Jahre gekommenen Vehikel ganze 14 Stunden durch die brütende Hitze bis nach Podgorica, war aber schlussendlich wohlauf und voll motiviert auf eine Aufholjagd. Ganze 34 Minuten mussten die paar hundert mitgereisten Sturm-Anhänger zittern, ehe sie Neuzugang Thorsten Röcher erlöste und mit seinem Treffer den Rückstand aus dem Hinspiel egalisierte. Von da an dominierte Sturm klar und nur fünf Minuten später stellte Philipp Zulechner auf 2:0 für Sturm. Im Gästeblock war nun Partystimmung angesagt, die kurz nach Wiederanpfiff durch das 3:0 von Deni Alar völlig eskalierte. Dieser hatte durch einen Elfer sogar noch die Möglichkeit auf ein weiteres Tor, scheiterte aber am Schlussmann der Gastgeber. Am Ende blieb es beim souveränen 3:0 für Sturm und die befürchtete Blamage blieb somit aus. Mit diesem Sieg bescherte man sich allerdings Fenerbahce Istanbul in der Quali-Runde 3, einem Gegner, der sportlich und finanziell um Welten über Sturm zu stellen ist. 

Ticker zum Nachlesen: https://bit.ly/2sony6H

Spielbericht: https://bit.ly/2swrUYD

SK Sturm Graz vs. SKN St. Pölten

23. Juli 2017, Bundesliga Runde 1

Screenshot: (c) SturmNetz Liveticker

Nach dem schlussendlich doch noch erfolgreichen Auftakt im Europacup wartete zum Saisonstart der Bundesliga als Auftaktgegner der SKN St. Pölten. Und nach drei Minuten führten die Gäste aus Niederösterreich. Welch ein Déjà-vu. Doch im Gegensatz zu Podgorica stellten sich die Blau-Gelben vorerst nicht hinten rein, sondern konterten geschickt und erfolgreich. Lukas Thürauer sorgte in Minute 12 für das 0:2 und für Stille in Liebenau. Wieder stand man vor einer Blamage gegen einen Underdog. Doch in der 16. Spielminute keimte wieder etwas Hoffnung auf: Nach einer Ecke staubte Philipp Zulechner ab und sorgte für den Anschlusstreffer. Von da an wurde Sturm immer aktiver und riss das Spiel an sich. Nach einer Stunde Spielzeit traf Stefan Hierländer zum umjubelten Ausgleich. Das Team wurde nun von den 7281 Fans nach vorne getrieben, in einer Lautstärke, wie man es in einem nicht einmal halb vollen Stadion kaum für möglich gehalten hätte. In Minute 84 kam ein gewisser Romano Schmid in die Partie und konnte in der Nachspielzeit nach einem sehenswerten Solo im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden. Elfmeter für Sturm! Peter Zulj übernahm die Verantwortung und netzte zum 3:2! Spiel gedreht. Das Stadion explodierte! Kurz darauf war Schluss. Sturm zeigte eine unglaubliche Moral und drehte diese Partie. Nun freute sich alles auf Fenerbahce!

Ticker zum Nachlesen: https://bit.ly/2stYZ7H

Spielbericht: https://bit.ly/2LaxpnA

SK Sturm Graz vs. Fenerbahçe Istanbul 

27. Juli 2017, Europa-League-Quali Runde 3 Hinspiel

Screenshot: (c) SturmNetz Liveticker   

Am 27. Juli war es soweit. Ein großer, schier übermächtiger Gegner und ausverkauftes Haus in Liebenau. Vor dem Spiel war man sich bei Sturm der krassen Außenseiterrolle bewusst, bei den türkischen Anhängern sprach man nur von der Höhe eines Sieges. Diese Rechnung machten die Türken aber ohne die hoch motiviert auftretenden Blackys. Es war 19:09, als Thorsten Röcher seinen Teamkollegen Stefan Hierländer perfekt bediente, ehe der damals 26-Jährige die Kugel unhaltbar unter die Latte knallte. Die Hütte explodierte förmlich. Mit zunehmender Spielzeit kam Fenerbahçe allerdings immer besser ins Spiel und nach einer halben Stunde durch ein unglückliches Maresic-Eigentor auch zum Ausgleich. Nur wenige Minuten später besorgte Roman Neustädter das 2:1 aus Sicht der Gäste. Wer nun glaubte, dass Sturm nun gebrochen war, irrte gewaltig. In der zweiten Hälfte wurde Sturm stärker und stärker, während sich die Gäste immer tiefer hinten rein stellten. In der Schlussphase rannten die Grazer in sturmlaufartigen Böen auf das Tor von Volkan Demirel zu, am Ende aber trotz mehrerer sehr guter Möglichkeiten ohne weiteren Torerfolg. Das Spiel ging zwar mit 1:2 verloren, aufgrund der Leistung von Sturm hatte man aber absolut keinen Grund zur Traurigkeit, denn auch für das Rückspiel waren die Chancen auf eine Überraschung mit solch einer Leistung durchaus intakt.

Ticker zum Nachlesen: https://bit.ly/2kHMTnQ

Spielbericht: https://bit.ly/2xweiCI

Fenerbahçe Istanbul vs. SK Sturm Graz

3. August 2017, Europa-League-Quali Runde 3 Rückspiel

Screenshot: (c) SturmNetz Liveticker

Eine Woche nach der knappen Heimniederlage, musste Sturm im über 50.000 Fans fassenden Şükrü Saracoğlu Stadion zum Rückspiel antreten. Vor den Augen des autoritären Staatsoberhauptes Recep Tayyip Erdoğan trat Sturm wieder mutig auf und agierte zu Beginn mindestens auf Augenhöhe. Doch wie schon in Graz rissen die Türken das Spiel Mitte der ersten Hälfte an sich und gingen durch Nabil Dirar nach 31 Minuten in Führung. Nun musste Sturm auf ein Wunder hoffen. Man gab sich aber weiterhin nicht auf, kämpfte aufopferungsvoll und schaffte durch eine feine Einzelaktion von Philipp Huspek den Ausgleich. Das Wunder lag nun also wieder in der Luft! Sturm drückte auf die Führung, aber auch die Gastgeber vergaben gute Möglichkeiten. Am Ende blieb es aber beim 1:1. Die Blackys konnten dem „Goliath“ zwar über zwei Spiele Paroli bieten, ganz reichte es aber dann doch nicht. Dennoch verabschiedete man sich erhobenen Hauptes aus dem Europacup.

Ticker zum Nachlesen: https://bit.ly/2xweCBj

Spielbericht: https://bit.ly/2LS1Eku

Anzeige

4 Kommentare

  1. bianco nero tifoso bianco nero tifoso sagt:

    Da Kreissl Bua: fachlich einfach top, ausgezeichnet und menschlich auch ganz ok, oder?

    Ein Segen für den SK Sturm 1909

    Und emotional? Frag bitte nicht, mit Herzblut dabei, er hat einfach ein Gespür für uns Sturmfans, sowas kannst in der Theorie auf der Fussballmanager Schule beim ÖFB nicht lernen, ein Ausnahmetalent und mit viel Glück bei uns gelandet.

    Bei der Hawara Partie von Austria Wien war er nie dabei, ich denke da nur an die Austria Legenden wie: Schneckerl, Ogris, Polster, Ernstl Baumeister und Co.

    Kreissl und Sturm passt einfach, mit wenig Geld das Maximale heraus holen, so ist er halt, in Wiener Neustadt jahrelang bewiesen, glaub es mir oder nicht, es ist so, in Gü we trust!

    Otto „maximale“ Baric: diese Ginter is gute Mann, maximale Einsatz für Sturm und Cupsieger 2018, muss ich sagen, Respekt vor diese Ginter Kreissl.

    Mein „Best of Saison“ emotional, gefühlsmäßig quasi:

    Nach dem Horror Foul von Max Hofman an unseren Publikumsliebling Eze

    Emotionen pur! Kreissl und Schwab im Schreiduell

    Kreissl zu Schwab: „Pappn hoidn“

    Für die Akademiker unter uns oder Maturanten mit Niwo, er meint damit, holt dei Goschn du Scheiss Rapidler, schleich di!

    Bitte Gü, calm down, beruhige dich, ok?

    Haz a Beruhiguns Zigaretterl on.

    Bild der Saison für mich

    PS: Eze ist traurig, sein Bruder Edwonschi will nicht mehr bei Sturm spielen des Geldes wegen.

    Sad but true

    Kopf hoch Eze, wir lieben dich!

    5+
  2. Gustlig sagt:

    Ahm…. ok.

    Keine Ahnung was ich da grad gelesen habe.

    0

Schreibe einen Kommentar