Debakel in der Mozartstadt

Spielbericht: Red Bull Salzburg vs. SK Sturm Graz (5:0)

Am Dienstag hatte Franco Foda mit dem 2:1-Sieg gegen Uruguay noch einen erfolgreichen Start als Neo-Teamchef hingelegt, am Sonntag stand für ihn schon wieder der ganz normale Ligaalltag auf dem Programm. Wobei, ganz normal war dieser Spieltag für den 51-Jährigen wohl doch nicht: Es ging nämlich um nichts Geringeres als die Tabellenführung. Red Bull Salzburg gegen Sturm Graz, erster Verfolger gegen Spitzenreiter, ein Duell zweier Mannschaften in Topform. Die Blackys waren vor dem Spiel seit sechs Ligaspielen ungeschlagen, Salzburg hatte in der Österreichischen Bundesliga das letzte Mal in der sechsten Runde verloren. Und das ausgerechnet gegen den heutigen Gegner. Damals gewannen die Grazer dank eines Treffers von Deni Alar mit 1:0 im Liebenauer Stadion. Man durfte also gespannt sein, ob die Salzburger in Wals-Siezenheim Revanche für diese bittere Niederlage nehmen konnten.

Sturm-Trainer Foda konnte in diesem Spitzenspiel aus dem Vollen schöpfen. Alle Stammkräfte waren mit von der Partie. Im Vergleich zum Spiel gegen den SK Rapid Wien gab es eine Umstellung in der Startelf: Der zuletzt von Magen-Darm-Problemen geplagte Kapitän Christian Schulz rückte für James Jeggo in die Mannschaft. Ansonsten ließ er die in den letzten Wochen so erfolgreiche Sturm-Elf auf allen Positionen unverändert. Perfekte Voraussetzungen also für das Duell um die Tabellenführung.

Horrorstart

Das Spiel startete so, wie es vor Beginn erwartet worden war. Beide Mannschaften versuchten, den Gegner früh unter Druck zu setzen und ihr Spiel durchzuziehen. Salzburg gelang dies in der Anfangsphase etwas besser. Dies sollte sich bereits in der achten Spielminute in Zählbares umwandeln lassen: Nach einem gut getretenen Freistoß aus etwa 25 Metern war Fredrik Gulbrandsen per Kopf zur Stelle. 1:0 für die Bullen, der frühe Schock für den Tabellenführer. Leider übersah Schiedsrichter Gerhard Grobelnik dabei einen Schubser an Christian Schulz, das Tor hätte nicht zählen dürfen. Die nächste schlechte Nachricht ließ nicht lange auf sich warten: Philipp Huspek musste in der 17. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Sandi Lovric ins Spiel. Doch auch dieser Wechsel brachte zunächst keinen frischen Wind, Salzburg war in den ersten 20 Minuten die klar bessere Mannschaft. Daher verwunderte auch die Aktion des Torschützen, der seine Mannschaft unnötig in Gefahr brachte, als er Keeper Jörg Siebenhandl mit ausgestreckten Beinen ansprang und mit der gelben Karte sehr gut bedient war.

Es wird nicht besser

In der 22. Minute fand die Heimmannschaft die nächste gute Gelegenheit vor. Nach Pass von Valon Berisha überlupfte Hannes Wolf zwar Tormann Siebenhandl, aber auch das Grazer Tor. Allgemein war das Spiel von Sturm viel zu fehleranfällig, um die Mozartstädter in Gefahr zu bringen. Häufige Ballverluste, ungewohnte Abspielfehler und kein Zutrauen in die eigene Stärke begleiteten das Spiel der Blackys. Salzburg versuchte, diese Unsicherheit auszunutzen und hatte in der 34. Minute gleich dreimal die Chance dazu. Zunächst konnte vor Gulbrandsen geklärt werden, bei der anschließenden Ecke konnte in letzter Sekunde das zweite Gegentor verhindert werden. Diese Rettungsaktion führte jedoch zu einem weiteren Corner, diesmal konnte Siebenhandl auf der Linie klären. Nur eine Minute später gab es gleich die nächste Hiobsbotschaft für Sturm. Nach einem Laufduell zwischen Schulz und Gulbrandsen brachte der Kapitän den Torschützen zum 1:0 regelwidrig zu Boden: Rote Karte und Elfmeter waren die Folgen. Valon Berisha verwandelte sicher zum 2:0. Nun galt es für Sturm, Schadensbegrenzung zu betreiben und den Zwei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause mitzunehmen. Dieser Plan wäre in der 43. Minute aber beinahe durchkreuzt worden, Siebenhandl bewahrte seine Mannen allerdings vor Schlimmerem. In der 2. Minute der Nachspielzeit konnte aber auch der Sturm-Goalie nicht mehr entscheidend eingreifen. Munas Dabbur schoss aus kurzer Distanz sicher zum 3:0 ein. Juwel Dario Maresic fälschte den Ball dabei noch entscheidend ab, offiziell wird der Treffer als Eigentor gewertet. Gleich danach war Pause.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Devise Schadensbegrenzung

Zu Beginn der 2. Spielhälfte musste man sich fragen, was Franco Foda seinen Spielern mit auf den Weg gegeben hatte. Es ging wohl nur mehr darum, eine Klatsche zu vermeiden, um halbwegs erhobenen Hauptes den Weg zurück in die steirische Landeshauptstadt antreten zu können. Dies war jedoch keine leichte Aufgabe: den aussichtslosen Rückstand im Hinterkopf und eine starke Salzburger Mannschaft vor der Brust, die auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten drückte. Allerdings konnten die Bullen aus der Überzahl zunächst keinen weiteren Profit schlagen. Das änderte dennoch nichts an der schwachen Leistung der Grazer, kaum ein Pass fand seinen Abnehmer und nach vorne ging nach wie vor gar nichts. Das Spiel plätscherte vor sich hin, Salzburg musste nicht, Sturm konnte nicht.

Spiel entschieden

Marco Rose schien das Spiel seines Teams nicht zu gefallen und unternahm daher kurz nach der 60. Minute zwei Wechsel: Hee-Chan Hwang ersetzte Fredrik Gulbrandsen, Takumi Minamino kam für Hannes Wolf ins Spiel. Dennoch suchte der Meister der abgelaufenen Spielzeit nicht mehr so zielstrebig den Weg vor das Tor der Gäste, was Sturm wiederum half, das Spiel zumindest in der 2. Hälfte halbwegs erträglich zu gestalten. Chancen waren Mangelware, das Spiel war entschieden. Dennoch waren die Gastgeber dem 4:0 immer näher als Sturm dem 3:1. So auch in der 74. Minute: Wang setzte seinen Kopfball jedoch knapp neben das Tor. Kurze Zeit später war der Arbeitstag für Stefan Hierländer dann beendet. Er wurde nach einer schwachen Vorstellung von Oliver Filip ersetzt. Auch Goalgetter Deni Alar wurde vom Feld genommen, für ihn kam Philipp Zulechner. Kurz danach hatte der Noch-Tabellenführer die erste Chance des gesamten Matches. Filip verzog jedoch aus halbrechter Position.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Es kommt noch dicker

In der 81. Minute sorgte der eingewechselte Minamino dann fast für den Moment des Tages. Sein Ferserl-Abschluss fand allerdings nicht den Weg ins Grazer Tor. Kurze Zeit später zappelte der Ball dann aber doch im Netz. Munas Dabbur vollstreckte nach guter Drehung in der 84. Minute souverän zum 4:0. Dieser Treffer fügte sich nahtlos in das desolate Bild der Grazer Hintermannschaft ein. Kein Attackieren und keine Aggressivität in den Zweikämpfen – so kann man nicht gewinnen. In der 89. Minute kam es sogar noch dicker: Dabbur markierte seinen zweiten Treffer des Tages. 5:0, das war eine Klatsche. „Oh, wie ist es schön“, hallte es durch das Stadion. Für Sturm war es ganz und gar nicht schön. Alle Spieler sehnten den Abpfiff herbei und als dieser nach 93 Minuten kam, waren wohl alle nur mehr froh. Die Blackys waren mit diesem Ergebnis sogar noch recht gut bedient. Die Tabellenführung ist damit auch weg, nächste Woche gegen LASK muss Sturm wieder ein anderes Gesicht zeigen.

Spieldaten

 

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16 Kommentare

  1. Ennstaler sagt:

    Diese Klatsche gehört zu einem guten Teil auch Trainer Foda. Wohl noch voll Euphorie über den (glücklichen) Sieg des ÖFB-Teams über Urugay ließ er es Sturm viel zu offensiv angehen. Er hätte sich ein Beispiel an Rapid nehmen sollen, das vor 14 Tagen gezeigt hat, wie man einen klaren Favoriten ärgern kann. Wieso James Jeggo, ein Mann fürs Grobe, nicht aufgestellt wurde, verstehe ich überhaupt nicht.

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    • fuchsrob sagt:

      Hat mich auch bewundert ja!

      Jeggo war aber mit dem Nationalteam von Australien unterwegs und eventuell noch müde von der Reise

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    • mgbj49 sagt:

      Du verstehst so manches nicht

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    • graz4ever sagt:

      Ja, der Jet-Lag von Jeggo wurde sogar im Vorbericht besprochen..

      Interessiert fand ich was Kristl gesagt hat zum Orfler, der meinte Kristl könnte sicher ohne Probleme Foda vertreten, weil sie eh voll auf einer Linie seinen! Kristl sagte das stimmt so nur ansatzweise! Es gibt schon sein längerem Einspruch+Intervention von ihm zwecks ihm unerklärlicher Aufstellung div. Spieler.. Das hatte er gern anders gehandhabt..

      Aber ich wusste  daß die Öfb-Scheiße uns den super Flow kosten wird und die Saison eher net mehr Richtung kleine Sensation geht..

      Unfassbar..absolut alle hervorragenden Tugenden die unsere Mannschaft heuer ausmacht, die sie endlich verinnerlicht und indoktriniert hatten.. wie nie vorhanden und vergessen..

      Das hat mi heut echt sehr sehr anti-froh gemacht 🙁

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  2. Ennstaler sagt:

    Wenn Sturm nach der ersten Halbzeit schon 3:0 geschlagen ist und einen Mann weniger hat, kann ich in der 80. Minuten durchaus den bulligen Eze statt des filigranen Zulechner einwechseln. Das Spiel war ohnehin schon verloren, für Eze wären es wieder ein paar Lernminuten gewesen.

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  3. Grazhopper sagt:

    Das einzig Positive das man heute mitnehmen kann, ist, dass Schulz nächste Woche gsd nur auf der Tribüne sitzt.

    Ich sehne den Tag herbei, an dem Sturm Graz endlich Piefke – frei ist.

    Gegen die immer sehr offensiv eingestellten Salzburger nur mit 3 Verteidigern auflaufen zu lassen und das auch noch auswärts, kommt eigentlich schon einer Verhöhnung gleich.

    Das musste ja in die Hose gehen, aber Hauptsache wir haben Schoissi und Puchegger auf der Bank platziert, Luan wird scheinbar eh nur für die Amas eingesetzt und Spendi dürfte wohl noch nicht fit sein (hoffe das ändert sich so schnell wie möglich), also es wird Zeit das ein neuer Trainer kommt.

    Allein wenn ich das Interview vom Foda sehe und er von einem ausgeglichenen Spiel spricht, kriege ich das kotzen, komplett Realitätsfremd der Typ.

    So, genug geärgert für heute, ich freu mich schon auf den LASK….. ohne Schulz 🙂

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  4. mario no sagt:

    Eine Niederlage die zwar in der Höhe, jedoch nicht als solches überrascht.

    Jeder, der selbst Fußball spielt oder gespielt hat weiß, wie schwierig es gerade in erfolgreichen Phasen ist, wenn es zu kurzfristigen, massiven Veränderungen kommt.
    Da meine ich nicht unbedingt die Teamchefbestellung von Foda an sich, sondern die zu diesem Zeitpunkt vollkommen unnötigen Konsequenzen daraus.
    Dadurch, dass ja nicht nur der Trainer, sondern praktisch das gesamte Trainerteam für ein Trainingslager und ein Freundschaftsspiel freigestellt wurden, war eine, für dieses richtungsweisende Spitzenspiel notwendige Vorbereitung praktisch unmöglich und wer geglaubt hat, dass dafür ein paar intensive Einheiten und Gespräche ausreichen, wurde heute eines besseren belehrt.
    Man kann und soll eben nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen schon gar nicht wenn es einerseits um ein relativ belangloses Länderspiel, andererseits aber um das Spitzenspiel in diesem Herbst handelt.

    Schuldzuweisungen innerhalb Sturms halte ich aber für nicht angebracht, die Ursache für das entstandene Chaos liegt auf der Hand und nicht in Graz.

    Die Mannschaft hat in diesem Herbst überwiegend wirklich begeistern können. Klar schmerzt eine derartige Klatsche gewaltig, aber die Burschen haben sich genügend Fan-Kredit erarbeitet und erspielt, dass es der grundsätzlich positiven Entwicklung zwischen Mannschaft und Fans keinen Abbruch tun wird.

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    • graz4ever sagt:

      Ja es liegt an der Öfb-Clique, die sdeppert für alles sind..

      Anfang Abgang Koller/Ruttensteiner ohne überhaupt no konkreten Plan..Foda genommen, als Wunschkandidaten net wollten/konnten..in letzter Sekunde..am billigsten..

      A Nervel von Windtner, der stotternd von der perfekten, professionellen Neu-Start Lösung sinniert, mit einem Sportdirektor daneben, dessen Überzeugung+Freude an dieser Lösung, in seinem Gesicht (steinern+regungslos) jeden sofort mitreißen..

      KOTZ ECHT

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  5. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Schulz an 2 Toren beteiligt. Beim ersten fliegt der Ü30 Schulz wie in der Schülerliga…Kontakt mag da gewesen sein aber sich so von Gulbrandsen so nass machen zu lassen darfst dir als ehemaliger deutscher Nationalspieler nicht erlauben. Sicher war der Schiri ne Gurke aber an einem 5:0 ist kein Schiri der Welt Schuld.

    Flügelflitzer Huspek durch den destruktiven Lovric ersetzen…Tja. Dann noch Zulechner (wenn Alar schon gefühlt -10 Ballkontakte hatte) bringen warum auch immer. Bin ich 3:0 hinten bringe ich Jeggo oder nen Verteidiger um den Beton zu rühren. So unwichtig ist die Tordifferenz auch nicht. Unzählige IV im Kader und es spielen immer die gleichen. Muss man nicht verstehen.

    Der Trennungsschmerz wird nicht größer.

     

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  6. Nock-74 sagt:

    Schulle ist gesperrt…………..schalalalala………….Schulle ist gesperrt……….schalalala!!!!!!!!!!!

    An zwei Toren beteiligt. Bravo! Jeder IV der Amas rennt dem Schulz doch auf einem Haxn davon. Und das weiß man nicht erst seit gestern!! Ich hoffe echt, daß der nie mehr spielt!

    Und wie bereits oben erwähnt war es diesmal glaub ich echt keine taktische Meisterleistung vom Franco! Hätte vielleicht sogar den Eze von Beginn an gebracht als Konterstürmer und versucht hinten mal abzusichern. Der Deni ist als solcher einfach zu langsam.

    Und übern Grobelnik möcht ich jetzt kein Wort verlieren, außer viell. KOTZ!!!

    2+

  7. jott1976 sagt:

    Man sollte jetzt nicht alles Schlecht reden.

    Ja, das Spiel war Schei…

    War aber auch ein schrecklicher Spielverlauf. Beim 1:0 musst eigentlich Foul für Sturm geben. Dann verlierst du so Früh einen wichtigen Spieler Verletzungsbedingt. Dann bekommst eine Doppelbestrafung mit Elfer und Rote Karte. Da war es dann eigentlich schon gelaufen. Als Draufgabe bekommen die einen Einwurf, wo es vorher ein klares Foul für Sturm geben muss und Maresic schießt nach diesem Einwurf ein unglückliches Eigentor.

    Und Salzburg ist dann halt eine Mannschaft die nach einem 3:0 auch noch nach vorne spielt und dann gibt’s halt mal so eine Klatsche.

    Was willst da machen. Solche Tage gibt es leider im Fußball. Und im Endeffekt ja wir haben eine Klatsche bekommen. Aber Salzburg bekommt dafür auch „nur“ 3 Punkte und nicht mehr.

    Wichtig werden jetzt die nächsten 2 Heimspiele. Sollten wir das 6 Punkte machen ist wieder alles in Ordnung. Dann bleiben wir an Salzburg dran und bauen wieder hoffentlich unseren Vorsprung auf Rapid etwas aus.

    Kopf hoch Jungs.

    2+

  8. brent_everett sagt:

    Eine bodenlose Gemeinheit! Allein die Vorbereitung auf dieses meisterschaftsentscheidene Spiel war eine Frechheit. Ein Co Trainer der von Spanien nach Österreich fliegt um ein paar Trainingseinheiten abzuhalten und dann wieder abreist! Bereitet man sich so auf das wichtigste Spiel des Jahres vor? Nur weil der Sportdirektor ein Monat benötigt um einen neuen Trainer zu finden? Und dann sind angeblich notorisch erfolglose Amateur Trainer wie Letsch und Zeidler ganz oben auf der Liste? Bitte was geht da zur Zeit ab? Ich fühle mich gefrotzelt!

    1+

    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Ja genau wie kanns der Kreissl wagen sich mehrere Kanidaten anzuhören…

      Einige hier leiden auch ein bisschen an Realitätsverlust. Wer ist Schuld an einer 5:0 Wetzung?

      – der ÖFB, weils das Trainerteam (anscheinend) gewaltsam nach Spanien entführt haben gegen ihren Willen

      – Kreissl, weil er einen Trainer verkauft der weg will

      – nochmal Kreissl, weil er keinen Trainer in einer Woche findet

      Wer NICHT schuld ist:

      – Deutscher Nummer 1: Nach Podgorica schon die 2te Rote ala: Puh schon 20 Minuten gespielt…Ich mag nicht mehr laufen – tret ich ihm halt in die Beine…aber was soll man schon vom routinierten Kapitän erwarten…

      – Deutscher Nummer 2: Die jungen Salzburger laufen dem alten Schulzi um die Ohren…konnte man nicht erahnen. Aber soll man vom dienstältesten Trainer in der Liga erwarten das seine Mannschaft nicht abgeschlachtet wird…Rapid hat zu 10 auch nur ein 2:2…hust. Immerhin bekam der junge Zulechner ein paar Minuten. Hätte sogar fast für einen Torschuss gereicht. Finde ich auch gut das beim Stand von 3:0 kein 6er oder IV mehr kommt…sondern ein Stürmer und ein junger Flügelspieler…

       

       

      2+

  9. brent_everett sagt:

    Da gibt´s nix daran schönzureden: die Vorbereitung auf das Salzburg Spiel war unprofessionell! Gibt es sowas in Deutschland, dass vor einem Spiel Bayern-Dortmund, der Trainer in der nahezu gesamten Vorbereitungszeit irgendwohin „ausgeliehen“ wird? Niemals! Das hört sich ja eher an wie ein Schwank aus den 60er Jahren. Der zitierte deutsche Abwehrchef war übrigens der sogenannte „Königstransfer“ von GK im letzten Jahr. Ich wünsche mir, dass endlich wieder Professionalität im Verein Einzug hält. Also her mit einem neuen Trainer, aber einer der Erfolge vorzuweisen hat!

    1+

    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Naja glaube kaum Kreissl verlängert mit Foda und sagt ein paar Monate später…ach für ein paar Hunderttausend kann er schon gehen…

      Kann mir nicht vorstellen wenn Kreisel zum Jauk geht und sagt: „Ich will euren Liebling nicht verkaufen“ der dann sagt: Foda raus!

      Entweder hatte er ne Klausel oder der Vorstand hat sich für Foda eingesetzt sodass er weg kann (was ne Bankrotterklärung wäre).

      Kreissl hat damals viel Fan Kritik nach der Verlängerung abbekommen als auch beim Festhalten an ihm während unserer Unserie. Gegen unsere Fans kann er sich durchsetzen aber wenn der Schöttel, seit 5 Minuten im Amt, anruft, bleibt ihm der Atem weg?…glaube ich nicht.

      Und Schulz wurde sicher auf Fodas Bestreben geholt…Kreissl scoutet ja lieber dort wo wir nie hinschauen (Norwegen, Finnland, Holland etc.). Geht Foda hat Kreissl mit Schulz einen Top Verdiener der, wenns nach Leistung geht, nie spielen wird. Zufällig ist eben jener auch Kapitän. Ein neuer Trainer kann ja nur verlieren, weil er die Foda Strukturen aufbrechen muss. Bleibt Schulz Kapitän kann man das Frühjahr schon vergessen weil sich dann bis Sommer nichts ändern wird.

      Bei der ganzen Situation kann nur Kreissl verlieren…hätte ja auch sagen können: ab Sommer oder 5m…und wenn Foda weg will…Pech. Vertrag. Deshalb glaube ich an eine Klausel. Kreissl wird sich nicht für Foda in Bredouille bringen.

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