Christian Jauk: „Niederlagen schärfen den Geist“

Christian Jauk im SturmNetz-Interview

Erstmals baten wir Christian Jauk zu einem ausführlichen Interview. Geduldig stellte sich der 54-Jährige dabei sämtlichen Fragen, die den Präsidenten unter anderem mit verschossenen Elfmetern, der hyperkapitalistischen Fußballwelt, Kritik an seiner Person sowie der von ihm forcierten Positionierung als Arbeiterverein konfrontierten. Vom harten Kern einst als „einer von uns“ tituliert, wird rasch deutlich, welchen Stellenwert die Vereinshistorie für Christian Jauk einnimmt und warum Tradition verpflichtet.

Zunächst vielen Dank, dass Sie sich trotz engen Terminkalenders die Zeit genommen haben. Ich habe mich für einen etwas ungewöhnlichen Einstieg in das Interview entschieden. Ihnen eilt nämlich der Ruf voraus, keine allzu große Affinität gegenüber Online-Medien zu hegen. Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu Medien beschreiben?

Richtig ist, dass ich nicht in die Öffentlichkeit dränge. Man weiß allerdings auch, dass ich Medienanfragen stets beantworte. Es war nun auch das erste Mal, dass SturmNetz angefragt hat und deshalb freue ich mich, nun die Chance zu haben, möglicherweise beizutragen, das eine oder andere klarzustellen. 

Ich frage auch deshalb, weil sich der Zugang zu den Medien bei Sturm mit Günter Kreissl und Thomas Tebbich drastisch verändert hat. Unter Gerhard Goldbrich hat Sturm beispielsweise eine überaus restriktive Medienpolitik verfolgt, die in dieser Form aus unserer Sicht in Österreich einzigartig war. Beide Zugänge fanden innerhalb Ihrer Amtszeit statt. Wie würden Sie diesen Umstand beschreiben?

Wir hatten sogar einen der Gründer von Sturm12 – was, wenn ich so sagen darf, gewissermaßen ein Vorgängermedium von SturmNetz war – zum Geschäftsführer bestellt. Es gibt von mir eine Wertschätzung für alle Initiativen, die versuchen, über Sturm Graz zu berichten. Dass es manchmal vielleicht Phasen gibt, in denen man sich über gewisse Dinge nicht gerade freut, die Emotion über den Fakten steht, das gehört ja ganz normal dazu – so wie es auch Siege und Niederlagen im Fußball gibt. Mit den beiden Geschäftsführern Kreissl und Tebbich hat Sturm nun einen sehr offenen Zugang. Am Ende kann ja gerade ein Verein in der Größe und der Bedeutung wie Sturm Graz sich dieser Chance, die die Kommunikation bietet, nicht entziehen. Ich sage zu meinen Leuten immer, dass es das Allerschrecklichste wäre, würde man nicht mehr über Sturm reden, sich nicht mehr ärgern, wenn Dinge schiefgehen oder sich nicht mehr freuen, wenn Dinge funktionieren. Solange die Leute über dich reden, sind Emotionen da, dann bedeutet Sturm den Menschen etwas.

Würden Sie mir zustimmen, wenn ich sage, dass Sturm mit Günter Kreissl und Thomas Tebbich medientechnisch endlich im 21. Jahrhundert angekommen ist?

(lacht) Das überlasse ich Ihrer Bewertung. Als ich gekommen bin, hatte Sturm beispielsweise überhaupt keinen Social-Media-Auftritt. Wir haben die Marke Sturm Graz zu einer der führenden in der Steiermark entwickelt. Wir gehören zu den Top 50 in Österreich. Das ist ein Zeichen dafür, dass vieles in diesem Bereich gelungen ist. Das war einer der notwendigen Modernisierungsschritte.

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Sie sind schon sehr lange dabei, haben viel erlebt, was Sturm betrifft. Wie würden Sie Ihre langen Tätigkeiten bei Sturm persönlich evaluieren?

Ganz ehrlich, die Beurteilungen über mein Team und mich überlasse ich anderen. Im Laufe der Zeit nahm ich verschiedene Funktionen ein. Auf der einen Seite habe ich als Fan seit über 40 Jahren – es nähert sich schon den 50, was ich gar nicht wahrhaben will (lacht) – kaum ein Heimspiel ausgelassen und habe natürlich auch viele Auswärtsspiele besucht. Bei mir und in der Familie hat sich immer alles um Sturm gedreht, mein Sohn spielte, bis er in die USA ging, bei den Amateuren. Als Funktionär wurde ich quasi ins kalte Wasser geworfen. 2006 bin ich um Hilfe gebeten worden, als es für Sturm um alles ging. Gemeinsam mit Dr. Drexel habe ich in Folge die Rettungsaktion organisiert und vor allem die notwendigen Millionen aufgestellt. Es war der Wunsch der Retterinvestoren an mich, mit an Bord zu gehen, sodass ich im Jänner 2007 als Vizepräsident und Finanzvorstand erstmals eine offizielle Funktion übernahm. Später, 2012, dann auch als Präsident. Die Menschen vergessen schnell und Dankbarkeit ist keine Kategorie im Fußball. Die Nächte beim Geldaufstellen waren einsame. Hans Rinner hat am Totenbett mir gegenüber sehr weise Aussagen getätigt. Eine davon war: „Christian, überleg einmal, wo wir 2007 gestanden sind. Dort, wo wir heute stehen, das ist ein Märchen.“ Diese schönen Worte geben mir in schwierigen Zeiten viel Kraft.

Wie wichtig war Hans Rinner für Sturm?

(überlegt) Aus meiner Sicht sehr wichtig. Bei der Rettung kam ein Viertel aus privaten Geldern, das war eine Bedingung und Hans hat, so wie ich, sein persönliches Geld riskiert. Wir haben gesagt, wir machen das gemeinsam. Die Ausgangslage 2007 haben fast alle schon vergessen. Sportlich lag der Verein vier Jahre vor der Insolvenz immer zwischen Platz sechs und neun, das Budget bei rund sechs Millionen Euro, die Gruabn war weg, die eigene Jugend war quasi an einen Geldgeber verpfändet, die Politik stinksauer und dennoch gelang es dem Verein unter deutlich schwierigeren Bedingungen, zu Meister- und Cupsieg zurückzukehren. Genau darum sprach Hans von einem Märchen. Unter seiner Präsidentschaft wurden erstmals nachhaltige Investitionen vorgenommen. Wir investierten fast sechs Millionen in das heutige Trainingszentrum, wo zuvor rostige Tore und ein großer Erdhügel standen. Die Auszeichnung für ihn war der Bundesligapräsident, was er zeitlebens zurecht genoss.

Ich bin besonders stolz darauf, an der Spitze eines Vereins zu stehen, wo es völlig egal ist, wer du bist und woher du kommst.

Kommen wir nochmals auf Ihre Amtszeit zurück. Was waren aus Ihrer Sicht die schönsten bzw. unschönsten Momente, was hat Sie besonders geprägt?

(überlegt) Schwierige Frage. Vielleicht darf ich das so beantworten, indem ich sage, was mir wichtig war. Sportlich lagen wir in den letzten zehn Jahren immer in den Top fünf und das ist in dieser Zeit lediglich zwei Vereinen gelungen: Sturm und Salzburg, mit jedoch völlig unterschiedlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen. Und das trotz erheblicher Nachteile gegenüber anderen Vereinen, die von öffentlicher Seite viel mehr an finanzieller Unterstützung erhielten. Das immer sportlich zu erwarten, wäre ein völlig falscher Zugang. Mich freut auch die Entwicklung auf der budgetären Seite und wir durften doch einige Sponsorenrekorde feiern, wenn wir das auch nicht an die große Glocke hängen. Die Wahrnehmung geht leider völlig an den Fakten vorbei, aber es gibt eben Kräfte, die das bewusst schüren. Wir wurden für den transparentesten Geschäftsbericht sogar in New York ausgezeichnet. Wichtig war und ist mir auch das gesellschaftliche Engagement. Als größter und bedeutendster Verein in diesem Bundesland tragen wir Verantwortung, indem wir beispielsweise den Damenfußball als Pionier forciert und das Special-Needs-Team auf die Beine gestellt haben. All das finanzieren wir größtenteils aus dem Budget. Eine eigene Studie mit der Uni Graz zeigte, dass der erste Begriff, den die vielen Befragten mit dem Verein assoziieren, „Sturm-Familie“ sei. Das ist schön und ich versuche es zu leben. Wir haben weiters auf allen Ebenen investiert, allen voran in die Infrastruktur, alleine im letzten Jahr rund 1,2 Millionen Euro ohne einen Cent an öffentlicher Unterstützung. All das führt zu Verbesserungen, die die Wahrscheinlichkeit des Erfolges erhöhen sollen. Wir schaffen als Präsidium nur Rahmenbedingungen, nicht mehr. Laut Satzung haben wir nur das Recht für zwei Personalentscheidungen, nämlich die beiden Geschäftsführer zu besetzen.

Vielleicht noch etwas sehr Persönliches, warum ich so eine enge Bindung zum Verein habe: Das hat viel mit meiner Herkunft zu tun, ich komme aus sehr einfachen Verhältnissen, da war es klar, zu Sturm zu gehen und nicht zum Eliteverein. Es ist dies ein klares Bekenntnis zu dem, was Sturm für die meisten immer war. Diese Geschichte bewusst zu machen, liegt mir am Herzen. Dr. Herbert Troger – ein Segen für unseren Verein – arbeitet mit seinem tollen Historiker-Team daran, unsere Wurzeln und Werte zu erkunden. Daher wurden Aktivitäten wie der Legenden-Club ins Leben gerufen. Ich bin besonders stolz darauf, an der Spitze eines Vereins stehen zu dürfen, wo es völlig egal ist, wer du bist und woher du kommst. Das hat uns immer von anderen Vereinen unterschieden und das versuche ich am 1. Mai rüberzubringen.

Christian Jauk bei der Enthüllung der Gründungs-Gedenktafel am 1. Mai © Martin Hirtenfellner Fotografie

Wie geht es Ihnen, wenn ich den Begriff „verschossene Elfmeter“ verwende? Ist das etwas, das Sie noch ärgert?

Nein, überhaupt nicht! Das war, soweit ich mich recht erinnere, ein Sager bei Sturm12, richtig?

Ja, genau.

Da ging es um die Besetzung des Geschäftsführers und da gab es damals einige kritische Fragen, auch zurecht, wie ich meine. Ob sich der Nachschuss gelohnt hat? Aus tiefster Überzeugung sage ich Ihnen: Ja! Das Duo Kreissl-Tebbich leistet sehr gute Arbeit. Man kennt oft nur den sportlich Verantwortlichen, aber Thomas (Tebbich, Anm. d. Red.) zeigt seine vielen Qualitäten beispielsweise bei wirtschaftlichen Aktivitäten und Veranstaltungen. Vieles ist ein laufender Prozess und du musst immer dranbleiben. In den letzten drei Jahren waren zwei Jahre sportlich ausgezeichnet und selbst im vergangenen Jahr, das den hohen Erwartungen nicht gerecht wurde, obwohl wir in die Kampfmannschaft investierten, haben wir das Mindestziel erreicht. Wirtschaftlich verliefen diese Jahre ohnehin positiv. Diese Erfolge ermöglichten es uns erst, in Kampfmannschaft und Infrastruktur zu reinvestieren. Das ist ein bisschen untergegangen. Erdiger aufzutreten, anstatt großspurige Ankündigungen hinauszuposaunen, ist meiner Meinung nach nicht nur der sympathischere Weg, sondern auch jener, der besser zu Sturm passt.

Niederlagen schärfen den Geist.

Die verschossenen Elfmeter haben Ihrer Meinung nach also letztlich zu einem positiven Ausgang geführt?

Ja, genau. Manchmal braucht man die leider. Niederlagen schärfen den Geist, nicht nur im Fußball.

Die von Ihnen bereits angesprochene vergangene Saison war aus Sturm-Sicht bekanntlich weniger berauschend, die Fans haben sich grundsätzlich mehr erwartet und so sind natürlich rasch kritische Stimmen laut geworden. Was man zuletzt mehrfach hat lesen können, unabhängig davon, wie ernst man das nehmen sollte, war, dass viele sich einen Typen à la Hannes Kartnig zurückwünschen – einen Macher, der Sturm wieder auf Vordermann bringt. In diesem Zusammenhang wurde Sturm des Öfteren als Sparverein tituliert, auch vom Ex-Häftling selbst. Was sagen Sie dazu?

Es ist nicht mein Stil, über andere herzuziehen. Jeder weiß, wo sein Weg für Sturm endete und jeder kann sich sein eigenes Bild machen. Solides wirtschaftliches Agieren bleibt unsere Basis, der wir uns verpflichtet haben. Das ist im Geschäft des Fußballs mit den vielen Variablen eine große Herausforderung. Vielleicht darf ich ein paar Fakten als Denkanstoß mitgeben: Das Sponsoring lag bei meinem Beginn im Jahr 2007 bei 1,7 Mio Euro. Bei einer Inflationsrate seitdem von rund 20 Prozent würde das heute einem Wert von etwa zwei Millionen entsprechen. Wir liegen derzeit bei fast sechs Millionen, eine Steigerung von zirka 300 Prozent, ähnlich der Entwicklung im Gesamtbudget, obwohl die größte Einnahmequelle in kleineren europäischen Ligen, das Stadion, uns nur zum Teil zur Verfügung steht. Darum kämpfe ich so sehr für ein eigenes Stadion, weil es neben der Identifikation auch wirtschaftliche Entwicklungen ermöglicht, deren Türen heute zu sind. Der zweite Gedanke betrifft die allgemeine Entwicklung des modernen Fußballs, die derzeit investorengetrieben ist. Auch bei anderen österreichischen Vereinen existieren einige dieser Modelle, zum Beispiel beim oberösterreichischen Rivalen. Ich fühle mich hingegen unseren Wurzeln verpflichtet, die einen unabhängigen Mitgliederverein vorsehen. Bei uns entscheidet das Mitglied und nicht irgendein Investor. Mehr Geld muss zudem nicht automatisch mehr Erfolg bedeuten. Das letzte Jahr hat uns dahingehend eine Lektion erteilt, weil wir trotz des deutlich gestiegenen Etats für die Kampfmannschaft nicht erfolgreicher waren, ganz im Gegenteil. Besonders weh tut mir, wenn wir im Europacup nicht die Chance nutzen, aus eigener Kraft Mehreinnahmen zu lukrieren. Eine Gruppenphase würde uns in der Entwicklung auf eine neue Stufe bringen. Das Stadion-Thema ist die alternative Variante.

Egal, wer Präsident ist, jeder macht seine Fehler und keiner kann es allen recht machen, wir können uns nur dann gegen die Budgetkaiser in Salzburg und Wien behaupten, wenn wir uns nicht auseinander dividieren lassen. Die Sturm-Familie muss zusammenhalten, Stärke beweisen und konstruktiv versuchen, den Verein weiterzubringen, wie das in den letzten Jahren immer wieder gelungen ist, aber im Bewusstsein, dass es Rückschläge geben wird. Die gehören dazu.

© SturmNetz.at / Maximilian Sonnleitner

Sie sind bekanntlich Bankvorstand. Banken sind Sinnbild für den mitunter ausufernden Kapitalismus. Sie haben Sturm Graz in den letzten Jahren ganz massiv als Arbeiterverein positioniert. Das sieht man beispielsweise auch am Merchandising. Der Begriff des Arbeitervereins in Zusammenhang mit Sturm ist aber historisch betrachtet durchaus umstritten. Sturm war nicht immer der Arbeiterverein, sondern vielmehr jener, der de facto alle Gesellschaftsschichten einschloss. Warum treiben Sie das so voran, Sturm als Arbeiterverein zu positionieren? Und wie gelingt Ihnen der Spagat zwischen Bankvorstand und Arbeiter?

Was die Gründung betrifft, so haben Sie vollkommen recht. Da waren von Schülern, Arbeitern, Studenten bis hin zu kleingewerblichen Unternehmern praktisch alle Schichten vertreten. Darauf sind wir ganz besonders stolz. Bei Sturm durfte von Beginn an jeder spielen, was im Norden von Graz der akademischen Elite vorbehalten war. Sturm entwickelte sich erst in der kargen Zwischenkriegszeit zum Arbeiterverein, weil die Anhängerschaft die aufopfernde und leidenschaftliche Spielweise, die ihrem eigenen Schicksal entsprach, bewunderte. Wenn man sich beispielsweise alte Bilder im Buch von Dr. Troger ansieht, erkennt man Fans, die am Wochenende mit Anzug und Krawatte ins Stadion zu Sturm gekommen sind. Das zeigt die besondere Wertschätzung für den Verein und letztlich auch für den Fußball. Der Begriff Arbeiterverein steht heute symbolisch für den Unterschied zu den anderen, soll an die Wurzeln erinnern und die Werte, die die Arbeiterschaft unserem SK Sturm als Botschaft mitgab und immer hochhielt. Als Bub erlebte ich in den 70er Jahren bei Sturm-Spielen diesen Sturm-Geist. Jammern stand nicht im Vordergrund, sondern die Treue zu den Farben Schwarz-Weiß, ohne die großen sportlichen Erfolge. So wurde ich sozialisiert und das trage ich bis heute in meinem Herzen, egal, wo du arbeitest. Gut funktionierende Geschäftsbanken sind übrigens eine sehr wichtige Säule für die Realwirtschaft. Den ausufernden Kapitalismus, wie oft von internationalen Multis betrieben, lehne ich ab.

Man könnte diese Positionierung in der Post-Konkurs-Periode auch als absichtlichen, forcierten Bruch zu dem, was unter Hannes Kartnig geschah, interpretieren.

Nein. Vielmehr ist es einfach das, was ich über Jahrzehnte bei diesem Verein verspürt habe. Dieses Gefühl ist im Zuge der Entwicklungen des modernen Fußballs immer mehr verloren gegangen, eine allgemeine gesellschaftliche Entwicklung übrigens. Das wollte ich dem Verein wieder zurückgeben – daher diese starke Fokussierung auf die Wurzeln, Werte und all das, was damit im Jubiläumsjahr zum Ausdruck gebracht wurde und wird. Vielleicht kann man uns ein bisschen als die erfolgreiche Antithese zum modernen Fußball verstehen.

Interessant, dass manche Kritiker mir diesen Weg vorwerfen.

Also kein Kniefall vor der hyperkapitalistischen Fußballwelt?

Nein, solange ich Präsident bin, wollen wir unabhängig bleiben. Es ist völlig naiv, anzunehmen, dass du Millionen kassiert, aber keine Souveränitätsrechte abzutreten hast. Als ich einen sehr seriöseren deutschen Investor, der prominent in der 1. und 2. Deutschen Bundesliga investierte, an Land gezogen hatte, wurde uns das sehr schnell bewusst. Von östlichen Investoren gar nicht zu sprechen, mit solchen habe ich beruflich hin und wieder zu tun. Interessant, dass manche Kritiker mir diesen Weg vorwerfen. Wir müssen auf unsere eigenen Stärken setzen und aus eigener Kraft Erfolge erzielen.

Ihre Haltung zu Sturms Geschichte und auch zur Souveränität des Vereins hat Ihnen hohe Beliebtheitswerte eingebracht, insbesondere beim harten Kern, von dem Sie einst auch als „einer von uns“ bezeichnet wurden. Es ist dies eine Ehrung, die durchaus selten jemanden zuteil wird. Was bedeutet Ihnen das?

Die Fanclubs leben Sturm. Das ist auch der Anspruch an meine Funktion, so gesehen sind wir uns sehr ähnlich. Jeder macht das eben auf seine Art und Weise. Die Fanclubs leisten Unglaubliches für diesen Verein und werden häufig auch unterschätzt. Egal, mit wem man redet, jeder wird von der Atmosphäre im Stadion sofort elektrisiert – auch jene Personen, die zu Fußball ansonsten wenig Berührungspunkte haben. Ich stelle mir außerdem immer die Frage, was diesen Verein ausmacht, wofür er steht. Und all diese Werte, alles, was den Verein von seinen Wurzeln an geprägt hat, findet man in der Kurve wieder.

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Der typische Längsseiten-Fan unterscheidet sich dahingehend zumeist grundlegend. Dort wird schnell Kritik laut, vieles, was wir bereits besprochen haben, wird dort weit weniger intensiv verfolgt, womöglich oftmals auch gar nicht wahrgenommen. Wie würden Sie ihr Verhältnis zur Anhängerschaft im Allgemeinen beschreiben?

Ich glaube, dass jeder Sturm-Fan wertvoll ist. Ich bemühe mich, das zu vermitteln. Jeder bringt unterschiedliche Dinge ein und das ist gut so. Im Laufe der langen Zeit habe ich einen beachtlichen Teil der Sturm-Familie kennenlernen dürfen. Die meisten Menschen sind im persönlichen Gespräch sehr korrekt und respektvoll mir gegenüber. Fußball ist aber auch Spiegelbild der Gesellschaft. Die Aufgeregtheit wurde vor allem durch die sozialen Medien gefördert, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass kritische Gespräche von Angesicht zu Angesicht anders verlaufen. In sozialen Medien wird schon ordentlich ausgeteilt, da braucht man eine dicke Haut. Es gibt Situationen, wo es nicht so leichtfällt, drüber zu stehen, vor allem wenn es Fakten gibt, die gegen die Kritik sprechen. Kritik, die konstruktiv kommt, hilft uns ja auch. Unsere Geschäftsführung ist dafür offen. Übrigens beantworte ich jedes Mail, solange Schimpfwörter nicht dominieren. Pfiffe am Ende eines Spieles sind für mich Instrument der Kritik, das war immer so. Nachdenklich stimmen mich jedoch Erfahrungen ehemaliger Trainer bezüglich Beschimpfungen, die Sturms nicht würdig sind. Aus der Kurve kommen diese sehr selten und meine persönliche Erfahrungen lehren mir, dass Menschen, die vermeintlich am unteren Ende am Sozialraster angesiedelt sind, oft respektvoller agieren.

Da schließt sich der Kreis hinsichtlich Arbeiterverein…

Ja, ganz genau.

Für diesen Nachteil stecken wir Prügel ein.

Sie haben jetzt bereits das Stadion angesprochen. Es wurde diesbezüglich bereits sehr viel geredet. Können Sie unserer Leserschaft einen Überblick über den Status quo gewähren?

Zunächst etwas Grundsätzliches, wo Graz sich von anderen Bundesländern bzw. Städten nicht unterscheidet: Infrastrukturthemen sind verbunden mit Millioneninvestitionen und bedürfen eines sehr langen Atems. Wir in Graz haben ja grundsätzlich ein solides Stadion, das teilweise schon saniert wurde. Es gibt zudem einen Gemeinderatsbeschluss über 17,5 Millionen Euro, den ich immer lobend erwähne, wo auch der Stadionvorplatz inkludiert ist. Somit werden wir hoffentlich in zwei Jahren eine Sportstätte vorfinden, die State of the Art ist. Aber… Sie ist Produkt einer Ein-Stadion-Strategie. Das heißt, dass wir keine Namens-, Vermarktungs- und nicht einmal Schankrechte besitzen, weil es jeder mieten darf, aber eben nicht mehr. Das ist unser größter wirtschaftlicher Nachteil, weil es überall in Österreich und in Europa eine gegenteilige Entwicklung gibt. Für diesen Nachteil stecken wir Prügel ein, obwohl wir das nicht beeinflussen können, stattdessen brauchen wir in der Frage die Unterstützung unserer Fans. In der Geschichte hatten wir in Graz schon mehrere Bundesligavereine und auch ein zusätzliches Bundesstadion, wo heute die Merkur-Arena steht. Die beiden Vereine, also Sturm und der Lokalrivale, sind trotz der dort besseren Infrastruktur rasch in ihre eigenen Stadien zurückgekehrt. Das sagt viel aus. Ohne Heimat gibt es diese Identifikation nicht, diese Emotion und Leidenschaft, die unseren Verein ausmacht. Sturm wäre nicht Sturm ohne die Gruabn. Das heißt wir brauchen das –  damit wir uns unsere Unabhängigkeit leisten können. Im Zuge des Jahresgespräches Anfang dieses Monates mit dem Bürgermeister gab es für mich den ersten Lichtblick, dass die Ein-Stadion-Strategie überdacht werden soll. Eine demnächst vom Bürgermeister einberufene Arbeitsgruppe soll eine Strategie für den Fußball in dieser Stadt ausarbeiten und das Wachstum der Stadt mitberücksichtigen. Bürgermeister Nagl hat Sturm die Möglichkeit der Mitarbeit versprochen. Die Dauer der Entscheidungen in der Stadt Graz sehe ich aber aufgrund der Erfahrungen weiterhin äußerst problematisch, weil zwischenzeitig die Erlöse verloren bleiben.

Es muss uns allen in der Sturm-Familie ein Anliegen sein, dass wir das Image von Sturm bei Nicht-Fußball-Fans verbessern und über unsere Leistungen für das Gemeinwohl viel mehr Werbung betreiben. Wir bringen junge Menschen zum Fußball und möglicherweise weg von anderen Reizen, wir entwickeln den Damenfußball, das Special Needs-Team und zahlen jährlich sieben Millionen Euro an Steuern und Abgaben!  Erzählen Sie das Ihren Freunden und Nachbarn so oft wie möglich! Wir selbst als SK Sturm Graz wollen auch einen Millionenbeitrag für ein Sturm-Stadion leisten. Dieses Risiko gehe ich gerne ein, denn es wird sich am Ende auszahlen. Und dann wird auch die Mehrheit der Bevölkerung ein Verständnis dafür haben – ähnlich wie das in Wien, Linz, Salzburg oder auch in Vorarlberg der Fall ist.

Sie haben gesagt, dass sie nach dem Gespräch zuversichtlicher sind als davor …

(unterbricht) Deutlich, das kategorische Nein ist nach meinem Dafürhalten vorerst vom Tisch, konstruktive Lösungen sollten zumal gute Chancen haben, weil es nicht nur um Sturm geht, sondern um Sportinfrastruktur insgesamt.

Wie realistisch ist es Ihrer Meinung nach also, dass man in näherer Zukunft tatsächlich eine langfristige Lösung, beispielsweise in Form eines langjährigen Pachtvertrags, parat hat?

Das kann eine der Möglichkeiten darstellen. Beim Thema Stadion sind wir von der Politik abhängig. Der Faktor Zeit wird für Ungeduldige, wie ich es selber bin, eine große Herausforderung, weil Entscheidungen dieser Dimension heutzutage Jahre dauern. Also viel zu lange. Wir werden das Projekt „Heimat“ konsequent verfolgen. Das ist für mich alternativlos. Es wird mich noch viele graue Haare kosten (lacht).

Kommen wir zu einem anderen aktuellen Thema, dem Leitbild. Viele Fans verwundert es, warum die Erstellung derart viel Zeit in Anspruch nahm. Warum hat es so lange gedauert?

Es war immer vorgesehen, das Leitbild im Jubiläumsjahr zu präsentieren. Wir haben die Präsentation in den Jubiläumskalender integriert und wollten das im Zuge einer entsprechend wichtigen Veranstaltung unterstreichen. Das wird am 11. September passieren. Im Grunde sind wir inhaltlich mit dem Leitbild allerdings schon seit Ende des vergangenen Jahres fertig.

Was dabei verwundert: Das Leitbild soll ja die Ausrichtung Sturms vorgeben, das umfasst auch das Sportliche bzw. das Spielerische. Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, das Leitbild vor dem Ende der Transferperiode, vor allem aber vor der Bestellung eines neuen Trainers, zu veröffentlichen, um Transfers und insbesondere den Trainer und dessen Spielphilosophie in Einklang mit dem Leitbild zu bringen?

Diese Frage werde ich Ihnen jetzt nicht so beantworten, wie Sie sich das wünschen, damit Sie neugierig bleiben (lacht). Schauen Sie sich dann an, was in diesem Leitbild alles formuliert ist – es ist sozusagen das große Ganze. Es gibt eine Produktion, die sich derzeit in der finalen Phase befindet. Übrigens, der eine oder andere Satz aus dem Leitbild wurde bereits im Frühjahr im Stadion auf der Tafel angezeigt – für jeden Fan ersichtlich. Das Leitbild darf keine Einmalgeschichte werden, sondern muss laufend transportiert werden.

Zuletzt wurde mehrfach darüber berichtet, dass mit dem Transfer von Bekim Balaj das Budget überzogen wurde. Das wäre ein sehr unüblicher Vorgang für Sturm, insbesondere in Ihrer Amtszeit. Stimmt das?

Gemeint ist damit, dass wir das Budget für diese Saison ausgeweitet haben und temporär in Vorleistung getreten sind. Wir gehen davon aus, dass wir am Ende der Saison trotzdem innerhalb unserer Ziele bleiben können, da wir einerseits vielleicht noch den einen oder anderen Abgang erleben werden und auf der Sponsorenseite andererseits in guten Verhandlungen stehen. Es wird nicht jedes Jahr Gewinne geben können, wichtig bleibt das solide wirtschaftliche Fundament und die Schuldenfreiheit, schwierig genug, aber davon gehen wir nicht ab.

© SturmNetz.at / Maximilian Sonnleitner

Ist dieses Fundament stabil genug, dass es auch Personalrochaden überstehen würde, durch die beispielsweise Personen am Werk wären, die das anders handhaben?

Die Variablen im Fußball sind leider zahlreicher. Wenn man beispielsweise keinen sportlichen Erfolg hat, hat man weniger Zuseher, mehr Probleme beim Verkauf von VIP-Karten sowie im Merchandising und man verliert vielleicht sogar Sponsoren, wenn man nicht mehr so oft in den Medien vorkommt. Umgekehrt dreht sich die Spirale schnell in die andere Richtung, plötzlich sind die Spieler begehrt, Sponsoren wollen werben und mehr Zuschauer sind im Stadion. Wirtschaftliche Themen sind im hohen Maße von der sportlichen Performance abhängig. Das ist leider brutal. Da muss man immer auf der Hut sein.

Wir nähern uns bereits dem Ende. Da darf die obligatorische Frage nach Ihren persönlichen Zielen für Sturm natürlich nicht fehlen. Wo sollte Sturm in den nächsten fünf bis zehn Jahren stehen?

Mit dem Leitbild haben wir ein Wertefundament geschaffen, das ausdrückt, wofür wir stehen und das so viele wie möglich kennen sollten, weil Sturm mehr als ein Fußballverein ist. Besonders herausfordernd bleiben für die Zukunft wirtschaftliche Themenstellungen und die sportliche Weiterentwicklung. Um Sturm auf die nächste Stufe zu bringen, braucht man zwei Dinge, die ich heute schon erwähnte: Das eine ist das Stadion, unsere Heimat mit allen Rechten. Das zweite Thema ist das Erreichen der Europa-League-Gruppenphase. Damit würden sich finanziell ganz andere Türen öffnen, die derzeit verschlossen bleiben. Über die Europa-League-Quali ist das als ungesetzter Verein fast unmöglich geworden, weil auf uns heuer beispielsweise PSV Eindhoven gewartet hätte. Das heißt, der einfachere Weg ist, sich über die Meisterschaft zu qualifizieren, was auch in dieser Saison möglich sein wird. Das ist der Weg, den wir als gesamter Verein gehen müssen und das ist unser Ziel. Dann kann der nächste Quantensprung erfolgen. Ich hoffe, dass uns das mit harter Arbeit gelingt.

Abschließend würde ich von Ihnen gerne wissen, warum Sie sich derzeit so bedeckt halten, was eine mögliche weitere Amtsperiode betrifft.

Das habe ich auch beim ersten Mal so gehandhabt. Ich bin der Meinung, dass man solche Dinge immer zunächst im kleinen Kreise klären muss. Es hängt ja nicht nur vom Präsidenten ab, man unterschätzt das oft. Es gibt Vorstandsmitglieder, es gibt Aufsichtsratsmitglieder, Geschäftsführer, die haben auch persönliche Haftungen. Es ist unheimlich wichtig, dass Kontinuität im Verein auf dieser Ebene herrscht. Man ist als Präsident zwar in der ersten Reihe, aber es ist vielmehr ein „Wir“ als ein „Ich“. Daher muss man nicht nur dem Präsidenten diese Frage stellen, sondern ich als Präsident muss auch meinem Team die Frage stellen, wer dabei ist, wie wir Dinge vorantreiben wollen, inwiefern es sinnvoll ist und im privaten Bereich muss man sich diese Frage ebenso stellen. Ich leite eine Bankengruppe mit sechs Banken, habe zudem vier Kinder und trage Verantwortung. Ich arbeite gerne und ich arbeite Tag und Nacht, für mich ist Sturm Graz eine Liebe, die mir in gewisser Weise auch einen Ausgleich bietet. Man muss sich dennoch die Frage stellen, ob man das als Präsident tun muss oder man die Liebe zu seinem Verein vielleicht auch in einer anderen Funktion zum Ausdruck bringen kann.

Aber die Energie wäre noch vorhanden?

Ich gehe auch freitags noch Fußball spielen, auch wenn ich schon etwas langsam werde. (lacht)

Vielen Dank für das ausführliche Gespräch.

Das Gespräch führte Gernot Hofer.

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34 Kommentare

  1. wama sagt:

    herzlichen dank an gernot hofer und unseren präsidenten für dieses inhaltlich sehr ausführliche und fair geführte interview.
    sturm darf froh sein, jemanden an seiner spitze zu haben, der sich für auch seinen herzensklub stets den arsch aufreisst und sehr vieles dabei richtig macht – auch wenn er manchmal einen elfer verschießt. nur: wer tut das nicht?

    8+
    • black_aficionado sagt:

      Auch von mir ein großes DANKE!

      Sollten sich die „amtsbekannten“ Nörgler zu Herzen nehmen und beizeiten ins Gedächtnis rufen!
      Fordern ist einfach! In der Verantwortung zu stehen und zu leisten, darauf kommts an! Und auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt und vieles besser gemacht werden könnte, die Ägide Jauk ist sowohl sportlich als auch wirtschaftlich eine der erfolgreichsten der Geschichte! Nicht nur das wir auf absolut gesunden Beinen stehen, mittlerweile wird bei uns fast schon standesgemäß gemeckert, wenn wir die Gegner nicht reihenweise an die Wand spielen – wann außer zu der glorreichen Osim Zeit hatte Sturm Graz jemals diesen Anspruch?!

      4+
  2. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Schöne Worte, nur bringen die nix. Der Lask bekommt die Gugl saniert und wird uns somit in diesem Segment überholen. Sportlich ist man noch 2 Spiele von 18m entfernt…dann sinds da auch vorbeigezogen.
    Wir werden mit großen Schritten zur fünften Kraft abmontiert. Schön wenn man den Kapitalismus kritisiert, nur wirst ohne Geld nix reißen. Aus Etablierung als vierte Kraft ist Abstieg zur fünften geworden.

    Es braucht neues Blut auf der Position, oder die Stagnation wird solange weitergehen bis uns selbst das neue RB Farmteam WAC den 5. Platz abnehmen will.

    4+
    • black_aficionado sagt:

      Nur, wir verbessern uns finanziell jährlich! Kleine Schritte, mühsame Schritte, aber stetig!

      Und ehrlich gesagt, mir ist lieber wir konsolidieren uns ein paar Jahre wirklich als 5. Kraft und setzen Schritt für Schritt ein nachhaltiges Konzept um, als wir versuchen auf Teufel komm raus eng an der wirtschaftlichen Grenze wo am Ende außer Verlusten sportlichen eventuell auch nicht mehr raus springt (Blick nach Wien Favoriten und Hütteldorf)…

      Frisches Blut zu fordern ist auch legitim, keine Frage. Nur wer soll das Schiff übernehmen? Gibt es ein ernsthaften Kandidaten, der alles was dem Jauk vorgeworfen wird mitbringt? Also einen der Millionen in den Verein bringt ohne die Identität zu zerstören?
      Ich sehe diesen Kandidaten nicht am Horizont!

      4+
    • Abo420 sagt:

      Er hat nicht viel falsch gemacht. Das Budget ist auch höher, als das vom LASK. Vielleicht sein größter Fehler, den Dampfplauderer GK geholt zu haben, der mit dem Geld die falschen Entscheidungen getroffen hat und dem auch selbst bei Erfolg die Spieler davonlaufen.

      3+
    • Rene90 sagt:

      „Schön wenn man den Kapitalismus kritisiert, nur wirst ohne Geld nix reißen. Aus Etablierung als vierte Kraft ist Abstieg zur fünften geworden.“

      also, am Geld kann es nicht liegen, siehe LASK -> haben weniger Budget und spielen jetzt um die CL Gruppenphase

      Ex Sturm Spieler müssen sich ja vor lauter LACHEN jetzt biegen (Ranftl wurde abgeschoben bzw für nicht BL-tauglich erklärt) (Frieser wurde schon in der AKA eleminiert) -> ich sehe beim LASK eher einen langjährigen Zielorientierten Weg, selbst beim 1. Nichtaufstieg blieb Glasner Trainer -> wirtschaftlich würde man dies NACHHALTIG KEIT bezeichnen und von diesem WEG sind wir schon seit Jahren, ja auch unter GG war es so und jetzt bei GK ist es keinen DEUT besser -> Scouting mit allen dazugehörigen Mitarbeitern ist heute die wichtigste Abteilung für einen Ausbildungsverein um finanzielle Erlöse zu erzielen

      Einnahmen aus einer CL Gruppenphase kann man bzw darf man träumen, Einnahmen aus der EL Gruppenphase kann man planen, wenn Österreich weiterhin Vereine mit internationalen Erfolgen für die 5 Jahreswertung hat, hier muss man auch einmal die Größe aufbringen und sich freuen über die erreichten Pkt, denn solange Österreich 12./13. ist, wird es immer 1 fixen vielleicht auch 2 fixe EL Gruppenphaseplätze geben (kommt drauf an im welcher Runde der 2. Cl Qualiteilnehmer einsteigt)

      2+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Man sollte nie vergessen Goldbrich ist von sich aus gegangen, Jauk hat da gar nichts unternommen…

      300k Esser
      600k Alar
      Schmidt sowieso ungültig
      Von Barbaric bis Akiyoshi will ich gar nicht anfangen… diese Zeit hat uns finanziell, wie wir es gerade merken, zurückgeworfen. Richtig wir legen überall zu…können aber trotzdem fast nichts investieren.
      Die Goldbrich Zeit und die EC Auftritte sind einfach 2 Sachen die nicht tragbar sind und wer wenn nicht der Präsident sollte da die Verantwortung übernehmen?

      Ja es ist wie der Jauk sagt: Wer die Millionen mitbringt will auch was zu sagen haben, auch logisch. Er bringt halt nicht viel mit und leistet dementsprechend ausreichend viel. Bei Krisen wegducken, bei guten Phasen groß reden. Wir haben jahrelang einen Trainer gehabt der sehr viel Macht im Verein hatte, beim Präsident ist anscheinend ein Problem wenn er welche hat.

      Und es gibt immer eine Alternative. Interessenten gäbe es bestimmt genug nur die werden unsere Stallgeruch Ansätze halt nicht so prickelnd finden, wenn die z.B. Geld mitbringen und dann der Vorstand Leitgeb will. Man fürchtet sich aus dem Nest auszubrechen. Man will keinen Kapitalismus, keinen starken Präsidenten aber Erfolg schon. Und Konzepte ala SturmNeu und Tor zur Stadt Graz etc. sind allesamt in Rauch aufgegangen.
      Geben wir uns mit dem absoluten Mittelmaß zufrieden werden wir auch nicht besser spielen und den Verein auch nicht entwickeln.

      4+
  3. Melvinuss sagt:

    @ Black-aficionado: Ich bin für Schworza99! Er weiß haargenau, wie es geht. Wenn er die Eier hat, sich aufzustellen lassen, anstelle in Internetforen ständig über Leute loszuledern, die Ihr Bestes (!) für den Verein geben und nicht nur reden und wissen, wie es besser geht, ich würde ihn wählen. Dann wartet eine rosige Zukunft auf uns und wir greifen die roten Bullen erst so richtig an! Oder er würde vielleicht in der Realität ankommen und draufkommen, dass es im echten Leben halt leider doch nicht so leicht geht, wie man sich das hinter seinem Laptop versteckt gerne zusammenspinnt? Wer weiß es schon…

    3+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      1. Glaube kaum die Foda-Fans würden mich wählen…aus bekannten Gründen.

      2. Er gibt sein Bestes? Ja toll dann muss man Hosiner einen neuen Vertrag geben weil der gibt auch sein Bestes….dieser Sichtweise haben wir Kasan zu verdanken (btw. kickt Ehrenreich noch bei unsern s weil wir im ersten Team fast nur Junge haben…)

      Ich soll in der Realität ankomme während man in der Goldbrichzeit diesem Medium z.B. aufgrund kritischer Berichterstattung Interviewverbote erteilte…oder als wir fast keine Lizenz bekommen haben weil der Nagl einen schlechten Tag hatte und uns nicht in Liebenau spielen lassen wollte…

      Wenn ich in FIFA einen Stürmer brauche und dann einen 34jährigen Mittelfeldspieler hole werd ich auch dort nix reißen.

      Wie kann es sein dass das der LASK die Gugl renoviert bekommt in die schon x-Geld geflossen ist, bei uns aber nix passiert ist? Die waren in der Zeit dritte Liga, sind wieder zurück, Vizemeister geworden und haben Basel eliminiert.

      Wir dürfen uns Pilze mit den Roten und dem WAC teilen. Hurra. Ein Schelm, wer sich da eine Verbesserung wünscht.

      0
    • Melvinuss sagt:

      ad 1.) Solange Du ein schlüssiges Konzept und ein glaubhaft gutes Team aufstellen kannst, wird es sicherlich nicht relevant sein, welchen Trainer DU persönlich für gut oder nicht gut befindest

      ad 2.) Man unterscheide hier bitte zwischen Angestellten, die dafür Geld bekommen – die müssen auch klar nachweisbar Leistung erbringen und das ist bei Hosiner leider nicht der Fall, auch wenn ich bis zuletzt darauf gehofft/daran geglaubt habe – und ehrenamtlichen Funktionären, die unentgeltlich Ihre Freizeit investieren, um Ihren Verein tatkräftig zu unterstützen. Und bevor Du mich hier gleich wieder anknüpfen willst: Ja, auch die ehrenamtlichen Funktionäre sollen was weiterbringen, aber es gibt für mich trotzdem einen Unterschied zwischen bezahlten Angestellten und ehrenamtlichen, freiwilligen Funktionären

      Es steht außer Diskussion, dass nicht alles rund läuft, da gibt es in bestimmten Bereichen auch nichts zu beschönigen, aber die Probleme sehe ich aktuell hauptsächlich im sportlichen Bereich. GK, der anfangs erfrischend gute Arbeit geleistet hat, hat mMn speziell nach dem Cupsieg viele Fehler gemacht bzw. scheint ihm – von der Ferne betrachtet – der Erfolg etwas zu Kopf gestiegen sein. Er ist dafür verantwortlich, ein sportlich schlüssiges Konzept durch den gesamten Verein zu ziehen, sodass – analog zum LASK – auch ein konstanterer, erfolgreicher sportlicher Weg gegangen werden kann. Das ist aktuell – so sehe ich das – nicht der Fall.

      Christian Jauk hat für die Rahmenbedingungen zu sorgen, gemeinsam mit seinem Team, und da ist aus meiner Sicht nachweislich viel weitergegangen. Die Stadionfrage scheitert auch nicht an ihm, sondern speziell an einem tiefroten Grazer Bürgermeister, der es nicht mal als den höchsten Amtsträger der Stadt schafft, Sturm offiziell und für das Fußvolk sichtbar zu einem seiner Titel zu gratulieren. Bei einem Drittligisten gelingt das wohl… Sei es wie es sei, ohne Investor (und da bin ich bei Jauk, Investoren garantieren nie nachhaltigen Erfolg, die wollen in kürzester Zeit das Maximum rausholen, mitbestimmen, wo es geht und wenn sie das nicht dürfen, sind sie heute auf morgen weg) ist Sturm auf Stadt und Land angewiesen, und solange die nicht bereit sind, hier Geld in die Hand zu nehmen, wird hier auch nichts passieren. Da kann sich ein Christian Jauk oder wer auch immer sonst Präsident sein mag auf den Kopf stellen, und es wird sich nichts daran ändern.

      Das mit dem Pilz im Rasen auch noch dem Jauk umzuhängen, das will ich gar nicht mehr weiter kommentieren.

      Aber eines sei hier gesagt, ich weiß nicht ob die Zahl 99 auf Dein Geburtsjahr hinweist, aber 2006/2007 hab ich um meinen Herzensverein gezittert, sogar EUR 100,- für die Schwoazn gespendet, dass sie nicht in der Versenkung verschwinden, so wie es unserem Stadtrivalen schließlich erging, weil sie eben keine (!) Sparmeister waren, sondern mehr Geld ausgegeben haben, als sie hatten. Ich bin CJ und seinem Team dankbar dafür, den Verein gerettet zu haben und dankbar dafür, dass sie den Verein nachhaltig aufgestellt und immer weiter entwickelt haben.

      Es sei dahingestellt, ob es dafür einen Besseren gegeben hätte oder geben wird, das werden wir ohnehin nie wissen, solange es kein Anderer angeht. Aber ich zumindest sehe weit und breit niemanden, der es so gut wie CJ machen könnte, geschweige denn besser. Und ich bin wahrlich kein Fan von ihm, ich respektiere und schätze einfach nur seinen Einsatz und das offensichtlich Geleistete für den Verein, den ich liebe und für den ich lebe.

      Hast Du, by the way, einen besseren Kandidaten? Selbst machen kannst/willst es ja nicht, aber besser wissen würdest es. Bist Du in der Lage, jemand Besseren zumindest aufzustellen, wenn Du schon selber nicht an der Front stehen möchtest? Ich gebs zu, ich tu mir sehr schwer, mit dieser „Ich-weiß-es-besser-aber-selber-machen-kann/will-ichs-nicht“-Mentalität

      4+
    • schwoaza Peter sagt:

      @ schworza99,
      Sarkasmusversteher wirst sicher keiner mehr 😉

      swg

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    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Zu 1.)
      Ja und Mählich hat Kreissl und Jauk mit welchem Konzept überzeugt…? Du tust so als ob bei uns nur die Besten gescoutet und verpflichtet werden. Realität ist zuerst schaut man auf den Stallgeruch und im Notfall holt man dann jemand externes. Und der Externe wird im Idealfall Feindbild (Hyballa, Vogel etc.).
      Warum hat Mählich noch immer keinen neuen Verein? So gut kann dieses Konzept nicht sein. Sein Konzept muss den Vorstand und Kreissl überzeugt haben oder er wurde nur wegen Stallgeruch geholt. Beides sehr bedenklich.

      Vielleicht sollte der mächtigste Mann im Verein sich hauptberuflich mit Sturm beschäftigen. Er sagt ja selbst er kriegt nichtmal mit wie die Ausrichtung des Trainings etc. ist. Vielleicht liegt hier der Hund begraben. Ehrenamtlich schön und gut Aber vielleicht brauchen wir jemanden der Full-Time die Marke Sturm vorantreibt.

      Auf Kreissl kann mann sich hier auch nicht ausreden, da Jauk Kreissl bestellt hat. Der Running Gag mit den Elfmetern: GG war einer übers Stadiondach, GK scheint vom Volltreffer nun zum Fehlschuss zu werden. Die 10 EC Heimniederlagen haben nur eine Konstante: Jauk.

      Auch auf den roten Sigi braucht man sich nicht rausreden. In Linz gibts die Zwei-Stadien Lösung, in Wien soweiso, Altach baut schön ihr kleines Stadion und in Innsbruck will man Wacker sogar gratis spielen lassen im Stadion. Entweder sind alle anderen Bürgermeister die größten Fussball die es gibt, quasi ohne Ausnahme, oder unser Lobbying in der Politik ist einfach schwach.

      Den Kapitalisten-Gegner nehme ich den Jauk nicht ab, beim Interview bei BlackFM war er klar gegen eine Entfernung von Puntigamer aus dem Vereinsnamen. Da scheint das Geld dann doch wieder wichtiger als Tradition zu sein. Die Austria z.B. hat BWT, Gazprom als Sponsoren. Wir Zeitungen und Puntigamer.

      Jauk ist nicht am Pilz schuld sondern am jahrelangen Stillstand in der Frage. Gondel, Olympische Spiele, Weinzödl, U-Bahn…Geld wäre genug da, nur will man keinen Konfrontationskurs fahren. Wie er einmal gesagt hat wir spielen in Klagenfurt EC wurde er sofort zum Sigi zitiert und am nächsten Tag war schon eine Aussendung des Vereins zu lesen. Kein Wort zum Fast-Lizenz Verlust…da würd ich mir einen Präsidenten wünschen der dem Sigi mal heftig in die Parade fährt und nicht auf Kuschelkurs ist mit der 4966858. Arbeitsgruppe.

      Wer solls sonst machen? Diese Einstellung hat uns schon am Trainersektor sehr viel Geld gekostet, da wir quasi nur einen bestimmten Trainer haben wollen und der Rest bei Erfolg geduldet wird. Die Frage wird immer umgedreht wenns Kritik am Trainer gibt:
      – wer solls sonst machen? Ob wir erfolgreich sind oder nicht: wurscht quasi.
      Jetzt wenden wir das Konzept beim Präsidenten an. Außerdem wäre deiner Logik nach noch Kartnig Präsident oder nicht? Weil wer solls sonst machen?

      Und ich kann keine Namen nennen da ich nicht die Anforderungen kenne:
      Vielleicht würde ein Investor ja das Amt ausüben, nur ist mir zumindest völlig unklar was die NO-GOs sind und was nicht.
      – Vereinsnamen ändern? Ob Puntigamer oder Gazprom ist jetzt auch wurscht wenns nicht Sportklub Sturm Graz ist.
      – Vertraute des Investors im Vorstand
      -sportliche Kompetenzen

      Zudem kenne ich die reichen Österreicher und Steirer nicht und ihr Mindset. Ausländische kenne ich noch weniger. Die Akzeptanz für Investoren dürfte aber bei den Fans mäßig sein, behaupte ich mal.

      Fazit: Wenn der Jauk sein Bestes gibt, wir aber trotzdem stagnieren trotz Wachstums der Wirtschaft und der Ablösen, brauchen wir entweder Investoren in welcher Art auch immer oder wir gehen erhobenen Hauptes in die Mittelmäßigkeit und spielen mit regionalen jungen Kickern Fussball. Der Altersschnitt der Mannschaft und der Zustand der Amateure schreien aber ganz laut: Erfolg, dann der Rest.

      0
  4. rio sagt:

    Wenn einem im Zuzammenhang mit Fußball sozialpolitische Gedanken brennend interessieren, ein durchaus bemerkenswertes Interview eines Bankvorstandes. Wasser predigen und Wein trinken scheint ja zwischenzeitlich durchaus opportun in Österreichs Führungsebenen zu sein und so ist es ja auch kaum überraschend einmal mehr von diesem „Kind aus armen Arbeiterkreisen“ zu erfahren. Aber egal, kann ja schließlich jeder für sich selbst beurteilen, wie er mit diesen „Selbstdarstellungen“ umgeht.
    Nicht egal und alarmierend finde ich allerdings die „Nebenbemerkung“ über den nötigen Budgetvorgriff für unseren neuen Stürmer. Wir haben im Winter Zulj (zwischen 2,5 und 3 Millionen) verkauft und lt. Transfermarkt in den letzten 5 Jahre ca. 14 Millionen an Spielerverkäufen eingenommen (Djurecin, Madl, Matic, Zulj, etc.) und da darf schon die Frage elaubt sein: Wurden dies Summen vom GK falsch investiert bzw. sinnbefreit verschleudert oder wurden diese Einnahmen zur Budgetdeckung benötigt? Pest oder Cholera, das stimmt traurig!

    2+
    • 1909 sagt:

      Klar werden nicht alle Investitionen in den Kader das abwerfen, was man sich gewünscht hat. Vieles wurde höchstwahrscheinlich aber für Altlasten und Infrastruktur verbraucht.

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  5. blackfoxx sagt:

    ich finde es sehr amüsant, wie der LASK hier auf einmal ob deren „toller Arbeit“ hochgelobt wird. ja, stimmt – in den letzten Jahren hat sich dort wieder was entwickelt, Gott sei Dank – steht der drittgrößten Stadt ja auch zu! In den letzten 20-25 Jahren regierte dort das reinste Chaos mit Abstiegen, Konkursen, Fusionen, 3. Liga etc. Ich persönlich habe lieber ein/zwei Jahre einen „sportlichen Durchhänger“ als dass ich mich komplett in Selbstzerstörung auflöse und regelmäßig von vorne beginnen – Titel hat der LASK seit Mitte des letzten Jahrhunderts noch keine gewonnen, auch bezüglich Stadion brauchen wir uns (noch) keine Panik bekommen – erst wenn wir über Jahre in Kalsdorf spielen müssen, sind wir „vergleichbar“ mit der Situation beim LASK. Ich gönne ihnen den Erfolg gegen Basel, vielleicht nehmen wir uns auch ein Beispiel in manchen Dingen. Ich finde es ja in Ordnung, sich immer an den aktuell besten zu messen, als Fan sollte man doch auch das große Ganze überblicken und der LASK muss von Umfeld und Möglichkeiten an sich ohnehin auf unserer Augenhöhe sein, wenn man ehrlich ist!

    3+
  6. fuchsrob sagt:

    Ich finde es generell lobenswert dass man bei Sturm keine Schulden mehr machen will. Schließlich wollen wir den GAK in der Konkursstatistik nicht einholen!!
    Die Planung für die letzte Saison war aber schlicht grauenhaft. Wir hätten so leicht wie nie in die Gruppenphase der Euroleague einziehen können, aber der Vorstand war zu kurzsichtig um diese Chance zu sehen. Stattdessen haben wir nun in unserem Heimstadion nicht nur einen Pilz sondern bei aller Freundschaft auch noch den WAC der vor unserer Nase Europacup spielt. War das wirklich notwendig????

    4+
  7. der schwarze Hai sagt:

    Auch ich möchte es nicht verabsäumen mich bei unserem Präsidenten herzlich für die gute und seriös geleistete Arbeit zu bedanken.
    Schulden dürfen nie mehr die Existenz des Vereins gefährden.
    Gönner und Sponsoren sollen/dürfen immer willkommen sein, aber die Seele des Vereins darf niemals an Investoren verkauft werden, oder wie in der Vergangenheit an unseriöse, machtgeile Harakiri-Personen übergeben werden.
    Die Eigenständigkeit und der Mitgliederverein muss für immer auch für die nächsten Generationen gewährleistet bleiben, auch um den Preis sportlich abzurutschen (egal welcher Tabellenrang, egal welche Liga). Dieser besondere Verein ist nicht zum Erfolg verdammt und verpflichtet.
    Graz und die Steiermark atmen diesen Verein, Graz und die Steiermark brauchen diesen Verein. Sturm ist der Kultverein und war, ist und bleibt einzigartig.
    Es ist unser aller Pflicht die STURM-DNA an die nächsten Generationen weiter zu geben.

    Einzig die Naivität in der Stadionfrage muss ich Hr. Jauk ankreiden. So lobenswert sein Einsatz für dieses Projekt ist, jedoch wer glaubt das unter diesem Bürgermeister Sturm jemals das Stadion pachten/kaufen wie auch immer wird, der glaubt wahrscheinlich auch das Zitronenfalter Zitronen falten.

    5+
  8. skblackie . sagt:

    Also ich kann Melvinuss, danke für deine Antworten, aber spar dir deine Energie. Glaub von Schworza99 findet man keinen positiven Kommentar, und doch schreibt er jedesmal etwas.

    1. Geiles Interview und vielen Danke dafür, und ich sehe auch so wie manch anderer hier. Bin momentan mit jedem „höheren“ Personal bei Sturm zufrieden.

    2. Sturm darf niemals wieder in diese Schuldenfalle kommen, oder eben in Händen von Leuten, die quasi nur Geld verdienen wollen, und den Verein nicht zu schätzen wissen.

    3. Man ist auf den richtigen Weg wieder, wenn man eben an Zeiten zurück denkt, wo die Internetseite, Merchandising, Online Shop, einfach alles noch sehr unprofessionell war. Auch solche Dinge kosten Geld und sind mit Personal verknüpft.

    4. Ich glaube jeder würde sich ein eigenes Stadion wünschen, und ich denke auch viele würden gerne den Standort haben IN Graz. Ich selber besuche leider Graz zu selten, weil es von OÖ ein doch weiter Weg ist. Aber baut man außerhalb, müsste man auch es schaffen, die Leute gut mit Öffis von A nach B zu bringen was auch wieder Geld kostet. Somit muss die Stadt denke ich eben eine große Rolle auch spielen, was eben bekanntlich nicht der Fall ist. Alles aus eigener Hand zu bezahlen, da wird man wohl leider noch mehr sparen müssen.

    5. GLW zum Lask für die letzten Erfolge, aber auch die werden denke ich wieder einbrechen. Auch hier kann es passieren, dass diese schnell falsch investieren und Geld aus dem Fenster schmeissen, mit schlechten Entscheidungen (Transfers, Trainer was auch immer). Wisst ihr was Irren ist menschlich, und Fehler passieren! Wäre ich einer die wichtigen Personen, würde ich mich vermutlich nicht trauen, Entscheidungen zu treffen, weil eben schnell das ganze Stadion und mehr gegen dich stehen kann. Der Lask muss auch noch den Gegner Brügge schlagen, um in die Gruppenphase zu kommen. Ich denke Basel war ein dankbarer Gegner für den Lask. Vereine wie Celtic, Porto, sind auch rausgeflogen, was eben zeigt gewisse Favoriten finanziell bessere Vereine können genauso Probleme haben. Falsche Entscheidungen treffen usw.

    6. Es gibt immer Vereine die mal eine gute Saison haben oder gute Jahre, aber dann wieder sehr schnell versinken in irgendwelchen Ligen ohne Perspektiven und co. Nehmen wir nur Vereine aus Deutschland die auch schon mal international Punkte gesammelt haben! HSV, Dresden, Stuttgart, Köln, Kaiserslautern, Aue, Nürnberg, Jena, München, Magdeburg, Braunschweig, Hansa noch dazu fallen mir noch Vereine ein wie 1860, Aachen gibt genug.

    7. Ich unterschreibe auch noch die Worte von dem schwarzen Hai hier, genau so sehe ich das mit Sturm auch. Sturm ist für mich einfach DER Verein, nicht wegen den Erfolgen, sondern einfach wegen allem, der Verein hat es geschafft mich immer zu faszinieren. Egal welche Liga ich stehe zu Sturm Graz und es wird immer mein Verein bleiben. Egal was passiert, und welche Entscheidungen getroffen werden. Aber ich bin der Meinung, die Leute die jetzt das Sagen haben, machen oder versuchen wenigstens das richtige zu machen eben FÜR Sturm und man sollte sie dabei unterstützen, anstatt immer mit dem Finger auf sie zu zeigen und schlecht zu reden.

    Als Schlusswort, ich glaub als Rapidler, bzw Austria Fan würde ich Feuer spucken, aber nicht als Grazer <3

    2+
    • skblackie . sagt:

      PS.: Eine kleine Sache wünsche ich mir noch für Sturm

      Einen „Zuchtverein“ in der 2 Liga, like Juniours OÖ und Young Violets, Liefering, bzw finde ich es eine Frechheit, dass diese überhaupt in der 2 Liga spielen dürfen! Über das könnte ich mich aufregen. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass viele Regionalliga Vereine Probleme haben die Lizenz zu bekommen.

      Irgendwann eben das eigene Stadion <3

      1+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Eine Brise Champions League in Lettland!


      You are welcome!
      Wenn dir das nicht genügt geh mal rückwärts die Artikel durch vor der Vogel-Entlassung…aja die zählen ja nicht, Vogel ist ja „keiner von uns“. Aber ist bezeichnend.
      Kritisiert man Foda, Milanic, Mählich, Funktionäre: SCHLECHTREDER.
      Kritisiert man Hyballa, Vogel etc: Feuer Frei.

      Wenn ich hier Kommentare gelesen habe die NEM bereits nach Spiel 3 (!) und 6 Punkten mit Mählich verglichen haben…die Sturm Familie akzeptiert anscheinend keine Eindringlinge. Diese exzessive Abwehr gegen alles Fremde und absolute Liebe fürs Bekannte ist eine Krankheit. Der Leitgeb spielt 12 Jahre fürs Imperium und kommt er am Zenit seiner Karriere zurück feiern wir ihn wie einen Helden und Kritik ist Kritik an der Sturmfamilie. Aja.

      Btw. habe ich auch seit Tag 1 den Amoah gefordert. Würde ich auch nicht als negativ einstufen. Sogar beim Hosiner hatte ich einige Zeit Hoffnung…nur irgendwann muss man auch die Realität akzeptieren.

      Ich bin halt einer der negative Dinge anspricht und sie offensiv kritisiert und nicht schönredet.

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  9. black_aficionado sagt:

    @schworza99:
    Schau, ich teile deine Meinung in vielen Punkten, nur bei der Kritik hier schießt du meiner Meinung nach übers Ziel hinaus. Die Nibelungentreue zum Grazer Stallgeruch, die du so gerne kritisierst, könnte man dir unverholen vice versa gegenüber allem „Fremden“ nachsagen. Schwarz/Weiß sind zwar die schönsten Farben, in dem Punkt aber nicht angemessen. Nicht alles was der Foda gemacht hat war schlecht und nicht alles was die „Außenstehenden“ versucht haben in den Verein zu bringen war gut.
    Und ja, es ist mit Sicherheit nicht förderlich, dass gewissen Personen ein Vorsprung bzw. blindes Vertrauen entgegengebracht wird, nur weil sie anno dazumal bei uns gekickt haben, in dem Punkt sind wir in Graz (Medienlandschaft & Längsseitenbesucher) mit Sicherheit etwas gebrandmarkt.

    NUR, es geht hier nicht um die operativ Verantwortlichen im engeren Sinn, sondern um das Präsidium. Und während Jauk´s Ära wurden nicht nur Titel geholt, die Finanzen stabilisiert und der Umsatz erhöht, es wurde auch wieder ein (meines Erachtens teilweise unangemessenes) Anspruchsdenken wie zu Osims Zeit geschaffen! Auch wenn wir international im absoluten Niemandsland unterwegs sind die letzten 10 Jahre, aber Vergleich in diesem Zeitraum einfach einmal die nationalen Resultate der „großen“ Wiener Vereine mit unseren! In der Zeit hat die Austria 1x Meister und 1x Cup, wir 1x Meister und 2x Cup und die Grünlinge nada erreicht! In der Zwischenzeit habens den Violetten und den Grünen in Wien neue Stadien spendiert und auch sonst ist da viel mehr Geld geflossen. Sportlich haben wir die letzten 10 Jahre zu mehr als 50% in den Top 4 abgeschlossen und die letzten Jahre wechselweise sowohl die Austria wie auch Rapid in der Tabelle hinter uns gelassen (Rapid war genau genommen das letzte Mal 15/16 vor uns)

    Ich habe es schon gesagt, natürlich ist nicht alles perfekt und verbessern kann man sich immer. Nur teilweise wird unsere Führung an Dingen gemessen, die wir a) nicht selbst in der Hand haben und b) utopisch sind! Weil hier zB auch immer wieder die Frage auftaucht, wofür die Transfereinnahmen der letzten Jahre verwendet wurden und Kreissl teilweise völlige Misswirtschaft attestiert wird (als ob die Einnahmen 1:1 in Neuverpflichtungen fließen würden), die Investitionen werden dabei interessanterweise immer unter den Tisch fallen gelassen: Messendorf, Flagshipstore, Online-Auftritt etc.

    Und warum werden niemals die positiven Dinge erwähnt? Wir haben aktuell mehr Mitglieder als je zuvor. Das Stadion ist zwar bei Weitem nicht immer voll, aber die Kurve meist sehr gut gefüllt. Sturm Graz wurde die letzten Jahren nicht nur als Marke positioniert und etabliert, es wurden Vision, Mission und Werte identifiziert und definiert – ich persönlich freue mich schon auf das Leitbild! Mit der Kooperation der Akademie Steiermark wurde auch die Basis für gute Jugendarbeit geschaffen und und und. Man muss ja wirklich nichts Schönreden, wir haben unsere Probleme (vor allem im Nachwuchsbereich, bzw. im erfolgreichen Hochziehen heimischer Kicker) keine Frage. Nur, der Verein bewegt, über den Verein wird berichtet und der Verein wächst! Noch dazu werden Ideen aus dem Fanlager aufgegriffen (das endlos geile heurige Auswärtsdress) und miteinander versucht das nächste Level zu erreichen. Das ganze grosso modo auf hohem Niveau, ohne Sorge in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden und über lange Jahre hinweg betrachtet auch erfolgreich. Natürlich schmerzen solche Ausreißer-Saisonen wie die letzte, aber auch das kann nur ein Ansporn sein die heurige besser zu gestalten und ois für die schwoazn zu geben!

    SWG

    4+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Unterschied ist kann sagen Foda hat mir streckenweise gut gefallen, nur hat es auch in der Politik einen Grund warum Amtszeiten beschränkt sind.
      Hyballa halten bis heute viele für total unfähig. Vogel sein Cups Titel wird auch abgeschwächt (Fodas Vorarbeit: Altach, Wimmpassing, Anif…wow). Ich sehe hier eine klare Tendenz.
      Und positives würde ich gerne hervorheben, nur lese ich dann in der Zeitung Potzmann ist keine Option mehr (Ablöse bei überzogenem Budget ist nicht gscheit) und Mensah bekommen wir nicht (was auch nur ein Aufschub des Problems wäre da man keinen LV aufbaut)…
      Wie soll ich da Vertrauen in das Scouting bekommen?

      Und der Vergleich mit Wien hinkt halt auch. Die verdienen mit ihren Stadien jede Jahr Unsummen, wir haben nichtmal Schankrecht. Die brauchen keinen sportlichen Erfolg um sich zu entwickeln.

      0
    • black_aficionado sagt:

      Zum ersten Punkt: Ich sag ja, dass ich dir zustimme. Diese romantische Verklärung Ehemaliger wird sich auch nicht so schnell ändern. Nur, was kann der Jauk oder der Kreissl für die Wahrnehmung der Öffentlichkeit? Factum est, Hyballa hat sich keine ganze Saison gehalten und Vogel eine katastrophalen Fehlstart in seiner zweiten Saison hingelegt. Dass der Cuptitel Foda zugerechnet wird ist ein Hohn, dass wir unter Vogel allerdings nur dann Erfolg hatten, als er von der Spielidee des Ballbesitzes wieder zum Umschalten überging eine Tatsache. Selbiges hat auch NEM festgestellt, dass mit der Mannschaft nur schell tief und vertikal zu spielen ist.
      Übrigens, auch ein Mählich wurde nach dieser beispiellosen Niederlagenserie mehrheitlich kritisiert. Die nicht zu beantwortende Frage bleibt, ob ein externer das Frühjahr überhaupt überlebt hätte?

      Und weil der Vergleich mit Wien hinkt, weil die mehr Möglichkeiten haben, deshalb wiegt der sportliche Erfolg über die Hauptstadt (und nichts anderes ist es die letzten Jahren in meinen Augen) umso schwerer!

      4+
    • 1909 sagt:

      @black_aficionado: Einer der besten Kommentare, die ich hier je gelesen habe. Vielen Dank dafür!

      3+
  10. 1909 sagt:

    Man darf mehr als froh sein, einen Präsidenten zu haben, der einerseits die Identität Sturms und dessen Werte/Tradition hochhält und andererseits kein Marktschreier ist und stets Vernunft walten lässt. Das wissen nur leider die wenigsten zu schätzen.

    4+
  11. ds1909 sagt:

    Danke für das Interview.
    Ich persönlich finde, dass die Arbeit des Herrn Jauk nicht die schlechteste ist. Es geht schon was weiter, step for step. Weiters finde ich aber auch, dass sich Sturm bei Sponsoren unter Wert verkauft. Und Gott sei Dank gibt es noch Leute wie Jauk, denen Werte und Tradition was bedeuten. Lieber SK Sturm Graz statt FC „irgenda Sponsor für Marketingzwecke“ Graz.
    Sportlich bzw. Kaderplanung brauchen wir nicht länger diskutieren -> da sind einige Fehler in jüngster Vergangenheit passiert. Oder wie es so schön heißt: Da wurden 11er verschossen. Trotz höherem Budget. Gut – kann passieren. Wenn wir mal 1-2 Seuchenjahre haben und nicht in Top4 sind, wird die Welt nicht untergehen. Auch wenn es nicht schön ist.

    Also weiterhin OIS FÜR DIE SCHWOAZEN!

    1+
    • blacKnight sagt:

      Wir sind der SK Puntigamer Sturm Graz, aber es ist in den statuten verankert, dass nach puntigamer kein sponsor mehr in den vereinsnamen aufgenommen wird. Das logo ist bereits frei – auch dank der initiative „freiheit für sturm“. Hoffe dass „heimat für sturm“ gleich erfolgreich wird.

      1+
  12. Rene90 sagt:

    @Schwoaza99
    „300k Esser
    600k Alar
    Schmidt sowieso ungültig
    Von Barbaric bis Akiyoshi will ich gar nicht anfangen… diese Zeit hat uns finanziell, wie wir es gerade merken, zurückgeworfen. “

    wenn dann sollte man schon ALLES anführen bzw Details nicht bewusst weglassen, denn dann wird eben das GESCHRIEBENE von selbst löchrig bzw lachhaft -> ich weiß, die Euros für Djuricin und Madl die in die Klubkasse gingen, zählen eben für dich nicht

    wenn man schon so gegen ALLES ist, bist eben ein Klug……, dann sollte es halt WAHRHEITSGETREU sein, damit nimmst du es ja sehr oft nicht so genau

    1+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Die berühmte Kooperation mit Fulham…wie konnte ich die nur vergessen! Bis heute kann keiner beantworten was diese war…

      Btw: https://www.laola1.at/de/red/fussball/bundesliga/news/kuriose-stellenausschreibung-fuer-sturm-sportdirektor/
      Tja das Internet vergisst nicht.

      Jelaini Smith. Alleine der Name sagt schon alles über die Kompetenz vom guten GG aus.

      Hörst du dich selbst reden? Wer so einen Anti-Kreissl Kurs fährt will mir was über Kritik erzählen und mir Unehrlichkeit vorwerfen. LOL. Ich frag mich wo ich gelogen habe aber okay, wahrscheinlich hab ich den Schick mal kritisiert und bin nun auf deiner No-Flight Liste.

      Pilquett leckt an der Stange, Testspiel gegen Dortmund, Oschypko, Sharifi, die heilige Doppelsechs…

      https://sport.oe24.at/fussball/fussball-national/bundesliga/Leitgeb-attackiert-Sturm-Boss/222213681

      Alter Schwede den Goldbrich verteidigen und den Kreissl angehen…selbst wenn Kreissl nichts kann, steigert Teppich dennoch die wirtschaftliche Komponente und dadurch machen wir stets Gewinn bzw. halten die Null. Da GG beide Posten inne hatte haben wir halt immer Minus gemacht, wenn wir ein schlechtes Jahr hatten ohne große Verkäufe…ein Traum der ganzen Freunde der stabilen Finanzen hier.

      PS: Der Schick ist ein Eierkicker 😉

      2+
  13. Rene90 sagt:

    @Schwoaza 99
    leidest wohl unter Verfolgungswahn, denn in diesem Beitrag geht es nur um CJ Interview bzw seine Stellungnahme und deine Kritik an seiner Person -> es geht nicht um GG oder GK, es ging darum dass du GG Verkaufstransfers zitiert hast und da dies ganz einfach nicht der Wahrheit entsprach, habe ich ein Statement dazu abgegeben, hast jetzt ja auch wieder so wie es deine Art eben ist, den Verkauf Djuricin zu Salzburg nicht bestätigen zu können, sondern auf einer angeblichen Kooperation mit Fulham herum reitest.

    ob du den Schick kritisiert hast oder auch nicht, ist mir so etwas von egal, genau so viel wie, ob er ein Eierkicker ist oder auch nicht, aber eines ist sicher, für einen Eierkicker dürfte er kein schlechtes Bankkonto mit 2 Titeln und einer CL Teilnahme haben, wenn man so von gewissen Prämien ausgehen kann, die eben dafür üblich sind und diese Zahlen weißt du ja eben ganz sicher, der über ALLES Bescheid weiß und dies auch fundiert belegen kann ……

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    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Hör zu Thorst…äh Rene.

      2.5m plus Eddie war der Djuricin Deal, der ändert aber nichts an den dutzenden Fehlern die GG gemacht hat. 1,2 gute Tranfers wiegen nicht dutzende schlechte auf…der Logik nach ist Kartnig bester Präsident ever weil wegen der ganzen Erfolge (hust Verein fast umgebracht lass ma halt weg hust). Die Verbindung zu Jauk ergibt sich weil er nichts unternommen hat obwohl selbst die treusten der Treuen in der Nord das Potential eines GG erkannt haben. Umgang mit Fan-Medien will ich hier (Grüße an die Redaktion) gar nicht ansprechen, für den großen Verfechter des MITGLIEDERvereins.

      Und es ist keine Lüge wenn ich exemplarisch seine größten Nieten anbringe und nicht seine 2,3 Glücksgriffe dazu erwähne. Eine Lüge wäre es wenn ich behaupten würde er hätte JFK erschossen (wer weiß 😉 oder er hätte volles Haar.

      0
  14. flo1909 sagt:

    Also so weit ich das einschaetzen kann macht der CJ seine Sache schon gut! Finanziell sehr vorsichtig zu agieren ist sicher sinnvoll, sonst kann so eine 110 jaehige Geschichte auch schnell vorbei sein.
    Ehrlicher haette er bei den sozialpolitischen Fragen sein sollen: Er ist und bleibt ein ueberzeugter ultrakonservativer Neoliberaler. Das ist ja prinzipiell kein Problem, Meinungsvielfalt ist gut, aber man sollte auch dazu stehen wenns nicht oportun ist: oft allzu schwer ich weiss!!!

    0
  15. B.Bakota B.Bakota sagt:

    Also ich empfinde die Antworten, als sehr populistisch und fragwürdig. Man darf auch nicht den gesamten Zeitraum vergessen, indem Jauk Präsident ist; da gab es einige Elfmeter, die er verschossen hat. Habe nicht viel Zeit, deswegen Stichworte: Hyballa, Ayhan Tumani Sportdirektor, Markus Schopp verheizt, Milanic (man darf dem extrovertierten Leeds-Boss danken), die Foda-Entlassung (Parkplatz) – dann wieder Einstellung nach „Männergesprächen“, Vogel-Rauswurf, Mählich, nicht zu vergessen Goldbrich (unvorstellbar im Nachhinein), etc.
    Ausserdem ist es richtig zu sparen, aber auch oben genannte Argumente sollte auch Geld erwirtschaftet werden und auch kalkulierbare (!) Risiken eingegangen werden.
    Und weil hier alle auf Kartnig schimpfen: ja, wegen ihm ist das Boot fast untergegangen, aber die Gruabn-Zeit davor mit Schilcher, Osim und einer jungen Truppe hat auch er zu verantworten…

    1+
  16. Erzschwoarza sagt:

    Ich bin auch ein Kritiker Jauks und muss sagen, dass diese Worte zwar ehrlich rüber kommen, aber im Endeffekt bringt das alles gar nichts.
    Man will sturm zwar auf die nächst höhere eben bringen, das mag ich gar nicht leugnen, aber im Endeffekt bewegen wir uns Sukzessiv rückwärts, denn, der lask steht und so ehrlich muss man sein schon über uns.
    Wir sind nur mehr 5te Kraft und für mich ist das ein Rückschritt und deswegen gibt es nur eine Konsequenz daraus und das ist neues Personal in unserer Führungsebene!

    1+

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