Bitterer Europacupabend

Spielbericht: Ajax Amsterdam vs. SK Sturm Graz (2:0)

Der SK Sturm Graz ist wieder da, wo er hingehört! Das erste Mal seit der Saison 2011/2012, als man gegen BATE Borisov die Champions League-Gruppenphase äußerst unglücklich verpasste, spielen die Grazer wieder im Konzert der Allergrößten mit. Die erste Hürde auf dem Weg in die Königsklasse hätte nicht attraktiver, aber auch nicht viel schwieriger sein können: Mit Ajax Amsterdam stellte sich dem österreichischen Cupsieger ein internationaler Riese entgegen, der in seiner Blütezeit sogar dreimal in Folge die Champions League-Trophäe in die Höhe stemmen durfte. Diese ganz große Zeit des 33-fachen niederländischen Meisters ist zwar vorbei, dennoch ging die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag als klarer Favorit in die Begegnung gegen die Steirer.

Vorfreude

Dass dieses Spiel für jeden Sturm-Fan etwas ganz Besonderes war, merkte man bereits am Montagnachmittag im Flugzeug Richtung niederländische Hauptstadt. Zahlreiche Sprechchöre hallten nach der Ankunft durch die Maschine – Gänsehautatmosphäre. Dutzende Anhänger hatten sich bereits zwei Tage vor dem Spieltag auf den Weg gemacht, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Nach und nach füllte sich die Stadt mit schwarz-weißen Trikots, den Höhepunkt fand die kurzzeitige Übernahme Amsterdams im Fanmarsch Richtung Hauptbahnhof, von dem es anschließend geschlossen Richtung Johan-Cruyff-Arena weiterging. Sturm war nicht hier, um sich kampflos seinem Schicksal zu ergeben. Das merkte man jedem einzelnen Fan an.

Auch Trainer Heiko Vogel war naturgemäß mit derselben Einstellung in die Niederlande gereist. Nach überstandener Grippe, die sogar seinen Einsatz an der Seitenlinie gefährdete, war der Deutsche frohen Mutes nach Amsterdam gereist, um sich mit seiner Mannschaft eine möglichst positive Ausgangssituation für das Rückspiel am kommenden Mittwoch (20:30, Stadion Liebenau) zu verschaffen. „Großer Favorit ist für mich auch Ajax Amsterdam. Aber im Fußball ist viel möglich“, meinte der Cheftrainer vor seiner ersten Europacup-Partie mit den Blackys. Kapitän Stefan Hierländer sprach von einer „Top-Leistung“, die nötig sein werde, um gegen den Zweiten der abgelaufenen Eredivisie-Spielzeit zu bestehen. Dazu bedurfte es neben einer hochmotivierten Mannschaft eines taktischen Meisterplans des Cheftrainers. Nach dem ÖFB Cup-Finale gegen RB Salzburg wusste man zumindest, dass es daran nicht scheitern würde.

Foto: (c) SturmNetz

Endlich wieder Europacup!

In der Startaufstellung überraschte der 42-Jährige gleich mehrfach: Sowohl Markus Lackner als auch Emeka Friday Eze durften von Beginn an ran. Lukas Grozurek und Filipe Ferreira starteten auf der linken Seite, ihr Pendant auf der rechten Außenbahn setzte sich aus dem rechtzeitig fit gewordenen Fabian Koch und Stefan Hierländer zusammen. In der Innenverteidigung bildeten Lukas Spendlhofer, Anastasios Avlonitis und Dario Maresic wie erwartet das Abwehrbollwerk. Neben Lackner durfte Peter Zulj im zentralen Mittelfeld für magische Momente im Spiel der Schwarz-Weißen sorgen. Im Tor sollte Jörg Siebenhandl die frenetischen 54.033 Zuschauer (ausverkauftes Haus) verstummen lassen. Auf der Gegenseite saßen Daley Blind und Dusan Tadic vorerst auf der Bank.

Bereits beim sensationell gestalteten Corteo zum Bahnhof hatten die gut 2.000 Gästefans für atemberaubende Stimmung gesorgt und auch in der ehemaligen AmsterdamArena machten die Aficionados ihrem Ruf als bester Anhang Österreichs alle Ehre. Das war der Champions League mehr als nur würdig. Gepaart mit den ebenfalls stimmgewaltigen Heimfans, perfektem Wetter und einem neu verlegten Rasen im Stadion waren somit ideale Rahmenbedingungen gegeben. Es war zu hoffen, dass die positive Grundstimmung auch nach Abpfiff ihre Fortsetzung finden würde.

Foto: (c) Chris Bauer/Sturmtifo.com

Bitterer geht es kaum

Die Begegnung begann allerdings mit einer äußerst traurigen Begebenheit. Sturm-Legende Heinz Schilcher wurde mit einer Schweigeminute verabschiedet. Ruhe in Frieden! Danach durfte dann endlich der internationale Weltklassefußball im Fokus stehen. Schiedsrichter Alejandro José Hernández Hernández gab das Spielgerät pünktlich um 20:30 frei. Endlich! Bereits in der zweiten Minute herrschte erstmals etwas Gefahr im Strafraum der Gäste, eine Flanke von Noussair Mazraoui geriet glücklicherweise etwas zu hoch und segelte in der Folge an allen Spielern vorbei. Nur kurze Zeit später deute Lackner mit einem schlussendlich zu schwachen Kopfball an, dass auch die Grazer ihre Möglichkeiten nach vorne suchen würden. In der sechsten Minute wurde es dann ein erstes Mal richtig gefährlich: Lasse Schöne spielte einen Zuckerpass auf David Neres, der den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle bringen konnte und somit an Siebenhandl scheiterte. Auf der Gegenseite herrschte nach einer gut getretenen Ecke kurz Verwirrung vor dem Tor von André Onana. Schlussendlich konnte die Ajax-Hintermannschaft aber klären. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht einmal zehn Minuten gespielt, es entwickelte sich ein packendes Fußballspiel mit leichten Vorteilen für den großen Favoriten. Und dann, etwas aus dem Nichts, war es plötzlich so weit: Ajax führte. Hakim Ziyech nahm sich nach tollem Solo aus etwa 20 Metern ein Herz und traf in ebenjenes der Grazer. Denn der Schuss in die rechte Ecke war alles andere als unhaltbar. Jörg Siebenhandl, der bereits zuvor bei einer Ecke eine Unsicherheit gezeigt hatte, bugsierte das Leder ins eigene Gehäuse. Ein kapitaler Fehler, der äußerst schmerzhaft war, da die Grazer eigentlich gut in der Partie waren. 0:1 nach 15 Minuten. Mund abputzen, weitermachen. Das gelang auch recht gut, zwei Versuche von Eze in den folgenden zehn Minuten fielen leider zu schwach aus.

Unter enormem Druck

Dennoch gab der Treffer Ajax merklich Aufwind, die Kombinationen waren für das erste Pflichtspiel der Saison bereits sehr flüssig und auch aus der Distanz blieben die Versuche immer brandgefährlich. So auch in der 25. Minute: Klaas-Jan Huntelaar zog aus etwas weniger als 30 Metern ab, sein brachialer Schuss klatschte an die Stange und von dort glücklicherweise zurück aufs Spielfeld und nicht an den Rücken unserer Nummer 27. Nur vier Minuten danach brannte es erneut lichterloh im Grazer Strafraum. Ferreira verlor den Ball gegen Huntelaar, dessen Querpass irgendwie entschärft werden konnte. Davor war der Gastgeber zweimal korrekterweise in aussichtsreicher Position aufgrund von Abseitsstellungen zurückgepfiffen worden. Die Blackys waren kaum mehr vorhanden, das Beste nach einer halben Stunde war trotz des Rückstands immer noch das Zwischenresultat. Das merkten auch die mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft trotz oder gerade wegen des mittlerweile mutlosen Auftritts bedingungslos nach vorne peitschten. Dies nutzte zunächst recht wenig, die Niederländer hatten gut 75 % Ballbesitz und drückten nach wie vor auf das 2:0. In der 38. Minute lag dem gesamten Stadion schon wieder der Torschrei auf den Lippen, Kapitän Matthijs de Ligt setzte das Spielgerät nach gut getretenem Freistoß allerdings knapp neben das Tor. Dabei stand der 18-Jährige ohnedies im Abseits, der Treffer hätte nicht gezählt. Wenig später brachte Torschütze Ziyech, den Sturm überhaupt nicht unter Kontrolle bringen konnte, erneut einen aussichtsreichen Pass in die Mitte. Siebenhandl war zur Stelle. Kurz vor der Pause zeigte der Außenseiter dann aber doch wieder einmal, dass auch noch eine zweite Mannschaft auf dem Platz stand. Ein zu hoher Schuss und eine zu hohe Flanke von Ferreira dürfte den Fans zumindest noch etwas Hoffnung für die zweiten 45 Minuten gemacht haben. Denn dann war bereits Halbzeit. Durchschnaufen, sich neu sammeln und schließlich mit einem anderen Gesicht aus der Kabine zurückkehren. So der Plan, in der Realität war das gegen eine sehr starke Ajax-Elf natürlich außerordentlich schwer durchzusetzen.

Foto: (c) Chris Bauer/Sturmtifo.com

Bitter hoch zwei

Vogel reagierte und brachte Sandi Lovric für Filipe Ferreira ins Spiel. Hierländer rückte in die linke Verteidigung und Koch spielte ab der 46. Minute im rechten Mittelfeld. Die Fünferabwehrkette wurde somit um einen Mann reduziert. Diese taktische Maßnahme wäre nach nur knapp drei Minuten bereits völlig in die Hose gegangen, Ziyech tankte sich auf der neu formierten linken Seite durch und flankte auf den „Hunter“. Dessen Kopfball konnte Siebenhandl überragend zur Ecke klären. Im Anschluss an diese Aktion schien diese Umstellung aber Früchte zu tragen, die Grazer waren ballsicherer und trauten sich auch nach vorne etwas mehr zu. Wirklich gefährlich wurde es zunächst dennoch nicht. Aber nur zunächst! Dann fand Sturm eine sensationelle Möglichkeit auf das so wichtige Auswärtstor vor. Eze bediente Zulj, der mustergültig auf Koch weiterleitete. Die Nummer 26 konnte den herrlichen Konter aber nicht perfekt vollenden – sein Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Wohl auch, weil er von Frenkie de Jong gelegt worden war. Kann man geben, muss man nicht. Muss man sehr wohl! Zumindest, wenn man als Schiedsrichter nur Sekundenbruchteile später bei einer ähnlichen Aktion auf den Elfmeterpunkt zeigt. Nur dieses Mal war es die Mannschaft aus Amsterdam, die sich im Angriff befand. Avlonitis legte Neres, der nur auf diesen Pfiff gewartet hatte. Eine äußerst fragwürdige Abfolge an Entscheidungen, die so ein Aufeinandertreffen auch schon einmal entscheiden kann. Schöne trat an und schoss den Elfmeter ausgesprochen schwach. Siebenhandl war im richtigen Eck. Kurzes Aufatmen bei den Grazern. Aber nur kurz. Denn den Abpraller konnte die Nummer 20 selbst verwerten. 0:2 nach 57 Minuten. Viel bitterer konnte es nicht laufen. Nun musste schon fast ein Treffer her!

Zwischenhoch

Und der war den Schwarz-Weißen auch durchaus zuzutrauen. Die Akteure kombinierten gefälliger nach vorne und konnten sich so einige Halbchancen erarbeiten. Zeitgleich musste Sturm allerdings aufpassen, kein drittes Gegentor zu kassieren. In der 67. Minute köpfelte Huntelaar nur hauchzart an der Stange vorbei. Kurz zuvor war Dusan Tadic für Lasse Schöne ins Spiel gekommen. Nur vier Minuten nach dieser Möglichkeit auf die Vorentscheidung hatte Avlonitis nach einem Eckball die Gelegenheit, Sturm wieder zurück in dieses Aufeinandertreffen zu bringen. Allerdings geriet er bei seinem Kopfball etwas zu sehr in Rücklage, sodass er das Leder nicht gezielt aufs Gehäuse bringen konnte. Vogel brachte Philipp Hosiner und Philipp Huspek, irgendwie musste dieses Auswärtstor doch gelingen! Doch zunächst waren es die Niederländer, die aufs Gaspedal drückten. Immer wieder segelten gefährliche Flanken in den Sechzehner, die Sturms Hintermannschaft immer wieder in arge Bedrängnis brachten. Bis zur 80. Minute wollte dennoch kein weiterer Treffer für das Heimteam fallen.

Foto: (c) Chris Bauer/Sturmtifo.com

Nicht aufgeben!

In der 82. Spielminute hatte Wirbelwind Ziyech auf der rechten Seite plötzlich viel zu viel Platz. Glücklicherweise entschied er sich für den schwachen Pass zur Mitte, anstatt mit vollem Zug auf Siebenhandl zuzulaufen und sofort den Abschluss zu suchen. Zwei Minuten später ließ der Marokkaner erneut seine Klasse aufblitzen, per Ferse steckte er auf Tadic durch. Dieser flankte punktgenau auf den Kopf von Huntelaar, der den Ball völlig unbedrängt über die Latte beförderte. Das 3:0 lag in der Luft, Sturm konnte nach der zwischenzeitlich ordentlichen Leistung das Tempo von Ajax Amsterdam schlicht und ergreifend nicht mehr mitgehen. So auch in der 87. Minute: Huntelaar lief alleine auf Siebenhandl zu, der im Eins-gegen-Eins Sieger blieb. Die Grazer waren mit dem 0:2 kurz vor Ende der Partie sehr gut bedient und hätten sich in der 90. Minute um ein Haar eine noch bessere Ausgangsposition verschafft: Eine Freistoßflanke von Hierländer auf Avlonitis geriet um die Spur zu hoch. Ansonsten wäre der Grieche wohl perfekt zum Abschluss gekommen. Kurz darauf war Schluss, der SK Sturm Graz musste sich bei Ajax Amsterdam mit 0:2 geschlagen geben. Ein aufgrund der unglücklichen Gegentreffer bitteres Ergebnis, das aber auch durchaus höher hätte ausfallen können. Noch ist nichts verloren, am nächsten Mittwoch müssen die Blackys noch einmal alles reinhauen, um den Traum von der Champions League am Leben zu erhalten.

Spieldaten:

 

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32 Kommentare

  1. RAM6I sagt:

    Tja, wie man es sich dachte! Truppe nicht eingespielt, die die wir noch von der letzten Saison kennen, spielten unter Ihren eigenen persönlichen (konstanten) Bestleistungen. Selbst Maresic strahlte nicht diese Sicherheit wie sonst aus!

    Zulji erste Halbzeit komplett abgemeldet, sowie ein Grozurek (War der Überhaupt in der ersten Hälfte am Feld??)

    Warum wir uns jedesmal vor solchen Gegner bevor überhaupt das Spiel anfängt schon anscheissen verstehe ich nicht! Breite Brust, Schultern zurück und die einfachsten Basic herunter spielen bis ein Plus an Vertrauen heraus gespielt wurde! (Immer wieder überraschen kleinere Teams und da Rede ich schon von einem Unentschieden)

    Doch wir, geraten noch mehr in Panik…sobald der Ball mal bei nem eigenen Spieler ist gleich mal linksblind irgendwo hinschlagen…mehr auf Glück hoffen als ruhig weiterspielen! SPITZE JUNGS!!!

    und schon mal was von Pressing gehört?! Genauso sollte man schon im Angriff damit beginnen, technisch stärkere Gegner mittels Robustheit entgegenzuwirken…(Fehlanzeige)

     

    Kurz gesagt die Neuen sind bis jetzt eine Vorgabe…

    Mit der alten Mannschaft (ohne den Panik-Schlussverkauf, immer bis zum Schluss warten um einen Spieler zu verlängern) haben wir hier eine große Möglichkeit vertan.

    Dieses Ajax wäre zu schlagen gewesen…besonder bei einer Abwehr wo der älteste 20 ist? (Mal so ne richtige Druckphase wie letzte Saison und die wären geschwommen)

    Leider glaube ich nicht das diese Mannschaft innerhalb einer Woche ein anderes Gesicht zeigen kann/wird!

    14+
    • Rockstar Rockstar sagt:

      Aba geh! Ajax hat a bisserl mehr Qualität so ehrlich sollte man schon sein. Lackner und der neue LV waren nicht the yellow of the egg, also eine (offensivere) taktische Neuausrichtung hätte wohl zu mehr Gegentoren geführt.

      Außerdem ein Tor war definitiv drinnen wennst dir die Chancen anschaust, ok bei Ajax auch.

      Aber die Tore die gefallen sind, die muss man nicht kriegen, wieso laufen eigentlich nicht alle Spieler zum Ball nachdem ein Elfmeter ausgeführt wird?

       

       

      2+
  2. Nock-74 sagt:

    Fakt ist, Ajax war gestern einfach stärker. Fakt ist aber auch, dass diese beiden Tore mehr als unglücklich waren. Kapitaler Bock vom Siebenhandel und ein Elfer, den wohl nicht mal die Hälfte aller Schiris geben würden, dazu noch gehalten und keiner sprintet zum Nachschuss hin. Mir ist schon klar, dass Ajax noch etliche wirklich gute Torchancen hatte, doch ein 0:0 wäre im Bereich des Möglichen gewesen. Mir ist aber nicht klar warum HV anstelle vom Eze den Hosiner bringt und nicht den Pink?!?!?! Pink hat beinahe in jedem Vorbereitungsspiel wie auch im Cup getroffen und der Hosiner war bisher bei jedem Auftritt für Schwarzweiß ein Totalausfall. Man hat doch schon erste Hälfte gesehen, dass Ajax auch Unsicherheiten bei Standards hatte, da wäre ein Pink mit seiner Größe sicher noch eine zusätzliche Waffe gewesen um zumindest ein Auswärtstor zu erzielen. So bleibt nur mehr eines übrig, volle Konzentration auf die EL-Quali!

    3+
    • Supersturm sagt:

      Meine Worte! Nur die größten Optimisten haben bei diesem Größenvergleich an einen Aufstieg gedacht. Ich gehe so weit zu behaupten, dass zum aktuellen Zeitpunkt alle österreichischen Liga-Vereine gegen Ajax ausscheiden würden.

      0
    • RedAlert sagt:

      Ach, und die Abseitsentscheidungen für uns? Stangenschuss, Kopfballchancen etc. von Ajax – sie waren in allen Belangen überlegen und das 2:0 ist mehr als verdient. Da können wir von Glück reden, dass es nicht höher ausgefallen ist…

       

      1+
    • Nock-74 sagt:

       „Mir ist schon klar, dass Ajax noch etliche wirklich gute Torchancen hatte….“

      @RedAlert: Lesen, bitte einfach lesen! und ähhm…grauslige Farbe in deinem Nick!!

      1+
  3. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Ich darf daran erinnern Ajax hat weder mit Top Besetzung gespielt, noch auf 100%…

    Auf die Neuen bzw. aufs Managment hinzuhauen bringt halt genau nix, oder wurde früher auch schon immer die CL gefordert unter einem bestimmten Trainer und noch bestimmteren GM…?

    EL ist unsere Kragenweite, dort müssen wir mind. 4. Qualirunde kommen. Dann hängt viel von Glück ab. Nur weil wir eine Saison brav gespielt haben kann man sich nicht nochmal komplett das gleiche erwarten…

    4+
  4. Sturm hatte mit dem 0 -2 noch Glück, dass sie nicht noch höher gegen die Mannschaft von Ajax, die sich noch in Vorbereitung befindet und nicht zu 100% gezeigt hat was in ihnen steckt, verloren haben.

    Spätestens jetzt müssen bei Sturm die Alarmglocken läuten. 2 Offensivkräfte müssen fix noch her.

    Mit der Euroliga wird das ebenfalls sicher nichts. Jetzt heißt es sich auf den Klassenerhalt zu konzentrieren und von 0 beginnen. Wie die Admira. Das wird jetzt wieder ein langer Prozess werden. Vielleicht hat man dann nach 2 Jahren wieder eine gute Mannschaft, um den oberen Bereich in der Liga anzugreifen und dann in 3-4 Jahren vielleicht in der Euroliga zu spielen.

    Jetzt mal das 6-Punkte spiel gegen Hartberg und sich auf Klassenerhalt konzentrieren. Das Spiel gegen Ajax und die beiden Quali Spiele können gleich als Vorbereitung für den Kampf gegen den Abstieg genommen werden.

    6+
    • Supersturm sagt:

      Aber bitte nicht zu laut jubeln, wenn wir vielleicht in die EL-Gruppenphase kommen..

      „Kampf gegen den Abstieg“ klingt doch wohl sehr pessimistisch? Die Top-Saison aus dem Vorjahr zu wiederholen, wird schwer, aber übertreiben müssen wir wohl nicht. Welche Vereine außer RB, Rapid u. Austria erwartest du vor uns? Und vor allem „warum“???

      In unserer Liga sollten Eze, Pink und Hosiner wohl reichen, um den Lask, WAC, Mattersburg und wie sie alle heißen, hinter uns zu lassen..

       

      8+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Frage: Wer außer RB, Rapid, Austria und Lask (muss auch mal seine Leistung bestätigen) sind die übrigen 2 oberen Teilnehmer?

      1 Runde Cup Aus Admira?

      St. wir streiten gerne mit Neustadt Pölten?

      Hartberg mit 2 Leihspielern von uns?

      1. FC Werbung WAC?

      Daxbachers Innsbruck?

      Mattersburg (wo Pink Stammspieler war)?

      Altach.

       

       

       

       

      0
    • Meiner Meinung nach oberes Playoff:

      Salzburg, Rapid, Austria, Lask, Wacker (Aufstiegsjahr), Altach

       

      Sollte ich mich täuschen, werde ich mich hier für meine Kommentare entschuldigen.

      1+
  5. gayrold sagt:

    Bin auch der Meinung das unbedingt noch Verstärkung kommen sollten…ich fürchte nur dass es das nicht spielen wird!:-(

     

    Alles andere in deinem Post wird wohl der Restfettn geschuldet sein!!!

    3+
  6. Neukirchner sagt:

    Ajax vs Sturm entsprach in etwa Sturm vs Parndorf
    Der Klasseunterschied war ähnlich.
    Klar waren die Tore glücklich, aber Ajax musste aufgrunddessen nur nie den Schongang-Modus verlassen.

    7+
  7. rio sagt:

    Schade, das war wohl nichts!  Mut hat auf allen Seiten gefehlt, Team und Trainer zugleich. Vielleicht waren die Erwartungen auch zu groß und die bittere Realität hat uns eingeholt. Für eine CL ist diese Mannschaft schlicht und ergriffen einfach zu schwach!

    Absolut pervers: Ohne 7handl’s Fehler, dem geschenkten Elfer und dem 100% Koch-Elfer gewinnen wir 1:0 …… verrückt dieser Fußball und verdammt ungerecht!

    3+
  8. glockgame sagt:

    Also bis zum Aktion von Siebenhandl in der 15. min gings ja noch so halbwegs, nach diesem Eiertor, welches wohl von den österr. Mannschaften auch nur Sturm passiert, hatten plötzlich alle die Hosen voll. Erinnerte stark an Foda-Zeiten.

    Glück beim Stangentreffer von Huntelaar, das der Ball von Siebenhandels Rücken nicht ins Tor fällt. Hätte aber gestern irgendwie auch gepasst.

    Nach vorne ging eigentlich gar nichts, kann auch nicht, wenn die Bälle nur schnell nach vorne gedroschen werden. Dieses blöde 1. Tor hat uns wahrscheinlich einen Punkt gekostet, auch wenn man natürlich sagen muss, das Ajax in allen Belangen 1 Klasse besser war.

    Die CL kommt für uns definitv zu früh, wichtig ist jetzt ein Sieg gegen Hartberg, und sich dann halbwegs ordentlich gegen Ajax verabschieden.

    Die Gegner in der nächsten EL-Runde sollten machbar sein, auch für diese neue Sturmmannschaft. Und dann ein wenig Losglück fürs Playoff, und die EL-Gruppenphase kann beginnen.

    Einen Vorteil hat das ganze vielleicht: etwaige Superstar-Träumereien von manchen Spielern sind hoffentlich vorüber, und man konzentriert sich auf das was man kann. Ein Zulj wird wohl doch noch länger bei uns bleiben, außer man lässt ihn für 1,5 Mio in die 2. deut. Liga, aber viel mehr wirds da nicht geben.

    Weil da manch einer von Abstiegskampf geschrieben hat, so schlecht ist die Mannschaft nicht. Fehlt halt noch das blinde Verständnis, das wird schon noch. Wichtig ist es, in der Meisterschaft gegen die „kleinen“ in den ersten Runden voll zu punkten, dann kommt das Selbstvertrauen und das Werkl fangt wieder an zu laufen.

    Noch zu gestern: auch ein Alar, Jeggo oder Röcher hätten gestern nicht besser ausgesehen.

    4+
    • RedAlert sagt:

      …uns einen Punkt gekostet? Dann wäre halt ein anderes Ajax Tor gefallen (Stangenschuss, Kopfbälle, falsche Abseitsentscheidungen etc.)

      Hätte hätte Fahrradkette – Fakt ist, dass wir mit den 2:0 gut bedient waren!

      2+
    • Wistint sagt:

      Mit Alar, Jeggo oder Röcher hätten wir klar besser ausgesehen! Die Neuverpflichtungen von Kreissl entpuppen sich als Rohrkrepierer. Ferreira, Lackner und Grozurek waren völlig planlos in dieser sehr schwachen Partie!

      4+
  9. brent_everett sagt:

    Ja klar geht das Ergebnis in Ordnung, Ajax hat ein paar ganz feine Kicker in seinen Reihen. Ja klar war die Kulisse beeindruckend, wirklich eine andere Welt. Aber ein aggressiveres Angehen gegen den ballführenden Spieler hätte man schon erwarten müssen. Schade, dass nach einer guten Anfangsphase so früh u so deppert das erste Tor gefallen ist. Die Erkenntnis des Spiels ist, dass wir Zulj wie ein Stückchen Brot benötigen u dass die neu zusammengestellte Mannschaft einfach noch nicht eingespielt ist. Und dass es professioneller wäre auch in der Champions League den Videoschiedsrichter einzuführen. Leider war der holländische Schiedsrichter mit dem Champions League Niveau heillos überfordert. Ein Videoschiedsrichter hätte ihn gezwungen, die richtigen Entscheidungen treffen zu müssen.

    1+
    • Nock-74 sagt:

      Alejandro José Hernández Hernández ist wahrscheinlich alles, aber sicher kein Holländer!

      1+
    • brent_everett sagt:

      nocki das war ja nur lakonisch gemeint.. er hat gepfiffen wie ein Holländer NATÜRLICH!

      0
    • Nock-74 sagt:

      Ok! Na dann hast zu 100% meine Zustimmung! 🙂

      0
  10. Ferdi sagt:

    Nicht einer der Abgänge konnte nach Anbetracht des Spielverlaufs vollwertig ersetzt werden.

    Einzig Avlonitis, welcher obwohl durch eine Fehlentscheidung den Elfer verschuldete war ein kleiner Lichtblick.

    Beide Ex-Admiraner eine Vorgabe.

    Die gelungenen Aktionen gingen von Schui Peda und Eze aus.

    Und falls Eze nicht verletzt war frage ich mich, warum Hosiner eingewechselt wurde. Der hätte schon aufgrund der Leistungen in der Vorbereitung nichteinmal im Flieger sitzen dürfen. Wenn jetzt nicht bald ein neuer echter Stürmer an Land gezogen wird sehe ich Schwarz für diese Saison.

    Man kann mit dem glücklichen nur 0:2 hadern soviel man will, weil es hätte bei einem Elfer nach Foul an Koch das Spiel noch zum positiven fürs Rückspiel wenden können.

    Na ja, die Hoffnung auf eine positive Saison stirbt zuletzt, wobei GK steht jetzt in der Pflicht und muss Betreffend Stürmer unbedingt am Transfermarkt fündig werden.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Auf die Schwoazn.

     

    6+
  11. zdenek sagt:

    ich kritisiere den Trainer, den ich sehr schätze!

    solo-spitze taktik ging voll daneben. in der 1. HZ fehlten anspielstationen im angriff, deshalb kamen viele konter garnicht zustande. ezes stärke ist, gegnerische verteidiger an sich zu binden und räume für seinen kollegen zu schaffen.

    Eze is in meinen augen ein typischer Joker, auch wenn er unser stärkster stürmer ist. der hat sehr viel power aber nicht über 90 min. er hat eh was bewirkt gestern. aber er is halt in der 1. HZ bei 25% ballbesitz viel dem ball nachgerannt. und wurde für die letzten 30 min ausgewechselt. genau dann hat sich ajax zurückgezogen und wir hatten zugriff aufs spiel. hätte gerne Eze in dieser phase am feld gesehn.

    das war dann die phase wo wir hosiner am feld hatten. keine ahnung wie er sich seine spielzeit verdient hat. nach seiner cup-leistung hätte er sich eher für die amateure angeboten.

    …und warum huspek nur 15 min bekommt. er zerreißt sich bei jedem match, hatte eine gute vorbereitung, hat als ST gut performt.

    warum spielte pink überhaupt keine rolle? der hat sich doch aufgedrängt in der vorbereitung!

    wäre wohl besser gewesen: 1. HZ hussi und pink statt grozi und eze mit dem plan eze ca 60. min einzuwechseln.

    außerdem Hierli 2. HZ auf LV find ich auch nicht optimal. der is so stark, wir brauchen seine qualitäten dringend im zentrum. er kann ja außen spielen, aber im zentrum hat er öfter den ball.

    aber nach der schlacht is bekanntlich jeder general.

    doch dass man erst sagt „wir dürfen und sie müssen“, um dann beton anzurührn und den ball rausdreschen… noch dazu ohne agressivität. mäßig gefahr bei standards.

    6+
    • Pink war in Mattersburg schon net die grosse Nummer. Der Tranfer erinnert mich sehr an den Pavlov damals von Kapfenberg.

      1+
    • realistic sagt:

      Ferdi und Zdenek haben vollkommen recht. 

      Meine Rede, was ich auch gekostet haben.

      Mannschaftsgefüge zerrissen und  schlechte Transfers, bis auf Avlonitis   –  alles eine Vorgabe. Ausser Eze kein bundesligatauglicher Stürmer.  Mindestens noch 3 Top Zugänge sonst wir es beschissen, auf deutsch gsogt.

      Den Hosiner Könnens gleich beim AMS melden. 300tsd Euro und 3 Jahre Gage .

      Sag mal spinnt ihr da in der Vereinsspitze? Oder gibt’s Schwarzgeld zum umsetzen?

      Röcher und Alar auch Potzi werden uns schmerzlich fehlen.

      Den Matic wollte Kreissl ja nicht, das sagte er deutlich, als schlug die Austria zu.

      Irgend einen Grund wird es wohl geben warum die alle davon gelaufen sind, oder?????

      0
    • zdenek sagt:

      @realistic

      deine schwarzgeld-aussage is unter alles sau! zum fremdschämen! erst denken, dann schreiben! das is einfach so eine frechheit!!!!

      die vereinsspitze reißt sich jeden tag genauso wie die mannschaft den arsch auf für unseren verein!

      langsam glaub ich, dass du einfach nur trollst, kann das sein? 😉

      1+
  12. sks1909 sagt:

    Ich sag nur, gegen Hartberg wirds schwer – wer glaubt, dass wir da dominieren und drüberfahren irrt..von den Neuen find ich Grozurek eine echte Vorgabe, ein Stehkicker sondergleichen !! Auch wenn eine neue Truppe immer Zeit braucht, sehe ich eher schwarz heuer. Mein Bauchgefühl sagt, dass viele Spieler nicht zusammenpassen, egal wie lange sie es zusammen probieren werden.

    Und Larnaca und Dundalk würd ich nicht unterschätzen – mit einer Liestung wie gestern, ist auch da fix Endstation.

    4+
  13. Duddy sagt:

    Also ich erinner mich an letztes jahr an die EL Quali runde eins mit den superstars die wie verkauft haben. Des war alles andere als a Top leistung, nur damals wars a schwacher gegner, diesmal is es halt ajax gwesen.

    Des ganze übertriebene panikgeschiebe hier is zum kotzen. Vlt sollten die neuen mehr als 2 pflichtspiele bekommen bevor wir schreien wie schlecht alle sind.

     

    Und bei aller liebe, auch mit all den alten spielern hätt ma nur was gerissen wenn alle in cupfinal form gewesen wären. Alles andere is fantasie.

    4+
  14. magictriangle sagt:

    Das Problem ist auch das auf der Bank, wie auch am Feld im Moment, zu wenig Qualität ist.

    Hoffe das Jantscher zu einer Form findet.

    Huspek hat einen super Herbst gespielt und seid Vogel da ist, is er weg vom Fenster. Könnte mir vorstellen das der fleißige Hussi irgendwann frustriert ist.

    Ausser Avlonitis, Maresic, Spendi und Koch gibt es keine defensiven Alternativen.

    Ferreira und Schrammel sind eine Klasse schwächer.

    Ovenstad  (600tsd) ein Totalausfall, Lackner ist auch bei der Admira nicht gross aufgefallen und offensichtlich schwächer als Matic und Jeggo es waren. Obwohl beim Australier auch nicht alles so reibungslos funktioniert hat.

    Röcher hat bereits in Mattersburg einige Saisonen aufgezeigt und war sicher stärker als Grozurek, der letzte Saison gute Werte hatte aber auch sehr oft maximal Durchschnitt war.

    Im MF fehlt die qualitative Breite.

    Pink kann man verpflichten, sicher kein Risiko, kann überraschen aber eher die Position als 3. Stürmer.

    Dann ist noch Eze, am Beginn seiner Entwicklung der einen oder zwei Konkurrenzfähige Angreifer braucht.

    War nie ein Freund von Edomwonyi aber als Überraschungsmoment wird er fehlen.

    Hosiner, vergiss es!

    Was nun ? Denke auch 2-3 Top Verstärkungen sollten her.

    2+

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