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Spielercheck: SK Sturm Graz vs. Wolfsberger AC

Die SturmNetz-Leserbewertungen der einzelnen Spieler der Begegnung SK Sturm vs. Wolfsberger AC sind abgeschlossen und alle Einsendungen ausgewertet. Wir haben den Durchschnitt aus allen eingegangenen Benotungen zu jedem Spieler berechnet sowie eine (subjektive) schriftliche Beurteilung hinzugefügt. Nach jedem Match wollen wir nicht nur Noten, sondern auch den ehrenvollen Titel „Man of the Match“ an den Spieler mit der besten durchschnittlichen Gesamtbenotung vergeben.

Man of the Match:

© Martin Hirtenfellner Fotografie

Jörg Siebenhandl – Note: 3,25

Wenn der Tormann vier Mal in einem Spiel hinter sich greifen muss, ist es auf alle Fälle ein gebrauchter Tag für Jörg Siebenhandl. Wird dann derselbe Akteur auch noch zum „Man of the Match“ gewählt, sagt das so einiges über seine Vorderleute aus. Der Schlussmann startete durchaus gut in die Partie, konnte er doch einen satten Schuss aus der Distanz durch Lukas Schmitz klären. Doch eine zum Teil schlafende Abwehr machte es Jörg Siebenhandl nicht leicht, am gestrigen Abend zu glänzen. Beim Gegentreffer zum 0:2 durch Ex-Blacky Romano Schmid fand der Ball über die kurze Ecke den Weg ins Tor. Hier könnte man der Meinung sein, der Goalie hätte mit einem besseren Stellungsspiel den Ball halten können. Dennoch gilt: Es gab keinen groben Schnitzer des Schlussmannes, verantwortlich für die Niederlage war Siebenhandl mit Sicherheit nicht.

Kiril Despodov – Note: 3,33

Der Bulgare zeigte in den vergangen Runden zweifelsohne seine Qualitäten, in diesem Spiel blieb er allerdings ohne persönliche Erfolge. Doch die Partie hätte für Sturm ideal beginnen können: In den Anfangsminuten fand Kiril Despodov auf der linken Seite viel Platz vor und machte viele, wichtige Meter gut. Doch der Pass auf den im Zentrum heraneilenden Thorsten Röcher kam zu ungenau, die Chance war vertan. In Halbzeit eins gab es auch noch eine weitere gefährliche Situation für die Blackys, doch Despodov agierte eigensinnig und übersah die gut positionierten Mitspieler in der Strafraum-Mitte. Auch ein getretener Freistoß ging knapp am Kreuzeck vorbei, Tormann Kofler wäre aber wohl zur Stelle gewesen. Dennoch zeigte der Flügelspieler eine enorme Laufleistung und versuchte ständig, die Abwehr der Kärntner im Aufbauspiel zu stören. Leider blieb es bei den Versuchen, Despodov konnte keinen einzigen Ball im Pressing erobern.

Isaac Donkor – Note: 3,63

Licht und Schatten in der gezeigten Performance des Neuzuganges. Er agierte wieder sehr ambitioniert und war sich für keinen einzigen Zweikampf und Extra-Meter zu schade. Vor allem in den Mann-gegen-Mann-Duellen konnte er zumeist als Sieger hervorgehen. Dennoch und wie bei seinen Kollegen in der Verteidigung passte das Stellungsspiel nur selten. So kam es, wie es kommen musste: Der Abwehrverbund zeigte große Löcher auf, die Offensivabteilung des Wolfsberger AC glänzte mit Effizienz – da kassierte man zurecht vier Gegentreffer.

Juan Domínguez – Note: 3,69

Auch der routinierte Spanier hatte einen schlechten Tag. Zu häufig konnte er nur noch reagieren anstatt zu agieren und die Kärntner waren zumeist auch einen Schritt schneller als die Sechserkette der Blackys. So gewann der defensive Mittelfeldspieler nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe. Zumindest im Spielaufbau konnte der Mittelfeldspieler einen wertvollen Beitrag leisten: Mit einer erfolgreichen Passquote von 92 Prozent spielte er kaum Fehlpässe.

Otar Kiteishvili – Note: 3,70

Der Georgier durfte, wie schon in den letzten Runden, die Position eines Sechsers einnehmen. Nach hinten arbeitete Otar Kiteishvili mit großer Einsatzbereitschaft durchaus konsequent, doch fand er kaum den nötigen Platz vor, um seine Schnelligkeit in der Offensive zu nutzen. Der Wirbelwind führte die meisten Zweikämpfe (41) aller Akteure am Spielfeld und konnte davon 25 gewinnen. Auch mit vier erfolgreich vollzogenen Dribblings, nur in einem ging er nicht als Sieger hervor, führt er die Wertung an – unter dem Strich waren dennoch keine gefährlichen Aktionen dabei.

Emanuel Sakic – Note: 3,78

Auch der rechte Außenverteidiger kann mit seiner Leistung nicht zufrieden sein. Zu Saisonbeginn glänzte Emanuel Sakic mit starken Leistungen und einer hohen Zweikampfquote. Doch schon seit einigen Runden hinkt er dem schon Gezeigten hinterher. Dennoch war er ein Aktivposten im Spiel und hatte mit 95 Aktionen am öftesten den Ball am Fuß. Auch versuchte er immer wieder, Entlastungsangriffe einzuleiten: Ganze 45 Pässe spielte er in die gegnerische Hälfte – zusammen mit Marcel Ritzmaier aufseiten der Kärntner der Höchstwert aller Akteure. Auffallend oft versuchte er, die Offensivreihen mit einem langen Ball in Position zu bringen, doch nur sieben Mal konnte dafür ein Abnehmer gefunden werden.

Lukas Spendlhofer – Note: 3,93

Auch Lukas Spendlhofer konnte die Abwehr nicht stabilisieren. Die Sperre von Anastasios Avlonitis beeinträchtigte die Defensivarbeit wohl schwerwiegender, als angenommen. Dennoch konnte der Innenverteidiger zumindest über 80 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnen. Das Problem: Zu oft war er zu spät dran und kam gar nicht in die Zweikämpfe rein, die man zur Verhinderung der Gegentore gewinnen hätte müssen. Zumindest in der Luft konnte man Spendi allerdings nichts vormachen: Er gewann acht seiner neun Kopfballduelle.

Stefan Hierländer – Note: 3,98

Wie in den vorangegangenen Partien, mimte er in der Rückwärtsbewegung den linken Außenverteidiger. Auch er wird sich nicht gerne an den gestrigen Abend zurückerinnern wollen. In der Fünferkette war es seine Aufgabe, sich vermehrt auch offensiv einzuschalten, doch gestern gelang nach vorne wenig. Keine einzige Flanke konnte er schlagen und auch die magere Zweikampfquote von unter 50 Prozent sagen viel aus. Kämpfte dennoch bis zum Schluss – ein gewohntes Bild des Kapitäns der Schwoazen.

Bekim Balaj – Note: 4,05

Es war wieder ein unermüdlicher Einsatz des Stürmers. Ganze 22 Zweikämpfe führte der Albaner, so gut wie nie ging er als Sieger hervor. Zusätzlich hing er an vorderster Front komplett in der Luft – er bekam kaum brauchbare Zuspiele an den Fuß oder an den Kopf. Zumeist wurden in der Not hohe Bälle nach vorne geschlagen, die schwierig zu verarbeiten waren. Selbst die meisten Kopfballduelle, bisher eine Paradedisziplin des Angreifers, gingen verloren. Der Stürmer fand keine einzige richtige Torchance vor, ehe er in Minute 84 durch Markus Pink ersetzt wurde.

Thorsten Röcher – Note: 4,07

Man erinnert sich gerne an die Saison vor zwei Jahren zurück, in der Röcher mit zahlreichen Assists und Toren für die Blackys glänzte. Es folgte ein Auslandsengagement und anschließend die Rückkehr nach Graz. Die Anhänger erwarten sich viel, leider kann der Flügelspieler/Stürmer aber noch nicht sein ganzes Leistungspotenzial abrufen. Er konnte sich zwar in diversen Aktionen gut in Position laufen, doch die Zuspiele der Mitspieler waren zu ungenau. In Halbzeit eins kam er nach einem von Despodov getretenen Eckstoß unbedrängt zum Kopfball, doch er setzte die Haut ein paar Meter am Tor vorbei. Im Eins-gegen-Eins in der Offensive konnte Röcher sieben von 10 Duellen gewinnen, doch nur ein einziges Mal den Ball im Pressing erobern. Das ist viel zu wenig, zumal der Spieler in der laufenden Saison im Durchschnitt rund fünf Bälle zurückerobern konnte. Den Willen kann man dem Niederösterreicher dennoch nicht absprechen.

Ivan Ljubic – Note: 4,09

Nestor El Maestro wollte die zuletzt erfolgreiche Fünferkette trotz der Sperre von Anastasios Avlonitis nicht aufgeben. Der Leidtragende? Ivan Ljubic. In den vergangenen Wochen zeigte der Youngster in der Sechserkette starke Leistungen und ließ Routinier Christoph Leitgeb keine Chance auf einen Startelfeinsatz. Die angestammte Position musste er gegen den WAC jedoch aufgeben und in die Innenverteidigung neben Isaac Donkor und Lukas Spendlhofer rücken. An sich konnte er jeden seiner drei lang gespielten Bälle an den Mitspieler bringen und verlor kein einziges Duell in der eigenen Hälfte, doch das für den Mittelfeldspieler ungewohnte Stellungsspiel in der Innenverteidigung überforderte Ljubic. Zunächst ließ er Romano Schmid beim Treffer zum 0:2 ziehen und war beim 0:3 zu weit vom Torschützen Shon Weissman entfernt. Nächste Woche sollte er wieder in der Sechser-Kette auflaufen, wo er seine gewohnt starken Leistungen abrufen kann.

Einwechslungen

Philipp Huspek – Note: 3,44 (ab 63. Minute)

Er wurde im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt und erhielt in den 30 gespielten Minuten die drittbeste User-Bewertung – eine ordentliche Watschen für die Mitspieler. Der 28-Jährige versuchte mit der für ihn typischen Schnelligkeit, gefährlich in Position zu kommen. Der Flügelflitzer agierte bemüht, auch zwei Schüsse aufs Tor konnten in die Statistik eingetragen werden. Als eindeutige Empfehlung für einen Startelf-Einsatz kann die Leistung nicht wahrgenommen werden, dennoch hätte er sich bisher mehr Einsatzzeit verdient. Möglicherweise sieht sich Trainer Nestor El Maestro schon gegen Hartberg gezwungen, umzustellen.

Christoph Leitgeb – Note: 3,87 (ab 63. Minute)

Leitgeb wurde ebenso wie Huspek für rund 30 Minuten eingewechselt und brachte es auf 30 Ballkontakte. Akzente konnte der Routinier keine setzen – ein herausgeholter Freistoß rund 30 Meter vor dem gegnerischen Tor blieb in Erinnerung. Außerdem konnte er jeden seiner gespielten Pässe (16) an den Mann bringen.

Markus Pink – Note: 4,20 (ab 84. Minute)

Der Stürmer wurde für eine subjektive Bewertung zu kurz eingesetzt.

Sonstige Bewertungen

Nestor El Maestro – Note: 4,07

Auch der Trainer wird mit seinen Entscheidungen nicht zufrieden sein. Er hielt an der Fünferkette, trotz der Abwesenheit des Innengriechen Avlonitis, fest – im Nachhinein betrachtet wohl ein Fehler. Auch der Wechsel – Defensivmann Leitgeb für Offensivmann Röcher – war wohl der Schadensbegrenzung geschuldet – der reine Positionswechsel Huspek für Despodov vermag das zu bestätigen.

Schiedsrichterteam um Robert Schörgenhofer – Note: 2,63

Eine unauffällige Leistung des gesamten Schiedsrichter-Teams. Die Unparteiischen erhielten auch die beste User-Bewertung – bezeichnend! Einen Schönheitsfehler gab es trotzdem: Das Tor zum 0:4 hätte nicht zählen dürfen, Anderson Niangbo startete zuvor aus einer Abseitsposition.

Das SturmNetz-Team bedankt sich für 162 eingegangene Bewertungen und widmet der ganzen Mannschaft folgende Nummer:

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9 Kommentare

  1. blackfoxx sagt:

    also ich bin aufgrund Fassungslosigkeit erst heute fähig, einen „konstruktiven“ Kommentar zu verfassen. Wir verlieren gegen WAC 0:4 und keinen störts so recht…auch in den Kommentaren hier liest man was von „Mund abputzen, weiter geht’s, ist eh net so schlimm“ – mag ja sein, für mich war das trotzdem eines der schlimmsten Heimdebakels, das ich je gesehen habe und bis auf „Achselzucken“ kommt keine Reaktion der sportlichen Führung oder gar vom Präse. ein WAC der bei weitem nicht die Mittel hat, führt uns zu Hause vor – das Märchen von „den reichen Wienern“ funktioniert da nicht mehr. Und ja, ich weiß, dass WAC aktuell sehr gut drauf ist und auch Gladbach „geputzt“ hat, aber man muss sich trotzdem fragen, wie das zustande kommt? was machen die anders? haben unsere (wieder einmal) den Gegner unterschätzt? warum können wir uns nach Rückstand so aufgeben und keine Reaktion zeigen? Irgendwie bin ich der Meinung, das untere Playoff würde uns heuer gut tun und einen Neuaufbau ermöglichen. Was soll denn im Frühjahr rauskommen wenn wir oben spielen? sowas wie letzte Saison mit 100% Heimniederlagen? heuer haben wir bis auf einen schmeichelhaften Sieg beim WAC und ein zweifellos gutes Match gegen RBS von ALLEN Mannschaften vor uns eine „Watschn“ bekommen. (Rapid, Lask, WAC daheim, Hartberg & sogar Austria auswärts). Ein EC-Platz ist nach unseren letzten internationalen Leistungen eigentlich nicht erstrebenswert. „Unten“ könnten wir uns konsolidieren und auch mal den einen oder anderen Jungen einbauen. Unser Kader ist überaltert, Leistungsträger bei uns sind geliehen oder Legionäre, die nur auf ein besseres Angebot warten, Jugendspieler werden nicht berücksichtigt. Mag ja sein, dass wir kurzfristig „erfolgreicher“ damit sind, mir als Fan gefällt das halt nicht – was ist unser Bestreben mit diesem Vorgehen? wollen wir beständig unter die Top3 und international spielen? wollen wir ein regional verbundener Verein sein? wollen wir als „Ausbildungsverein“ gelten, der mit Ausreißern nach oben auch mal einen Titel holen kann? das Leitbildvideo ist aktuell für mich nur ein beherzter Marketinggag, man muss sich im Verein dann schon dran halten und dieses Vorleben, sonst wird das nix…

    2+
    • schwoaza Peter sagt:

      Ein seriöser, für mich richtiger Kommentar (ob es ein Debakel war kann ich nicht beurteilen, war nicht live dabei).
      Danke !

      swg

      1+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Ich frag mich wo die ganzen Jugendfanatiker waren als der Lovric noch jung war…jetzt Jugend zu fordern ist halt auch heuchlerisch von vielen.
      Konsolidierung ist aber leider halt ned gscheit wennst wirtschaftlich sowieso am Limit bist…WIR HABEN EINEN EINZIGEN STÜRMER IM KADER (ja Pink aber da spielt Leitgeb öfter). Sollen wir unten dann gleich Konkurs gehen oder ein paar Jahre um den Abstieg spielen? Wirtschaftlicher Suizid löst keine Probleme.

      Im Winter einfach den Angriff stärken und fertig…RB haben wir einen Punkt abgerungen, der WAC ist in der Breite nichts (Innsbruck lässt grüßen), Lask haben wir vorige Saison auch gebogen. Wien lass ich mal so stehen.

      0
    • blackfoxx sagt:

      @Schwoaza: bin bei Gott kein „Jugendfanatiker“, aber du drehst dir deine Argumente halt wie du sie brauchst. Schimpfst selbst bei jedem deiner Kommentare warum der Leitgeb dem Lema einen Platz wegnimmt…was bitte wäre im unteren Playoff ein wirtschaftlicher Suizid? der Entgang der ach so tollen EC-Einnahmen? wennst alle Heimspiele verlierst, hast auch keine Fans im Stadion, da kommen unten mehr, wennst dort erster bist – Rapid hat das letzte Jahr rückblickend gut getan.
      Und was hätte uns ein gestärkter Angriff gegen WAC genützt? wenn aus dem Mittelfeld nix kommt, hilft dir kein Stürmer, in den letzten Spielen haben wir allein von Despodov gelebt, der gehört uns nicht und ist im Sommer weg, dann geht das Gejammer wieder von vorn los! (und komm mir jetzt nicht damit, dass er selbst gesagt hat, er möchte bleiben – einem Kicker nach 2 Monaten so was abzunehmen ist äußerst naiv, nach den letzten Erfahrungen mit unseren ach so tollen Stars glaub ich keinem Spieler mehr ein Wort)
      Unsere Ama´s sind erster in der RL, bevor ich Pink bringe, lass ich Amoah probieren und statt Schrammel nehm ich den Trummer auf die Bank. JEDER Junge kann nicht den Durchbruch schaffen, Lovric ist ein gutes Beispiel, der hat seine Chance bekommen, war halt nix – Maresic ist ein anderes Beispiel. wenns halt gar nie kicken dürfen, werden wir nie wissen ob sie es können.

      4+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Beim Leitgeb ist nicht die Jugendarbeit das Problem sondern der Stallgeruch…da können die in der Regionalliga alles zer• en, dennoch wird Leitgeb spielen (ja auch logisch, Hierachie, Altersstruktur etc…). Das Problem ist die Verpflichtung von Leitgeb, nicht die Stanzung vom Lema da A ja B bedingt.
      Zeig mir den Trainer der UPO mit uns spielen kann und nicht auf den Mond geschossen wird: Es gibt genau einen. Eben.
      Wir planen ja eh nie EC Geld ein durch Fluktuation an Trainern bekommst wieder einen großen Minusposten, Rückgang Zuseher und zwar spürbar (macht einen Unterschied ob gegen Rapid 13k kommem oder gegen die Admira 6k…

      Hier nehmen nur alle den Trainer und den Kreissl in die Pflicht: Der Jauk hat auch eine nicht unwichtige Position inne ya know…um wieder auf Leitgeb zu kommen: Der war nie im Leben ein Produkt vom Kreissl oder NEM: Der eine holt sicher Dominguez und baut den Ljubjic auf nur um einen der beiden auf die Bank zu setzen, der andere hat den Leitgeb wahrscheinlich bis zur Order vom Jauk gar nicht gekannt.

      Wenn wer zum kritisieren ist, dann der Jauk. Wenns um Finanzen, Strukturen, Jugend etc. geht ist er ned zuständig aber ab dem Zeitpunkt wo wir einen Teamchef bekommen wird aktiv an einer Rückkehr arbeiten. Warum? Weil absolut keine seiner Handlung diese These entkräftet bzw. sie nur begünstigt.

      0
  2. rio sagt:

    Jauk für den Leitgeb-Transfer verantwortlich zu machen, erscheint ja nun wirklich sehr abstrakt. Aber bitte, jeder möge seinen Schuldigen suchen bzw. finden. Ein Fakt, der aber wohl unbestritten im Raum steht, sowohl LASK, als auch WAC schafften mit wesentlich geringeren Mitteln eine wesentlich besser funktionierende Mannschaft zu formen. Natürlich haben wir, wenn alles läuft und unsere Helden auch gewillt sind (siehe Salzburg) eine brauchbare Truppe, aber auch eine Truppe, die sich selbst schnell aufgibt. Und, unsere Spieler überschätzen sich selbst teilweise maßlos, sie fühlen sich zu Größerem berufen und übersehen, wenn sie nicht gewillt sind 100% abzurufen, dass sie von biederen Durchschnittskickern überrannt werden. Für mich war die 2.HZ gegen den WAC sicher kein konditioneller Einbruch, sondern einfach „die Freude am Spiel“ verloren, weil „des gwinn‘ ma heute eh nicht mehr“. Diese sturmunwürdige Einstellung lässt Trainer und Fans verzweifeln und beweist leider nur, die falschen Charaktere zusammengekauft zu haben.

    4+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Szenario 1: Maestro war schon seit Kindheitstagen Leitgeb Fan (wer nicht, schwarze Legende im Roten Bullengewand) und hat sich selbst seinen eigenen Wunschspieler abgeschossen:
      Logik: Nein
      Wahrscheinlich: 1%

      Szenario 2:
      Kreisel bläht bei engstem finanziellen Korsett den Kader unnötig auf einer Position auf wo gar keine Not am Mann herrscht. Derselbe Kreissl der den Schick wegen einer Gehaltserhöhung ins Nirvana geschickt hat…
      Logik: Nein
      Wahrscheinlichkeit: 2%

      Szenario 3:
      Leitgeb signalisiert zu Sturm zu wollen. Wochenlange Verhandlungen folgen. Warum sollte man wochenlang verhandeln wenn Trainer und Sportchef überzeugt sind und der Spieler will?

      Wahrscheinlichstes Szenario:
      Vorstand: Hol Ma den Bub heim, 12 Jahre sind zu lang. Jauki, Männergespräche.

      Jauki droht mit Vetorecht den Slowaken zu blockieren…also kommt Leitgeb.

      End of Story.

      Der NEM lässt den Leitgeb nur nicht in die Start 11 weil er ihn so dringend wollte…aja.

      Kann aber auch sein ich irre mich und Stallgeruch gibt es hier nicht. Tja was ist wahrscheinlicher…

      1+
    • blackfoxx sagt:

      Schwoaza: hast du zu deiner theorie irgendwelche hinweise, auch nur Gerüchte dazu vorzuweisen oder hast du dir das alleine zusammengereimt?

      2+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Kann auch sein dass das der Lema dem Jauk eine pickt hat…who knows. Jedenfalls können sportliche Gründe für die Verpflichtung ausgeschlossen werden, sonst hätten wir ihn auch 2,3 Jahre holen können. 1 Jahr haben wir auch schon dem Gratzei als 2er geschenkt. Hier ist ein Muster erkennbar. Mit der Verletzungshistorie wollte ihn der Lask und der wollte auch noch mehr zahlen….i smell Bullshit.

      Gerüchte wären das mit Lema, der Stallgeruch ist aber in multiplen Fällen belegt. Ich setzte das Denkmuster einfach fort. Ich bin offen für bessere Theorien…
      – wenn er wegen sportlichen Belangen geholt wurde ist er bisher ein totaler Flop
      -wurde er wegen seiner Erfahrung geholt ignoriert man einfach den Altersschnitt
      -für die Breite des Kaders kam er zu spät

      Ich sehe einfach keine andere Erklärung…zudem husst man nur die Fans auf wenn Lema verliehen wird und der Leitgeb auf der Bank sitzen darf.

      1+

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