Alles beim Alten

Spielbericht: TSV Hartberg vs. SK Sturm Graz (1:0)

Alles sollte anders werden an diesem dritten Spieltag der Österreichischen Bundesliga. Bereits im Vorjahr hatte der SK Sturm Graz die Spielzeit mit zwei Siegen begonnen, in der dritten Partie setzte es gegen den SKN St. Pölten eine 0:2-Niederlage. Es folgte ein trister Herbst, der schlussendlich in der Entlassung Heiko Vogels gipfelte. 2019/2020 sollte eine ähnliche Konstellation tunlichst vermieden werden – nach dem bisher Gesehenen durfte der Sturm-Fan guten Mutes sein, dass dies auch klappt. Zwar gab es gegen den FK Haugesund ein bitteres Europacup-Aus, in der Liga aber zeigten die Schwarz-Weißen vor allem taktisch hervorragende Leistungen und hatten vor dem Auswärtsspiel beim TSV Hartberg das Punktemaximum eingefahren. In der Oststeiermark sollte der positive Saisonstart fortgesetzt werden – und ganz nebenbei Revanche für die 0:2-Auswärtsniederlage in der vergangenen Spielzeit genommen werden.

„Was in der letzten Saison war, ist grundsätzlich nicht so interessant“, betonte Cheftrainer Nestor El Maestro vor dem Spiel gegen die Hartberger. Der 36-Jährige musste in der mit 5.024 Zusehern ausverkauften Profertil Arena auf den gesperrten Philipp Huspek verzichten, ersetzt wurde dieser wenig überraschend von Michael John Lema. Ansonsten blieb die Aufstellung im Vergleich zum Spiel gegen den Wolfsberger AC unverändert. Die Begegnung begann ausgeglichen, Sturm hatte zwar etwas mehr Spielanteile, konnte zunächst aber wenig Profit daraus schlagen. In der 14. Spielminute wurde ein Versuch von Otar Kiteishvili geblockt, Juan Dominguez setzte auch den Nachschuss daneben. Nach und nach übernahm anschließend die Heimmannschaft das Kommando, ohne wirklich zwingend zu werden. Jodel Dossou sorgte auf der rechten Außenbahn immer wieder für Unruhe, brachte seine Flanken aber nicht gewinnbringend in den Sechzehner. Der 27-Jährige war es auch, der in der 23. Minute die bis dato größte Möglichkeit der Partie ungenutzt ließ: Nach einem starken Pass von Stefan Rakowitz scheiterte er jedoch an Sturm-Tormann Jörg Siebenhandl. Sekunden später ließ sich Rakowitz im Strafraum der Grazer etwas zu lange Zeit. Sturm spielte äußerst schwach und fand überhaupt nicht in die Begegnung – ein Führungstreffer der Hartberger wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Nach der von Schiedsrichter Harald Lechner verordneten Trinkpause zeigte sich Sturm leicht verbessert und fand in Person von Lema die erste zwingende Tormöglichkeit vor. Der Mittelfeldakteur brachte das Leder jedoch nicht an Rene Swete vorbei. Danach blieben die Gäste zwar am Drücker, insgesamt spielte sich die Begegnung aber nach wie vor auf einem sehr schwachen Niveau ab. Daran sollte auch ein viel zu schwach angetragener Schuss von Jakob Jantscher in der 40. Minute nichts ändern. Kurz vor der Halbzeitpause vergaben die Hartberger nach einem Freistoß von Dario Tadic noch einmal eine gute Chance auf den Führungstreffer, Schiedsrichter Lechner pfiff nach einem Vergehen an Siebenhandl aber zurecht ab. Danach war Pause – und die kam für Sturm nach der enttäuschenden Darbietung in den ersten 45 Minuten gerade recht.

Elfer und Ausschluss 

Die unveränderte Sturm-Mannschaft startete gut in die zweite Halbzeit und hatte durch Kiteishvili die erste gute Gelegenheit. Der Georgier versuchte es jedoch aus zu spitzem Winkel und fand in Swete seinen Meister. Danach flachte das Spiel jedoch erneut ab und der TSV Hartberg kam nach der unverständlichen Nachlässigkeit der Blackys wieder besser in die Begegnung. Chancen fanden allerdings auch die Gastgeber kaum vor. El Maestro reagierte und brachte in der 60. Minute Christoph Leitgeb für den enttäuschenden Lema. Kurz darauf vergab Emanuel Sakic eine Halbchance. Der Linksverteidiger stand Minuten später bereits wieder im Mittelpunkt, diesmal allerdings auf der anderen Seite. Der 28-Jährige „legte“ Rakowitz im Strafraum, Schiedsrichter Lechner entschied sofort auf Elfmeter – eine durchaus umstrittene Entscheidung, wie sich nach Studie der TV-Bilder herausstellen sollte. Dario Tadic trat an und brachte die Hartberger nach einem platzierten Schuss in das rechte Eck mit 1:0 in Führung.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Doch Lechner sollte an diesem Tag nicht nur falsche Entscheidungen treffen: Nach einem harten Einsteigen von David Cancola zeigte er diesem in der 72. Minute zurecht die gelb-rote Karte. El Maestro reagierte sofort und brachte mit Emeka Friday Eze einen zweiten Stürmer. Hartberg verlegte sich auf das Kontern – der eingewechselte Jürgen Heil brachte Siebenhandl mit seinem Distanzschuss aber nicht in Bedrängnis. In der 80. Minute verzog Dossou aus spitzem Winkel. Auf der Gegenseite rutsche Leitgeb an einer guten Flanke des eingewechselten Fabian Koch vorbei. Wirklich zwingend wurde Sturm trotz Überzahl nicht, Rene Swete entschärfte in der 88. Minute einen guten Schuss von Dominguez. Nach der anschießenden Ecke köpfte Kiteishvili am Tor vorbei. In der vierminütigen Nachspielzeit gab es nach einem Zweikampf zwischen Swete und Bekim Balaj noch einmal kurz Aufregung, Lechner entschied sich aber zurecht gegen einen Elfmeter für Sturm. Danach war Schluss, der SK Sturm Graz unterlag dem TSV Hartberg nicht unverdient mit 0:1. Somit setzte es wie bereits in der vergangenen Spielzeit am dritten Spieltag die erste Bundesliga-Niederlage. Alles beim Alten also – und das nicht nur aufgrund des Ergebnisses.

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29 Kommentare

  1. Patrik sagt:

    Zwei Siege und eine Niederlage und ihr schreibt alles beim alten?
    Es stimmt schon in gewissem Maße das alles beim alten ist nämlich das Hr. Jauk kein Geld zur Verfügung stellt um eine ordentlichen Kader zu Formen wie soll man da bitte dann was reißen?

    Der Sportdirektor und der Trainer sagen wir brauchen einen LV Und Jauk sagt wahrscheinlich nein wir sparen lieber und zum Schluss sind die zwei erst genannten Schuld wenn es nicht läuft!

    Hartberg ist ein unangenehmer Gegner und es ist die 3. Runde gespielt also darf man dann wohl auch mal verlieren oder?

    Bin schwoazer seit ich denken kann und werde es bis zu meinem Tot bleiben, das ist wie in einer Ehe in guten wie in schlechten Zeiten!

    Auf die schwoaze

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    • schmitzi82 sagt:

      @Patrick

      Du bringst es auf denn Punkt.

      Jauk ist der SparFux bei Sturm, so lang der beim Verein ist wird es mit Sturm nicht bergauf gehen.

      Ein Sprichwort besagt? „OHNE GELD Ka Musi“

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    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Koch als Joker…mehr muss man nicht wissen.
      Schützi wird sicher auch ein paar Minuten bekommen wenns so weitergeht.

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  2. Aero Aero sagt:

    Das war heute ein Roman Mählich Gedenkspiel! Mut und Ideenlos. Wenn man gegen Hartberg so auftritt, hat man keinen Sieg verdient.

    6+
  3. Ritter2016 sagt:

    Ah, der Hartberger Sieg war verdient. Letzte Woche hätte man beim WAC Glück, heute gleiches Spiel, nur umgekehrt dass eben
    Hartberg in Führung ging und einen Mann verlor. Aktiv das Spiel machen kann Sturm noch nicht. Wird aber schon.

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  4. Ritter2016 sagt:

    Kader aufblähen ist ungut. Wenn zwei gehen kann man einen dazu holen, oder auch nicht … je nachdem was eben frei wird.

    1+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Wir haben 1 LV und 1 (fähigen) ST…
      Kader aufblähen war beim Leitgeb-Transfer auch kein Problem…das kann und darf keine Ausrede sein wenn Qualität fehlt.

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  5. CrazyBusiness sagt:

    Alles beim alten?

    Nicht wirklich! Bedenkt bitte, daß Röcher und Huspek nicht gespielt haben und gerade Röcher hat in den letzten Spielen gezeigt, wie wertvoll er für Sturm ist!

    JJ heute zwar bemüht, leider halt nur bemüht. Ich hatte den Eindruck, daß sie noch stundenlang gegen die 10 Hartberger ohne Torerfolg spielen könnten. Bei Lema fürchte ich, daß er nicht halten kann, was wir uns von ihm erwarten ☹️ – eher Lovric 2.0. Ich hoffe, daß ich mich hier täusche!

    Über die Leistung des Wiener Hrn. Lechner zu schreiben verbietet mir meine Kinderstube!

    1+
    • Ritter2016 sagt:

      Röcher, Huspek, Hierländer fehlen…. also Qualität ist schon da…

      Das Lema nicht halten kann was man erwartet ist auch klar. So bald der Name von einem jüngeren Spieler auftaucht wird er ja auch in den Himmel gelobt und muss sofort der nächste Superstar sein.

      1+
  6. Erzschwoarza sagt:

    Es wird immer nur gejammert und great. Wir Fans sind das Zündlein an der Waage! Wieso wenden wir uns nicht endlich mal mit organisierten Spruchbändern gegen jauk? Wieso? Damit wird vlt der Druck erhöht und er tritt vlt einmal zurück. Immer wird nur great, wie kleine Kinder. Macht doch endlich mal bei einem Spiel etwas gegen jauk. Ois suderer und nix dahinter.

    2+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Einige bekommen hier schon Krämpfe wenn man negative Kommentare schreibt…für die wäre öffentliche Kritik Hochverrat.
      Der Jauk hat Goldbrich überstanden und Foda ohne was zurückgeholt, der wird auch jetzt durchtauchen und im Worst Case werden halt Kreissl und/oder NEM in die Wüste geschickt.
      Haugesund, Breidablik, Larnaka etc…Jauk hat alles überstanden ohne auch nur den Ansatz von Kritik an ihm.

      Am besten wäre ein externer Präsident, damit der Stallgeruch endlich mal eliminiert ist. Ich würd aus Rache für gestern ja die Ammerl aus Hartberg holen…

      2+
    • Erzschwoarza sagt:

      Da geb ich dir recht! Der jauk hat alles überstanden und zu Not kickt er gü um sich zu retten. Wielange müssen wir diesen Präsidenten noch ertragen! Bis keine Fans mehr ins Stadion gehen! Wann sind die nächsten Wahlen überhaupt?

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    • Abo420 sagt:

      Der Jauk stellt dem GK mehr Kohle zur Verfügung als der LASK seinem Sportdirektor. Wer macht da etwas falsch?

      2+
  7. frankie roberts sagt:

    Das waren jetzt 170 Minuten Fussballverweigerung, gegen Wolfsberg and Hartberg. Wenn du als Sturm gegen Hartberg so auftrittst, hast du die Niederlage verdient. Gratulation an Hartberg. Hat man Maestro nicht kommuniziert, warum Maehlich entlassen wurde? Da gings fuer mich nicht n erste Linie um die individuelle Leistung der Spieler – der Sakic hat es im Interview gesagt – die Mannschaft war angewiesen, Hartberg auszukontern. Selbst mit einem Mann mehr kamen 20 Minuten lang nur hohe Baelle gegen die 4 Mann-IV die Harterg da am Platz hatte – sah aus als haette el Maestro keinen Plan B zum Konterspiel.

    1+
    • RAM6I sagt:

      @frankie roberts: 100 % Zustimmung!

      Wenn es heute wirklich heißt, das Sturm gegen Gegner (Außer gegen, Salzburg, Wien) wie Hartberg, Admira, Mattersburg, etc. nur noch auf Abwarten spielt u. diese Gegner mit Konterspiel bezwingen will! Dann läuft etwas extrem falsch in diesem Verein!

      Unser Anspruch muss es sein, gegen kleinere Vereine immer eine Offensive Taktische Ausrichtung sein (gegen welche Gegner soll man sonst sein Offensiv-Spiel trainieren, verbesser gegen Salzburg??), das Spiel zu bestimmen/vorzugeben! Keine einzige Sekunde, darf hier meiner Ansicht nach gegen solche Vereine auf abwarten gespielt werden, das können Sie bei einem 4:0 Vorsprung!

      Und mit einem Mann mehr weiterhin hohe Bälle zu spielen, grenzt an pure Verarschung gegenüber jeden Fan! (Das hatten wir schon die gefühlten letzten 5 Jahre bei Sturm)

      Und den Punkt Geld, oder es geht nicht besser nicht mehr gelten.!
      Schaut zum LASK, weniger Budget (noch), doch können die komischerweise eine Mannschaft finanziell beisamen halten, da laufen nach einem guten Jahr nicht gleich wieder alle Spieler weg (selbst bei höheren Angeboten, siehe dazu Causa Sturm „Goiginger“)

      Also Leute, es fängt immer zuerst beim Kopf zum stinken an u. wer ist bei uns der Kopf der Präsident Jauk!

      2+
    • Melvinuss sagt:

      …vor allem hatte Hartberg gestern da anfangs 2, am Ende dann sogar 3 „Pflock“ hinten drinnen, gegen die es absolut keinen Sinn macht, hohe Bälle zu spielen. Schon gar nicht, wenn es um Bälle auf Otar, Lema oder Jantscher geht. Selbst Balaj hat gegen die gestern kein Licht gesehen. Absolut unverständlich.

      Was mich gestern persönlich enttäuscht hat, war dieses mutlose Spiel in der Offensive. Das, was gegen St. Pölten noch so gut ausgeschaut hat (keine Bälle hinten hin und her gespielt, immer gleich nach vorne in die Offensive, Direkt-Passspiel etc.) war gegen Hartberg überhaupt nicht vorhanden. Und ich versteh einfach nicht warum?

      Ich halte nach wie vor sehr viel vom neuen Trainer, aber das gestrige Spiel – sofern das wirklich die ausgegebene Taktik war – wurde vercoacht.

      Sehr schade, gerade vorm Spiel gegen Rapid wären 3 Punkte so wichtig gewesen, in Punkto Ticketing für das Spiel…

      1+
  8. rio sagt:

    Ganz verstehe ich diese offensichtliche Enttäuschung nicht. Wir sind vom Spielermaterial her einfach nicht besser und kaum in der Lage, eine gut und konsequent verteidigende Mannschaft auszuspielen. Es lag jedenfalls in Hartberg keines Falls am „wollen“, sondern rein am „Können“. Jeder, der sich durch Trainerwechsel und „lustigen“ Neuverpflichtungen einen ansehbaren Fußball erwartet hatte, der soll‘ weiter ans Christkind & Osterhasen glauben. Den erhofften Fußball wird es sicherlich auch diese Saison in Liebenau NICHT geben!

    3+
  9. Die Kleine Zeitung online Ausgabe zitiert NEM mit „Wir haben keinen richtigen Fehler gemacht“.
    Stimmt. Wenn man quasi nicht Fußball spielt kann man auch keine Fehler machen.

    3+
    • Ferdi sagt:

      Die Kleine Zeitung schiebt den Schwarzen Peter betreffend sexueller Übergriffe in der Kath. Kirche meines Wissens auch dem Internet zu und nicht den Tätern!
      Wem interessierts was die schreiben.

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    • Erzschwoarza sagt:

      Die kleine ist die schlechteste Zeitung des Landes, wer liest die schon! Wayne

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    • Liebe Leute: Und wenn´s in der Spatzenpost oder ÖKM online Ausgabe veröffentlicht wurde. Es ist vollkommen egal denn es geht um NEM´s Aussage und nicht um den VÖ-Ort des Artikels. Grüsse.

      1+
  10. Arch Stanton sagt:

    Sicher war das ein Schweinskick. Aber kein Grund zum Verzweifeln. Sonntag lassen wir das einfach die Hütteldorfer büßen.
    Ich hoffe auch, die Trinkpausen wieder richtig nützen zu können..

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  11. jorge72 sagt:

    der anspruch, dass man eine dominante spielerische mannschaft sieht, die gegen defensive gegner lösungen entwickelt, ist für sturm derzeit eine utopie. rapid scheitert seit jahren an diesem anspruch, weil das buget von rapid zwar um einiges höher ist als das von hartberg, altach usw… aber auch um diese finanziellen mittel kriegst heutzutage keine wirklich gut ausgebildeten kicker. mehr deshalb ist es das sinnvollste, geld in die hand zu nehmen, um in den eigenen nachwuchs zu investieren und gutes jugendscouting zu betreiben (wir schaffen es hier ja nicht mal die steirischen talente zu binden).

    1+
    • jorge72 sagt:

      zusatz: el maestro macht taktisch was möglich ist. wir müssen eben die wenigen chancen verwerten die sich bieten – lema macht das tor und wir gewinnen dieses spiel. die zeiten sind vorbei wo wir spielerische siege einfahren und den gegner an die wand spielen.

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    • Erzschwoarza sagt:

      Einst wollten viele für Stimme kicken.
      Jetzt ist unser Verein nur mehr ein Trümmerhaufen.
      Das haben wir den sparneister jauk zu verdanken. Niemand haltet es für lukrativ, bei uns zu kicken. Die gehen lieber zu Liefering in die 2te Liga kicken, als bei uns in der startelf zu spielen. In unserem Verein muss es ja echt fürchterlich zu gehen. Seien wir uns ehrlich, wenn ich es mir aussuchen könnte, würd ich auch nicht zu uns wechseln wollen wenn Rapid, Austria oder der Lask anklopft. Wir sind nur mehr 5te Kraft und werden unter jauk noch sehr lange nur um die Plätze 4 bis 7 spielen! Vielleicht spielens wirklich mal um den Abstieg, dann wird man vlt endlich sehen, das es mit jauk so nicht mehr weiter gehen kann. JAUK RAUS

      1+

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