Alle schuldig, alle raus?

Der Versuch einer detaillierten Fachanalyse zur aktuellen Lage des SK Sturm Graz

Es schmerzt jede Woche aufs Neue, den SK Sturm in seiner derzeitigen Verfassung zu erleben. Dieser Verein bedeutet uns die Welt, wir richten unsere Freizeitgestaltung nach den Spielterminen aus und nehmen tausende Kilometer in Kauf, nur um ihn spielen zu sehen. Dieser Klub gibt dem Zuschauer die Gelegenheit, den oftmals tristen Alltag vergessen zu lassen und sich für gut zwei Stunden auf eine emotionale Achterbahnfahrt zu begeben. Man könnte unzählige Gründe aufzählen, warum wir den SK Sturm so sehr lieben, doch das würde den Rahmen sprengen. Umso schmerzhafter ist es, als leidenschaftlicher Unterstützer des Vereins das aktuelle Geschehen mitansehen zu müssen. Unser Herzensverein steckt in einer größeren Krise, als manche glauben möchten und dieser Artikel soll jenen Umstand unweigerlich vor Augen führen.

…, meint der Autor. | © Martin Hirtenfellner Fotografie

Pure Stagnation und die Bedrohung, in den Unweiten der Mittelmäßigkeit zu verschwinden, sind Themenschwerpunkte, die den Sturm-Aficionados schwer zu schaffen machen. Dass die Teams aus Salzburg und Wien einen Wettbewerbsvorteil aufgrund der größeren Finanzkraft genießen, ist eine Tatsache, mit der man zu leben gelernt hat. Aber der Umstand, dass sogar Klubs wie der LASK oder der WAC deutlich mehr aus ihren Möglichkeiten herausholen, mit vergleichbaren, beziehungsweise weniger Mitteln, ist so nicht zu akzeptieren. Dieser Artikel versucht, sich auf eine Spurensuche zu begeben und gibt ein paar Denkanstöße für die Zukunft, die – Stand jetzt – alles andere als rosig aussieht. Sturm rennt trotz Leitbild völlig kopflos gegen eine Wand, die härter nicht sein könnte, und strotzt nur so von Konzeptlosigkeit. Die Hauptprotagonisten sollen nun aufs Schärfste hinterfragt und ihre Rollen in dieser Misere analysiert werden.

Zu diesem Zwecke begeben wir uns zurück in das Jahr 2018, denn ab diesem Zeitpunkt nahm das gegenwärtige Unheil unweigerlich seinen Lauf. Es war der Höhepunkt eines langen (Leidens)weges, den der SK Sturm seit dem Meistertitel 2011 beschritten hatte und für den die zahlreichen Anhänger des Klubs mit dem Gewinn des österreichischen Pokals sowie einem Vizemeistertitel belohnt wurden. In den Jahren zuvor entdeckte Franco Foda, dass es doch mehr als ein rustikales 4-4-2 mit Doppelsechs gibt, entwickelte seine Spielausrichtung weiter, wurde taktisch variabler und machte den SK Sturm sensationell zu einem Mitkandidaten auf die österreichische Meisterschaft. Gepaart mit klugen Transfers des Geschäftsführer Sports Günter Kreissl und einer seriösen Außendarstellung, hatte man das Gefühl, in Graz könnte etwas Weitreichenderes heranwachsen.

Jauk und Kreissl mit Foda-Nachfolger Vogel. | © Martin Hirtenfellner Fotografie

Franco Foda wurde im Laufe der Saison vom ÖFB abgeworben, Kreissl bewies abermals Geschick und verpflichtet mit Heiko Vogel genau den richtigen Mann. Er sollte die Vollendung dessen gestalten, was der derzeitige Teamchef Österreichs begonnen hat – nämlich Sturm zu einer Mannschaft machen, die nicht nur reagiert und schnelles Umschaltspiel praktiziert, sondern auch dominant auftreten kann. Das funktionierte zu Beginn noch nicht ganz, Anpassungen mussten vorgenommen werden, doch mit Fortdauer der Spielzeit gelang es Vogel tatsächlich, aus einer Position heraus, in der er als Trainer eigentlich nur verlieren konnte, zum gefeierten Helden zu werden. Sturm spielte erfrischenden Offensivfußball, rang Rapid in einem unvergesslichen Cupfight nieder, führte die Wiener nur wenige Tage später in Graz fast schon vor, besiegte einen stark aufspielenden LASK und kürte sich gegen die Übermacht aus Salzburg tatsächlich zum österreichischen Cupsieger. Mit einem der überzeugendsten spielerischen Auftritte, die dieser Klub je miterlebt hat, gewann Sturm auch noch vollkommen verdient. Die schwarz-weiße Welt konnte schöner nicht sein, doch schon im Sommer des selben Jahres sollte sich diese Situation schlagartig ändern.

Davon sollte sich der Publikumsliebling nie wieder so richtig erholen.

Naturgemäß konnten nach so einer starken Saison die meisten Leistungsträger nicht gehalten werden. Inwiefern man Kreissl hier einen Vorwurf machen kann, ist ungeklärt, denn nur die wenigsten haben wirklich Einblick in die Finanzen des SK Sturm. Völlig freisprechen kann man ihn aber zu einer hohen Wahrscheinlichkeit eher nicht. Der sportliche Geschäftsführer der Grazer machte in dieser entscheidenden Transferperiode erstmals keine gute Figur und schaffte es nicht, die hohe Qualität im Kader der Grazer zu kompensieren. Spieler wie Ferreira, Grozurek, Lackner, Hosiner, Pink, und Obermair wurden verpflichtet, diese können in weiterer Folge aber nur sehr selten überzeugen. Speziell im Angriff gab es eklatante Defizite, vor allem der Ausfall von Emeka Eze schmerzte ungemein, denn der Nigerianer hatte sich in extrem starken Form befunden, bevor Maximilian Hoffmann ihn nach einem brutalen Foul schwer verletzte. Davon sollte sich der Publikumsliebling nie wieder so richtig erholen.

Beim internationalen Quali-Auftritt Sturms im Folgejahr gegen den späteren Champions League-Halbfinalisten Ajax Amsterdam waren die Grazer chancenlos und blamierten sich etwas später gegen den zypriotischen Vertreter AEK Larnaka in mehrfacher Hinsicht bis aufs Letzte. In der Meisterschaft drohte im weiteren Verlauf der Saison sogar, das obere Playoff verpasst zu werden, wobei vor allem das Fitnesslevel und die mangelnde Chancenverwertung große Sorgen bereiteten. Man spielte zwar häufig nicht schlecht, verlor aber teils unglücklich oder aufgrund mangelnder Kondition. Speziell diesen Punkt musste man Heiko Vogel und seinem Trainerteam ankreiden. Es ist sehr schwer abschätzbar, ob der Deutsche noch die Qualifikation für das Meisterplayoff geschafft hätte, fest steht aber, dass er zumindest immer ein klares Offensivkonzept verfolgt hatte und einen Fußball spielen lassen wollte, der die Fans begeistert.

Auch er blieb nicht lange Trainer des SK Sturm: Roman Mählich. | © Martin Hirtenfellner Fotografie

Kommen wir nun zum ersten Knackpunkt: der Verpflichtung von Sturmlegende Roman Mählich zum Cheftrainer. Diese machte nämlich zum ersten Mal deutlich, dass dieser Verein völlig ohne längerfristigen Plan vorgeht und viel zu kurzfristig denkt. Dabei geht es nicht einmal um die fachliche Kompetenz (diese besitzt Mählich zweifellos) des derzeitigen Austria Lustenau-Cheftrainers, sondern viel mehr darum, welche Art von Fußball er spielen lassen wollte. Selbstverständlich kann das funktionieren und unterm Strich gelang auch die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb, doch dieses strikte Defensivkonzept passt schlicht und ergreifend nicht zu Sturm. Man fühlte sich in die dunkelsten Milanic-Jahre zurückversetzt und es wurde schnell deutlich, dass in Graz kurzfristiger Erfolg klar über einer langjährigen Planung stand beziehungsweise steht, denn diese Erkenntnis zieht sich ganz klar bis zum heutigen Tag und gerade die vergangenen Wochen lassen erkennen, dass man damit auf Dauer gesehen nicht mit der Konkurrenz mithalten wird können.

Diese Tatsache spiegelt sich auch ganz klar in der Transferpolitik wider: so viel Qualität diese Spieler auch mitbringen mögen, doch Leihgeschäfte wie jene von Despodov, Röcher oder Mensah sind Gift für eine fortschreitende Entwicklung und blockieren im Endeffekt nur Kaderplätze. Ein Verein wie Sturm muss nicht auf solche Methoden setzen und darf in keinem Fall ein Teil der Red-Bull-Maschinerie werden, indem für dieses Projekt, so wie im Fall Mensah, Spieler ausgebildet werden. Blickt man auf die vergangenen Transferperioden, so erkennt man schnell, dass Altlasten des Kaders der Vorsaison weitestgehend entsorgt wurden – größtenteils durch Leihen. Dieses Indiz lässt erkennen, dass auch die Verantwortlichen wohl eingesehen haben, dass jene Akteure zu einem hohen Anteil Fehlgriffe waren. Auch im Sommer beziehungsweise im Winter wurde es nicht viel besser, denn zum einen sind die Spieler größtenteils verhältnismäßig alt und in den meisten Fällen fehlt es zudem auch noch an Qualität. Transfers wie Sakic (trotz gutem Start), Jäger (für den man sogar noch Ablöse bezahlt hat), Friesenbichler, Balaj und allen voran Leitgeb hätte man sich sparen können. Wobei die beiden Angreifer ein wenig auszuklammern sind, denn bei Nestor El Maestros defensiver Spielausrichtung ist es für die beiden extrem schwierig, Akzente zu setzen.

Mit diesem Trainer hat man sich einen Mählich 2.0 geholt

Kommen wir nun zu letztgenannter Personalie, dem derzeitigen Cheftrainer des SK Sturm Graz. Betrachtet man seine fachlichen und analytischen Fähigkeiten, so ist Nestor El Maestro wohl mit der kompetenteste Trainer, den man in Graz seit Jahren begrüßen durfte. El Maestro kann seine Mannschaft variabel spielen lassen und gegebenenfalls auch auf bestimmte Spielsituationen reagieren. Eine Eigenschaft, die im modernen Fußball immer wichtiger wird, jedoch ein großer Anteil aller Cheftrainer nicht beherrscht. In den letzten Wochen lässt er davon aber herzlich wenig erkennen und wird eher durch Entgleisungen an der Outlinie auffällig. Zudem wirkt NEM teilnahmslos, was sich negativ auf die ohnehin schon desaströse Außendarstellung des SK Sturm auswirkt. Mit diesem Trainer hat man sich einen Mählich 2.0 geholt. Das mag vielleicht wie ein Plan aussehen, doch permanentes Reagieren statt Agieren und ein eisernes Defensivkonzept passen einfach nicht zu den Idealen, für die Sturm Graz steht oder stehen soll. Zudem haben die letzten Spiele verdeutlicht, dass Sturm nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Defensive gravierende Defizite besitzt. El Maestro hatte nun zwei Vorbereitungen Zeit, um eine Idee zu entwickeln und man steht genau dort, wo man am Saisonbeginn bereits war und es gibt auch keine Aussicht auf Besserung. Er stagniert – so wie der gesamte Verein – und ist deshalb nicht mehr tragbar, denn spielerische Fortschritte sind bei Sturm nicht zu erkennen.

Die Entwicklung unter Trainer El Maestro stagniert, meint der Verfasser dieses Artikels. | © Martin Hirtenfellner Fotografie

Der Cheftrainer ist immer das schwächste Glied in der Kette und muss im Fall einer Krise meistens zuerst abtreten. Doch auch die Akteure auf dem Platz machen einen verheerenden Eindruck, wie vorher schon kurz erläutert wurde. Leistungsträger wie Hierländer, Spendlhofer, Dominguez oder Röcher rennen ihrer Form genauso hinterher wie der Rest des Kaders. Es muss endlich Klarheit darüber geschaffen werden, mit welchen Spielern man längerfristig plant und die Anderen bekommen keine Einsatzminuten mehr. Es geht für Sturm maximal um den fünften Platz, ein besserer Zeitpunkt für einen klaren Schnitt und das Integrieren junger Spieler wird nicht mehr kommen. Jeder Sturmanhänger wird diesen Schritt als nachvollziehbar erachten, wenngleich man ein Konzept erstellt und dieses glaubwürdig verkauft.

Ein Trainer mit offensiver Spielausrichtung, der nachweislich mit jungen Spielern arbeiten kann, sollte installiert werden und diesem Mann sollte man zudem die Möglichkeit geben, über einen längeren Zeitraum etwas aufzubauen. Transfers wie Dante müssen öfter forciert werden, ein junger Spieler, den man notfalls bei anderen (Kooperations)-Vereinen parkt und den man, wenn die Zeit reif ist, in das Mannschaftsgefüge integriert. Ein Linksverteidigerduell mit Dante und Trummer ist beispielsweise ein Aspekt, der – so paradox das klingen mag – Freude auf die neue Spielzeit macht. Die entscheidende Frage ist nun, verfügt Sturm mit Andreas Schicker über einen Mann, der zu solchen Transfers im Stande ist? Wie sieht es bezüglich den Scouting-Netzwerken aus? Sieht man sich die letzten Transferperioden so an, dann möchte man meinen, selbige sind nicht wirklich breit aufgestellt. Auch über die fachliche Kompetenz von Andreas Schicker lässt sich streiten. Er verfügt über sehr wenig Erfahrungswerte und Kreissls Performance in den letzten zwei Jahren war auch nicht immer akzeptabel. Hat Schicker diese Transfers mit zu verantworten, so ist auch er bereits mehr als angezählt, obwohl seine Amtsperiode gerade erst begonnen hat. Eine faire Chance muss man ihm aber selbstverständlich gewähren.

Der Präsident ist wohl das Synonym für grundsolide Stagnation in Reinkultur

Nachdem der Kader, die sportlichen Geschäftsführer und der Cheftrainer analysiert und Änderungsvorschläge vorgebracht wurden, ist es an der Zeit, über den Mann zu sprechen, der die handelnden Personen eingestellt hat, nämlich Christian Jauk. Der Präsident ist wohl das Synonym für grundsolide Stagnation in Reinkultur, denn er wird nicht müde, zu betonen, dass Sturm auf wirtschaftlich gesunden Beinen steht. Mehr ist es aber dann auch nicht und es lässt sich nur erahnen, welch hohe Kosten Sturm zu tragen hat, sieht man sich die Summen der Transfereinnahmen und Ausgaben an. Laut Transfermarkt.at – einer durchaus halbwegs zuverlässigen Quelle – belaufen sich die Ausgaben seit der Transferperiode 2016/17 auf 2,25 Millionen Euro, welche Einnahmen von rund 15 Millionen gegenüber stehen. Klarerweise sind das nur Richtwerte, doch es zeigt schon einen deutlichen Überschuss an Einnahmen. Es ist nachvollziehbar, dass bezüglich der Budgetierung viele Faktoren mit einzubeziehen sind, die die Vorstellungskraft eines einfachen Fans übersteigen. Aber die Frage sollte dann doch erlaubt sein, was mit diesem Geld eigentlich genau passiert? Es gelang immer wieder, hohe Transfereinnahmen zu erzielen. Doch wie wäre es um den SK Sturm bestellt, hätte man diese nicht generieren können? Hat Präsident Jauk genug Fachkenntnis und Kontakte, um das volle Potenzial des Vereins auszuschöpfen? Das sind alles Fragen, die sich unglaublich schwer beantworten lassen, aber trotz allem gestellt werden müssen.

Präsident seit Jänner 2012: Christian Jauk. | © Martin Hirtenfellner Fotografie

Fazit: Sturm hat einen Präsidenten, der es bisher noch nicht geschafft hat, das volle Potenzial des Vereins auszuschöpfen, konzeptlos wirkt und einen Sportdirektor eingestellt hat, der in den letzten beiden Spielzeiten hinsichtlich der Kaderplanung weitestgehend versagt hat (klarerweise gibt es Ausnahmen). Eben jener hat drei Cheftrainer eingestellt, wobei es nur bei einem zumindest für kurze Zeit Erfolge zu feiern gab. Zwei davon haben nicht funktioniert. Einer davon ist derzeit noch im Amt und scheint der Aufgabe im Moment nicht gewachsen, ebenso wie ein sehr hoher Anteil der Mannschaft. Man sieht also, dass jede Partei hier eine große Mitschuld an der derzeitigen Misere trägt. Muss man jetzt jeden einzelnen im Verein entlassen, weil alles nur Versager sind? Nein, das mit Sicherheit nicht, denn jede einzelne angesprochene Person hat bereits gezeigt, dass sie in der Lage ist, gute Leistungen abzuliefern. Dennoch muss ein Paradigmenwechsel her. Es muss sich ganz einfach etwas verändern, denn eines ist nicht von der Hand zu weisen: so kann es unter keinen Umständen weitergehen, denn man führt diesen Verein in die absolute Bedeutungslosigkeit. Sturm ist größer als jeder Spieler, jeder Trainer, jeder Geschäftsführer und jeder Präsident, also zeigt endlich, dass euch der Klub auch nur annähernd so am Herzen liegt wie uns und verändert etwas.

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9 Kommentare

  1. ivoGo sagt:

    Uns fehlt es am stärksten an Durchschlagskraft(Torverhältnis)..
    Wir haben stabile Finanzen..
    Wir können jetzt auf die Jugend setzen, um gezielt Verstärkung holen zu können..
    Wir können sich einen Spielmacher leisten..
    Wir können das Budget der Amateure erhöhen, um den Talenten mehr Zeit zu geben und um hier früh viele vielversprächende Kandidaten binden..
    Etwas mehr Budget führt zu mehr Personal aus den eigenen Reihen..
    In externes mentales Training zu investieren, kann Blockaden lösen und so mit wenig Einsatz viel erreicht werden..
    Wir starten ein zwei monatiges Trainingslager VOR den europa-qualifikationsspielen..
    Dabei sollten wir auch eine Mini Liga bzw viel matchpraxis zu haben..
    Alle Jahre heißt es sonst :“die Gegner waren eingespielt und wir noch nicht“..
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  2. Lazarus sagt:

    Zu dieser Fachanalyse ist nichts mehr hinzuzufügen, da steht alles genauso drinnen wie es derzeit beim SkSturm aussieht.Man kann ja nur hoffen das dieser Artikel seinen Weg in das Büro des Herrn Jauk findet, vielleicht geht dann dem Herrn mal ein Licht auf.mfg

    PS: Top Artikel, hab noch keine bessere Analyse über die Lage beim Verein gefunden.

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  3. Schworza99 Schworza99 sagt:

    Unser Präsident mag mit Finanzen umgehen können nur sportlich ist er wenig kompetent. Haben die Jungs von Black FM auch herausgearbeitet.

    Wäre auch kein Problem aber er hat halt auch sportliche Macht mit seinen Veto-Rechten. Es ist ja auch bezeichnend bei jeder Trainer Vorstellung lobt der Jauk den Trainer aber bei der Entlassung hörst nix mehr…da kann dann der Sportchef den Medien die Fragen beantworten. „The man who passes the sentence should swing the sword.“

    Die Zeit zum Wegducken ist vorbei. Sturm Neu, Leitbilder, Stadion…alles für die Katz. Es muss auch Mal hier Verantwortung übernommen werden.

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  4. RAM6I sagt:

    Eigentlich a Komödie bei uns, Fans wünschen sich jungen erfrischenden offensiven Fußball mit eigenem Gewächs und das Niederlagen Misserfolg dazu gehören ist jedem Fan bewusst. (Langfristige Ausrichtung)

    Serviert bekommen Sie aber alten fremdbestückten defensiven Angsthasenfussball ohne Eier und anhaltenden Misserfolg!!! (erhoffte kurzfristige Erfolg)

    Meiner persönlichen Meinung nach wird a falsch investiert, lieber mehr in einen Sportdirektor mit Erfahrung und Netzwerk investieren als in das was wir jetzt haben.
    Wer billig kauft, kauft am Ende teuer und das ist sogar Fakt.

    Der xte Trainer ohne anhaltenden Erfolg und Steigerung am Ruder, die xten Leihspieler/Legionäre die nur Kosten verursachen und zur Zeit eine nie dagewesene Bedeutungslosigkeit versprühen und nur Kader Plätze besetzen.
    Was noch mitspielt man holt sich sogar Dinge zur Leihe die man sich am Ende eh nicht leisten könnte/kann. Super, toll weiter so, so kann man sich auch zu Tode spielen.

    Ob wir schon Wr. Neustadt Niveau erreicht haben oder fehlen uns noch ein paar Heimniederlagen und Ergebnisse mit mehr als 2 Gegentoren!???

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  5. Marchanno Diaz Rabihou sagt:

    man muss halt endlich namen auf den tisch bringen. so ist es eine grosse spekulation. ich bin auch für einen erfahrenen sportdirektor mit netzwerk, ich bin unbedingt für einen trainer der die jugend offensiv spielen lässt. aber wer könnten diese neuen sein? erst wenn man sagt nem oder X, schicker/kreissl oder Y hört diese brotlose träumerei auf.

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    • Marchanno Diaz Rabihou sagt:

      so nebenbei: schicker müsste jetzt nem schicken 😉 dann aber selbst von jauck geschickt werden…..

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  6. dawuede dawuede sagt:

    Habe seit der Ära Jauk schon sehr viel gehört. Von Leitbildern, Paradigmenwechsel, Sturm neu, Sturm neu neu, 18+7, was weiß ich. Und bei aller Liebe und Leidenschaft für Sturm, die ich ihm zu 100% glaube ist und bleibt er eben doch irgendwo ein typischer Funktionär wie Millionen andere, die lieber den einfachen Weg gehen – die Öffentlichkeit mit großen Reden und schönen (leeren) Worthülsen vertrösten und nicht dahin gehen wo es wirklich wehtut, nämlich den Verantwortlichen unter ihm klar machen: Entweder leisten, oder marschieren. Keine ständigen Ausreden, Beschönigungen, Beschwichtigungen. Der aller erste Schritt ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion die es braucht um überhaupt zur Einsicht zu gelangen dass wir auf einem ganz ganz schlechten Weg sind. Solange das nicht gegeben ist können auch die weiteren Schritte nicht erfolgen um Sturm wieder auf Schiene zu bringen, da geht es überhaupt nicht um 3 verlorene Spiele (geschenkt) sondern um klare Strukturen, langfristige Visionen, Konzepte für eine Spielphilosophie, für die Einbindung des eigenen Nachwuchses, für Spielerscouting, wenn wir so dahindümpeln wie momentan, uns von einer Saison in die nächste schleifen, wenn wie 2019 die Kaderplanung weit nach Saisonbeginn noch nicht annähernd abgeschlossen ist, solange würde es auch nix bringen wenn wir statt der 3 Niederlagen jetzt 3 Siege gefeiert hätten oder irgendwelche anderen kurzfristigen Erfolgserlebnisse hätten.

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  7. Ritter2016 sagt:

    Vielen herzlichen Dank für diesen Artikel. Sehr gut und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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