Alar vermiest Befreiungsschlag

Spielbericht: SK Sturm Graz vs. SK Rapid Wien (1:1)

Die Blackys mussten in der sechsten Ligarunde gegen den SK Rapid Wien, einen der zurzeit wohl größten Rivalen, bestehen. Die Resultate in der jüngsten Vergangenheit lassen auf eine positive Entwicklung hoffen, zuletzt konnte ein Remis auswärts gegen formstarke Wolfsberger geholt werden – auch ein Sieg wäre dabei verdient gewesen. Für die Gäste aus Wien verliefen die Einsätze nach Maß, in der Liga holte man drei Punkte gegen Aufsteiger Wacker Innsbruck, vergangenen Donnerstag konnte die Teilnahme an der UEFA Europa League fixiert werden. Die Voraussetzungen für eine spannende Partie waren natürlich gegeben, beide Mannschaften standen bei acht Punkten nach fünf Partien, mit Marvin Potzmann und Deni Alar begannen zwei Ex-Schwoaze auf Seiten der Grünen und für beide Teams galt es, sich im oberen Play-Off-Bereich festzusetzen. Eine fast volle Merkur Arena war heiß auf die Partie – es war angerichtet für einen tollen Fußballnachmittag in Liebenau.

Anfangsphase mit wenigen Höhepunkten

Der Rauch der gezündeten Leuchtfeuer störte die Akteure am Spielfeld nicht, somit konnte Schiedsrichter Schüttengruber die Partie pünktlich anpfeifen. Der erste hohe Ball der Hütteldorfer in den Strafraum der Blackys hatte das Potenzial, gefährlich zu werden, jedoch konnte Lukas Spendlhofer mit dem nötigen Einsatz den Ball aus der Gefahrenzone befördern. Nach einem Freistoß kam Stefan Schwab gefährlich vor das Tor, er konnte den Ball im Fallen aber nur noch an die Latte donnern. Glück für Sturm und Jörg Siebenhandl, der nach überstandener Verletzung wieder in der Anfangsformation stand. In der zehnten Minute konnte Peter Zulj mit einem Pass Lukas Grozurek in Szene setzen, dieser wirkte vor dem Tor jedoch zu ideenlos, weshalb aus dieser Möglichkeit nur ein harmloser Schussversuch resultierte. In den ersten 20 Minuten spielte sich der Großteil der Partie im Mittelfeld ab, Großchancen blieben zunächst aus, auffällig war die Häufigkeit der technischen Fehler beider Mannschaften. In Minute 24 glänzte Schwab mit einer unglaublich dummen Aktion, als er ohne Rücksicht auf Verluste mit offener Sohle in das Standbein von Grozurek grätschte. Dieser konnte zwar nach einer kurzen Behandlung am Feld weitermachen, die Wiener hätten sich allerdings nicht wundern dürfen, wären sie in dieser Situation durch eine rote Karte dezimiert worden. Der maßlos überforderte Schüttengruber zeigte nur die Gelb. Es war dies eine krasse Fehlentscheidung und es sollte nicht die letzte gewesen sein.

Powerplay der Schwoazen

Peter Zulj versuchte es in Minute 34 mit einem direkten Freistoß aus großer Distanz, jedoch ging der Ball weit am Rapid-Schlussmann vorbei. Kurz danach legte Grozurek im Sechzehner auf Kapitän Stefan Hierländer ab, sein Schussversuch blieb jedoch ebenfalls ungefährlich. Dann die 35. Spielminute: Huspek versuchte einen steilen Pass zu erreichen und wurde dabei regelwidrig gestoppt. Nach kurzen Überlegungen zeigte Schüttengruber auf den Punkt: die nächste glatte Fehlentscheidung, in doppelter Hinsicht. Statt des Elfers hätte es Freistoß und Rot für Maximilian Hofmann geben müssen. Peter Zulj, zuletzt absolut außer Form, nahm sich der Sache an und verwertete unfassbar souverän mit einem satten Schuss ins Kreuzeck. Ekstase. Nach diesem Treffer legten die Schwoazn einen Zahn zu: Eine flache Flanke übernahm der Innengrieche ganz vorne im gegnerischen Strafraum direkt und verfehlte das Tor nur knapp. Dann die riesen Chance für Philipp Huspek: Erneut lief er der Verteidigung der Grünen davon und schloss sehenswert mit dem linken Fuß ab. Das Spielgerät ging jedoch zum Leidwesen eines Großteils der knapp 14.500 Besucher, die bereits zum Torjubel ausholten, denkbar knapp nur an die Innenstange. Schade! Kurz vor der Pause lag der zweite Treffer der Grazer förmlich in der Luft, die Mannschaft Heiko Vogels spielte munter offensiv Richtung Richard Strebinger. Dessen Mannschaft versuchte sich darin, keinen weiteren Treffer zu kassieren und sich in die Halbzeit zu retten. Das gelang ihnen auch, nach einminütiger Nachspielzeit beendete das schwache Schiedsrichterteam die erste Hälfte.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Spiel flachte ab

Die Gastgeber gingen mit jenem starken Pressing in die zweite Hälfte, wie sie es schon zum Ende der ersten fabrizierten. Ein Schuss von Markus Lackner aus rund 16 Metern Distanz war allerdings keine allzu große Prüfung für Strebinger. Otar Kiteishvili startete in Minute 50 einen vielversprechenden Sololauf, konnte zwei Rapidler überspielen und sich eine gefährliche Position für den Abschluss erspielen, traf jedoch den Ball nicht richtig und konnte sich für seinen Einsatz somit nicht selbst belohnen. Der Georgier war einer der auffälligsten Protagonisten im schwarzen Dress, durch gefährliche Pässe und mutiges Zweikampfverhalten spielte er sich abermals in die Herzen des Grazer Publikums. In Minute 59 kam nach längerer Zeit auch Rapid wieder zu einer Großchance: Nach einem Steilpass auf Deni Alar tauchte dieser völlig alleine vor Jörg Siebenhandel auf, jedoch setzte der frühere Kapitän der Grazer den Ball kläglich über das Tor. Danach flachte das Spiel ab, die Schwoazen kamen seltener in die gefährliche Zone, die Auswärtsmannschaft konnte in dieser Phase des Spiels gar keine Akzente nach vorne setzen. Vor allem der rechte Flügel der Heimischen agierte besonders stark, Huspek nutzte seine Chance in der Startelf und Fabian Koch zeigte sich nach zuletzt dürftigen Leistungen deutlich verbessert. In Minute 71 segelte ein Rapidler durch den Strafraum, Schiedsrichter Schüttengruber wirkte etwas unentschlossen, entschied jedoch letztendlich auf Freistoß an der Strafraumgrenze, welcher tausendfach zu kurzen Atemaussetzern führte, den Gästen aber nichts einbrachte.

(c) Martin Hirtenfellner Fotografie

Denkbar schlechter Start in die Schlussviertelstunde

Worst-Case-Szenario für die Schwoazen nach 79 Spielminuten: Ausgerechnet der de facto nicht am Spiel teilnehmende Deni Alar taucht plötzlich vor Siebenhandl auf, schloss trocken ab und sorgte für Schock sowie dem Ausgleich, den der erfahrene Sturm-Fan schon seit einigen Minuten befürchtet hatte. Eine Negativserie setzte sich somit schon vor Spielende fort: Auch im zehnten Spiel in Serie musste man mindestens einen Gegentreffer hinnehmen. In Minute 85 hatte Lukas Spendlhofer den Siegestreffer auf den Fuß, Tormann Strebinger war bereits geschlagen, jedoch konnte der Verteidiger nach zwei Haken den Ball aus einem Meter Entfernung nicht im Tor unterbringen. Bereits in der Nachspielzeit konnte sich Thomas Murg gefährlich durch den Strafraum dribbeln, sein Stanglpass wurde gefährlich abgefälscht und verpasste somit nur um Zentimeter das Tor von Sturm. Danach war Schluss in Liebenau, die Mannschaften trennten sich mit einem 1:1 Unentschieden. Es ist dies ein leistungsgerechtes Ergebnis in einem intensiven, aber nicht außergewöhnlich guten Spiel mit letztlich bitterem Beigeschmack für Schwarz-Weiß.

Spieldaten

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35 Kommentare

  1. Jimmy sagt:

    Eine schwache Partie mit einem furchtbaren Schiedsrichter, die man eigentlich gewinnen hätte müssen. Warum Vogel nicht reagiert, wenn sogar der größte Fußball-Legastheniker sieht, dass wir das Spiel langsam aus der Hand geben – v.a. nach dem Ivan-Wechsel – ist mir ein riesen großes Rätsel. Jedes Mal das gleiche, jedes mal dann direkt der Wechsel. Es ist einfach mühsam.

    8+
  2. fuchsrob sagt:

    War eine solide Leistung! Kämpferisch top. Kompliment an die Nord mit dem Steiermark heute Spruchband. Geile Idee. Auch der Trainer hat nun erkannt dass die echten Stürmer net wirklich Form sind. Schüttengruber in Normalform wie man ihn halt kennt.

    4+
    • fuchsrob sagt:

      Das Alar Spruchband hab ich nicht gesehen, weil beim Eingang ein ziemlicher Stau war. So genial, die 30Jahre grün weiss Aktion war, so niveaulos war das Alar Spruchband.

      3+
    • Erzschwoarza sagt:

      Ne war es nicht! Charakterlich ein saubär

      1+
    • magictriangle sagt:

      Es ist echt primitiv.  Du kannst am Sonntag schon net mehr mit Kindern ins Stadion und Fussball genießen, weil immer so ein primitiver Dreck im Vordergrund steht.

      Dauernd geht es um Arschlöcher, Dreckschweine ect… Sogar ein Alar Lied wurde eingestimmt.

      Das sind echt tolle Fans. Haben die sonst nix zu tun???

      Das ist echt tiefstes Niveau.

      5+
  3. another sagt:

    So ich bin mal etwas entgegen der Allgemeinen Meinung:

     

    a) Heute war die Stimmung in der Nord furchtbar schwach, bis auf ein paar Ausnahmeminuten. Eintönigkeit beherrschte die erste Halbzeit. Sorry, aber das Kompliment das ich sonst immer unterstreiche, weil es Spaß macht im Sektor zu sein, kann ich heute nicht geben.

     

    b) Spiel war in Halbzeit 2 vercoached. Er reagiert nicht, ab Minute 60 konnte Huspek nicht mehr, im ZM waren zu große Löcher und auch Hierländer mM. nach schon sehr müde gewesen. Aber Herr Vogel wollte es nicht sehen, obwohl es alle anderen im Stadion gesehen haben. Sehr schade.

     

    c) Chancen herausspielen können wir auch noch immer nicht – ich glaube 2 Chancen, beide Male Huspek…das herumgestochere von Spendelhofer in der Schlussphase. Das war es glaub ich. Warum Grozurek spielt weiß ich nicht, vor allem nicht als Stürmer.

    2+
    • Abo420 sagt:

      Ad a) die Sprechchöre und Spruchbänder waren peinlich und unterste Schublade. Hier muss die Vereinsführung mal ein ernstes Wort sprechen. Sie sind ja diesbezüglich eh sehr sensibel, wenn es gegen die eigenen Leute geht.

      3+
    • Rockstar Rockstar sagt:

      Stimmt, korrekt wäre „Hure Alar“ gewesen. Ich finde die Vereinsführung sollte da ein ernstes Wort reden.

      3+
  4. Luca1111 sagt:

    Finde ich auch. Kämpferisch ok spielerisch nicht gut aber besser als zuletzt. Was aber auch nicht schwer ist. Ich weiß nicht genau was man von dem Spiel halten soll. Net Fisch und net Fleisch. Wir bekommen ein 1 zu Null als Geschenk und machen wieder nix draus. Was muss passieren dass wir ein Spiel gewinnen? Ich weiß es einfach nicht warum es immer das Gleiche ist.

    4+
  5. jott1976 sagt:

    Endlich hat Huspek von Anfang an begonnen. War einer unserer Stärksten heute.

    HV hat viel zu spät gewechselt. Zudem hätten wir in der 2 HZ viel mehr Dampf geben müssen und aufs 2:0 spielen. Rapid hatte am Donnerstag ein schweres Europacup-Match. Wir waren ausgeruht. Da darf man den Gegner nicht das Spiel machen lassen und auf Konter lauern, sondern selber Gas geben.

    Leider ein verschenkter Dreier.

    3+
    • fuchsrob sagt:

      Wenn ich mir die Spendlhofer Chance anschau dann war das wirklich verschenkt. A Goalgetter wird der Spendi wohl net mehr 😉

      Aber auch Rapid hatte dann noch eine Top-Chance!

      3+
  6. Wistint sagt:

    So miserabel und unterirdisch wie Rapid heute auftrat muss man die Hütteldorfer einfach biegen. Dazu kam sogar noch Glück mit dem geschenkten Elfmeter! Ohne die gute Reaktion von Siebenhandl kurz vor Schluß hätten wir sogar verloren. So schwach erwischt die Grünen nicht mehr.

    1+
    • Erzschwoarza sagt:

      Oh das glaube ich aber doch! Ist doch seit 2 Jahren nur mehr ein gekaufter Söldner haufen, die nur kassieren und sich privat mit fetten Bankkonto das Leben schön machen, ohne leidenschaftlichen Fußball spielen zu wollen.

      4+
    • Wistint sagt:

      Aber die Euro Gruppenphase hat die „Söldnertruppe“ trotzdem geschafft, im Gegensatz zu Sturm. Nur in dem Zustand gestern musst die einfach schlagen.

      1+
  7. black_aficionado sagt:

    Wo sind sie, Schmitz, Spartaner und Konsorten, welche ein Debakel prognostiziert haben?

    Gegen die Grünlinge klar dominiert (@Wistint, die spielen übrigens EL Gruppenphase und haben sich um mehrere Mios verstärkt…) und unglücklich nur ein Punkt! Wer wie ich länger als ein halbes Jahr Sturm Fan ist der weiß, dass das alles außer selbstverständlich ist.

    Darauf lässt sich aufbauen! Warum geht Huspek seiner an die Stange? Warum lässt sich der Spendlhofer nach dem Weltklasse Haken gefühlt 2 Milliarden Jahre Zeit – Weil wir in der Rue de la Gack sind! Aber das wird schon, das war wirklich nicht schlecht heute und kämpferisch wirklich top.

    Wenn der Schüttengruber nicht der blindeste aller möglichen Schiedsrichter wäre, dann geht der Schwab mit Rot, der Hofmann detto (dafür kein Elfer) und das Spiel schaut nochmal ganz anders aus!

    Kritik: Die Wechsel! Warum tut man dem Huspek und Grozurek nicht den Gefallen und wechselt sie nach der ansprechenden Leistung nach ca. 60 min aus? Huspek war sichtlich am Ende und mit Eze kam doch noch einmal neuer Schwung.

    Insofern, SWG an alle die dennoch zur Mannschaft stehen – an die laola Trolle: Heult leise!

    7+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Hoffmann ned mal ne Karte btw…

      Sicher hätten wir heute gewinnen können nur gegen Rapid kannst eigentlich immer mit einem X leben…besonders wenn wir grade wieder aus einem Tief kommen.

      Jetzt in der Länderspielpause kann Vogel in Ruhe arbeiten und dann gegen die Admira sollte dann wieder ein Sieg her…

      4+
    • black_aficionado sagt:

      @schworza: abgesehen von der „elfer“ situation hätte er auf jeden fall auch eine kassieren müssen, keine frage!
      bei der situation mitm elfer weiß ich nicht wie die regel jetzt wirklich lautet. kein rot ist klar, aber gibts auch keine gelbe mehr in solchen fällen?

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    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Gelb gibts meines Wissens trotzdem…aber bei dem Schiri wundert man sich halt ned mehr…wie kann der immer wieder Top Spiele leiten? Da hol ich mir nen Ausländer bevor ich die Top-Begegnung mit unzähligen Fehlern zerstöre. Aber Bundesliga halt…

      1+
    • Grazer Fussballwunder sagt:

      @black_aficionado

      Endlich mal jemand, der die strittigen Situationen korrekt beschrieben hat (bei der ORF-Zusammenfassung war keine Rede davon). Es hätte anstatt eines 11ers 2 rote Karten gegen Rapid geben müssen, was aufgrund des Zeitpunktes der 2. roten Karte wohl ein größerer Vorteil für Sturm gewesen wäre als der 11er.

      Djuricin schafft es aufgrund des 11ers sich wieder als Opfer darzustellen, bei dem sich der Schiedsrichter entschuldigen musste. Bei so gutem Benehmen gegenüber den Wienern wird er wohl wieder bald ein Rapid-Spiel pfeifen dürfen.

       

      3+
    • black_aficionado sagt:

      @grazer: Was noch erschwerend zur Leistung vom Pfeifenmann hinzu kommt, in der Situation mit Schwab und Grozurek hat er gleich doppelt falsch entschieden :/
      Rot ist unstrittig, sieht er in der Nachbetrachtung mittlerweile auch so, aber den Vorteil den wir hatten (Huspek allein aufs Tor), den hat er noch immer nicht erkannt. Das zipft mich fast noch mehr an, dass die meisten österreichischen Schiris nicht in der Lage sind eine Spielsituation so zu erkennen, dass sie den Vorteil sehen….

      3+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      2 klare rote Karten nicht sehen ist schon gröber schwach…Gut wenn ein Schiri was nicht sieht aber alle…9 gegen 11 ist halt schon was ganz anderes, da würden die nicht aggressiver werden, sondern verteidigen um ein Debakel zu verhindern. Es is halt ein Kreuz wenn man den unfähigsten die besten Spiele leiten lässt…

      3+
  8. Rene90 sagt:

    ich hoffe, Koch findet in die Spur während der Länderspielpause, sonst haben wir nach LV / Sturm eine 3. Baustelle mit RV -> GK sollte sich bezüglich einer Verlängerung bzw neuen Vertrag noch ein wenig Zeit geben, in der momentanen Verfassung in der sich Koch befindet würde ich nicht verlängern – war wieder eine negative Vorstellung heute

    Oti bester Mann am Platz -> Top Transfer

    Zulj -> sein Interview spiegelt seinen IQ / soll FB spielen und würde ihm seitens Sturm Interviewverbot erteilen, einfach BESCHÄMEND

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    • black_aficionado sagt:

      Nachdem du meistens einer der besonneneren Typen hier bist, magst bitte verraten was der Zulj zum besten gegeben hat? Ich hab nur auf laola irgendwas gelesen und den Individuen dort glaub ich mal nichts…

      Ansonsten auch voll deiner Meinung:
      .) Kiteishvilli(falls man ihn so schreibt) =Top!
      .) Koch=Flop! -> der muss schleunigst wieder zu sich finden, was der Fehlpässe spielt und gefährliche Situationen verursacht ein Graus. Wenngleich das heute dennoch viel besser war als das bisher gebotene….

      0
    • jorge72 sagt:

      man hatte eben nicht den eindruck, dass er allzu froh wäre für sturm spielen zu dürfen und das hat er ziemlich raushängen lassen und ja oti scheint wirklich ein guter zu – sein top technik – top einsatz

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    • black_aficionado sagt:

      Alles klar, danke ihr beiden. Bei Zulj ist halt so, dass er glaub ich oft anders rüberkommt als er wirklich ist, weil er einer ist, der seine Meinung grade heraus sagt…
      Ich mag das jetzt auch gar nicht beurteilen, da ich es nicht gesehen habe, aber ich kann mir auch vorstellen, dass er nach der Partie furchtbar angefressen war, dass wir das nicht gewonnen haben.

      3+
  9. magictriangle sagt:

    Otar war echt Top  –  kämpferisch wie technisch.

    Schon etwas sonderbar das derjenige der gar keine Vorbereitung mit gemacht hat der beste Mann am Platz ist.

    Huspek hat wieder gekurbelt und alles gegeben was geht im Moment.

    Hierländer als LV schon wieder seiner Fähigkeiten beraubt, da wir ihn im MF brauchen.

    Wir haben 2 LV im Kader doch sind beide zu schwach für die Bundesliga, nur Kreissl sieht das nicht so.

    Grozurek ist behäbig und langsam und KEIN Stürmer.

    Gott sei dank hat Hosiner nicht gespielt und es war gleich besser als wie wenn einer immer da vorne herum hängt und im Kreis läuft.

    Koch entsetzlich schwach aber die Abwehr hat sich besser präsentiert obwohl sie zum Schluss A bissl geschwommen sind.

    Nichts desto trotz: Rapid war schwach und nach Europacup gwinnen’s eh kaum, vielleicht auch müde.

    Aber wir konnten es nicht nutzen.  Selbst zu schwach????

    Einige im Kader haben noch gehörig Aufholbedarf.

     

    4+
  10. -Joe- sagt:

    Seid mir bitte nicht böse, aber die Fehler in diesem Artikel sind wirklich so eklatant, dass es überhaupt keinen Spaß mehr macht, den Artikel zu lesen. Angefangen beim Fallfehler im ersten Satz, ziehen sich viele Zeit-, Fall- und Ausdrucksfehler durch den ganzen Artikel. Wie es der Autor so schön schreibt, wirklich eine „bedürftige“ Leistung… Bitte lest eure Artikel Korrektur, das kann nicht euer Anspruch sein!

    Eigentlich besuche und lese ich eure Seite gerne, aber bitte sorgt auch für einen halbwegs korrekten Gebrauch unserer Sprache.

    4+
    • -Joe- sagt:

      (Ich meinte den ersten Satz im zweiten Absatz)

      0
    • Gernot Hofer Gernot Hofer sagt:

      Hallo Joe, danke für dein Feedback. Dazu aber ein paar Worte:

      Wie du der Uhrzeit entnehmen kannst, ging der Artikel sehr rasch nach dem Schlusspfiff noch im Stadion raus. In solchen Fällen bevorzugen wir es grundsätzlich, einfach schnell zu agieren. Klarerweise ist da das Risiko etwas höher, dass sich Fehler einschleichen – das soll aber keine Entschuldigung sein. Denn ein sprachlich hohes Niveau und Fehlerfreiheit sind uns ein sehr großes Bedürfnis. Und wie du wahrscheinlich schon mitbekommen hast, liefern wir genau das in der Regel auch. Dahinter steckt ein hoher Aufwand und Akribie. Offen gesagt sind mir selten ähnliche Portale und/oder Onlineversionen von Printmedien untergekommen, die ähnlich agieren. Es sei uns deshalb bitte verziehen, dass uns in der Hitze des Gefechts und nach einem nervenaufreibenden Spielverlauf – denn auch wir zitterten bis zum Schluss mit – womöglich ausnahmsweise etwas die Konzentration fehlte.

      3+
    • -Joe- sagt:

      Kein Problem – Danke fürs Ausbessern 🙂

      0
  11. rio sagt:

    Eines scheint uns ja erfolgreich beigebracht worden zu sein: Bescheidenheit!

    OK, wir waren gegenüber Larnaka sichtlich verbessert, zumindest, was Einsatz und Laufleistung betraf, spielerisch sind wir über 90 Minuten aber nach wie vor unterirdisch! Umso erstaunter war für mich ein zufriedener Vogel, der auch die Meinung vertritt, „die Fans haben ein tolles Spiel erlebt“.

    Wenn man mit einer solcher Sturmmannschaft zufrieden ist und begeistert nach Hause geht, ja dann wurde durchaus erfolgreich die PR-Maschine (betreffs Herunterschrauben von Erwartungen) bedient. Juhu, ein Punkt gegen „Rapid, das wesentlich näher an Salzburg ist, als wir an Rapid sind“. Toll gekämpft gegen einen wesentlich stärkeren Gegner, einem EL-Teilnehmer!

    Hat schon immer blendend im Leistungssport funktioniert, den Gegner groß zu machen und sich selbst klein! Aber nach der Länderspielpause wird sowieso alles besser, weil ja endlich Zeit zum Trainieren ist und dann die Abläufe automatisiert sind, aber wie auch!

     

    3+
    • Schworza99 Schworza99 sagt:

      Was soll der Vogel sagen? Wenn er grantig ist passts nicht und wenn er PR Standards ablässt auch nicht.

      Gegen Rapid ein Punkt ist in Ordnung. Da wird er sicher die eigene Mannschaft öffentlich angreifen in so einer Phase der Meisterschaft. Intern wirds sehrwohl Kritik geben, wenn man den Kreissl seien Stimmung so erlebt hat.

      Wir brauchen uns nicht klein reden wenn die Wiener unsere halbe Mannschaft holen können (auch ohne EC Teilnahme)…ist wohl ziemlich klar wo wir in der Nahrungskette stehen.

       

      2+
  12. magictriangle sagt:

    Das ist trotzdem keine Entschuldigung.

    Und „rio “ hat Recht. Langsam wird das Niveau runter geschraubt damit nicht zuviel Kritik aufkommt.

    Fakt ist das die Mannschaft konditionell nicht auf der Höhe ist.

    11 Spieler halten nicht mal über eine Stunde durch im Gegensatz dazu spielt ein Tennisspieler alle 2 Tage oft 3 Stunden und mehr, ist alleine auf dem Platz und meist bestreiten sie auch ein Doppel.  Oder im Eishockey wir 7 Monate jeden 2ten Tag gespielt.

    Die sind eine Woche ausgeruht bzw haben trainiert, wahrscheinlich, und dann geht Ihnen die Luft aus.

    Früher war es ja oft der Fall das sie sich in der Stadt exzessiv nieder gesoffen haben. Oft genug miterlebt, wie es heutzutage ist weiß ich nicht.

    Aber 90 Minuten als Profi  soll kein Problem sein, bei geeignetem Training versteht sich.

     

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  13. magictriangle sagt:

    Man kann halt vieles SCHÖNREDEN!!!!

    DER Kader ist von der Qualität her halt nicht besser und in der Breite qualitativ zu dünn.

    Schade um die vertane Chance sich ernsthaft zu verstärken und den Willen zu haben sich in Europa zu präsentieren.

    Wenn man sich da ansieht welche Mannschaften teilweise in der EL spielen . Traurig.

     

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