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6 Kommentare

  1. JPMartens sagt:

    Gerald Strafner am 30.06.1999 beim 2:0 gegen den LASK, geholt als Stürmer und nach 19 Minuten bereits getroffen, es sollte sein einziger Treffer bleiben, dann schon bald zum Verteidiger umfunktioniert.

    ANMERKUNG DER REDAKTION: Sehr starker Einwurf. Streng genommen aber geht es in dieser Wertung um Bundesliga-Debüts. Gerald Strafner jedoch, hat ja vor seinem Sturm-Engagement bereits für die SV Ried und noch einem Klub (ist uns leider entfallen) etliche Bundesliga-Spiele absolviert.

  2. elceezed sagt:

    Schöner artikel, schöne Erinnerungen.
    Vielleicht könnte man nu den schnellsten Doppelpack in die liste aufnehmen

  3. Melvinuss sagt:

    @ Radojevic: Ich war damals im Stadion, damals schon kein ganz kleiner Junge mehr, aber noch in meinem Anfangsjahren als Schwarzer, durch und durch. Die beiden anderen Tore schoss – sofern ich mich richtig entsinne – Günther Koschak, oder?

    Die Gruabn war damals rappelvoll, sicher mindestens 8000-9000, zumindest hab ich das in meiner grauen Erinnerung so abgespeichert.

    Eine Frage hätte ich an die Community: Gibt es jemanden, der sich an das Derby gegen den GAK erinnern kann, als Franz Feirer einen Elfer in die Wolken jagte (Richtung Norden/Auswärtstor)? Wir haben das Spiel damals glaub ich 1:0 verloren. Wann war das (Jahr)?

  4. TW1 sagt:

    Das waren noch Zeiten.
    Da spielten noch einige Leute für Sturm (wenn auch nur kurz) welche man heute gar nicht so mit den Schwoarzen in Verbindung bringen würde.
    Wie z.B. Walter Kogler, Georg Zellhofer oder Jürgen Werner.
    Auch unser Liga-Format ist keine neue Erfindung.
    Ab der Saison 89/90 hatten wir auch schon mal eine 12er-Liga mit Playoff. Allerdings spielten damals die letzten vier der 1.Liga und die ersten vier der 2.Liga im so genannten Mittleren Playoff vier Plätze für die 1.Liga der kommenden Saison aus.

    • Melvinuss sagt:

      Die Schicksals-Saison war 1992/1993. Sturm nach dem Grunddurchgang in der Bundesliga Stockletzter, der GAK in der 2. Liga Erster. Dann gings zum letzten Mal ins Mittlere Play-Off, denn in der Folgesaison wurde die Zehnerliga eingeführt. Somit stiegen nur die ersten beiden Mannschaften in die neuformierte 1. Liga auf. In der 9. Runde gabs das 2. Derby in diesem mittleren Playoff, im Casinostadion gingen wir mit 4:0 unter. Hannes Kartnig – damals schon Sturm- (und zu dem Zeitpunkt auch EC Graz-) Präsident rief nach dieser Niederlage bereits alle Planungen für die 2. Liga aus und wollte den Verein runterfahren, um ihn auf die 2. Liga vorzubereiten. Der GAK wähnte sich schon als Aufsteiger in die neue Zehnerliga. Doch dann – und das ist für mich einer der 2 Knackpunkte für den SK Sturm, wie es ihn heute gibt, Sturm gewann nicht nur gegen Ried 4:1 und holte gegen den LASK einen Punkt, mit dem darauffolgenden 8:0 in der Gruabn vor (fast abgezählten) 800 (!) verbliebenen Sturm-Knofeln gegen den FavAC keimte wieder so etwas wie Hoffnung auf. Letztendlich konnte Sturm 4 seiner letzten 5 Spiele gewinnen, der GAK konnte im selben Zeitfenster kein einziges gewinnen. Der GAK stieg ab, unsre Schwoazn blieben oben. Bis heute. Und ein Jahr später, 1994, übernahm Ivica Osim das Traineramt bei Sturm. Der Rest ist (schwarz-weisse) Fußballgeschichte, das war der 2. Knackpunkt in der Geschichte des SK Sturm. Ohne Ivan wären wir nie dort hin gekommen, was wir in den letzten bald knapp 30 Jahren als österreichischer Fußballverein erreicht haben.

      Die live miterlebten Erinnerungen daran bleiben unvergessen. Dass wir den GAK von einem sicher geglaubten Aufstiegsplatz noch in die 2. Liga gestoßen und gleichzeitig im letzten Abdruck auch unsere eigene Haut gerettet haben, zaubert mir jetzt noch ein (zugegeben sehr schadenfrohes) Lächeln ins Gesicht

      http://www.austriasoccer.at/data/nat/1990_99/o2__mittleres_play_off__1992_93.htm

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